Unterhaltskosten RS6 - Erfahrungsbericht
Hallo zusammen,
da die Kosten eines RS6 viel diskutiert werden, möchte ich mal meine Erfahrungen der letzten zwei Jahre und 15.000km posten, um dem einen oder anderen die Scheu vor dem Kauf zu nehmen:
Angefallen sind seit Kauf in 05/09 bei km 147.000:
- 10/09, km 153.121: Räder gewechselt, Sender für Funkfernbedienung erneuert: 156,40,-
- 04/10, km 156.341: Räder gewechselt, Ölwechsel-Service, Druckleitung für DRC ersetzt, ATF-Wechsel: 1065,40,-
- 05/10, km 156.796: Neue Sommerreifen Bridgestone (günstig auf Ebay), 418,03,-
- 09/10, km 158.378: Achsmanschetten beidseitig gewechselt, 351,42
- 11/10, km 161.499: Räder gewechselt, Handyladeschale ersetzt, 176,18
- 04/11, km 162.176: Räder gewechselt, Batterie ersetzt, 388,-
- 05/11, km 162.503: Inspektion, Bremsflüssigkeitswechsel, HU/AU, 728, 64
Das hält sich entgegen aller Schauermärchen im Rahmen. Wichtig ist allerdings, beim Kauf darauf zu achten, daß der Wagen keine Mängel aufweist und die Verschleißteile in Ordnung sind. Ich habe beim Kauf blind vertraut (siehe meine auch meine damaligen Posts) und musste das verkaufende Audi-Zentrum im Rahmen der Gewährleistung davon überzeugen, das Fahrzeug in vertragsgemäßen Zustand zu versetzen.
Ich hoffe, das hilft dem einen oder anderen...
Beste Antwort im Thema
Hallo Zusammen!
Will auch mal mein Senf dazugeben.
Also, wenn ich nicht grad meinen Dicken immer selber machen könnt und die Teile nicht billiger bekommen würde, könnte ich mir auch Keinen RS leisten.
Man muß sich einfach im Klaren sein, daß so ein Fahrzeug eben (viel) Geld kostet, und wenn man das nicht hat, sollte man es eben lassen.
Wie schon oft erwähnt worden ist, gibt es eine versteckte "RS-Steuer" auf die Teile😁.
Es gehört schon gründlich vorher überlegt, ob man mit den Kosten klar kommt. Gut wenn man nur 6-10tkm im Jahr fährt hält sich das in Grenzen. Aber alles andere kann schon an den Geldbeutel gehen. Zumindest muß ich denen Widersprechen, die behaupten RS6 fahren, wäre nicht so teuer-ich weiß wovon ich spreche😁.
Bis jetzt habe ich aber keinen Euro bereut, weil der Fahrspaß und der Sound das ganze entschädigen.
Gruß Heiko
45 Antworten
Warum wurden denn ständig die Räder gewechstelt 😕
***Staubi***-> sich das nicht erklären kann🙄
Nachtrag: ist klar, jetzt hab ich auch das Datum gesehen 😛
Zitat:
Original geschrieben von DirtyDiggler
Naja, ich find diesen "Erfahrungsbericht" ziemlich daneben...da wurde wohl vieles vergessen 🙂Er sollte sich lieber mal an seine RS6-Anfangszeit erinnern!
z.B. dieses Zitat hier
Zitat:
Original geschrieben von DirtyDiggler
Würde mich interessieren ob er immer noch so überzeugt von seinem kostengünstigen RS6 wäre, wenn er das alles selbst hätte bezahlen müssen 😉Zitat:
Original geschrieben von c4 2,8 quattro
Da handelt es sich um meine Wenigkeit. Insgesamt waren es ca. 17.000 € in den ersten sechs Monaten... (u.a.Bremsen vo+hi komplett, Ölundichtigkeit zwischen Motor und Getriebe beseitigt, Reifendrucksensoren beider Radsätze, Turbolader mit Ladeluftkühler, alle Querlenker vorne)Dank eines guten Anwalts und der gesetzlichen Gewährleistung blieb das ganze für mich kostenfrei.
Andererseits: Die verschlissenen Bremsen blieben bei Kauf nur deshalb unbemerkt, weil ich "blind" auf das verkaufende Audi-Zentrum vertraut habe, ebenso die Ölundichtigkeit und die verschlissenen Querlenker. Hätte ich einen Gebrauchtwagencheck machen lassen, wäre das schon vorher aufgefallen.
Mit den defekten Reifendrucksensoren und den etwas müden Xenons hätte man leben können. Auf eigene Kosten hätte ich da nichts machen lassen.
Aber allein schon die Turbos haben mit 5.700 € zzgl. USt zu Buche geschlagen.
