Unterhaltskosten BMW M5 (ungeschönt)
Hallo zusammen,
ich wollte mich mal erkundigen, was die M5-Fahrer hier an Unterhaltskosten real zahlen. Interessant wären eigentlich sämtliche Punkte, vom Wertverlust (gern auch fiktiv), über den Verbrauch bei euch persönlich bis zu Service bei BMW (Kosten kleiner Service, Kosten großer Service), eventuellen Garantieverlängerungen und auch Versicherungen oder sowas. Was zahlt ihr, wie viel fahrt ihr im Jahr?
Fänd ich toll, wenn ein paar M-Fahrer hier mal ihre Erfahrungen preisgeben würden. Habe die Forensuche bemüht und leider nichts passendes gefunden. Bspw. bei MB gibt es einen Thread "C63: Unterhaltskosten ungeschönt", der ist sehr spannend und aufschlussreich über die realen Betriebskosten so eines Fahrzeugs, bis hin zum Wertverlust.
Vielleicht kriegen wir ein solches Sammelsorium hier ebenfalls hin.
Danke und Gruß
a.
137 Antworten
Das hat doch mit Geschwindigkeitsbegrenzungen nichts zu tun!
Oder meinst Du , dass Alle M Fahrer 99% am Tag nur am ballern sind. Eher gegenteil 99% chillig dahin böllern und geniessen und 1% randale.
Und die käufer in den USA und Holland eines Hellcat etc… kaufens, weil die Benzin im Blut haben. Ganz einfach. Da braucht man gewisse Sachen nicht rechtfertigen
Zitat:
@Gankuhr schrieb am 3. Juni 2022 um 10:05:11 Uhr:
Zitat:
@sPeterle schrieb am 3. Juni 2022 um 09:31:16 Uhr:
Zusammen mit dee mittlerweile lueckenlosen und toleranz freien Geschwindigkeitsueberwachung stellt sich da schon so langsam ob das noch Sinn macht selbst wenn man es sich problemlos leisten kann.Ich war ueber den Brueckentag in Frankreich, da faehrt jeder nur noch genau so viel wie auf den Schildern steht (dank drakonischer Strafen)
Fuer die gesparten tausender kann man dann schon zwei bis drei 5 Sterne Wochenenden einschieben....
Diese Frage stelle ich mir schon mein ganzes Leben mit Blick auf alle Länder mit Ausnahme Deutschlands. Was zur Hölle tut ein Holländer mit einem Porsche oder ein Amerikaner mit einer maximal motorisierten Corvette? Selbst das Argument Beschleunigung gilt in meinen Augen kaum, ist man heutzutage doch teilweise in unter 1,5sek von Innerorts auf erlaubter Höchstgeschwindigkeit.
Die Absurdität der Diskrepanz zwischen heutiger Leistung und erlaubter Geschwindigkeit wird insbesondere deutlich, wenn man sich YouTube-Reviews hochmotorisierter Fahrzeuge anschaut, die NICHT in Deutschland gedreht wurden. Die Autos sind auf ihren 60 Meilen, bevor die Automatik überhaupt realisiert hat dass sie für noch mehr Leistung runterschalten könnte, insbesondere, weil man im Alltag ja nicht von 0 an beschleunigt.
Für mich war schon immer klar: kommt ein dauerhaftes Tempolimit, schwenke ich von „maximaler Motorisierung, die ich innerhalb meines Budgets bekomme“ auf kleinsten Motor um und stecke noch mehr Geld in Leder oder Sonderausstattung. Aber scheinbar tut das die Mehrheit außerhalb Deutschlands dennoch nicht.
Nö, meine ich nicht, hab ich auch nicht gesagt. Und natürlich braucht keiner was rechtfertigen, aber ich darf mir die Frage dennoch stellen.
Aber Zimpa hat recht, das ist leider hier komplett offtopic.
