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Viel,viel vielzuviel Elektik im Auto

Themenstarteram 3. Februar 2003 um 20:21

Wie Ihr wisst steigen mit jüngerem Baujahr eines Autos auch die verlegten Kabelkilometer und die Anzahl der elktrischen Bauteile.

Da bist du als Hobbyschrauber entweder voll aufgeschmissen oder voll am Ende mit den Nerven bis du einen Fehler gefunden geschweige denn behoben hast.

Aufgrund der modernen hohen fertigungspräzision und der hochfesten Materialien sind mechanische Schäden heute eher die AUsnahme geworden.

Die Kisten stehen immer in der Werkstatt wegen der Elektrik.

Habs selbst erlebt.

Bin immer Golf1 gefahren..war wunderbar,überschaubare Technik,gebrauchte Ersatzteile im Überfluss,Graviernste Probleme innerhalb eines Tages gemütlich Behoben.

Dann Goilf 2 GTI mit Digifant Motorelektronik,das Ding macht prompt Probleme.

Hier kam ich mit der alten Schule nichtmehr weiter,die Werkstatt seltsamerweise auch nicht,und das Ende vom Lied war ein defektes Steuergerät das malkurz mit 800eur für ein 3000EUR Auto zu Buche schlug.

DAnn ein Renault Clio DTI von 2001.

Der selbe Mist wie beim GTI.

Nur elektrische Probleme.

Hab jetzt wieder umgestellt uaf vollmechanische Einspritzung und bin glücklich.

Was meint Ihr zum Thema??

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55 Antworten

was machst du in 20 jahren? ;)

dann sind die autos von heute mit "modernster" technik die "kisten" von gestern...

da wird sicher wer genau das selbe sagen...

alles ein frage des wollens, sicher ist es schwer fehler an den heutigen autos zu finden, aber es ist möglich und die diagnosegeräte helfen einem doch sehr dabei, elektrische fehler schnell zu finden, nen kabelbruch konnte vor 20 kein tester finden und kann auch heute keine, mal abgesehen von einem unendlichen hohen widerstand... z.b. durch ein ohmmeter (multimeter) gemessen, die heute in manchen testern integriert sind...

man muß halt einfach mit der zeit gehen, dann klappts auch mit den autos ;)

das die "alten" leichter zu reparieren sind ist aber richtig!

Zitat:

Original geschrieben von Necrite

man muß halt einfach mit der zeit gehen, dann klappts auch mit den autos ;)

das die "alten" leichter zu reparieren sind ist aber richtig!

Hallo

Das Problem ist aber, das es leider mit den Werkstätten nicht klappt.

Die neigen doch nur noch zum abzocken, gerade die von VW und Audi.

Am besten immer gleich das Steuergerät neu machen und dem Kunden nicht sagen das es diese auch zum testen gibt.

Und im Zweifel wird einfach alles ausgetauscht, bis man mit Glück irgendwann das richtige Teil erwischt.

Die Werke informieren ja die Werkstätten über gesammelte Probleme, aber wenn der Kundendienstler zu faul zum nachschauen ist muss es der Kunde alles bezahlen.

Ist schon traurig was abläuft in den Werkstätten, Service gibt es keinen, und wenn das Auto älter als 4 Jahre ist, wird man nicht mal angeschaut.

Und in 20 Jahren werden die Autos von heute auf einem Elektronikschrottplatz liegen so wie alte PC....

Armes Deutschland.

Mickie

Zitat:

Original geschrieben von Mickie.

Geschrieben von Necrite

 

Hallo

Das Problem ist aber, das es leider mit den Werkstätten nicht klappt.

Die neigen doch nur noch zum abzocken, gerade die von VW und Audi.

hmm, vielleicht solltest du dir dann mal ein "kompetente" werkstatt suchen schwarze schre gibt es sicher bei jeder marke, aber verallgemeinern kann man das deswegen nicht!

Am besten immer gleich das Steuergerät neu machen und dem Kunden nicht sagen das es diese auch zum testen gibt.

als kunde hat man das recht jede rechnung anzufechten, wenn der fehler nach der reperatur weiterhin besteht! und festverbaute teile dürfen NICHT wieder ausgebaut werden, noch dem kunden berechnet werden, notfalls würd ich das auch mit dem anwalt durchsetzten!

Und im Zweifel wird einfach alles ausgetauscht, bis man mit Glück irgendwann das richtige Teil erwischt.

siehe oben

Die Werke informieren ja die Werkstätten über gesammelte Probleme, aber wenn der Kundendienstler zu faul zum nachschauen ist muss es der Kunde alles bezahlen.

wenn der kunde das mit sich machen lässt ist er sekber schuld! er gibt sicherlich auch "faule schweine" unter dem kundendienstlern! aber das die werke die werkstätten informieren ist auch nicht richtig! über neue model kommt meist LEIDER erst 2 - 3 monate nach markteinführung richtiges material, da die kunden wohl leider "tester" spielen müssen um ein was ist zu tun fehler daten blatt bzw blätter erstellen zu können, sicherlich ist das nicht richtig von den herstellern, aber leider nicht zu verhinder, da man "neue" produkte bringen will/muß bevor die konkurenz es tut!

