Verbrauch und Umwelt

Liebe Gemeinde,

Der eigentliche Skandal ist der Verbrauch von modernen Motorrädern.
Meine alte Kawa 750 Twin konnte in den 80er Jahren mit einem
minimalen Verbrauch von 3,9 Litern cruisen, wenn ich kein Geld für Benzin hatte...

Da hat sich seither nicht viel getan.

Jetzt redet man von 3 Liter Autos...wo sind die 3 Liter Motorräder?

Mfg

Beste Antwort im Thema

Die Honda NC700 haben im Normzyklus einen 3.x Liter Verbrauch.
Im "Spritsparmodus" schaffen die bestimmt eine 2.x (BMW F650GS usw. aber auch).
Und wenn Du eine 1.x als realen Durchschnittsverbrauch haben willst, dann nimm Address, Innova, Wave & Co.
Mit einem Benzin-Äquivalent von 0.x fahren die Elektros.
Nur das perpetuum mobile Motorrad, das darfst Du noch erfinden.

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Zitat:

Original geschrieben von Fischmanni



Zitat:

wird der Tag sein an dem der letzte Liter Super Deutschlands in einer feierlichen Zeremonie an den mittlerweile 100jährigen Michael Schumacher überreicht wird.

Hallo

Nur mal am Rande:
Laut ´Expertenmeinung´ aus den 70er Jahren dürfte es schon gar kein Öl mehr geben.

Manche Leute würden Sarkasmus nicht mal erkennen wenn er ihnen ins Gesicht springt ...

Ich habe noch 1998 in der Schule gelernt, das das Öl 2010 zur Neige geht. Damals wurd in 100m Tiefe im Meer gebohrt und Öl aus Ölsand zu gewinnen wurde als zu teuer angesehen. Soviel zu Experten bzw. Statistikern, den größten Idioten auf unserem Planeten die mit ihrem Beruf einen Haufen Geld machen. Um mal meinen Lieblingssatiriker zu zitieren.
"Statistiker sind Menschen die ausrechnen wie etwas in 10, 20 oder 50 Jahren sein wird, wenn sich nichts ändert. Wenn ich also eine Suppe esse, rechnet der Statistiker aus wieviel Suppe ich bis zu meinem Lebensende essen werde. Das ich, nachdem ich die Suppe gegessen habe, sage, bah Suppe esse ich nie wieder, das bekommt der Statistiker nicht mehr mit. Nur meine blöde Regierung hat dann schon die Suppe bestellt die ich auslöffeln darf ..."
- Volker Pispers

Zitat:

Original geschrieben von volvosilke


Ich muss mir nun doch endlich mal meinen "315 g CO2/km"-Aufkleber fürs Auto anfertigen lassen. 😛

Respekt, ich komme nur auf 295.

Die CB hat jetzt 2 Tankfüllungen durch, 4.4 und 4.3 l/100 km. Noch nie so wenig für so viel Fahrspaß gezahlt..

Als ehemaliger Honda ANF 125i Innova-Fahrer, also Geizhals aus Passion ist das schon lange ein Thema für mich:

Vor 30 Jahren stand neben meinem Auto ein Moped. Das Auto brauchte 8 bis 10 Liter Benzin, das Moped halb so viel. Alleine durch die Spritersparnis von einigen wenigen Fahrten konnte ich locker Steuer und Versicherung des Zweirades bezahlen. Ein Moped war damit immer auch eine Möglichkeit Geld zu sparen und dabei mehr Spaß und Freiheit (Parken!!!) zu haben.

Heute brauchen unsere Autos zwischen 7 und 10 Liter LPG, was in Sachen Kosten etwa 3,3 bis 4,5 Litern Benzin entspricht(*). Nach vielen Jahren mit etlichen immer größeren und stärkeren Mopeds habe ich inzwischen meist wieder kleinere und schwächere - einfach weil es mich total stört, wenn mich jeder Kilometer mit dem Moped mehr Geld für Sprit kostet als mit dem Auto.

Wer nur zur Arbeit pendeln will, ist mit der Innova gut bedient. Die brauchte bei mir (groß, kräftig und schwer; XXXL-Jacken-Träger) mit Dauervollgas und Topcase zwischen 2,1 und 2,3 Liter auf 100 km. Leider sind die Fahrleistungen in der Praxis zu gering, man wird von jedem Lkw gejagt und latent in Lebensgefahr gebracht. Ansonsten ist das kleine Halbautomatik-Ding wirklich gut zu fahren.

