Verträgt mein alter VW Polo Biosprit ???

VW Polo 2 (86C)

Moin,
habe gerade einen Bericht über "Biosprit" gelesen,
d.H. wird mein schöner alter VW Polo 86c 2f diesen wohl nicht vertragen.
Dieses "Gesöff" soll wohl Gummidichtungen und ALU angreifen.
Ältere Autos sollen wohl hauptsächlich davon betroffen sein.
Naja, mein Polo ist Bj. 90, also alt.
Möchte ihn eigentlich noch etwas länger fahren.
Es soll eine Möglichkeit geben:
das gute alte Superbenzin.
Das soll aber noch teurer werden (+5 Ct).
Wie hoch denn noch ???
Und wenn schon mein "Youngtimer" (Polo) den nicht verträgt, was mache ich mit meinem "Oldtimer" ( Jeep CJ7) ???
Ich glaube der läuft damit garnicht.
Gruß.
Toddy 3

50 Antworten

Moin,
tanke weiter das teure Super Benzin, solange es das noch gibt !!!
Mein Polo hat schon rumgezickt nach dem ersten betanken mit Super statt Normal (Motorrruckeln, wechselnde Drehzahl und sehr hohe Kühlwassertemperatur).
Nach dem nachtanken von Normal und vorsichtigen hinzufügen von Super, hat sich der Motor "l a n g s a m " dran gewöhnt.
Und nun E10 ??
Oder das zu hohe Oktan haltige Super Plus für den NZ(was der eigentlich nicht braucht) ???
Mehr Oktan= mehr Leistung ???
Titsche 3

D A N K E (!) , für die Zahlreiche Beteiligung an diesem Thema !!!
Toddy 3

Zitat:

Original geschrieben von Toddy 3


Moin,
tanke weiter das teure Super Benzin, solange es das noch gibt !!!
Mein Polo hat schon rumgezickt nach dem ersten betanken mit Super statt Normal (Motorrruckeln, wechselnde Drehzahl und sehr hohe Kühlwassertemperatur).
Nach dem nachtanken von Normal und vorsichtigen hinzufügen von Super, hat sich der Motor "l a n g s a m " dran gewöhnt.
Und nun E10 ??
Oder das zu hohe Oktan haltige Super Plus für den NZ(was der eigentlich nicht braucht) ???
Mehr Oktan= mehr Leistung ???
Titsche 3

Bei Motoren ohne Klopfsensor sicher nicht, die können den besseren Saft garnicht wirklich nutzen.

Hi,

es gibt praktisch kein Super E5 mehr. Nur noch E10 und Super Plus.

An den Tankstellen wird zwar Super E5 verkauft aus der Pistole kommt jedoch Super Plus. Es ist also egal ob du Super E5 oder Super Plus tankst es kommt aus demselben tank 😉

negative Auswirkungen hat das aber nicht,die Octanzahl gibt ausschließlich die Klopffestigkeit an. Ansonsten ist der Sprit identisch und verbrennt genauso gut (oder schlecht) und genauso heiß wie das gut alte normal Bleifrei.

Gruß Tobias

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Moin und nochmals danke für die rege Beteiligung an diesem Thema.
Habe gehört, daß E-10 Einspritzdüsen beschädigen kann.
Es soll die Legierung der Einspritzdüsen angreifen (nicht bei allen FzG. !!!)
Und was ist nun mit den Gartengeräten (Rasenmäher etc...) ???
Kein Super Plus tanken ????
Gruß.
Toddy 3

Zitat:

Original geschrieben von Toddy 3


Moin und nochmals danke für die rege Beteiligung an diesem Thema.
Habe gehört, daß E-10 Einspritzdüsen beschädigen kann.
Es soll die Legierung der Einspritzdüsen angreifen (nicht bei allen FzG. !!!)
Und was ist nun mit den Gartengeräten (Rasenmäher etc...) ???
Kein Super Plus tanken ????
Gruß.
Toddy 3

Also ich melde mich jetzt noch mal ein letztes Mal zu Wort hier, da meine Beiträge hier ja vor lauter Blödsinn immer untergehen.

Millionen der Autofahrer in Südamerika fahren seit 20+ Jahren auf E85 oder E100. Frag die mal, ob das die Spritzgussalu Vergaser angreift, Schläuche, Dichtungen oder Einspritzdüsen, die lachen sich kaputt.

Was das Thema Rasenmäher, Kettensäge oder Roller (wovon ich auch betroffen bin) gilt: was erwartest du nun? Langzeitstudien über die Verträglichkeit von Ethanol oder Super Plus bei Maschinen, deren Anschaffungswert bei 1000€ liegt? Sowas gibt es nicht. Punkt. Reinkippen und gucken was er sagt.

