Verschenktes Potential von US Herstellern?
Hallo, ich denk gerade noch, ob die US Hersteller Potential verschenken, da sie verschiedenen Modelle hier in Deutschland/ Europa nicht anbieten...
1) GM:
- Camaro:
Würde sich ein Camaro V6 nicht auch gut verkaufen? (In den US Magazinen wird der V6 gelobt, der Vierzylinder-Turbo allerdings stark kritisiert.)
Auch die einfachen Ausstattungsvarianten (Stoffsitze und so.) bei reduziertem Verkaufspreis würden den Verkaufszahlen nicht schaden, denke ich.
Das 1LE-Paket in Europa wäre natürlich auch klasse - gerne auch als 1LE "light" in Kombination mit der Automatik
2) Ford
- Mustang:
Auch hier, schade dass der Mustang hier nicht als V6 angeboten wird.
Ein klasse Motor wäre auch der 2,7L V6 EcoBoost.
Evtl. wäre auch ein Diesel denkbar (2,0l Diesel mit 210PS??)
- Flex, Explorer: Diese Dickschiffe hier mit den 3,0L Diesel von Ford/ Jaguar/ Landrover
3) Chrysler:
- "Mini-Van" Pacifica (früher: Voyager)
Mit dem 2,2L Diesel und 200 PS (wie im Jeep Cherokee) mit der 9-Gang-Automatik und Allrad würde ein gute Alternative zum VW Bus sein, denke ich.
- Charger & Challenger:
Für mich beinhae unverständlich, dass diese Modelle hier nicht angeboten werden.
Für Fell und Image, mit den in den USA verwendeten Motoren sowie zusätzlich mit dem 3,0L V6 Diesel
die perfekte heck-getriebene Alternative zu z.B. nem 5er BMW.
- Ram Pick-Up:
Wäre doch perfekt für Europa, ein "echter" Pick-Up... kein Amarok oder irgendein Japan Pick-Up.
Für echte Traditionalisten mit dem Hemi, für den Rest mit dem 3,0L V6 EcoDiesel.
Wie denkt ihr darüber?
Weitere Punkte?
Freue mich auf eine rege Diskussion.. :-)
Beste Antwort im Thema
Ich bin mir auch einigermaßen sicher, dass der deutsche Kunde keinen Ami als wirkliche Alternative zu den hier etablierten deutschen Fabrikaten betrachtet, völlig unabhängig davon, wie gut sie im Vergleich wirklich sind.
24 Antworten
Zitat:
@Romiman schrieb am 5. Januar 2017 um 18:24:30 Uhr:
Zitat:
@204er...]...vermisse hier eigentlich nur eine schöne, stattliche, bezahlbare Limousine vom Schlage eines Chevrolet Impala / Buick Lacrosse...
Ich auch. Es gibt sie sogar, und abgesehen vom etwas beliebigen Heck sogar richtig ansehnlich:
Chrysler 200C
Mit einer kompetenten Werkstatt in der Nähe wäre das meine erste Wahl für den Nächsten...
Die hätte ich sogar. Bräuchte nicht mal zu wechseln, da mein Benz Freundlicher Chrysler/Jeep/RAM/Dodge in einer seiner Bonner Niederlassungen hochoffiziell macht. Wenn man mit dem FIAT Schwerpunkt kein Problem hat.
Als ich einen Nachfolger für meinen DD suchte, hatte der einen fast unberührten Lancia Thema 3,0 CRD, den ein stilbewusster Zeitgenosse komplett und wirklich lückenlos auf Chrysler 300c Insignien umgerüstet hat. Sogar im Navi tauchte das Chrysler Logo auf. Nicht mal die Rednabendeckel hatte der vergessen. 26k sollte der kosten. Xenon, Leder, 20 Zöller. 2 Jahre Gebrauchtwagengarantie.
Hab mich dagegen entschieden. Bin nun mal kein Mopar Mann. Und dann stand da ein ganzes Rudel E-Klasse Neuwagen, die mit fast 35% Rabatt abverkauft wurden. Neuwagengarantie, fast Vollausstattung. Da KONNTE ich nicht Nein sagen. So habe ich meine Vorliebe für große Limousinen eben mit einem heimischen, genau meinem Geschmack entsprechenden, sehr konservativen Produkt befriedigt.
Zitat:
@V8Nicho schrieb am 6. Januar 2017 um 10:28:03 Uhr:
Dann möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben. Pick ups, SUVs und Muscle Cars schön und gut aber was ich -wie 204er schon schrieb- vermisse ist ne Limousine à la Continental. Voll gepackt mit Luxus, durchzugsstarke Motoren, nen schönes Design (gut ist Geschmackssache aber mir gefällts) und um längen günstiger als die deutschen Hersteller. Da Lincoln zu Ford gehört wäre das mit den Werkstätten auch geklärt. http://www.lincoln.com/cars/continental/Grüße,
Nicho
Ich denke, dass so mancher Dorf-Fordhändler schon Plaque bekommt, wenn man mit nem Mustang oder Edge auf den Hof rollt und schlimmstenfalls auch noch ein Problem verträgt.
Auch wenn ich jetzt öffentlich gesteinigt werde, aber ich glaube der Zug ist für die Amis in Europa abgefahren.
Die die bald und zwar in den nächsten 10 Jahren in der EU durch starten werden, werden eher die Chinesen sein.
Mit Borgward hat sich ein Chinaman einen guten Namen gesichert, auch die ersten Fahrzeuge sind Testweise in D unterwegs. Kleine Preise dicke SUV´s das wird bestimmt ein Erfolgt, wie es zuvor die Japaner und Koreaner vorgemacht haben, ok nicht mit dicken SUV´s.