Daher: Entweder vom Händler kaufen, oder vorher vom Fachmann durchchecken lassen und die Audi-Reparaturhistorie einsehen. Meinen könnte man jetzt unbesorgt auch von privat kaufen;-)
"ER", also ich, differenziert zwischen a) Kosten, die bei genauem Check beim Kauf bereits hätten bemerkt werden können (auf meine früheren Threads hatte ich ausdrücklich verwiesen) und b) Kosten, die bei sinniger Fahrweise als Zweitwagen im Alltag nach Instandsetzung aller bereits bei Kauf vorhandenen Mängel angefallen sind.
Für mich ergibt sich daher kein Widerspruch. Das Risiko zu a) wäre nicht eingetreten, wenn ich beim Kauf nicht "blind" vertraut hätte, die Kosten zu b) finde ich für ein Auto dieser Leistungsklasse überraschend niedrig.
Unbestritten ist natürlich, daß ein abgerockter RS6 ohne Gewährleistung eine Geldvernichtungsmaschine ist.
Ich hoffe, diese Erläuterung hat den scheinbaren Widerspruch aufgelöst.
Hallo Zusammen!
Will auch mal mein Senf dazugeben.
Also, wenn ich nicht grad meinen Dicken immer selber machen könnt und die Teile nicht billiger bekommen würde, könnte ich mir auch Keinen RS leisten.
Man muß sich einfach im Klaren sein, daß so ein Fahrzeug eben (viel) Geld kostet, und wenn man das nicht hat, sollte man es eben lassen.
Wie schon oft erwähnt worden ist, gibt es eine versteckte "RS-Steuer" auf die Teile😁.
Es gehört schon gründlich vorher überlegt, ob man mit den Kosten klar kommt. Gut wenn man nur 6-10tkm im Jahr fährt hält sich das in Grenzen. Aber alles andere kann schon an den Geldbeutel gehen. Zumindest muß ich denen Widersprechen, die behaupten RS6 fahren, wäre nicht so teuer-ich weiß wovon ich spreche😁.
Bis jetzt habe ich aber keinen Euro bereut, weil der Fahrspaß und der Sound das ganze entschädigen.
Gruß Heiko
Zitat:
Original geschrieben von sirhampel
Hallo Zusammen!Will auch mal mein Senf dazugeben.
Also, wenn ich nicht grad meinen Dicken immer selber machen könnt und die Teile nicht billiger bekommen würde, könnte ich mir auch Keinen RS leisten.
Man muß sich einfach im Klaren sein, daß so ein Fahrzeug eben (viel) Geld kostet, und wenn man das nicht hat, sollte man es eben lassen.
Wie schon oft erwähnt worden ist, gibt es eine versteckte "RS-Steuer" auf die Teile😁.
Es gehört schon gründlich vorher überlegt, ob man mit den Kosten klar kommt. Gut wenn man nur 6-10tkm im Jahr fährt hält sich das in Grenzen. Aber alles andere kann schon an den Geldbeutel gehen. Zumindest muß ich denen Widersprechen, die behaupten RS6 fahren, wäre nicht so teuer-ich weiß wovon ich spreche😁.
Bis jetzt habe ich aber keinen Euro bereut, weil der Fahrspaß und der Sound das ganze entschädigen.Gruß Heiko
Mal off Topic....
Bist Du mit meiner AGA zufrieden und wieivel Ponnys hat denn nun dein RS?...
Sorry für off Topic.....
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Zitat:
Original geschrieben von audia4biturbo
ich wäre wegen diese kleinigkeiten nicht zu audi gefahren. das kann man alles selbermachen
Viel Spass beim Wiederverkauf....
willst du etwa bei wieder verkaufen dem käufer alle rechnungen vorlegen?! lol
wenn er sieht was bei der karre nach 15tkm alles im arsch war wird er ihn bestimmt nicht nehmen, da man ja nich weiß was als nächstes kommt^^
Hab jetzt 14Tkm geschaft und lieg bei 0,93€/km (ohne Kaufpreis)
Daten unter Spritmonitor AH1978 ...........
