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Welches US-Car f. Anfänger geeignet?

Chevrolet
Themenstarteram 27. Dezember 2012 um 16:34

in ganz neu hier und brauche mal Hilfe: Würde gern einen lange gehegten Traum wahr werden lassen und mir endlich einen amerikanischen wagen kaufen - doch die neuen gefallen mir gar nicht.... Wie sieht es aus mit älteren Modellen wie Ford Fairmont / Mercury Zephyr? Würde gern auch an dem Wagen lernen und selbst etwas machen, daher würde mir eine möglichst simple Technik sehr entgegen kommen. Welche Wagen sind für ein "Greenhorn" wie mich angebracht? Kürzlich versuchte mir jemand einen Buick Skylark von 1989 zu verkaufen, war mir nicht geheuer....

Danke für die Antworten.

Beste Antwort im Thema

US-Autos aus den 80ern und 90ern sind bereits im Vergleich zu den Vorjahren mit viel Elektronik bestückt. Motormanagement und Komfortelektrik sollten einwandfrei funktionieren, tun das aber nicht immer. Dann kann ein billiges Auto schnell sehr teuer werden und frustriert den Anfänger schnell. Weiterhin sind die verwendeten Materialien und auch die Qualität bei Autos der Baujahre oft unterirdisch schlecht. Verallgemeinern kann man die aber nicht und daher muß man sich selber ein genaues Bild machen.

Ein Buick Skylark ist kein übles Auto, aber er sollte schon in einwandfreiem Zustand sein. Vernachlässigung und wüste Basteleien nimmt er übel und man wird - gerade als Anfänger - nicht viel Freude daran haben. Man sollte sich ebenfalls darüber im klaren sein, daß so ein US-Auto der späten 80er oder der 90er nicht mehr viel gemeinsam hat mit dem, was üblicherweise so mit amerikanischen Autos assoziiert wird. Das ist für viele nicht schlimm, man sollte es aber wissen.

Der Ford Fairmont/Mercury Zephyr ist ein Billigauto von Ford auf der Basis des "Fox"-Mustang. Gebaut wurde er vom Modelljahr 1978 bis 1983. In dieser Zeit wurden über 1,5 Mio Exemplare davon gebaut. Aufgrund der vom Mustang abgeleiteten Technik hat der Wagen keinen Rahmen, sondern eine selbsttragende Karosse. Größter Motor war der Ford 302, der kleinste ein Vierzylinder.

Ich vermute mal, daß der Wagen so unbeliebt/unbekannt ist, daß man ein gutes Exemplar praktisch für einen Appel und ein Ei aus dem Besitz von Grandma oder Grandpa Average American erstehen kann.

In den USA dürfte der Bestand halbwegs brauchbarer Wagen noch umfangreich sein, andererseits waren das auch reine Gebrauchs- und Wegwerfkisten um die sich keiner einen Deut geschert hat. Daher wird auch die Anzahl zerschossener Möhren groß sein.

Ende der 70er wurde der Wagen auch über das Ford-Händlernetz in Deutschland verkauft.

Alternativen von GM wären der Chevrolet Nova, der Buick Apollo, der Oldsmobile Omega und der Pontiac Ventura, die allerdings sämtlich aus den 70ern stammen.

Eine etwas präzisere Formulierung Deines Wunsches wäre sicherlich hilfreich bei der Empfehlung. Sportwagen oder Sedan, Personal Luxury Coupe oder ein LowPrice-Produkt von damals? Anfängergeeignet ist in meinen Augen praktisch jeder Wagen aus den 70ern. Rein technisch gesehen jedenfalls. Je größer das Auto, desto robuster und zugänglicher die Technik. Allerdings sollte die Kasse des Anfängers gut mit Talern bestückt sein. Die artgerechte Wartung solcher Autos gibt es nicht umsonst.

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US-Autos aus den 80ern und 90ern sind bereits im Vergleich zu den Vorjahren mit viel Elektronik bestückt. Motormanagement und Komfortelektrik sollten einwandfrei funktionieren, tun das aber nicht immer. Dann kann ein billiges Auto schnell sehr teuer werden und frustriert den Anfänger schnell. Weiterhin sind die verwendeten Materialien und auch die Qualität bei Autos der Baujahre oft unterirdisch schlecht. Verallgemeinern kann man die aber nicht und daher muß man sich selber ein genaues Bild machen.

