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Versicherung zahlt nicht wegen Vorschaden

Themenstarteram 6. Dezember 2019 um 16:13

Hallo ich habe vor 4 Monaten einen Schaden an meiner Tür und Seitenteil.Die Schuldrfage war klar da mein Auto parkte.Versicherung zahlte den Schaden auf Fiktiver Abrechnung.Ich habe das Auto Fachgerecht Reparieren lassen,allerdings ohne Rechnung.Nun ist mir wieder jemand an die gleiche Stelle gefahren auch wieder die Türe und Seitenteil,allerdings diesmal nur einer reiner Lackschaden die Schadenshöhe beträgt 1200 Euro laut SV.Von dem ersten Schaden habe ich auch vom SV eine Reparaturbestätigung mit Fotos das mein Auto Fachgerecht Repariert wurde,doch trotzdem will die Versicherung jetzt nicht zahlen,weil der SV nur geschrieben hat fachgerecht Repariert und nicht denReparaturweg

Beste Antwort im Thema

Das zuständige Finanzamt wird begeistert sein...:D

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Da nehmen sich die Versicherer leider nicht so viel. Das gehört dort zum betriebswirtschaftlichen Konzept. Das geht solange finanziell auf, wie sich deutlich mehr Geschädigte davon einlullen lassen als sich zur Wehr setzen.

Themenstarteram 7. Dezember 2019 um 12:30

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 7. Dezember 2019 um 12:25:18 Uhr:

Da nehmen sich die Versicherer leider nicht so viel. Das gehört dort zum betriebswirtschaftlichen Konzept. Das geht solange finanziell auf, wie sich deutlich mehr Geschädigte davon einlullen lassen als sich zur Wehr setzen.

Ja genau das ist es ,da sollte der Gesetzgeber mal einen Riegel Vorschieben,aber zahl mal deine Versicherungsprömie nicht Pünktlich ,dann hast du sofort eine Mahnung mit Androhungen im Briefkasten

@Torsten20071

Was sollen die ganzen Vollzitate?

Themenstarteram 7. Dezember 2019 um 12:55

Zitat:

@Eierlein2 schrieb am 7. Dezember 2019 um 12:52:20 Uhr:

@Torsten20071

Was sollen die ganzen Vollzitate?

Habe den Dreh noch nicht raus wie ich sonst Antworten kann also gehe ich immer auf Zitate....Asche auf mein Haupt

Irgendwie sehe ich das Problem noch nicht:

Wenn der aktuelle Schaden ein reiner Lackschaden ist (also lediglich eine Lackinstandsetzung erforderlich ist), dann spielt es doch für die Schadenhöhe erstmal keine Rolle, ob der Vorschaden nach dem im Gutachten vorgesehenen oder einem alternativen Weg repariert wurde. Natürlich kann im Rahmen einer Reparaturbestätigung für ein paar Euro fünfzig (die üblicherweise ja von dern Versicherungen auch nicht freiwillig übernommen werden...) nur begrenzt festgestellt werden, was unter der Lackschicht nun wirklich verborgen ist. Aber wenn eben diese als fachgerecht hergestellt bestätigt wird und nur diese vom neuen Schaden betroffen ist, dann sollte einer Durchsetzung der (neuen) Forderungen doch nichts ernsthaftes im Weg stehen.

Oder fehlen noch irgendwelche Details zu der Geschichte?

Wenn der Vorschaden eher dick verspachtelt wurde, dann wäre das eher keine vollständig fachgerechte Reparatur, die den Schaden komplett beseitigt hat. In der Situation geht es dann um die Frage, inwiefern der neue Schaden bei späterer "richtiger" Nachreparatur des Vorschadens überhaupt aussonderungsfähige Zusatzkosten ausmacht. Das ist also nicht ganz einfach.

Themenstarteram 7. Dezember 2019 um 14:23

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 7. Dezember 2019 um 14:09:30 Uhr:

Wenn der Vorschaden eher dick verspachtelt wurde, dann wäre das eher keine volständig fachgerechte Reoaratur, die den Schaden komplett beseitigt hat. In der Situation geht es dann um die Frage, inwiefern der neue Schaden bei späterer "richtiger" Nachreparatur des Vorschadens überhaupt aussonderungsfähige Zusatzkosten ausmacht. Das ist also nicht ganz einfach.