Wenn ich den Benzinverbrauch von (echten) 21 Litern innerorts im Kurzstreckenbetrieb für meinen S6 zugrundelege sowie die ohnehin saftigen Preisaufschläge bei S/RS spezifischen Ersatzteilen, die nicht gerade schmale Bereifung, die kostspieligen Bremsen und weitere Verschleißteile wie Auspuff, Zahnriemen, Service-Intervalle mit Inspektionen, die man besser einhalten sollte, und dies meistens in Fachwerkstätten, empfehle ich: wenn man nicht gerade im Bereich Technik arbeitet, mit Sachverstand selbst Hand anlegen kann an den empfindlichen Antrieb, günstig, bestenfalls zu Einkaufspreisen an die hochpreisigen Ersatzteile kommt, und zudem ein Fahrzeug ins Auge fasst, das unter 13000 Euro kostet, dann sollte man auf einiges gefasst sein. Eine lückenlose Historie, ein ebensolches Service-Scheckheft nebst Rechnungen, ein niedriger Kilometer-Stand und ein allgemein vertrauenswürdiges Verkäufer-Umfeld schaffen eine gesunde Basis für einen guten Kauf. Ein Audi S6 oder RS6 kann die Kosten eines Porsche, Ferrari, BMW M oder Mercedes AMG verursachen. Es war, ist und bleibt immer ein Auto, dass nicht für Leute gedacht ist, welche den Cent mehrfach herumdrehen müssen. Damals wie heute. Und wenn es doch reizt, dann ist das bessere, meistens im Ankauf teurere Fahrzeug auch der bessere Kauf. Nochmals: wer nicht selbst schraubt, der kann sein blaues Wunder erleben. Kaum eine Werkstatt-Rechnung unter 500, 600 Euro. Motoröl 5W30 oder höherwertig, 7,5 bis 8 Liter, einfacher Ölwechsel inkl. Filter etwa 200 bis 250 Euro, Zahnriemenwechsel etwa 1500 Euro, Bremsscheiben und Beläge vorn etwa 1200 Euro. Ein Satz brauchbarer Reifen, egal ob Sommer oder Winter, beginnt bei ca. 700 Euro. OHNE Montage.
Zitat:
Original geschrieben von Corsa78
Hab jetzt 14Tkm geschaft und lieg bei 0,93€/km (ohne Kaufpreis)Daten unter Spritmonitor AH1978 ...........
Muss dazu sagen das ich alles selber mache!!!
@Nordtranspoter, wo kommte genau her?
Zitat:
Original geschrieben von nordtransporter
Geesthacht, Speckgürtel von Hamburg. 😉
Schwarzenbek, Speckgürtel von Geesthacht! ;o)
Zitat:
Original geschrieben von nordtransporter
Wenn ich den Benzinverbrauch von (echten) 21 Litern innerorts im Kurzstreckenbetrieb für meinen S6 zugrundelege sowie die ohnehin saftigen Preisaufschläge bei S/RS spezifischen Ersatzteilen, die nicht gerade schmale Bereifung, die kostspieligen Bremsen und weitere Verschleißteile wie Auspuff, Zahnriemen, Service-Intervalle mit Inspektionen, die man besser einhalten sollte, und dies meistens in Fachwerkstätten, empfehle ich: wenn man nicht gerade im Bereich Technik arbeitet, mit Sachverstand selbst Hand anlegen kann an den empfindlichen Antrieb, günstig, bestenfalls zu Einkaufspreisen an die hochpreisigen Ersatzteile kommt, und zudem ein Fahrzeug ins Auge fasst, das unter 13000 Euro kostet, dann sollte man auf einiges gefasst sein. Eine lückenlose Historie, ein ebensolches Service-Scheckheft nebst Rechnungen, ein niedriger Kilometer-Stand und ein allgemein vertrauenswürdiges Verkäufer-Umfeld schaffen eine gesunde Basis für einen guten Kauf. Ein Audi S6 oder RS6 kann die Kosten eines Porsche, Ferrari, BMW M oder Mercedes AMG verursachen. Es war, ist und bleibt immer ein Auto, dass nicht für Leute gedacht ist, welche den Cent mehrfach herumdrehen müssen. Damals wie heute. Und wenn es doch reizt, dann ist das bessere, meistens im Ankauf teurere Fahrzeug auch der bessere Kauf. Nochmals: wer nicht selbst schraubt, der kann sein blaues Wunder erleben. Kaum eine Werkstatt-Rechnung unter 500, 600 Euro. Motoröl 5W30 oder höherwertig, 7,5 bis 8 Liter, einfacher Ölwechsel inkl. Filter etwa 200 bis 250 Euro, Zahnriemenwechsel etwa 1500 Euro, Bremsscheiben und Beläge vorn etwa 1200 Euro. Ein Satz brauchbarer Reifen, egal ob Sommer oder Winter, beginnt bei ca. 700 Euro. OHNE Montage.
auf den RS6 mag das ja zutreffen,aber beim S6 ist deine aussage schlichtweg schwachsinn,denn der ist nicht viel kostspieliger als jeder andere A6.
@rallye180
Och komm. Ich hab keine Lust, hier jetzt die grundlegenden Dinge des kleinen 1mal1 zu diskutieren. Du weißt es, ich weiß es, jeder Eigner eines Audi S6 oder RS6 weiß es: S und RS bedeuten "anders" und "teuer". Auspuff, Bremsen, Ausstattungsdetails, Fahrwerk, Karosserie, man kann den RS (natürlich) und auch den S nicht mit den Basismodellen vergleichen und schon gar nicht mit den geizigen TDI`s.
Außerdem bezog sich meine Rechnung letztlich ziemlich deutlich auf Fahrzeuge der RS-Baureihe. Siehe Topic.