Wer zum Arbeitsweg auch ab und zu ein bißchen Cruisen möchte, fährt z. B. mit einer XV 250 Virago sehr gut: Egal ob mit 13 kW und 120 km/h Spitze oder 16 kW und 130 km/h Spitze liegt man in der Praxis bei um die 3 Liter Verbrauch. Die Fahrleistungen sind absolut alltagstauglich.

Wer auch ein bißchen Dampf spüren und etwas mehr Spaß haben will nimmt eine BMW F 650. Die kommt selbst zügig gefahren mit unter 3,5 Litern auf 100 km aus.

Wer ohnehin eher im Stadtverkehr fährt, der kommt auch mit der Honda CBF 125 oder der Yamaha YBR 125 gut klar - die brauchen beide um die 2 bis 2,5 Liter auf 100 km, wobei die Honda sogar einen Hauch sparsamer ist. Die beiden sind im Vergleich zur Innova die besseren 125er Sparbüchsen.

Es geht also auch heute noch, mit einem Zweirad zu sparen, aber es ist schwerer geworden. Was wirklich fehlt ist eine 200er Innova für je nach Ausstattung (Koffer, Scheibe) 1.500 bis 2.000 € Neupreis und mit 2 bis 2,5 Litern Verbrauch und soliden 115 km/h Spitze. Solche Mopeds würden als Drittfahrzeug evtl. den einen oder anderen Pendler überzeugen.

Gruß Michael

(*) Gestern lag hier in der Gegend Benzin (E95) bei über 1,70 €, LPG kostet hier zur Zeit 75,9 Cent.

Zitat:

Original geschrieben von 1,9lgurke


Manche Leute würden Sarkasmus nicht mal erkennen wenn er ihnen ins Gesicht springt ...

Hallo

Na, eigentlich fast. Ging auch nicht um dich. Ich wollte es nur nochmal erwähnen.
Mich nervt das ganze Umweltgedöhns und Gutmenschengetue.
Auf der einen Seite um 1,5 Liter Sprit auf 100km Feilschen, andererseits um eine Woche in der Sonne zu liegen mit 200 ´gleichgesinnten´ 100000 Liter verblasen.

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Zitat:

Original geschrieben von Fischmanni


Auf der einen Seite um 1,5 Liter Sprit auf 100km Feilschen, andererseits um eine Woche in der Sonne zu liegen mit 200 ´gleichgesinnten´ 100000 Liter verblasen.

Sehr gut! Genau das ist es, was mir an diesen Diskussionen auch immer aufstößt.

Leute, die sich über meine olle Spritschleuder aufregen, sich aber selbst alle paar Jahre einen Neuwagen kaufen.

Die immer 25 Grad in der Wohnung haben, damit sie auch im tiefsten Winter in Shorts und Schiesser Feinripp ihren Bierbauch kraulen können.

Verlogene Gesellschaft!

Zitat:

Original geschrieben von cng-lpg


Es geht also auch heute noch, mit einem Zweirad zu sparen, aber es ist schwerer geworden. Was wirklich fehlt ist eine 200er Innova für je nach Ausstattung (Koffer, Scheibe) 1.500 bis 2.000 € Neupreis und mit 2 bis 2,5 Litern Verbrauch und soliden 115 km/h Spitze. Solche Mopeds würden als Drittfahrzeug evtl. den einen oder anderen Pendler überzeugen.

Gruß Michael

(*) Gestern lag hier in der Gegend Benzin (E95) bei über 1,70 €, LPG kostet hier zur Zeit 75,9 Cent.

Das ist ja immer mein Reden. Und nicht nur als Drittfahrzeug, und nicht nur den einen oder anderen Pendler. Übrigens ist LPG für Moppeds ein Thema?

@ Fischmanni: Sollte das ein Schuh für mich sein? Ich rede hier und in meinem Blog von Fahrspass, nur auf verschiedene Arten. Ausserdem ist Geiz geil😁
Wenn ich mit den Bros&Sis durch Europa düse, dann ist Spritgeld kein Thema. Geht alles auf Clubkasse...

Zitat:

Original geschrieben von TDIBIKER


Moppeds ein Thema?