...und ich geh mal auf Tauchstation 😁
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Zitat:
@V8Nicho schrieb am 6. Januar 2017 um 10:28:03 Uhr:
Da Lincoln zu Ford gehört wäre das mit den Werkstätten auch geklärt. http://www.lincoln.com/cars/continental/
Haha, ne. Wenn du mit nem US Ford bei ner Ford Werkstatt auftauchst, kriegen die da die Krise. Die haben da überhaupt keinen Plan von. Ford Deutschland/Europa hat so gut wie nur den Namen gemeinsam mit Ford USA.
Mit nem Chevy brauchst du auch nicht zu den "Chevrolet" Heinis fahren. Die kennen nur die Asiaten 😁
Zitat:
@Dynamix schrieb am 6. Januar 2017 um 11:54:01 Uhr:
Naja, wenn er den Kram selber verkauft dann sollte er sich eher freuen 😉
Ich hatte mal nen Probe GT 24v. Und lebe im "Ford Land" (rund um Köln). Ein Ford Haupthändler meinte damals zu mir als ich ein immer wiederkehrendes Problem (erster Gang sprang immer raus beim Anfahren) vorbrachte: "Da gehen Sie besser zu Mazda. Die kennen sich mit dem Getriebe besser aus als wir."
Ähnliches hörte ich von einer Reiterkollegin, die einen Ford Escape fuhr.
Ich kann mir lebhaft die angstgeweiteten Augen des lokalen, tendenziell überforderten Meisters des lokalen Repräsentanten der FoMoCo vorstellen, wenn der Mustang V8 zickt.
Klar weil der Probe und alte Escape mehr Mazda als Ford waren. MX-6 und Tribute.
Zitat:
@204er schrieb am 6. Januar 2017 um 19:59:09 Uhr:
Zitat:
@Dynamix schrieb am 6. Januar 2017 um 11:54:01 Uhr:
Naja, wenn er den Kram selber verkauft dann sollte er sich eher freuen 😉Ich hatte mal nen Probe GT 24v. Und lebe im "Ford Land" (rund um Köln). Ein Ford Haupthändler meinte damals zu mir als ich ein immer wiederkehrendes Problem (erster Gang sprang immer raus beim Anfahren) vorbrachte: "Da gehen Sie besser zu Mazda. Die kennen sich mit dem Getriebe besser aus als wir."
Ähnliches hörte ich von einer Reiterkollegin, die einen Ford Escape fuhr.
Ich kann mir lebhaft die angstgeweiteten Augen des lokalen, tendenziell überforderten Meisters des lokalen Repräsentanten der FoMoCo vorstellen, wenn der Mustang V8 zickt.
Zitat:
@Wasper schrieb am 6. Januar 2017 um 15:01:34 Uhr:
Zitat:
@V8Nicho schrieb am 6. Januar 2017 um 10:28:03 Uhr:
Da Lincoln zu Ford gehört wäre das mit den Werkstätten auch geklärt. http://www.lincoln.com/cars/continental/Haha, ne. Wenn du mit nem US Ford bei ner Ford Werkstatt auftauchst, kriegen die da die Krise. Die haben da überhaupt keinen Plan von. Ford Deutschland/Europa hat so gut wie nur den Namen gemeinsam mit Ford USA.
Mit nem Chevy brauchst du auch nicht zu den "Chevrolet" Heinis fahren. Die kennen nur die Asiaten 😁
Als wir mit dem Truck auf den Hof des örtlichen Opel Händlers rollten, bekam der Kundendienst-Berater fast einen Schlaganfall. Als er rausbekam, dass ich nur einen Satz Riemen bestellen wollte, hörte ich die Steine buchstäblich vom Herzen fallen.
"Schnell wechseln" trauten sie sich aber nicht. Mein Einwand, dass es sich hier lediglich um eine Variante des fast 20 Jahre in Diplos eingebauten Smallblock handelt, drang durch die meterdicke Schicht aus Corsa/Astra/Insignia gar nicht durch.
Zitat:
@amgolfV schrieb am 6. Januar 2017 um 20:06:57 Uhr:
Klar weil der Probe und alte Escape mehr Mazda als Ford waren. MX-6 und Tribute.
Zitat:
@amgolfV schrieb am 6. Januar 2017 um 20:06:57 Uhr:
Zitat:
@204er schrieb am 6. Januar 2017 um 19:59:09 Uhr:
Ich hatte mal nen Probe GT 24v. Und lebe im "Ford Land" (rund um Köln). Ein Ford Haupthändler meinte damals zu mir als ich ein immer wiederkehrendes Problem (erster Gang sprang immer raus beim Anfahren) vorbrachte: "Da gehen Sie besser zu Mazda. Die kennen sich mit dem Getriebe besser aus als wir."
Ähnliches hörte ich von einer Reiterkollegin, die einen Ford Escape fuhr.
Ich kann mir lebhaft die angstgeweiteten Augen des lokalen, tendenziell überforderten Meisters des lokalen Repräsentanten der FoMoCo vorstellen, wenn der Mustang V8 zickt.
Klar, nur würden Probe und Escape offiziell hier über Ford verkauft. Könnten bei jedem Händler bestellt werden.
Warum verkauft Ford nur den V8-Mustang und Chevy nur den V8-Camaro? Weil US-Car-Fans in Deutschland genau das wollen.
BMW bietet in USA auch nur die hoch motorisierten Modelle an, z.B. 740i/750i/760i
http://www.bmwusa.com/.../allbmwsnew.aspx?Series=7
Denn BMW-Käufer in USA wollen keinen Hausfrauen-316i-touring, sondern verbinden mit BMW performance. Und das bekommen sie.
Genauso wird die Erwartungshaltung von US-Car-Fans in Deutschland bedient: Wenn schon Ami, dann bitte mit V8.