Nein die Türe war nicht mehr zu Reparieren...bzw. zu Spachteln

Ich stelle mal Fotos ein wo die Tür beschädigt war dann ein Bild nach Reparatur und eins mit dem neuem Schaden

Screenshot-20191207-141920-drive
Screenshot-20191207-141955-drive
Screenshot-20191207-141824-drive

Das lässt sich auch im Nachhinein darstellen, dass da eine andere Tür reingekommen ist. Da kannst Du im Ergebnis zuversichtlich sein.

Themenstarteram 7. Dezember 2019 um 14:48

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 7. Dezember 2019 um 14:29:40 Uhr:

Das lässt sich auch im Nachhinein darstellen, dass da eine andere Tür reingekommen ist. Da kannst Du im Ergebnis zuversichtlich sein.

Ja dachte ich auch,aber so einfach ist es wohl doch nicht.Die Versicherung möchte ,das ich Beweise ,das der Vorschaden nach Gutachtervorgabe Fachgerecht Repariert wurde.Und die Reparaturbestätigung des Gutachters würden Sie nicht Akzeptieren,weil daraus nicht zu erkennen ist ,ob nach Reparaturvorgabe Repariert wurde.Selbst eine Rechnung wo nicht jeder Arbeitsschritt einzeln Aufgeführt würde,wer Haltlos.So Argumentiert die Versicherung.Ob das nun rechtens ist,mag ich zu bezweifeln

Themenstarteram 7. Dezember 2019 um 14:52

Der Sachbearbeiter meinte ,wenn in Zukunft jemand Fiktiv Abrechnet und in Eigenregie Repariert sollte er Jeden Arbeitsschritt Fotografieren und Dokumentieren,sonst gebe es bei einem Neuschaden an gleicher Stelle nicht einen Cent erstattet

Der Sachbearbeiter übertreibt es mit seiner Sicht der Dinge. Die Rechtsprechung verlangt nur einen Nachweis darüber, dass der Vorschaden vollständig und fachgerecht instandgesetzt worden ist. Das geht im Grundsatz auch mit gewissen Abweichungen vom Schadengutachten, vorausgesetzt das Endergebnis ist komplett fachgerecht ... z.B. Einbau einer gebrauchten unbeschädigten Tür (statt Neuteil) sowie korrekte Lackierung des Schadenbereiches.

Themenstarteram 7. Dezember 2019 um 15:38

Es gab 2017 ein BGH Urteil worauf die Versicherungen sich jetzt Berufen.Ein gefundenes Fressen für die Versicherungen so kann man Regulierungen in Zukunft aus dem Weg gehen.Ich kann nur jedem Raten sein Auto nach einem Unfallschaden in einer Werkstatt Reparieren zu lassen und NICHT fiktiv Abzurechnen.

Zitat:

@Torsten20071 schrieb am 7. Dezember 2019 um 14:52:20 Uhr:

Der Sachbearbeiter meinte ,wenn in Zukunft jemand Fiktiv Abrechnet und in Eigenregie Repariert sollte er Jeden Arbeitsschritt Fotografieren und Dokumentieren,sonst gebe es bei einem Neuschaden an gleicher Stelle nicht einen Cent erstattet

Was dieser Clown meint, ist völlig irrelevant.

Ich würde den Anwalt anweisen, unverzüglich den Klageentwurf zu fertigen, dabei gleich den Sachverständigen als Zeugen zu benennen und der Versicherung zukommen zu lassen.

Ich bin ziemlich sicher, dass das erbärmliche Treiben der HUK damit schnell beendet ist.

Themenstarteram 7. Dezember 2019 um 15:45

Mein Anwalt hat denen nun eine Frist gesetzt und sollten die sich weigern zu zahlen,soll er Sofort Klage einreichen....mir geht es hierbei nicht um die 1200 Euro Schaden ,auch wenn es viel Geld ist,nein ich möchte einfach das diese Versicherungen an Ihre Pflichten halten,denn es gibt heute immer noch viele Menschen,die keine Rechtsschutz haben und gezwungen sind ,solche Willkür über sich ergehen lassen müssen

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