Verbrauch und Umwelt

Liebe Gemeinde,

Der eigentliche Skandal ist der Verbrauch von modernen Motorrädern.
Meine alte Kawa 750 Twin konnte in den 80er Jahren mit einem
minimalen Verbrauch von 3,9 Litern cruisen, wenn ich kein Geld für Benzin hatte...

Da hat sich seither nicht viel getan.

Jetzt redet man von 3 Liter Autos...wo sind die 3 Liter Motorräder?

Mfg

Beste Antwort im Thema

Die Honda NC700 haben im Normzyklus einen 3.x Liter Verbrauch.
Im "Spritsparmodus" schaffen die bestimmt eine 2.x (BMW F650GS usw. aber auch).
Und wenn Du eine 1.x als realen Durchschnittsverbrauch haben willst, dann nimm Address, Innova, Wave & Co.
Mit einem Benzin-Äquivalent von 0.x fahren die Elektros.
Nur das perpetuum mobile Motorrad, das darfst Du noch erfinden.

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Zitat:

Original geschrieben von TDIBIKER


Liebe Gemeinde,

Der eigentliche Skandal ist der Verbrauch von modernen Motorrädern.
Meine alte Kawa 750 Twin konnte in den 80er Jahren mit einem
minimalen Verbrauch von 3,9 Litern cruisen, wenn ich kein Geld für Benzin hatte...

Da hat sich seither nicht viel getan.

Jetzt redet man von 3 Liter Autos...wo sind die 3 Liter Motorräder?

Mfg

Kommt drauf an, wenn Du Dein Moped als Alltagsgixxe nimmst, ist der Verbrauch natürlich wichtig.

Als Freizeit und Schönwetterfahrer kann ich darüber hinwegsehen.

Ich mache mir aber weitaus weniger Gedanken, um den Verbrauch meiner Gixxe, als um die ungerechtfertigten Spritpreise, deren Tendenz grundsätzlich steigt, aber niemals sinkt.

Um dem entgegenzuwirken, müssten die Hersteller demnächst Fahrzeuge konstruieren mit gerade einmal 1 Liter Verbrauch, das halte ich für fast unmöglich.

Viel einfacher wäre es doch, gewisse Institutionen zu aktivieren um gewissen Wucherköppen mal in den Allerwertsten zu treten.
Sonst wird das Auto und Motorradfahren, in Zukunft zu einem Privileg für Besserverdienende, aber für den Normalverdiener nicht mehr finanzierbar.
Und diese werden einen Teufel tun, weil die halt einen großen Batzen mitverdienen.

Dann werden Motorradfahrer, hobbytechnisch, irgendwann von selbst von deutschen Straßen verschwinden, noch vor dem Einsetzen der bereits angesprochenen Nachwuchsproblematik😛

Einzigste Alternative:
50ccm Moped, Honda Dax Nachbaumotor, habe ich gefahren mit 2 Litern auf 100km😁
Ein Elektrobike, welche in der Anschaffung noch ein Vermögen kosten und aufgrund der geringen Akkuleistung, kann man gewisse Tourenfahrten dann auch vergessen.
Oder man entwickelt irgendwann mal einen Hybrid Motorrad, der gesagte Umbau auf einen Gasantrieb, ware auch nicht schlecht.

Zitat:

Original geschrieben von TDIBIKER



Die Richtgeschwindigkeit auf der Autobahn ist 130.
So schnell sollte ein Mopped schon sein, denke ich.

Auch so ein Problem...wer gibt sich heutzutage noch mit 130km/h zufrieden?

Die erreichst du ja schon fast mit einer offenen 125er, deren Verbrauch doch noch finanzierbar sein müsste, geht man von der Hubraumgröße aus.

Auch wenn der Thread schon ein bisschen alt ist, war er der passendste Treffer auf meine Googlesuche: nachdem ich heute eine Runde mit meinem Kumpel gedreht habe, der eine Honda CB 1000 R(125 PS, Einspritzanlage, Bj 2012 glaub ich) fährt, bin ich doch etwas ins Grübeln gekommen.
Wir haben vor dem Turn beide vollgetankt, ebenso danach. Wir sind genau die gleiche Strecke gefahren. Wir sind annähernd gleichschnell und einigermaßen sportlich gefahren; mal fuhr er ne Weile vorne, mal ich...und: wir haben die Maschinen in der gleichen Werkstatt(Frühjahrscheck, Flüssigkeitswechsel etc. bei beiden paar Wochen her)

Und nun zur Sensation: meine 18 Jahre alte Thunderace mit ihren nominalen 147 Vergaser-PS tankte 11,05 Liter und sein 125 PS Einspritzer Streetfighter 13,25.

Das kann doch nicht nur an der (fehlenden) Verkleidung oder eventuell anderen Reifen liegen!? Endgewicht dürfte auch hübsch gleich gewesen sein, oder er war sogar leichter. Also um es kurz zu fassen: was soll das? Ist das durch die unterschiedlichen Hersteller zu erklären? Und unabhängig davon, hat sich der Verbrauch in 15 Jahren Entwicklungszeit denn nur verschlimmbessern lassen???

