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Verbrauch 120d

BMW 1er
Themenstarteram 15. Oktober 2012 um 20:01

Und was verbraucht ihr so mit Eurem Diesel?

Ich bin jetzt bei 6,3 Liter auf 100 km und ca. 9tkm. Habe aber den Eindruck, dass er seit ca. 2tkm etwas weniger braucht.

Vielleicht komme ich im Gesamtschnitt noch auf 6 Liter.

Ich fahre allerdings recht flott.

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16 Antworten

Bin bei 5,8l im Schnitt bei wechselnder Fahrweise... Bei 100 km/h mit Tempomat auf gerader Strecke im EcoModus schafft er es unter 5,0 l. Im SportModus bei über 200 km/h lässt er auch mal mehr als 9,0 l durch. Km-Stand ist fast 7000 km.

Zur Zeit 5,4l. Bei sparsamer Landstraßenfahrt im Ecomodus schafft man die 5,0.

Nach etwas über 2000 km zeigt der Schnitt seit der Abholung (also eben über jene 2000 km) nunmehr 4.8 Liter auf 100 km. Gefahren wurde generell im Eco-Modus etwa die Hälfte über Landstraße / Stadtverkehr mit ganz wenig Autobahn und die andere Hälfte (knapp 1000 km) auf einer durchgehender Autobahnfahrt mit dann 4.4 Liter / 100 km ebenfalls im Eco-Modus.

Landstraße hieß in diesem Fall: Mischung aus "Flachland" (bayerisches Alpenvorland / Bodenseeregion) und durchaus richtigen Bergen (Querung von München an den Alpen entlang durch den Schwarzwald bis auf etwa 1100 (?) Meter Höhe und wieder runter in die Rheinebene).

Die hier interessantere Autobahnfahrt wurde verkehrsbedingt bei etwa 120 km/h (+/- 10 km/h) zurückgelegt - es gab die aktuell typischen Baustellen mit Begrenzungen auf 60 und 80 und zwei kleine Staus inkl. einem Ausweichen über ca. 25 km auf die Bundesstraße. Gefahren wurde weder besonders sportlich, noch besonders verhalten - eigentlich normal mit dem Verkehr mitschwimmend. Das Ergebnis hat mich überzeugt ... und durchaus kurze Sprints brachten auch mal etwas für den Spaßfaktor.

Im reinen Stadtverkehr klettert der Verbrauch wohl mal auf 5 Liter - zusammen mit dem sonst überaus günstigem Verhalten pendelt der Schnitt aus Landstraße + Stadt bei mir aktuell wohl bei 4,8 bis 4,9 Liter - selten zeigen sich 5 Liter. Gefahren wurde dabei (noch) mit 17" 225/45 RunFlats. Die gleiche Größe und Art ist seit ein paar Tagen als Winterreifen drauf - wie sich der Verbrauch dabei entwickelt, kann ich noch nicht sagen - bisher ist der aber noch nicht gestiegen und verhält sich unverändert gemäßigt.

Vielleicht noch interessant:

1. Tankfüllung ab Werk + Restfüllung bis "voll" war normaler Diesel

2. Tankfüllung das teils heiß diskutierte Ultimate*

*) Hier hatte ich bei bisher allen Diesel (Audi A3/A4) bereits in den letzten 9 Jahren ausschließlich gute Erfahrungen gemacht und zumindest für mich in Vergleichen belegen können, dass man da wohl tatsächlich etwas sparsamer fährt. Beim älteren A3 aus 2003 war der Unterschied dabei am erheblichsten - beim A4 trotzdem noch deutlich spürbar und bei gleicher Fahrweise in jedem Fall (bei mir) belegbar. Das aber nur am Rande - ich will damit ausdrücklich keine Grundsatzdiskussion lostreten, weil ich die unterschiedlichen Auffassungen dazu kenne. Überzeugt hatte mich seinerzeit dieser Sprit zunächst mehr deshalb, weil explizit der A3 ohne Rußfilter seinerzeit mit Ultimate quasi nicht mehr qualmte - mit normalem Diesel - besonders wohl bei schlechteren Qualitäten in Frankreich und an Billigtanken in England war das dagegen ganz schlimm und ein wenig peinlich. :)