Ist schon traurig was abläuft in den Werkstätten, Service gibt es keinen, und wenn das Auto älter als 4 Jahre ist, wird man nicht mal angeschaut.

service ist definitionsache, ich fahr z.b. nur in die werkstatt um den fehlerspeicher auslesen zu lassen oder teile zu kaufen die ich im zubehörhandel nicht bekomme, das auslesen des fehlerspeichers kostet mich nie etwas, und ich bekomme jedesmal eine tasse kaffee angeboten! (vw/audi betrieb) also wenn das kein service ist...

Und in 20 Jahren werden die Autos von heute auf einem Elektronikschrottplatz liegen so wie alte PC....

manche sicherlich, aber bei weitem nicht alle, ein "normales" autoleben ist lt. statistik halt mit 8 - 10 jahren vorbei! manche halten länger manche gar nicht ;) aber was hält heute schon noch ewig?

Armes Deutschland.

auch franzosen, japaner, etc. bauen "modernste technik in ihre autos die nicht wesentlich besser ist als die der deutschen!

Mickie

kein wunder, dass du ne tasse kaffee angeboten bekommst & nicht abgezockt wirst... du arbeitest ja in dem gleichen gewerbe. ich gehe mal stark davon aus, dass du deinen fehlerspeicher im ortsansässigen vw-betrieb auslesen läßt. kaffee in der wartezeit hat man mir da nichtmal bei einer 500mark teuren simplen wartungsinspektion angeboten, geschweige denn einen sitzplatz und bei diesen arbeiten fällt schließlich der meiste gewinn ab.

das auslesen des fehlerspeichers war dabei natürlich noch als teurer unterpunkt auf der wartungsliste & damit rechnung aufgeführt.

übrigens... als ich meinen wagen dann mal wg. anlasserdefekts fahruntüchtig in der werkstatt stehen hatte, sagte man mir, dass die arbeiten heute nicht mehr zu machen seien und ob ich denn ne möglichkeit hätte nach hause zu kommen, so ganz ohne auto. als ich dem freundlichen herrn dann verklickert hatte, dass ich ne vw-mobilitätsgarantie auf meinem "klapprigen, alten" golf besitze & ich mein ersatzauto gefordert habe, wären dem kerl beinahe die kontaktlinsen aus den augen gefallen und fing plötzlich an mit diversen kollegen zu verhandeln, dass, natürlich mir zuliebe (was auch sonst), mein wagen doch tatsächlich noch vor dienstschluß instandgesetzt wird... am selben tag!! SUPER, nech? das nenn ich zuvorkommenden service!! da siehst du mit deinem kaffee aber alt aus... :rolleyes:

immer realistisch bleiben! ;)

(oder zur abwechslung mal ein wenig vorzugsbehandlung an mich abtreten) :)

Die Erfahrung habe ich auch gemacht, mit älteren Fahrzeugen ist man nicht gern gesehen. Bei den freien bin ich da bisher wesentlich besser behandelt worden.

am 5. Februar 2003 um 21:54

Bei einer Werksführung wurden mir sehr interessante Zahlen genannt:

Der Mercedes R230 (aktueller SL) hat 76 (!!!) Steuergeräte und insgesamt 8km (!!!) Verkabelung. Nach den ersten Kinderkrankheiten funzt die Elektronik aber sehr gut.

Wenn Elektronik nicht durch äußere Einflüsse zerstört wird (Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit, Spannungsspitzen und Kontaktprobleme) hält sie praktisch ewig. Transistoren verschleißen nicht...

Ich habe jetzt schon die ersten W116 (Vor-, Vor-, Vorgänger der aktuellen S-Klasse) mit fast 25 Jahre altem ABS-Steuergerät gesehen, im Grunde die gleiche Technologie (also keine Relais etc. , sondern echte Digitaltechnik) die heute noch verwendet wird.

Aber fahr' mal mit einem SL oder einer neuen E-Klasse in eine freie Werkstatt... Die kratzen sich nur noch am Kopf und die Fehler sind auch mit den aktuellen Diagnose-Systemen manchaml alles andere als leicht zu finden - ich sprech' aus eigener Erfahrung. Also habt etwas Nachsicht wenn bei einem Elektronikdefekt das Auto länger als einen Tag in der Werkstatt steht. Viele Fehler "verschleppen" sich durch das CAN-Bussystem, die Fehler liegen an einer völlig anderen Stelle als an der, an der sie sich bemerkbar machen. Bei der aktuellen E-Klasse ist bis vor kurzem z.B. das Navi-System/Radio abgeschmiert weil Nokia bei der Telefon/Freisprechsoftware Mist gebaut hat.

Ist schon recht interessant, was heutzutage alles an Elektronik in einem Auto steckt. Mich wunderts sowieso, dass der Beruf KFZ-Mechaniker immernoch ein Ausbildungsberuf ist. Bei der ganzen Elektronik muss man schon fast studieren um da durchzublicken. Oder wer hat schon mal selbst nen Fehler im Steuergerät behoben?