@ Fischmanni: Sollte das ein Schuh für mich sein? Ich rede hier und in meinem Blog von Fahrspass, nur auf verschiedene Arten. Ausserdem ist Geiz geil😁
Wenn ich mit den Bros&Sis durch Europa düse, dann ist Spritgeld kein Thema. Geht alles auf Clubkasse...

Hallo

Für dich?? Sagen wir für min. 70% der Bevölkerung😎

Ich finde, in D wird immer zuviel moralisiert. Umweltsünder sind "böse".
Worum es mir geht, ist maximaler Fahrspass mit minimalem Verbrauch.
Das ist eine ganz rationale Kiste. Irgendwo gibt es sicher ein Optimum.
Die 125 Innova hat einen tollen Verbrauch, ist leicht zu fahren und einfach zu benutzen.
Und gar nicht teuer!
Ich sage hier: Bitte, liebe Industrie, dasselbe ein bisschen sportlicher, schneller,
faszinierender. Ohne die anderen Qualitäten anzutasten.
Die Richtgeschwindigkeit auf der Autobahn ist 130.
So schnell sollte ein Mopped schon sein, denke ich.

Wenn die 125 Innova einen tollen Verbrauch hat, leicht zu fahren und einfach zu benutzen, aber zu langsam ist, dann kaufe dir doch ein Moped, das auch leicht zu fahren, aber etwas schneller ist.
Das hat dann logischerweise mehr PS. Wenn du die benutzt, braucht es aber auch mehr Kraftstoff. Wie soll das anders gehen?
Oder gibt es so ein Moped für dich nicht? Ich kenne mich in den kleinen Klassen kaum noch aus.

Meine hat genug Leistung und ich nutze die auch. Sie braucht im Schnitt 8,5 Liter. Wenn es 18,5 Liter wären, wäre es halt so. So viel fahre ich nicht im Jahr.
Umwelt? Die machen die Mopeds nicht kaputt. CO2 in der Luft ist seit der Industrialisierung um vier Tausendstel Prozent gestiegen. Das interessiert schon nicht. Und der Anteil der Moped daran erst recht nicht. Höchstens, dass das Öl noch zwei Tage schneller alle ist. Gute Alternativen gibt's (Stichwort "Algen in Spanien"😉, soll aber (noch) nicht sein.

Jedem das seine. Leben und leben lassen!

Vorhin kam ein Bericht über Moskau im TV. Ganz moderne, neu gebaute Luxus-Wohnungen. 3.500 EUR Miete pro Monat für gut 100 m2. Aber keine Thermostate! Heizung wird eingeschaltet von Oktober bis April. Wenn's zu warm wird, werden die Fenster aufgemacht. Ganz offiziell. Was da wohl an Öl/Gas verschwendet wird...

Ach, und Geiz ist sowas von ungeil. 😉
Was der Geiz an echten Umweltschäden verursacht, geht auf keine Kuhhaut.

😉 😉 😉

Um mich geht's ja nicht, XX.

Honda baut die CBR 250. Die würde mit ihren 26 PS wohl locker ihre 130 laufen.
verbraucht aber 3,7 L nach Werksangabe.

1980 hatte ich eine Honda CB 250 E. Die hatte 30 PS. Erinnere mich nicht gut, was die verbrauchte,
jedenfalls nicht viel, keine 5 Liter. Wo ist der Fortschritt?
Damals soff mein 34 PS Käfer 12 Liter, heute braucht ein Up 4...Das ist Fortschritt.

Und mit dem Geiz ist geil...war doch mal ein Werbespruch in D, glaube ich. Dachte hierzulande
fände das einen weiten Zuspruch, Werbetexter haben so etwas 'raus. Ich persönlich
finde den Spruch auch ein bisschen daneben. "Geben ist seliger als Nehmen" ist da schon besser, und wahrer 🙂

Es geht darum, dass kleine Automotoren gigantische Fortschritte in Leistung und Verbrauch machen und Motorräder unter 500 ccm nicht (ausser bei den absoluten Spritsparern wie Innova).

Zitat:

Original geschrieben von TDIBIKER


Honda baut die CBR 250. Die würde mit ihren 26 PS wohl locker ihre 130 laufen.
verbraucht aber 3,7 L nach Werksangabe.