Und weil ichs irgendwo weiter oben gelesen habe: natürlich interessiert mich der Verbrauch, auch wenn ich mein Bike nicht täglich benötige...weniger Verbrauch bei mehr Leistung...das nehm ich immer. Also ich schaue auch auf den Verbrauch, wenn ich meinem Hobby nachgehe. Alles andere finde ich rücksichtslos.

Bei flotter Fahrweise verbrauche ich und meine zwölf Kollegen
mit vollgepackten +750 ccm Moppeds nie über 8 Liter, im Schnitt.
In den Bergen kommen wir auch mit 6 Litern aus. Egal ob alte Vergaser oder neue
Einspritzer. Wenig bremsen, relativ hohe Kurvengeschwindigkeit, und auf der geraden
Landstrasse nicht mehr als 110 Km/h, ausser bei Überholmanövern.

Selbst das ist schon zuviel, finde ich.

Zitat:

Original geschrieben von TDIBIKER


Egal ob alte Vergaser oder neue
Einspritzer. Wenig bremsen, relativ hohe Kurvengeschwindigkeit, und auf der geraden
Landstrasse nicht mehr als 110 Km/h, ausser bei Überholmanövern.

Auch so in etwa, (Landstr. meist 120, außer beim ... )

habe 2 Möpies, beide 20J.+ und über 5 Zentner (250 / 280kg)

Einspritzender 4Zyl. und vergasender 2 Zyl. verbrauch ziemlich ähnliche 6L im Schnitt.

ausser ich presse im Vollgas das letzte raus, dann sinds 10-11L

könnte den auf unter 5L drücken aber Spaß macht das dann nicht mehr viel.
Vergleiche ich mal auf Ausfahrten mit anderen auf Ihren Neuen Möpies komme ich meistens besser weg, also etwas niedrigerer Verbrauch. (mag Zufall sein, 😁 k.A.)

grüßchen aus München

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Wir sind diesmal nur Ebene gefahren, keine Berge. Maximal vielleicht mal 140. Dann eher wieder unter 120. Gesamtstrecke waren knapp unter 200km.

Trotzdem kommt es mir komisch vor, dass ich mit 5,5 Litern und er mit 6,5 Litern fährt. Und das, obwohl ich faktisch, wenn auch nur geringfügig, den stärkeren Motor habe, und das auch manchmal ausprobiert habe.(ich hab die Thunder neu, davor wars eine 1984er FJ1100...die hat deutlich mehr gebraucht, auch Öl 🙂 ) Ach und übrigens hab ich gestern herausgefunden, wie ein Wheelie funktioniert, zumindest theoretisch 🙂))

Also wenn ich euch richtig verstehe, meint Ihr, es könnte auch an der Fahrweise liegen!? Es stimmt wohl, dass ich, wenn ich vorne war, nach Kurven vielleicht auch mal auf 140 rausbeschleunigt habe(das geht mit der Thunder echt schnell^^), und dann gemütlich hab rollen lassen, bis er wieder da war. Trotzdem ist er ja auch oft, vielleicht insgesamt sogar öfters, vorne gefahren.

Zitat:

Wenig bremsen, relativ hohe Kurvengeschwindigkeit, und auf der geraden

wenig bremsen ist eh das beste 🙂 ...

Also ich glaube einfach dass es an seiner fehlenden Verkleidung liegt. Denn ab 120 z.b. muss man sich bei der CB 1000 R schon gut festhalten...das hab ich schon mal ausprobiert! Bei der Thunder hingegen wirds auf der Autobahn vielleicht ab 220 mal ungemütlicher. Und das bedeutet ja letztlich, dass er einen deutlich schlechteren CW-Wert haben dürfte, auch wenn man es unter 120 noch nicht so merkt...

So. Folge ich deinen Übrrlegungen, müsste ich mir auf der Stelle ein neues Möpp kaufen..
Obwohl absolut alles, was ich je zu dessen Erhalt benötige bereits produziert ist.

Rechne dir mal bis ins Detail aus, wie hoch die Umweltbelastung für die Herstellung eines neuen Motorrades vom ersten Entwurf bis zur Serienreife ist. Dazu zählst du die Entsorgung der alten, noch fahrtüchtigen Maschine nebst der potentiell benötigten Ersatzteile bis nichts mehr geht..

Dann knobel dir aus, wie lange ich mit meinem Möpp noch fahren kann, bis ich damit den gleichen Wert an Umeeltbelasung erzielt habe...

@ Dessie

versteh mich bitte nicht falsch. Ich bin keiner von der Birkenstock-Fraktion...

Trotzdem bin ich der Ansicht, dass man schon die Ingenieursleistung honorieren sollte, die letztlich weniger Benzin-Verbrauch erzeugt(denn unstrittig ist, dass das Öl am besten dort bleiben sollte, wo es ist, nämlich tief unter der Erde...), und das am besten damit, dass man ihre Produkte kauft. Denn, und auch das ist unstrittig, der Verbraucher bestimmt, wo die Reise hingeht.