Mit Schrecken seh ich, dass immer mehr Elektronik dazukommt. Z.B. die viel gepriesene Drive-By-Wire-Technologie. Da wird die Lenkung komplett vom Lenkrad entkoppelt. Was mach ich da eigentlich wenn nur eine einzige Lötstelle von der Lenksteuerung keinen Kontakt mehr hat? In der Leitplanke hängen oder was? Da lob ich mir doch das gute alte Lenkgetriebe und die Bremsen mit direkter mechanischer Verbindung zum Bremspedal.

Elektronik ist erfahrungsmäßig viel zu anfällig, um mechanische Bereiche im Auto komplett zu ersetzen. Da braucht nur eine Lötstelle von den vielen Tausend nicht in Ordnung zu sein, schon geht alles schief.

Greetz

Tose (der zwar Nachrichtentechnik studiert, aber trotzdem nix von der Elektronikflut in Autos hält)

Ein wahres Wort Torsten!

Allerdings!

Aber ewig wird es nicht mehr so weitergehen können. Irgentwann fangen wir wieder ganz von voren an, ihr werdet schon sehen. Drum steh ich auf Oldis, dann brauch ich mich - wenns denn so weit ist - nicht umzugewöhnen:D

Gruß Dominik ;)

Naja, mit Drive-By-Wire Panik zu machen ist dann schon ein bißchen sehr sinnlos!

Wer von euch ist denn schon mal geflogen? Wer ist in einem Fahrstuhl gefahren? Wer fährt ab und zu mal mit der Bahn?

Alle diese "Verkehrsmittel" setzen auf Elektronik, an der euer Leben hängt. Aber wann ist denn schon mal ein Fahrstuhl runtergefallen, wann versagt bei einem Flugzeug die Steuerung und wann versagt bei einem Zug die Elektronik und es passiert was? Pustekuchen - das sind meistens mechanische defekte (Radreifen, oder so) und keine elektronischen!

Und jedes DBW-System wird redundant ausgelegt werden, d.h. es gibt mehrere Rückfallebenen der System. Es wird nie soweit kommen, dass du nur ein Käbelchen vom Lenkrad zur VA geht, wie das hier so oft dargestellt wird.

Sicherlich hat die mechanische Verarbeitung in der letzten Zeit auch extrem an Niveau gewonnen. So kann ich mit einem Polo mit 50 in einen entgegenkommenden Phaeton fahren ohne dass ich auch nur die geringsten Verletzungen erlebe, aber auch die elektronik macht das Autofahren deutlich komfortabler.

Wer will denn schon auf die Klimaanlage, den Bordcomputer, die Anlage, das Navi, den Tempomat, die Fensterheber, das automatische Licht,... verzichten, wenn er es schonmal genossen hat? Von dem Aspekt der Sicherheit mal ganz zu schweigen: Wie wären denn unsere Unfallstatistiken heute ohne ABS und ESP. Wenn jetzt noch EHB und AFS dazukommen, wird dies eine weitere Ebene der aktiven Fahrsicherheit einleiten.

Ich möchte nicht mehr in einem "nackten" B3 durch die Gegend gurcken, da ist ein neuer 8E doch schon was anderes...

Grüße Stefan

p.s.: Bin kein Vertreter von Bosch ;)

Zitat:

Original geschrieben von Mahoni

p.s.: Bin kein Vertreter von Bosch ;)

Glaub ich nicht:D

Spass beiseite.

Du hast natürlich recht, dass ein Ausfall der Lenkung ö. Ä. unwahrscheinlich ist. Natürlich hat uns die Elektronik auch ein großes Plus an Komfort eingebracht. Mein Bock hat auch Tempomat und so Zeugs, und wenn man sich mal dran gewöhnt hat, ist es zugegebenermaßen schon eine sehr feine Sache.

Aber soweit ich es noch im Kopf habe ging es haupsächlich im den Schrauber Aspekt.

Und da sind die älteren Fahrzeuge (besonders bei Elektronik-Hassern wie mir) klar im Vorteil;)

Gruß Dominik

Stimmt, zum Schrauben ist es wirklich assi, aber dafür habe ich ja mein Mopped :p

Grüße Stefan

genau deswegen werde ich wohl auf zwei räder umsteigen müssen. da kann wenigstens schon aus platztechnischen gründen kein elektronik-schnickschnak wie regensensoren oder elektr. fensterheber eingebaut werden.

es lebe die gute, alte und robuste mechanik! ;)

Uiii, leider geht der Trend da auch zur Elektronik. Ich kann bei meinem noch den Vergaser auseinanderbauen, aber wenn ich bei einer Gixx die Kennfeldgesteuerte Einspritzung oder die doppelte Drosselklappe verändern will, wirds mir grau vor Augen und ich bekomme Albträume von ICs, Spulen und Kondensatoren...

Grüße Stefan

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