1980 hatte ich eine Honda CB 250 E. Die hatte 30 PS. Erinnere mich nicht gut, was die verbrauchte,
jedenfalls nicht viel, keine 5 Liter. Wo ist der Fortschritt?

Sind 1,3l respektive 26% Ersparnis kein Fortschritt? Was erwartest du? 1l/100km??? 😕

Und diese ganze Downsizing bei den Automotoren. Ein Up der 4l braucht. In der Stadt und bei 80km/h auf der Landstraße/BAB, toll. Möchte nicht wissen was die Kiste bei 120-130km/h verbraucht. Wesentlich mehr. Ich will ja irgendwann mal ankommen. Bei Strecken von 600km fahre ich da wo erlaubt meine 160, ansonsten das was auf den Schildern steht plus 20km/h nach Tacho. 30km/h mehr oder weniger machen bei der Strecke einen Unterschied von schlappen 1,5h. Kenne keinen der im Job soviel Zeit hat um vor sich hinzubummeln. Hatte das Vergnügen einen Hyundai i30 zu fahren. In der Stadt ein tolles Auto, muss ich zugeben. Im 6. Gang bei 50km/h ohne zu zucken, Respekt. Aber BAB ... ich glaub ich habe am Ende genauso viel verbraucht wie mein 540i. Die Momentanverbrauchsanzeige schoß bei Vollgas und an Steigungen auf 18l/100km. 🙄

Oder soll man sich ein Zweitauto für die Stadt kaufen, wie es viele Grüne so gern hätten? Für das Geld was die Karre kostet kann ich meinen 540i für 100.000-200.000km betanken (Je nach Kaufpreis). Hinzu kommt noch was es an Rohstoffen und Energie kostet den Zweitwagen zu bauen. Aber das interessiert ja nicht, erstmal schönrechnen die Sache, man spart ja einen Haufen Geld. 😁 Kaufen sie sich einen neuen Kühlschrank, in nur 10 Jahren rechnet sich das, wenn das Ding so lange hält ... 😛

Mein nächster Wagen wird übrigens ein M550d, 381PS, 740Nm von 0-100km/h in 4,7sek. Warum? Das ist das umweltfreundlichste Auto das ich kenne, schaut euch mal die Umweltdaten (Verbrauch und CO2) an.

PS. Wer den Verbrauch glaubt ... 😁

Zitat:

Original geschrieben von TDIBIKER


Um mich geht's ja nicht, XX.

Honda baut die CBR 250. Die würde mit ihren 26 PS wohl locker ihre 130 laufen.
verbraucht aber 3,7 L nach Werksangabe.

1980 hatte ich eine Honda CB 250 E. Die hatte 30 PS. Erinnere mich nicht gut, was die verbrauchte,
jedenfalls nicht viel, keine 5 Liter. Wo ist der Fortschritt?

1,9lgurke hat's schon geschrieben. ca. 25% Verbesserung. Das ist extrem viel bei Verbrennungsmotoren, ein toller Fortschritt. Und das geht sicher nicht nur auf den Motor, wäre wohl unmöglich. Eine 250er ist heute leichter als damals und hat mehr Gänge (?). Es gibt auch physikalische Gesetze, die gelten.

Zitat:

Original geschrieben von TDIBIKER


Es geht darum, dass kleine Automotoren gigantische Fortschritte in Leistung und Verbrauch machen und Motorräder unter 500 ccm nicht (ausser bei den absoluten Spritsparern wie Innova).

Das darfst du meiner Meinung nach nicht vergleichen. So jedenfalls nicht!

Und nein, kleine Automotoren haben nicht so viele Fortschritte erzielt, wie das auf den ersten Blick aussieht. Das Auto als Ganzes, nicht nur die Motoren! Heute gibt es Leichtlaufreifen, das Fahrzeuggewicht wurde durch Alu, Kunststoffe, dünnere Wandstärken (genauere Berechnung) etc. reduziert. Dazu kamen allerdings wieder Klima, Fensterheber... Zusätzlich aber ein deutlich besserer cw-Wert und mehr Gänge = längere Untersetzung. u. s. w.

Motorseitig: Aufladung, Schubabschaltung, etwas bessere Einspritzung (damit bessere Gemischbildung, macht aber nicht so viel aus), bessere Öle, ... Und grundsätzlich kleinere Motoren mit weniger innerer Reibung, auch durch kürzere Kolben...

