Vibrationen Unwucht? Motor Golf V 1,9 TDI 105 PS BLS-Motor

VW Golf 5 Plus (1KP)

Hallo Community und speziell die Leute mit Erfahrung im Motorbereich bzw. was wirklich hinter dem Problem steckt...

Es geht um einen Golf 5 1,9 TDI Pumpe-Düse 105 PS aus 2006 mit ca. 235 Tkm
BLS Motorkennbuchstaben

Es geht um drehzahlabhängige Vibrationen, ähnlich anmutend wie eine Unwucht, die bei zunehmender Drehzahl zunimmt, beginnend bei etwa 1800-1900 Umdrehungen. Sie wird dann bei höherer Drehzahl so stark, dass man nicht weiter beschleunigen kann. ...kann aber bei niedriger Drehz. rel. gut fahren.
Sie tritt sowohl beim fahren als auch im Stand auf.
Wichtig: Die Vibration oder wie man das nennen kann, ist erst bei warmem Motor wahrnehmbar, und das auch erst zehn bis fünfzehn min nach erreichen der regulären Kühlflüssigkeitstemperatur. Also das Ganze ist sicherlich Hitzeabhängig.

In einer freien Werkstatt wurde schon mal der Motordeckel aufgemacht und ein Blick auf Nockenwelle und was man da zu sehen bekommt gemacht und es wurde nichts Auffälliges festgestellt. Ich möchte aber nicht ausschließen, dass etwas übersehen oder nicht richtig interpretiert wurde - irren ist menschlich.

Hier noch ein Link zu einem kurzen Video bei youtube - es ist dunkel - aber es geht ja auch speziell um das Geräusch...
Motorgeräusch-Video

Ich würde mich über hilfreiche Info´s zu dem Problem freuen und bedanke mich schon mal für eure Mithilfe!

43 Antworten

Zitat:

@darkalp schrieb am 8. April 2018 um 12:20:08 Uhr:


Febi hat keine Eigenmarken , die kaufen die Teile auch nur irgendwo ein und verpacken die in Febi Kartons .

genau das habe ich auch gehört. Ich habe mich jetzt für Kolbenschmidt entschieden. Die sollen gut sein.

Habe bei meinem BLS heute auch bei einem Zylinder eingelaufene nocken festgestellt. Wie lange kann man die denn noch fahren, ohne dass noch mehr kaputt geht. Merkt man dem Motor an wenn die Nockenwelle zu sehr eingelaufen ist? Danke Euch schon mal 🙂

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Ich würde damit nicht mehr zu lange fahren und sie am besten zeitnah tauschen.

Der Abrieb des Nocken und des Hydros im Öl sind nicht gerade förderlich für die Lebensdauer vom Motor.

ich würd wetten und sagen die ölstopfen sind aus den wellen geploppt,kannst ja mal drauf achten...

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Hatte auf jeden Fall mal ein komisches klackern, das ist jetzt aber weg. Wo sollte man die Stopfen denn finden, also abgesehen von der Grafik oben? Hab leider schon wieder zu gemacht.

Soll ich meinen nächsten Ölwechsel schon früher machen? Merkt man durch Leistungsverlust, wann die Nockenwelle fällig ist?

Der ist jetzt auch schon seine knappen 230 tausend unterwegs, sollte das nicht genauso langsam weitergehen mit den Nocken?

das klackern kommt meist vom defekten hydro und/oder ventilfederbruch (ggf mit schlechten motorlauf zeitweise).

die äußeren stopfen sind oft weg bzw wohl in der ölwanne,die innen verkeilen sich meist da sie nicht wirklich weg können durch den geteilten nw-aufbau.

der leistungsverlust ist schleichend und daher kaum bemerkbar über die laufzeit.meist sind auch die anstellerstifte für die pd-elemte verschlissen,dh sie werden nicht mehr komplett betätigt bzw es fehlt druck im element.
aufm prüfstand sicherlich eher erkennbar.

besse werden die jedenfalls nicht,ich würde handeln.

(die elemente werden offiziel mit meßuhr eingestellt,hab ich aber iwann per auge gemacht.man sieht ja wann der nocken voll betätigt.ne anleitung hätte ich aber auch.und bloß nicht die falschen schrauben lösen,sonst lösen die schrauben der zkd.die schrauben liegen recht dicht beieinander.könnte aber auch mkb abhängig sein.schon lange her)

Danke für den Tipp, einstellen kann ich die ja ohne was auszubauen oder? Hab auf YouTube schon paar Videos dazu gefunden. Kommt von dem Spiel zwischen Hebel und PD-Element auch das unterschiedlich starke Nageln je nach Last?