Inwiefern beim 120d der Unterschied zwischen den Spritsorten auch tatsächlich so erheblich ist, wird man zukünftig sehen, wenn es notgedrungen mal wieder "Vergleichsmöglichkeiten" geben wird und das Auto ein paar Kilometer drauf hat.

Erstaunt war ich im Übrigen, dass der 120d von Beginn an eher ein sparsamer Geselle ist - bei beiden Audis hatte das erst ein paar Kilometer gebraucht, bis der Verbrauch dort in recht niedrige Regionen fiel - ab etwa 20 - 30 Tkm war das dann optimal.

Noch interessant:

In allen Fällen zeigten unsere Fahrzeuge - die ich grundsätzlich eher zu Beginn gemäßigt bewegte - im Vergleich zu Bekannten mit tupfengleichen Motorversionen (jeweils die 2 Liter Audi/VW-Diesel mit 140 PS), die Ihre Fahrzeuge halt gleich mit gut Gas auf die Autobahn setzten zwei erstaunliche Ergebnisse im Fahrzeugverhalten: der durchschnittliche Verbrauch war bei mir niedriger und die erreichbare Endgeschwindigkeit um etwa 10 km/h höher. Ob das nur mögliche Streuungen sind oder letztlich doch am Verhalten im Umgang auf den ersten Kilometern liegt ... ich weiß es nicht genau - fakt ist das in meinen Vergleichsfällen wohl. Aber: vielleicht auch nur purer Zufall :)

Beste Grüße,

Rudi

Hallo zusammen,

Sportline 120d. Im Stadtverkehr oft Eco Pro. Auf Autobahn Eco Pro und Comfort im Sportmodus sehr selten. Bei sehr schnellen Fahrten über 180 hatte ich Durchschnittsverbrauche von 6,2l/100km bei normaler Fahrweise 130km/h liegt er so bei 5-5,5l. Im Durchschnitt nach 5500km liegt er damit bei 5,7l/km.

Gerade noch auf 17"er 225 Reifen und im Winter auf 16" 195, bin gespannt, ob das etwas ändert.

Viele Grüße und viel Spass noch mit euren 120dern ;)

Themenstarteram 16. Oktober 2012 um 18:22

Na, dann sollte ich meinen Fahrstil mal überdenken und etwas spritsparender fahren. Es scheint mir als ob alles zwischen 5 und 6,5 Liter möglich ist. Wobei die Spanne nun auch nicht so groß ist.

Die Werksangaben werden aber nicht erreicht:

Innerorts in l/100 km

5,7 - 5,6 [5,3 - 5,2]

Außerorts in l/100 km

4,0 - 3,9 [4,1 - 3,9]

Kombiniert in l/100 km

4,6 - 4,5 [4,5 - 4,4]

Die Werksangaben werden auch VIEL langsamer gefahren.

Von Einfahren und Verbrauchssenkung danach halte ich nichts, da stellt man nur was auf dem Prüfstand hinterm Komma fest.

Naja - zumindest ich lag ja nun schon mal (durchgängig über eine Tankfüllung) bei 4.4 Litern - zusammen mit den Baustellen und kurzer Überlandfahrt wegen Stau, ist das schon mal brauchbar und nahe an den Werksangaben. Ob man letztere mit den 225/45 R17 erreichen kann, bezweifle ich dann allerdings auch - vermutlich würde das mit 205er-Reifen eher gehen. Aktuell habe ich auch (noch) den original - meist exakten Luftdruck drauf - tendenziell erhöhe ich das meist ein wenig, was auch nochmal einige Zehntel hinter dem Komma (...) herauskitzeln mag.

