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V12 bei tanks (Panzer)

Themenstarteram 9. März 2016 um 23:03

Warum haben Panzer zwölf Zylinder?

Beste Antwort im Thema

Ich war in der Inst zu der Zeit. Ich habe fast täglich Fristenarbeiten an den Dingern gemacht, was eigentlich immer das Ziehen des Triebwerks bedeutet. Mit einem Hallenkran geht es eigentlich noch schneller, aber meistens baust du das Ding auch alleine oder zu zweit aus.

Das geht also auch ganz entspannt in locker unter 20 Minuten incl. Zigarettenpause.

Und dann hat man den Fahrer erstmal mit einem Kilo Lappen zum Putzen in die Wanne geschickt. Der erste wollte gar nicht glauben, dass das sein Job ist und hat sich erstmal beim Schirrmeister beschwert. :D

mfg

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Eine 123er kommt heute keine 14 Tage mehr mit den Dieseln hin. Die Gasturbinen braucht auch nur für die letzten 4-10 Knoten. Die wird also nicht all zu häufig benutzt.

Moin

Ging mir nicht um den letzten Tag, ging mir darum das sie, mit Turbinen, keinen Tag lief, mit den normalen AnDiMots aber eben locker ne Woche und länger. Klar brauchte sie die nur für die letzten Knoten, oder wenns mal schnell schneller werden sollte, also im Gefecht, aber dennoch ist die Nutzung einer Turbine im Alltag da schon Fragwürdig.

Moin

BJörn

Zitat:

@Spezialwidde schrieb am 14. März 2016 um 15:12:31 Uhr:

Kann man Gasturbinen eigentlich auch mit Schweröl betreiben, eher nicht oder? Was wiederum dagegen sprechen würde sie einzusetzen weil das Zeug für die Schiffsbetreiber zimlich billig ist

Theoretisch ja, praktisch "eher nicht". Schweröl und das billge "nicht entschwefelt" killt dir die Turbine in kurzer Zeit. U.a. durch die Schwermetalle, die in diesen Fraktionen in rauhen Mengen enthalten sind und die Legierung der Turbinenblätter stark beschädigen.

Zitat:

@Spezialwidde schrieb am 14. März 2016 um 07:24:13 Uhr:

Beim Bodensee hast du halt das Problem dass die Auflagen zum Betrieb eines Bootsantriebs extrem hoch sind (Trinkwassergewinnung, Naturschutz etc). Deswegen greift man da um überhaupt fahren zu dürfen auch mal auf Antriebskonzepte zurück die sich sonst nie lohnen würden.

Die Voith Schneider Antriebe bringen durch ihre riesige Dichtfläche eine nicht unerhebliche Menge Öl in den See ein. Da wird seit etlichen Jahren irgendwas biologisch besser abbaubares verwendet. So gesehen also eine ökologische Katastrophe. Irgendwann war auch mal ein Antrieb einer Fähre defekt und hat große Mengen Öl ins Hafenbecken abgelassen. Was die Spinner da bei den Zulassungsbedingungen für Dieselmotoren für Segelboote abziehen, ist im Vergleich eine absolute Frechheit.

Den Voith Schneider Antrieb kannst du mit einem Wankelmotor vergleichen. Ein geniales Konzept, im Detail aber mängelbehaftet und hat sich daher nie durchgesetzt.

Gruß

Achim

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