Ein Buick Skylark ist kein übles Auto, aber er sollte schon in einwandfreiem Zustand sein. Vernachlässigung und wüste Basteleien nimmt er übel und man wird - gerade als Anfänger - nicht viel Freude daran haben. Man sollte sich ebenfalls darüber im klaren sein, daß so ein US-Auto der späten 80er oder der 90er nicht mehr viel gemeinsam hat mit dem, was üblicherweise so mit amerikanischen Autos assoziiert wird. Das ist für viele nicht schlimm, man sollte es aber wissen.

Der Ford Fairmont/Mercury Zephyr ist ein Billigauto von Ford auf der Basis des "Fox"-Mustang. Gebaut wurde er vom Modelljahr 1978 bis 1983. In dieser Zeit wurden über 1,5 Mio Exemplare davon gebaut. Aufgrund der vom Mustang abgeleiteten Technik hat der Wagen keinen Rahmen, sondern eine selbsttragende Karosse. Größter Motor war der Ford 302, der kleinste ein Vierzylinder.

Ich vermute mal, daß der Wagen so unbeliebt/unbekannt ist, daß man ein gutes Exemplar praktisch für einen Appel und ein Ei aus dem Besitz von Grandma oder Grandpa Average American erstehen kann.

In den USA dürfte der Bestand halbwegs brauchbarer Wagen noch umfangreich sein, andererseits waren das auch reine Gebrauchs- und Wegwerfkisten um die sich keiner einen Deut geschert hat. Daher wird auch die Anzahl zerschossener Möhren groß sein.

Ende der 70er wurde der Wagen auch über das Ford-Händlernetz in Deutschland verkauft.

Alternativen von GM wären der Chevrolet Nova, der Buick Apollo, der Oldsmobile Omega und der Pontiac Ventura, die allerdings sämtlich aus den 70ern stammen.

Eine etwas präzisere Formulierung Deines Wunsches wäre sicherlich hilfreich bei der Empfehlung. Sportwagen oder Sedan, Personal Luxury Coupe oder ein LowPrice-Produkt von damals? Anfängergeeignet ist in meinen Augen praktisch jeder Wagen aus den 70ern. Rein technisch gesehen jedenfalls. Je größer das Auto, desto robuster und zugänglicher die Technik. Allerdings sollte die Kasse des Anfängers gut mit Talern bestückt sein. Die artgerechte Wartung solcher Autos gibt es nicht umsonst.

Themenstarteram 27. Dezember 2012 um 20:41

Hallo Spechti,

ich bin beeindruckt darüber, wie umfangreich und tief gehend Deine Informationen sind, obwohl ich so allgemein und dürftig angefragt habe.

An den Chevy Nova habe ich auch schon gedacht - bzw. an die Parallelmodelle von GM. Tatsächlich wäre mir am liebsten ein 4-türiger Sedan oder Estate, dicht gefolgt von kleinen Coupés wie AMC Spirit. Ich dachte auf jeden Fall an die amerikanische "Kompaktklasse" mit simpler Technik (also wohl 70er) , die dann etwa Opel Rekord-Größe haben dürfte. Gerne nicht mehr als 6 Zylinder. Hörte etwas von einem Motor, der "Iron Duke" genannt wird und seit den 30ern verbaut wurde...In welchen Modellen und bis wann war das??? Du siehst, ich hab? gern etwas "spießig". Keine Hot Rods, nur Serienmodelle von Oma und Opa. Bank vorne und Wahlhebel an der Lenksäule. Was gibts da von der Chrysler-Co? Dodge Aspen? Welche dieser Wagen stehen im Ruf, wirklich haltbar zu sein? Besser GM, Ford oder Chrysler?

So gesehen war Deine Aufzählung geradezu hellsichtig... ;-)

Bisher hab ich den Gedanken an einen Import aus USA immer beiseite geschoben, weil ich nicht überschauen kann, was da an TÜV-Eventualitäten auf mich zukommt. Jedes rote Blinklicht wird da ja wohl zum Problem.....Wüsste auch im Moment nicht einmal, wie ich an die Sache heran gehen sollte. Wer sucht da zuverlässig und was kostet so ein Transport?