Einzeln genommen minimale Fortschritte, alles zusammen (Motor und Fahrzeug) macht es etwas aus.

Leichter geht beim Moped aber kaum. Kleinere Motoren auch kaum. Einspritzung und Schubabschaltung haben sie schon. Aufladung? Kommt vllt. irgendwann durch kleine Kompressoren. Längerer letzter Gang? Wäre möglich. Aber wann fährt man mit dem Moped lange Strecken gleichmäßig? Es ist ein Spaßgerät!

12/1985 habe ich mir einen Peugeot 205 XRD neu gekauft. 1100 kg, 1,8 Liter, 60 PS, keine Aufladung. Verbrauch über 442.256 km = knapp über 5 Liter.
Ein vergleichbares Fahrzeug heute wiegt auch etwa 1 Tonne, hat zwar Klima, ESP, Airbags, Infotainment ... an Bord, ist dafür aber von der Karosserie/Fahrwerk her leichter. Es hat einen deutlich besseren cw-Wert, einen kleineren aufgeladenen Motor, einen Haufen Elektronik, mehr Gänge und eine längere Untersetzung, ... Und braucht deswegen 4 bis 4,5 Liter. Deutlicher Fortschritt? Bei Vollgas brauchen die heutigen sogar sicher mehr wegen der Aufladung. Heute sind alle Fahrzeuge auf den Teillastbereich bzw. die "Norm-Papierwerte" optimiert.

12/1996 habe ich einen Passat Variant TDI gekauft. 1.400-1500 kg (weiß es nicht mehr genau), 1,9 Liter, 110 PS, Klima... Verbrauch über 270.000 km genau 4,502 (lag auch an den gefahrenen Strecken und Uhrzeiten). Verbrauchsangabe damals: 3,9 bei konstant 90 km/h, 5,2 bei 120 km/h und 5,2 in der Stadt. Das hat auch ziemlich genau gestimmt. Verbrauch von heutigen Passat TDI mit 140 PS (16 Jahre später): wohl kaum weniger. Schade, dass die alten Angaben gegen absolut nichtssagende ausgetauscht wurden. Dann könnte man nämlich direkt vergleichen (konstant 90 km/h, ...).

Meiner Meinung nach kann man bei heutigen, modernen Motorrädern am Verbrauch nahezu nichts verbessern.

Ich kann mit meiner >20 Liter verbrauchen (schon geschafft bei Vollgas BAB), im Schnitt sind es 8,5. Möglich wären sicher auch 4,5. Wenn ich nur max so beschleunigen würde wie ein Golf, Drehzahlen über 3.500/min komplett vermeiden würde, usw. Das ist aber nicht in meinem Sinn! Das würde mir keinen Spaß machen. Mein Moped ist heute kein Fortbewegungsmittel mehr wie zu Opas Zeiten, sondern ein reines Spaßgerät.

der M550xd kann sparsamer bewegt werden als ein kleinwagen und das bei der leistung!

warum wird der nicht staatlich gefördert?

TRITURBO für alle!!!😁

Hallo!

Da der 550xd mit 1,7 Tonnen und Allradantrieb vollkommen unmöglich mit weniger als 7 -8 L zu bewegen ist, ohne den Verkehr zu behindern, kann man den Aufbau einer solchen Diskussion auf Herstellerangaben völlig vergessen.
Meiner Erfahrung nach liegen diese 20 - 40% unterhalb der Realität.

Des Weiteren macht der Vergleich sparsamer Altwagen gegen sparsamen Neuwagen v.a. in der Gesamtrechnung Sinn. Der genannte Peugeot 205 hat vermutlich ca. 15.000 DM gekostet. Eine durchschnittliche Inspektion für ein solches Auto liegt heute bei 400 Eur.
Nehme ich nun einen Peugeot 206+ HDI für 12.200 Eur (mit 70 PS gar nicht so viel fixer wie das Altmodell), erhalte ich zwar ein sehr viel sichereres und moderneres Auto. Aber der Kaufpreis liegt mit 24.000 DM trotz Inflationsbereinigung deftig oberhalb des 205 und der Unterhalt ist deutlich teurer, da, v.a. wenn man auf 440.000 Km projektiert wie oben beschrieben, mehr und teurere Teile bei den Inspektionen getauscht werden müssen. Injektoren, Turbo (falls vorhanden), DPF, Elektronikspielzeug u.s.w.