Grundsätzlich hätte ich sicherlich auch kein Problem mit einem "E-Bike", wenn ich mir vergleichbare Entwicklungen(z.B. i8) bei den Autos ansehe(E-Motoren haben eh die bessere Leistungskurve und mehr Drehmoment); obwohl mir auch klar ist, dass das bei den Motorrädern wegen Platzmangel sicherlich schwieriger zu realisieren ist.
Der Rest ist eine Frage für die Politik. Die müssen dafür sorgen, dass auch die Industrie und die generelle Stromversorgung mit alternativen Energien arbeitet.

Das ist ja jammern auf hohem Level. Die Fahrleistung eines Motorrads entsprechen dem von Supersportwagen. Und nen Lambo kann man auch im Schleichgang nicht an einen Polo annähern.

Wer sparen will kann Roller fahren, irgendwas unter 250cm³ oder halt nen Motorrad dieser Hubraumklasse. Dann sind 3l und weniger drin, und man ist trotzdem schneller/flotter als ein Auto.

Die Thunderace hat keinen Kat.

Als ich mich meines Kats entledigt hatte,
zugunsten einer offeneren Tüte,
sank der Verbrauch um einen Liter pro 100 Km.
Das macht jetzt...350 eingesparte Liter.
Oder 550 Euro.

DAS ist Umweltschutz!

Im übrigen kann ich Dich gut verstehen, Sidewinder.

PS: Was ist mit der CB 1000 R?
Hat die einen Kat? Dann brauchst Du nicht weiter suchen...

Zitat:

Original geschrieben von sidewinderpeter



Also ich glaube einfach dass es an seiner fehlenden Verkleidung liegt. Denn ab 120 z.b. muss man sich bei der CB 1000 R schon gut festhalten...das hab ich schon mal ausprobiert! Bei der Thunder hingegen wirds auf der Autobahn vielleicht ab 220 mal ungemütlicher. Und das bedeutet ja letztlich, dass er einen deutlich schlechteren CW-Wert haben dürfte, auch wenn man es unter 120 noch nicht so merkt...

Das wäre bei meinen Möpies um Vergleich aber spürbarer, XV (Chopperle) gegen Vollverkleidete K (LT)

klar spürbar für mich (ab 140kmh muß ich bei der XV schon aufpassen daß es mir nicht die Füße von den vorverlegten Rasten reisst) aber beim Verbrauch spürt man eben nichts.

grüßchen Frank

Zitat:

Original geschrieben von Papstpower


Das ist ja jammern auf hohem Level. Die Fahrleistung eines Motorrads entsprechen dem von Supersportwagen. Und nen Lambo kann man auch im Schleichgang nicht an einen Polo annähern.

Wer sparen will kann Roller fahren, irgendwas unter 250cm³ oder halt nen Motorrad dieser Hubraumklasse. Dann sind 3l und weniger drin, und man ist trotzdem schneller/flotter als ein Auto.

Honda CBR 250 R, je nach Fahrweise 3,5..4L

Honda CBR 500 R, je nach Fahrweise 3.2...3,7L

Mit der CBR 500 R bewege ich mich in der Regel unter 3,5 L. Was mich nach dem Umstieg von der Kleinen auf die etwas Größere doch sehr verwundert hat.

Sch*** auf die Umwelt! 🙂

Motorradfahren ist Freizeit, wenn ich ab und an am Wochenende 1 oder 2 Touren fahre, kommen ja wohl kaum km drauf und da ist mir der Verbrauch ja wohl herzlich egal, solange der Tank für 200km reicht.

Man kann Motorradfahrer sein, und trotzdem einen IQ über 90 haben...

Keine angst, hab ich 🙂
Aber ein Fahrzeug, das nicht viel fährt, verbraucht ja automatisch auch nicht viel.
Und außerdem geht ein Verbrauch von 5-6 Litern heutzutage mit Fahrleistungen eines Porsche 911 und darüber einher, somit ist hier der Fortschritt zu finden.

Zitat:

Original geschrieben von Peperonitoni


Sch*** auf die Umwelt! 🙂

Motorradfahren ist Freizeit, wenn ich ab und an am Wochenende 1 oder 2 Touren fahre, kommen ja wohl kaum km drauf und da ist mir der Verbrauch ja wohl herzlich egal, solange der Tank für 200km reicht.

Löl, dummerweise ist halt nicht jeder so drauf wie du. Soll ja Leute geben, die längere Touren machen, oder gar mit ihrem Bock jeden Tag zur Arbeit fahren.

Der Porschevergleich hingt auch gewaltig. Bau mal nen 1000er Motor (eigentlich egal welcher) in nen aktuellen Mittelklassewagen (um etwa das Gewicht eines Porsche 911 zu treffen) ein und schau mal was da von den Fahrleistungen noch übrig bleibt. 🙄

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