Vermutlich wird der 120d im normalen Alltagsbetrieb (Mischung aus Stadt und halbwegs viel/wenig Außerortsfahrten) irgendwo bei um die 5 Litern pendeln ... abhängig von den gefahrenen Strecken - das mag ich auch gerne glauben und erwarte nicht extrem viel bessere Werte.

Einfahren: ja nun - ich bin mir nicht sicher, ob man da wirklich nur etwas "hinterm Komma" feststellen kann - wobei das auch schon 0,9 Liter - also fast einen Liter ausmachen könnte :)

Ich will mich aber auch nicht als "besonders guten" Fahrer bezeichnen, gehe mit den Fahrzeugen eigentlich ganz normal um - was ich anderen auch nicht absprechen möchte. Unterschied zwischen den klar belegbaren Abweichungen war aber eben, dass im Gegensatz zu meinen Fahrzeugen wirklich IMMER bei denjenigen, die sich da am Anfang weniger beherrschen konnten und auch auf den ersten Kilometern eben mal so richtig draufgedrückt und "Spaß" gehabt haben, hinterher nie (auch von mir nicht) der deutlich niedrigere Verbrauch oder eben parallel die meist deutlich höhere Endgeschwindigkeit erreichen lies. Ehrlich gesagt hätte ich den Unterschied auch nicht derart stark vermutet - gesehen habe ich das aber eben selbst und über viele Jahre immer wieder bestätigt bekommen. Ob das nur Zufall ist und ich nur soooo viel Glück mit meinen Fahrzeugen hatte?

Gefühlt meine ich auch zu spüren, dass gerade die Diesel viel extremer auf die anfängliche Handhabung reagiert haben und später so große Unterschiede zeigten.

Eine Angabe ist dabei vielleicht noch wichtig: mein Verbrauch stammt aus einem handgeschalteten Auto - bei keiner Automatik hatte ich jemals vergleichbar niedrige Verbräuche erreichen können. Der Vergleich mit den typgleichen anderen Fahrzeugen von Bekannten bezieht sich selbstverständlich auf gleiche Getriebearten und Motorstärken (gleiche Modelle).

Frage:

Bei welchen Geschwindigkeiten werden die Werksangaben eigentlich erreicht? ... was sagt die Norm?

Beste Grüße,

Rudi

Die Norm sagt Außerorts 83km/h Schnitt mit nur 3s 120/h(so aus dem Stehgreif), also langsam! Ist wie Lkw Surfen.

Zum Einfahren, was man sich da einbildet liegt meist innerhalb der normalen Streuung, da spielen einfach zuviele andere Faktoren mit(Kurzstreckenanteile), auf die man sich weiter was einbildet. Zudem es ja sogar Theorien gibt, plausible sogar, die sagen, lieber flott einfahren. Zudem zb bei VW im Werk immer kurz ein Volllasttest gemacht wird.

upps - die Norm-Bezugswerte sind ja extrem niedrig - das hätte ich gar nicht gedacht. Wenngleich 83 km/h-Schnitt nicht viel aussagen muss - das bekommt man bei vielen Baustellen auf der Autobahn trotz normal-schneller sonstiger Strecke auch schnell (ungewollt) im Schnitt hin. Früher (vor 30(+) Jahren) war das glaube ich mal so, dass man die Messung bei konstant 90 km/h auf der geraden, ebenen Strecke vorgenommen hatte, oder?