Vielen Dank und Grüße aus Hannover in die Nordheide,

Jörg

Wenn Du ein gutes Einsteigerauto aus den 70ern suchst, das auch noch gut aussieht, simpel zu warten und noch recht gut mit mechanischen Ersatzteilen versorgt ist, solltest Du Dir diese Baureihen mal näher anschauen:

Cutlass S

Buick Regal/Century

Pontiac Grand Prix

Von Ford gibt es noch den wenig bekannten Elite

den Mercury Cougar , der ab 1974 auf der selben Plattform kam

Von Chrysler gab es die Modelle rund um den Cordoba

Für AMC ist die Ersatzteillage mittlerweile so schlecht, daß die Marke nur was für Experten ist.

Zitat:

Welche dieser Wagen stehen im Ruf, wirklich haltbar zu sein?

Alle. Die Autos kranken nicht an ihrer Konstruktion. Sie leiden lediglich unter ihren nachlässigen Vorbesitzern.

Zitat:

Bisher hab ich den Gedanken an einen Import aus USA immer beiseite geschoben,...

Da wirst Du aber auf die Dauer nicht weit kommen. Die Autos stammen nun mal aus den USA. Nur dort gibt es für alte Autos noch in ausrechender Anzahl Ersatzteile (sofern überhaupt verfügbar), nur dort gibt es spezialisierte Händler für das eine oder andere und nur dort ist überhaupt eine Auswahl von Autos vorhanden, die in Europa praktisch nicht existent sind. Bei einigen Autos ist allerdings auch hier ein Angebot vorhanden. Eine Corvette z.B. würde ich nicht aus USA holen, da das Angebot an Wagen auch hier recht umfangreich ist.

Auch Literatur gibt es praktisch nur in englisch und sie ist nahezu ausschließlich in USA zu finden. Ohne Literatur ist eine Beschäftigung mit solchen Autos mühsam bis unmöglich.

Fütter doch mit den angegebenen Infos mal die Autoseiten, hier beispielsweise mobile.de

Ein ganz wichtiger Punkt, der bisher nicht genannt wurde ist das Budget??

Und der nächste wichtige Punkt: Nimm jemand mit Ahnung mit zum Kaufen! Wenn du selber was machen möchtest ist dies ja toll. Und im technischen Bereich wohl auch für viele machbar. Bei vielen dieser Modelle ist aber die Teileversorgung wenn es um optische Dinge geht eher schlecht, da sie weniger beliebt sind.

http://suchen.mobile.de/.../170321231.html?...

http://suchen.mobile.de/.../171815050.html?...

http://suchen.mobile.de/.../163586804.html?...

http://suchen.mobile.de/.../172107791.html?...

http://suchen.mobile.de/.../170909797.html?...

Rein aus Instinkt sprechen mich der blaue Volare und besonders der schwarze Cordoba an. Da würde ich durchaus mal einen näheren Blick riskieren. Wenn bei dem Volare noch Verhandlungsspielraum ist und der Zustand okay ist, könnte das ein guter Kauf sein.

Themenstarteram 28. Dezember 2012 um 11:13

Vielen dank für Eure Hinweise. Jetzt sehe ich klarer.

Der Iron Duke (2,5L 4-Zylinder) wurde unter anderem im Camaro verkauft (3rd Gen).. Camaro mit ich glaub um die 80 PS :D

Wieviel hast Du in der Kasse?

Also ich finde einen Buick Skylark auch den idealen Einsteigerami für kleines Geld.

Gerade von gewissen Herren mit grauen Haaren und Hut auf dem Kopf bekommt man noch welche mit wenig Kilometern auf dem Tacho und in sehr gutem Zustand. Zum Teil fast geschenkt! Habe selbst einen 88er Skylark (3.0) 10 Jahre lang gefahren. Im grossen und ganzen lief er sehr zuverlässig und verkörperte mit seinen Plüschsitzen und seiner Form und dem Chrom echtes Amifeeling (meiner hatte noch die schönen Doppellampen vorne und der V6 blubberte sehr schön, viel cooler als der 3.8er in meinem Camaro). Viele glauben immer, das kann nicht sein bei einem so "kleinen" Ami, dabei sind sie noch nie in einem mitgefahren. :-)

LG

Themenstarteram 3. Januar 2013 um 19:23

Dankeschön, Cactusami !!!! You made my day...... ;-))

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