Ich habe mit meinem Pegi Roller nun alle Spritsorten durch. Es ist genau wie bei meinem Derby (Fallstromvergaser, KEINERLEI Elektronik und 30 Jahre alte Schläuche und Dichtungen) auch. Es ist der Maschine im Endeffekt Piepschnurz egal, was du da reinkippst, so lange es keine Erdnussbutter oder Diesel ist. Jeder, der behauptet er würde einen Unterschied zwischen E5 und E10 im Fahrverhalten merken belügt sich selbst und andere. Man spricht auch von einem Placeboeffekt.

Und nochmal: ich habe es letzten Sommer mit dem Derby auf die Spitze getrieben und bin mehrere Wochen E85 gefahren. Der uralt Vergaser hat den Vorteil, dass man das Gemisch per Hand über den manuellen Choke anfetten kann. Ich habe die Zündung etwas verdrehen müssen und sonst nichts. Er erreichte auch die Endgeschwindigkeit von 153 km/h und ich konnte im Anzug keine nennenswerte Unterschiede feststellen. Zum Winter hin konnte ich mit dem Zeug leider morgens nicht mehr starten, da ich das Choke leider nur so weit rausziehen kann. Ich musste dann (bei -5Grad wohlgemerkt) den Luftfilterdeckel abbauen und den Ansaugtrakt mit einem Lappen komplett dicht machen. Dann war das Gemisch fett genug, um zu starten. Da das nicht wirklich alltagstauglich ist und ich somit mein Experiment als vorerst beendet angesehen habe, bin ich wieder auf Super E5 umgestiegen.

Das Auto startete morgens immernoch schlecht. Also habe ich in meinen Büchern gewälzt und ich meine gelesen zu haben, dass mein Motor eigentlich für 98 Oktan ausgelegt ist (später stellte sich heraus, dass das nur für den Formel E galt). Also habe ich fein Super Plus getankt, 4 Wochen lang. Schlecht starten tat er immer noch, es lag an defekten Zündkerzen. Ich konnte dennoch mal wieder im Fahrverhalten keine nennenswerten Unterschiede feststellen.

Als mir die Fehlerquelle klar wurde, bin ich wieder auf Super E5 umgestiegen. Dann kam Super E10 vor 4 Wochen. Das tanke ich auch regulär. Es ist und bleibt ein Märchen, dass außer ein paar Ausnahmen Autos davon Schaden nehmen. Dein Polo gehört definitiv (übrigens auch laut Aussage von VW) nicht dazu.

Ich wiederhole es noch einmal für alle: Es sind ca. 250-300L E85 durch 30 Jahre alte Schläuche gelaufen und es hat sie nicht zerfressen. Übrigens: Kraftstoffschläuche haben ALLE eine begrenzte Lebensdauer. Warum meine so lange gehalten haben und immernoch halten, fragt mich nicht. Vielleicht sind sie einfach nur gut gebaut.

Klopfsensor:

Mein erstes Auto in den USA war ein Baujahr 1982 Audi Coupe GT. Dieser verfügte über eine für die damaligen Verhältnisse ziemlich ausgefeilte Einspritzanlage mit Klopfsensor. In den USA gab es zu dem Zeitpunkt noch Benzin mit 87 Oktan, und mehr als 95 Oktan bekommt man da nirgends, auch nicht bei Shell. Das 87er Oktanbenzin wurde ich meine 2006 abgeschafft. Das war das erste mal, dass ich mich damit überhaupt beschäftigt habe. Anstatt auf irgendwelches Halbwissen aus Internetforen zu beruhen, habe ich selber Recherche betrieben und auch selber experimentiert (weil mein Auto nicht mein Kind ist, sondern eine Maschine; die es zur Not zu reparieren gilt und bei der die Fehlerquelle IMMER einen LOGISCH ERSCHLIEßBAREN Grund hat). Also habe ich mich "wild durch die Benzinsorten gevögelt". Unterschiede? Fehlanzeige. Dafür ist ein Klopfsensor ja auch da. Aber das kannst du schön auf Wikipedia nachlesen; nicht hier. Oder im Brockhaus.

Der einzige WIRKLICHE Unterschiede, der auch meßbare Veränderung in der Leistungsentfaltung des Motors hervorgerufen hat, war der Sprung von 95 Oktan unverbleibt auf 104 Oktan verbleitem Benzin bei dem Porsche 914 von meinem Bruder. Woher wir dieses Benzin bekommen haben, spielt gar keine Rolle. Wir mussten zwar erheblich an der Zündung spielen (und ja die ist bei dem Auto IMMER auf ein Mösenhaar genau eingestellt, bevor mir ein Schlaumeier dazwischenblubbert), aber wir haben Messungen vor und nachher auf dem Prüfstand machen können. Mit dem verbleitem 104er Oktan Benzin erzielte der Boxermotor 2,5-3ps Mehrleistung. WOW WELCH FORTSCHRITT.

/Thread

P.S: Ich sehe gerade du hast einen NZ Motor. Der hat welche Einspritzanlage? Digifant? Digijet? Wie dem auch, 3X darfst du raten welche der CIS-E aus meinem Audi haushoch überlegen ist.

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