Thema "Einbildung": da bin ich mir halt nach mehreren Fahrzeugen durchgehend in Folge nicht mehr so sicher (bei einem solchen Ergebnis hätte ich das eher gelten lassen). Statistisch gesehen ist es fast unmöglich, immer wieder genau die Fahrzeuge zu erwerben, die anders als die meisten anderen so eindeutig andere Werte erzielen (schade, dass mir so was dann nie im Lotto gelingt :) ). Aber - lassen wir das mal stehen. Ich freue mich dann einfach mal über mein übergroßes Glück, das ich dann wohl (bisher) jedes Mal hatte. Die diversen anderen Faktoren hatte ich schon auch im Auge - in eigentlich allen Fällen waren die Gegebenheiten halbwegs vergleichbar - anders war tatsächlich NUR nachvollziehbar das Fahrverhalten gerade auf den ersten 2000 bis 3000 km. Mit "vergleichbar" meine ich natürlich nicht "identisch" - das wäre im Alltag nicht möglich.

Vielleicht noch eines zum Thema Fahrweise: ich fahre eher nicht wie meist empfohlen extrem untertourig im möglichst höchstem Gang, sondern schalte eher etwas früher als empfohlen einen Gang zurück - da verlasse ich mich mehr auf das, was das Gaspedal und mein Ohr an Rückmeldungen gibt, statt auf Anzeigen und Herstellerempfehlungen zu pochen. So mancher meinte dann auch schon: "na da schalte ich eher noch nicht zurück - das Auto fährt doch auch im nächst höheren Gang noch prima den Berg rauf ...".

Ein Volllasttest im Werk ist doch nicht wirklich einer Volllastfahrt auf der Straße über die ersten 2000 km zu vergleichen, oder wie lange und unter welcher Belastung machen die das denn bei VW? Ich weiß nicht, ob man das zur Begründung - die schonende, schaltfreudige Fahrweise zu Beginn der Fahrzeugnutzung wegzulassen, hernehmen kann.

Beste Grüße,

Rudi

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/6/6e/NEDC.jpg

hier die Grafik zum vollen NEFZ Zyklus.

Klar sagt ein Schnitt sonst nicht viel aus, denn je ungleichmässiger der Zustande kommt, desto höher der Verbrauch

Ja früher gabs(vor 1990) je 1/3 konstant 50,90,120 ... gerade das 120 vermisse ich heute! Deswegen schaue ich mir immer den ADAC Autobahnverbrauchstest an, die haben da ne eigene Norm entwickelt, ist immer interessant, dass dort öfter kleine Motoren schlechter Abschneiden ... wie damals bei der DIN...

Und zum Einfahren, mein jetziger nach Vorschrift, nichts auffälliges! Das Auto davor mit Vollgas ... auch nix auffälliges, nichtmal Öl nachfüllen, selbst nach 200.000km nicht und der hatte später Chiptuning und um 10.000km überzogene Ölwechselintervalle...! Mein Schwiegervater nen Q3, nach Vorschrift, nix auffälliges(also auch nicht nach oben hin).

Hab mal nen 120d zur Probe gehabt, 3km auf dem Tacho, der verkäufer meinte nur, fahren sie nicht dauerhaft über 4000rpm, sonst müsste ich nichts beachten...

ansonsten:

http://www.heise.de/tr/artikel/Wie-geschmiert-1369325.html

Meine persönliche Theorie was verbrauch angeht ist 1. diese sinkt nach dem Einfahren, weil der Fahrer sich ans Auto gewöhnt hat! und 2. sieht man das nicht am Realen verbrauch sondern in der Abweichung über die Zeit von der Abweichung zwischen Real und BC Verbrauch, da der BC ja empirisch misst und nicht den tatsächlichen Durchfluss. Hier habe ich beim jetzigen Auto nach 55.000km eine Änderung von knapp über 0,1l ermittelt. Über die Zeit kommt das sicherlich hin, siehe auch vgl. bei Autobild von Vorher und Nacher Messungen beim 100.000km Test was zb Leistung angeht, wo die sich um 2-3% ändern kann, wie soll sich da so viel beim Verbrauch tun? Wenn doch... dann bräuchten wir dringenst wieder den Einfahrölwechsel und die neuen Fertigungstechnologien können nix!