Dass der 206+ nun nicht 5,1 L wie der 205, sondern vielleicht 4,7 L verbraucht, immer die Realität vorausgesetzt, fällt da kaum ins Gewicht.

Dass die neuen Autos leichter wären, ist zudem ein Trugschluß. Das Gegenteil ist der Fall. Die Autos werden immer größer, immer komfortabler und immer sicherer. Das bringt Gewicht mit sich.
Der genannte Peugeot 206+ Diesel Neuwagen ist da noch recht erfrischend, da kompakt, relativ leicht und mit einigermassem leisem Spardiesel sowie netter Optik zum brauchbaren preis zu haben. Diese Kisten kosten bei VW & Co. meist schon an die 20.000 Eur. Da spart man dann wirklich ncihts mehr und fährt, wie oben geschrieben, lieber einen alten 540i für 5.000 Eur. Der hat Platz, macht Spass und kostet insgesamt(!) weniger.

M. D.

Zitat:

Original geschrieben von Mr. Driveyanuts


...
Der genannte Peugeot 205 hat vermutlich ca. 15.000 DM gekostet. Eine durchschnittliche Inspektion für ein solches Auto liegt heute bei 400 Eur.
Nehme ich nun einen Peugeot 206+ HDI für 12.200 Eur (mit 70 PS gar nicht so viel fixer wie das Altmodell), erhalte ich zwar ein sehr viel sichereres und moderneres Auto. Aber der Kaufpreis liegt mit 24.000 DM trotz Inflationsbereinigung deftig oberhalb des 205 und der Unterhalt ist deutlich teurer, da, v.a. wenn man auf 440.000 Km projektiert wie oben beschrieben, mehr und teurere Teile bei den Inspektionen getauscht werden müssen. Injektoren, Turbo (falls vorhanden), DPF, Elektronikspielzeug u.s.w.
Dass der 206+ nun nicht 5,1 L wie der 205, sondern vielleicht 4,7 L verbraucht, immer die Realität vorausgesetzt, fällt da kaum ins Gewicht.
...

Stimmt. 16.000,- DM (8.000,- EUR) waren es. Und die gut 5 Liter waren fast der Maximalverbrauch. Im jugendlichen Leichtsinn hatte ich den Guten immer hart rangenommen. Und es ging nichts kaputt, die ganzen 11 Jahre und >440.000 km nicht. Weder Einspritzdüsen, noch Kupplung, noch Antriebswellen, einfach nichts. Kosten pro km: 6 Pfennig (3 Cent), mit Abschreibung 11 Pfennig.

Das geht bei einem heutigen Auto sicher nicht mehr, da ist einfach zu viel dran. Und bei identischer, ambitionierter Fahrweise liegen die Verbräuche eher höher. Deshalb gilt für mich: großer Hubraum mit wenig Leistung, kein Downsizing.

Zitat:

Original geschrieben von Mr. Driveyanuts


...
Dass die neuen Autos leichter wären, ist zudem ein Trugschluß. Das Gegenteil ist der Fall. Die Autos werden immer größer, immer komfortabler und immer sicherer. Das bringt Gewicht mit sich.M. D.

Das war sicher nur eine Ergänzung, oder? Ich hatte ja schon geschrieben, dass Karosserien/Fahrwerk deutlich leichter geworden sind, aber Airbags, ESP, Klima, Elektronik, bessere Sitze... auch etwas wiegen. Das dürfte die Ersparnis etwa wieder aufwiegen. Ganz so schlimm ist es aber auch nicht. Der Peugeot 106 meiner Frau (knapp 20 Jahre nach dem o. g. 205 und nur 2 cm kleiner) wiegt 200 kg weniger. Trotz 4 Airbags, Klima, ... Er hat aber auch nur einen kleinen 1,1er Benziner und keinen 1,8er Diesel. Damit ist Motor/Getriebe/Antiebswellen/Radaufhängung/... leichter. Viele Autos sind heute schwerer als damals, das liegt aber auch an der Größe. Wenn man einen heutigen Passat mit dem vor 20 Jahren vergleicht, liegen da Welten dazwischen. Man muss heute den Golf I oder II definitiv mit einem Polo vergleichen und nicht mit dem aktuellen Golf.

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