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E10/Super/Super+ verbrennen! Oder lieber Strom verbrauchen?

Themenstarteram 4. Januar 2020 um 13:33

Ich verbrenne gern Benzin, weil das Fahren Spaß macht. Benzin ist dafür das Mittel zum Zweck. Elektromobilität finde ich super, sofern Reichweite, Infrastruktur und Leistung stimmen. Elektromobilität würde vermutlich auch die endlosen Diskussionen über richtige Endtöpfe und deren Lautstärke beenden. Nicht nur auf der Straße wäre das hilfreich, sondern auch auf Rennstrecken, wo ich bspw. mit einigen MT-Kumpels gelegentlich fahre. Denn dort ist die erhöhte Lautstärke nicht selten DER Grund, weshalb bestimmte Motorräder ausgeschlossen werden müssen.

 

Was meint ihr zu diesem Thema? ;)

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@BennySpeed schrieb am 31. August 2020 um 13:23:24 Uhr:

Wo kommen eigentlich die ganzen Drecksbatterien her, und welche armen Säue sollen die Rohstoffe abbauen??

Vermutlich ähnlich arme Säue wie die, die heute in ölproduzierenden Ländern leben; oder in Ländern, wo gerne mal eine Bohrinsel explodiert oder ein Tanker das Wasser zum Glitzern bringt, so als neues Motiv für eine Mauritius-Briefmarke...

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Ich hab einige Mal E-Motorräder (Zero & Energica) bzw. E-Roller getestet und war bei den Motorrädern schlicht und ergreifend begeistert. Der Roller (Niu) hingegen war eine Gehhilfe und allenfalls für die Stadt zu gebrauchen.

Gut, über den Preis kann man grübeln. Aber seit 1994 fahre ich BMW-Motorräder, die auch nicht gerade als Schnäppchen bekannt sind, das wäre also kein Hindernis.

Aber realistische Reichweiten von 150/160 km außerorts verhindern zuverlässig das Umsteigen. Zwei Stunden fahren - 1 Stunde laden? Wobei ich hier wenigstens noch Ladestationen habe, in den Bergen hingegen sind mir die nicht sonderlich aufgefallen. Mit der BMW fahre ich im Normalfall rund 400 km und tanke in 10 min. für weitere 400 km. Und das wäre für mich auch das entscheidende Kriterium. Kann ich in den Bergen damit 6-7 Stunden fahren, ohne an der Ladesäule vergammeln zu müssen?

Ähnlich wie Du, PeterBH, mache ich den Erfolg oder Misserfolg von E-Mobilität auf zwei Rädern ebenfalls an der Reichweite fest. Ich bin durchaus interessiert, kann mir als nächstes Auto auch gut ein E-Auto vorstellen, nur schrecken mich bei den E-Moppeds die Preise und die Reichweite noch ab.

Als Pendlerfahrzeug oder für kurze Trips in der Umgebung lass' ich mir die 150km Reichweite gefallen - allerdings bin ich da zu geizig, dann ein zweites Mopped anzuschaffen, dass dann einen eingeschränkten Einsatzbereich hätte und mehr kosten würde als mein jetziges Motorrad, mit dem ich ohne Probleme etwa 450km weit komme. Also entweder muss die Reichweite um einiges höher werden, damit ich mein Verbrennermopped ersetzen kann oder die Preise müssen so weit runter, damit ich mir das E-Mopped als Zweitmopped leisten will (von können wollen wir bei einer solchen "Luxus"-Entscheidung mal weniger reden...).

Nachdem ich vor 3 1/2 Jahren einen Tesla mal vor mir als Opfer auserkoren habe , muss ich feststellen!

Wir können machen was wir wollen, aber über Kurz oder Lang wird es die E-Mobilität werden!

Auch die 1000km Reichweite Auto 400 Km Reichweite Motorrad

wird fallen, wenn man bei entsprechender Technik in 5 Minuten wieder 200km "Nachtanken" kann...

Auch eure Blase wird schwächer .... -und wen das Tanken um 30% billiger ist wie Benzin....

Die Frage ist, was sich ändern muss? Das Fahrzeug oder unser Verhalten?

Ich denke Beides!

Wenn man sich mal so umschaut:

Was ist denn im Iran derzeit wieder los?

Die Argumente zwecks Lithium wird von Kindern in der Mine abgebaut und es wird unendlich wasser gebraucht sind auch obsolet wenn man die Erdölproduktion anschaut!

Zumal das einmal gewonnene Lithium Kobald usw. nicht verbrannt werden - sondern immer wieder aufbereitet werden können....

Im Gesichtsbuch war letztens ein "ganz" schlauer:

der meinte alle Autos spontan durch E-Autos zu ersetzen und dann 10% gleichzeitig zum Laden anzustecken....

was das für eine Energiemenge und Leitung benötigen würde!