... kann ich alles nachvollziehen. Das erklärt nur nicht, dass ich selbst bei den identischen Fahrzeugen der Bekannten weder den niedrigen Verbrauch (wenngleich meist weniger als die Bekannten) erzielen konnte, noch die höhere Endgeschwindigkeit meiner Fahrzeuge. Damit scheidet das Gewöhnen des Fahrers an das Fahrzeug (was meiner Meinung nach auch eine große Rolle spielt) wieder etwas aus. Oder sollte jedes Fahrzeug trotz Baugleichheit doch so minimale, individuelle Eigenheiten haben? Diesen Punkt hätte ich eher im Promille-Bereich angesiedelt und als vernachlässigbar eingestuft.

Ölwechsel: Schaut man sich ein Öl nach den den ersten paar tausend Kilometern an und erinnert sich auch später nach einem Ölwechsel an die Farbe, würde ich mir ehrlich spontan mehr wünschen, man würde wieder wie früher zum Start einen frühen Ölwechsel vollziehen. Da wundert es schon ein wenig, dass man darauf zwischenzeitlich verzichtet. Gut, Probleme hatte ich deswegen noch nicht.

Zum heise-Artikel:

Technisch hört sich das plausibel an, bestätigt aber meine persönlichen Erfahrungen an mehreren Fahrzeugen in Folge überhaupt nicht. Was ich allerdings nie probiert hatte: von Beginn an unter großer Last zu fahren - das haben andere gemacht und deren Fahrzeuge verhielten sich dann anders (nicht besser). Vielleicht st eines aber eben auch wichtig: ich zähle mich nicht zu denen, die mit Hut auf dem Kopf :) irgendwie überall die gleichen 90 km/h drauf haben - von gleichmäßiger Fahrweise bei mittleren Geschwindigkeiten bis zu Strecken mit Gaspedal fast am Anschlag gibt es alles (abhängig von der Situation auf der Straße und den sich ergebenden Möglichkeiten. Deutliche Lastwechsel oder anders gesagt ständig wechselnde Belastungen des Motors kennen alle meine Fahzeuge also zur Genüge.

Was mich am heise-Artikel wundert:

Dort schreibt man, dass empfohlen wird, nach einer kurzen Erwärmungsphase auf der Autobahn mit Vollgas zu fahren. Das funktioniert zwischenzeitlich unter Beachtung der Verkehrsregeln an den meisten Stellen weder in Deutschland und schon gar nicht im Ausland ... dort sogar eigentlich nie. Wie wollte man das bei Begrenzungen auf 130, 120 oder gar 112 km/h denn dort jemals schaffen? 3. Gang? :)

Theoretisch oder praktisch müssten in jenen Ländern dann alle halb kaputte Motoren haben, oder?

Erfahrungen mit Mietwagen zeigen zudem, dass die meist erkennbar erheblich schlechtere Verbrauchswerte zeigen und ausgenuddelt erscheinen, obwohl mit Bliock auf den heise-Artikel die meist ab dem ersten Kilometer von den dann vor Kraft explodierenden Fahrern um Umsteigern von Kleinwagen auf das Wochenendspaßauto schier nur unter Extremlast gefahren werden.

Ich bin mir dann auch nicht ganz sicher, was mit "geringer Belastung" gemeint ist. Was ich zum Beispiel grundsätzlich auf den ersten Kilometern meide, ist die Autobahn mit dem zu gleichmäßigen Fahren (sehr zum Leidwesen möglicher Mitfahrer). Wenn nur möglich geht es durch Orte und am besten ins Gebirge (haben wir hier vor der Tür) und dann wir häufig geschaltet und viele Lastwechsel erzeugt. Ist nicht eher sowas mit "richtiger Belastung in der ersten Phase" gemeint?

Beste Grüße,

Rudi

Zitat:

Ist nicht eher sowas mit "richtiger Belastung in der ersten Phase" gemeint?