Ist es also gut möglich, dass die Stopfen das stärkere klackern verursacht haben und die sich jetzt nach 40km Vollgas in die Ölwanne verabschiedet haben 😁 ? Er lief dabei nur bissl bergab 190 GPS, angegeben sind 189. Macht der Ladeluftkühler auch einen spürbaren Leistungsverlust?

Kann ich die Hydrostößel beurteilen, ohne die Nockenwelle zu entfernen? Bewirken die fehlenden Stopfen dann eine Mangelschmierung der Nocken/Hydrostößel? Ich mach demnächst noch einmal auf und schau nach ob die noch da sind. Würd ich die beim nächsten Ölwechsel mit ner Endoskopkamera finden?

(War bei dir @ULFX damals ja auch schon länger her 😁)

Danke und viele Grüße

Zum neu einstellen der PDE musst du erstmal neue Einstellschrauben und Kugelbolzen verbauen.

Zitat:

@Captainkirky schrieb am 8. März 2020 um 15:58:02 Uhr:


Danke für den Tipp, einstellen kann ich die ja ohne was auszubauen oder? Hab auf YouTube schon paar Videos dazu gefunden. Kommt von dem Spiel zwischen Hebel und PD-Element auch das unterschiedlich starke Nageln je nach Last?
gute frage,denke das kommt vom defekten nocken mit idr defekten hydro

Ist es also gut möglich, dass die Stopfen das stärkere klackern verursacht haben und die sich jetzt nach 40km Vollgas in die Ölwanne verabschiedet haben 😁 ? Er lief dabei nur bissl bergab 190 GPS, angegeben sind 189.

kann ich so nicht sagen,ich denke der kaut die durch und landen als späne im öl bzw filter.ist ja recht weiches material.

Macht der Ladeluftkühler auch einen spürbaren Leistungsverlust?

mehr kontext bitte

Kann ich die Hydrostößel beurteilen, ohne die Nockenwelle zu entfernen?

eigentlich ja,aber 100%ig erst nach demontage.man muß ggf schon genau mit ner lampe hinleuchten.

Bewirken die fehlenden Stopfen dann eine Mangelschmierung der Nocken/Hydrostößel?

da gehe ich von aus,denn alle mit fehlenden stopfen hatten defekte nw und hydros.kann ja kein zufall sein.manche hatten eben noch zusätzlich eine gebrochene ventilfeder und je nach motor gibt es 2 pro ventil,also eine normale außen und eine kleine innenliegend.

Das Ansaugrohr der Ölpumpe hat aber ein Sieb, da sollten die Stopfen nicht durch gehen.

In den meisten Fällen lagen bei mir die Stopfen noch oben im Kopf wenn sie aus den Kipphebelwellen rausgewandert waren.

Zitat:

@AudiJunge schrieb am 8. März 2020 um 19:36:35 Uhr:


Das Ansaugrohr der Ölpumpe hat aber ein Sieb...

ja,recht grob aber dort gehen die nicht durch.meinte auch eher die werden evtl im kopf zerhakt und gehen als "späne" die dann durchgängig bzw kleiner wäre ins öl bzw filter.

bei "mir" lagen die meist auch noch im kopf rum,einige aber nicht mehr.

Danke nochmal für die vielen Antworten 😉

Zitat:

@ULFX schrieb am 8. März 2020 um 19:09:09 Uhr:



Ist es also gut möglich, dass die Stopfen das stärkere klackern verursacht haben und die sich jetzt nach 40km Vollgas in die Ölwanne verabschiedet haben 😁 ? Er lief dabei nur bissl bergab 190 GPS, angegeben sind 189.

kann ich so nicht sagen,ich denke der kaut die durch und landen als späne im öl bzw filter.ist ja recht weiches material.

hätte ich das beim Ölwechsel bemerken müssen? Mir ist im Filter nichts aufgefallen.

Macht der Ladeluftkühler auch einen spürbaren Leistungsverlust?

mehr kontext bitte

Ich glaube der Kühler hat sich bisschen mit Ölschlamm zugesetzt. Wie viel da nun drin ist weiß ich aber auch nicht.

zu 1:
schwer zu sagen,denke nicht.die kleinen stopfen würden zermalmt sich zu sehr im öl verteilen und späne bzw abrieb hat man immer im öl,zb von den lagern.sieht man aber eigentlich nicht.

zu 2:
öl ist in jeden schlauch bzw ladeluftkühler,das ist nunmal technisch bedingt durch die simmeringlose bauart eines turbos.mal ist es mehr,mal weniger.kommt aufs fahrprofil und km-stand an.

Wievel km hat der gelaufen? Welches Motoröl?

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