Der "Petrolhead" hat immer noch nicht begriffen, dass ein E-Auto einen Wirkungsgrad von ca 95% hat

Ein Benziner von nicht mal 35%

Wenn jetzt geschriehen wird - aber die Herstellung muss ich sagen - ja dann mach das mit dem Benziner

Herstellung

1. Transport Land

2. Transport See

3. Transport Raffinerie

4. Raffinerie

5. Transport Tankstellle

6. Lagerung

da ist es dann auch nicht wirklich besser...

Mir ist es auch herzlich egal. Würde Strom sogar bevorzugen weil bei meinem Kurzstreckenprofil oftmals der Verschleiß beim Verbrenner unnötig höher ist.

KO Kriterium bleibt bei mir aber nebst der Reichweite, das Tanken. Mietwohnung im ersten Stock ohne Stellplatz und feste Parkmöglichkeit.

Auch der Preis ist bei mir ein Problem. Jedes Motorrad über 6000€ wird hier konsequent von der Straße geklaut.

.... das von der Straße klauen ist "Herstellergewollt"

Wenn E-Fahrzeuge konsequent genug optimiert würden, kannst du ähnlich wie beim Handyklau, gleich die Fahrkarte ins Gefängnis buchen!

Aber will man das?

Geklaut - ist gleich "neuverkauft"....

aber nicht dass wir abschweifen:

Ist vorallem bei Elektrofahrzeugen so, da die Technik immer Strom benötigt und somit immer Senden können müsste....

Die Deutsche Bahn hat den Autoreisezug von Berlin 2012 eingestellt. War eine saubere Sache.

Mein umfangreicher Senf.

Ein Thema, was in Europa leider immer noch ein Randthema ist, ist die Brennstoffzelle.

Die bekannten Hindernisse sind: Fehlende Wasserstoff-Infrastruktur, problematische Lagerung von Wasserstoff in Fahrzeugen, teure Metalle (z.B. Platin) für die Elektroden...

An allen diesen Punkten wird geforscht. Ersetzen von Platin durch Karbonverbindungen, oder statt Wasserstoff wasserstoffhaltige Verbindungen wie Methanol oder Ammoniak tanken... Leider ist nicht viel davon serienreif, was Motorräder angeht. Honda und BMW haben angeblich irgendwelche Patente angemeldet, aber soweit ich weiß, existieren Brennstoffzellenmotorräder nicht einmal als Prototyp.

Eine andere Möglichkeit: Hybrid. Was ich da höre, ist, dass die Notwendigkeit von 2 Antriebssystemen für Motorräder zu viel ist. Glaube ich nicht. Die Prototypen von Logos und Furion scheinen praktikabel zu sein. Aber selbst Honda stellt keine Hybrid-Motorräder her; von Yamaha ganz zu schweigen, obwohl Toyota an Yamaha Motors beteiligt ist...

Was Freizeit angeht: Alles, was Spaß macht, ist irgendwie umweltschädlich.

Schwimmen? Chlor ist ein Gift, und die Heizkosten...

Skifahren? Kunstschnee, Lifte...

Joggen? Asphaltieren oder Schottern von Waldwegen...

Motorradfahren? Immer noch weniger Abgase als ein Auto. Und man kommt da hin, wo ein Zug nicht immer hinkommt.

Radfahren? Da gibt's bestimmt auch irgendwas, was Radfahrer zu Umweltsäuen macht. Mir fällt gerade nichts ein. ;)

Essen? Fleisch ist lecker.

So. Das reicht erstmal als Senf. Senf passt gut zu Bratwurst, und die hatte ich gerade als Mittagessen. :D

Nicht nur den. Aber für die Anreise in die Berge bevorzuge ich ohnehin das Womo mit Trailer. Liegt aber daran, dass ich in den Alpen kein Hotel buche. Eigenes Bett, eigener Herd ist Goldes wert oder so ähnlich.

Wasserstoff ist alter Wein in neuen Schläuchen!

Was macht Wasserstoff besser als Benzin oder Strom? - nix

Einzigst der "überschüssige Strom"* könnte in Wasserstoff umgewandelt werden,

DANN beginne aber wieder die Probleme

Trransport

Lagerung

Verbrauch - nix ist da besser und einfach als Strom oder Benzin

Grauenhaft!

*überschüssiger Strom ist halt dann auch nicht zentral sondern Dezentral

Es wäre fair gewesen, die "Neueröffnung" seines alten "Benzin-verbrennen" - threads dem TDI-Biker zu lassen. :mad::mad:

Ich verbrenne gerne Super Plus.

Weils einfach Spaß macht.

Elektro ist was für die Stadt und für Langstrecke ungeeignet und wir auch noch paar Jahre so bleiben.

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