Vermutlich ja, wobei meine Theorie eher dahin geht, die Auswirkungen zwischen Bestmöglichen und Schlechtmöglichsten Einfahren sind einfach garnicht so groß. Die übrigen Unterschiede sind wohl eher wie gesagt Serienstreuung und/oder gar unterschiedliche Softwarestande, eine andere Softwareversion und man meint einen anderen Motor zu haben.

Das mit den Mietwagen kann ich übrigens auch nicht so nachvollziehen, mir ist da nie was aufgefallen und selbst bei den letzten 2 Vorführern die meine Eltern gekauft haben, war auch nichts besonderes dran.

Ich weiß nicht - teilweise lagen die erzielbaren Verbräuche hinterher zwischen 0.5 bis mind. 1.5 Liter (mehr oder weniger) und die erzielbare Höchstgeschwindigkeit eben auch teils um 10 km/h mehr oder weniger (feststellbar auch bei gleichzeitiger Fahrt, hintereinander auf der Autobahn). Unterschiede waren so gering in diesen Fällen nicht. Super krass ging das beim Audi A4 - da hatte ich schon auch mal 1300 km Reichweite erzielt - ein gleichzeitig mitfahrender, baugleicher A4 hatte bei gleicher Geschwindigkeit nach 1100 km schon das Verlangen an die Tanke zu müssen. Das halte ich dann schon für sehr extrem - Unterschied von locker 0,8 Liter bei bedingt gleicher Fahrweise. Und wenn schon 0,8 Liter nicht viel klingt - 200 km weiter fahren sagt schon was aus (meine ich) ...

Aber es mag stimmen - nie weiß man so genau, was letztlich für ein Softwarestand für ein anderes Motormanagement sorgt, wenngleich ich diese Effekte auch schon Mitte der 80er Jahre kannte und da war noch nichts oder eher nicht viel mit softwaregesteuertem Motormanagement. Schwachsinnsaktionen der Hersteller, bei denen man mit seinem gut funktionierenden Auto in die Werkstatt fährt, dort unerwünscht und nebenher ein Softwareupdate gemacht wird und man schon beim Verlassen der Werkstatt feststellt, dass das Auto nicht mehr den gleichen Durchzug hat oder plötzlich irgendwas an der Obergrenze der Geschwindigkeit abgeknapst erscheint, kenne ich auch. Das ein Fahrzeug nach solchen Aktionen auch plötzlich mal einen halben Liter mehr Sprit brauchen kann, ist auch schon passiert ... keine Frage ...

Beste Grüße,

Rudi

P.S.: Sei froh, dass Du da immer brauchbare Mietwagen hattest - bei mir war das leider fast jedesmal genau umgekehrt, alle VWs und Audis (als Mietwagen) mit erheblichen Problemen und in einem Fall (VW Golf) sogar gefährlichem Mangel, der dann am Zielort 2 Tage Werkstatt bedeutete - lediglich ein Renault zeigte keine Auffälligkeiten (als Mietwagen). Mag aber sein, dass ich da sehr empfindlich bin - Klappergeräusche, Knistern u.ä. bleiben mir meist ebenso wenig verborgen wie der nach Öl schreiende Motor. Manche Leute merken da gar nichts oder fahren (Bekanntenkreis) tatsächlich bis zum Supergau mit völlig öllosem Motor, weil die Kontrollampe ja noch nicht kam ... das Auto aber schon Kilometerlang unhörbar den absoluten Notstand lautstark anmeldete. =:o

am 18. Oktober 2012 um 18:10

Auf 43 TKM habe ich 6.5 Liter Durchschnittsverbrauch.

Ich fahre ihn vmax wo es möglich ist und bewege ihn auch ansonsten sehr zügig.

Also bei dem Verkehrs und Baustellenaufkommen ist es kaum möglich dauerhaft die 7 Liter Marke zu überschreiten.

Es gab aber auch schon mal fahrten wo mein Tank nach 360 KM leer war... :-)

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