Naja, die Kosten des Betriebs eines M5 (oder im Prinzip jeden anderen Fahrzeugs) hängen massiv von der Nutzung ab. Kraftstoff, Bremsen, Verschleiß können je nach rechtem Fuß durchaus um 100% variieren.
Insofern sind Reflektionen über die Nutzung zumindest tangential relevant.
Ich kann nur sagen, dass locker 90% der Fälle in denen ich tatsächlich volle Leistung abrufe nicht solche zur Erreichung einer möglichst hohen Geschwindigkeit sind. Es sind kurze Beschleunigungsvorgänge, manchmal zur Nutzung von Lücken beim Spurwechsel aber in allererster Linie für Überholvorgänge auf der Landstraße. Da bin ich dann aber auch um jedes einzelne PS froh, weil es den Unterschied macht, ob ich die nächsten 15min mit 70-90 (schwankend, nicht mal konstant) hinter einem LKW, Traktor oder Schlafmütze herfahren muss oder ob ich auch die kleinste Lücke und kürzeste Strecke sicher nutzen kann um das zu vermeiden.
Mit einen evtl. Tempolimit hat das also gar nichts zu tun, dass z.B. mir die Serien-400PS des 550d nicht ganz ausreichend waren.
Und vom praktischen Nutzen und Nutzung abgesehen:
"Ich könnte, wenn ich wollte" ist ein schönes Gefühl auch wenn man gerade nicht will oder kann.
Ob einem das dann im Einzelfall die überproportional höheren Kosten eines M5 rechtfertigt, naja, dass muss jeder selber entscheiden. Grenznutzen und so.
Gute, belastbare Informationen als Grundlage dafür finden sich ja hier.
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Zitat:
@KaiMüller schrieb am 6. Juni 2022 um 13:51:25 Uhr:
Und vom praktischen Nutzen und Nutzung abgesehen:
"Ich könnte, wenn ich wollte" ist ein schönes Gefühl auch wenn man gerade nicht will oder kann.
Da du sehr schön argumentiert hast, warum das doch nicht offtopic ist, noch ein Kommentar meinerseits hierzu 😁 :
Das sehe ich genauso. Es gibt nix schöneres, als mit >300PS freiwillig auf einer freien Autobahn gemütlich zu fahren und zu wissen, stets auf das doppelte Tempo beschleunigen zu können. Allerdings ist das genau die Krux: wenn man nicht mehr darf, kann man kann man in meinen Augen auch eben nicht mehr, zumindest nicht legal.
Im Mustang in den USA hatte ich eben nicht das Gefühl, jederzeit zu können: in Kombination mit drakonischen Strafen ist das für mich dann eben keine Option mehr. Da fühlte sich der V8 eben wie eine grandiose Verschwendung von Potential an, die mir jedesmal unter die Nase gerieben wurde, als ich auch auf Autobahnauffahrten nur zart das Pedal anhauchen durfte.
Wie gesagt (bei mir):
- Vmax Autobahn nicht relevant,
- Überholen Landstraße wichtig
- 400PS nicht ausreichend
TLDR-Version 😉
PS:
- Kosten M5 dabei zu hoch 😁
Zitat:
Kein M5 aber B5!
1.678 € netto im Monat bei 20.000 km pro Jahr, inklusive Leasing, Service, Reparatur und Wartung, Versicherung, Winterreifen und Steuern.
Sprit etwa 200 € im Monat.
Vorführer mit 6 Monaten und 5.000 km auf der Uhr, Versicherung stehen auf SF 33/34!
Moin würdest sagen mit 1500€ für das Auto im Monat an Unterhalt bin ich gut dabei? Ob es reicht
Hallo Leude,
Ich wollte mal wieder dieses Thema auffrischen, da ich mir schon mal Gedanken mache, was der Nachfolger von unserem MB GLE 350e aus 2021 werden sollte 🙂
Bin damals viel hier in dem Forum unterwegs gewesen wegen meinem ehemaligen C63S T-Modell. Der wurde erst letztes Jahr im Juli 2022 durch den GLE 350e ersetzt und jetzt will ich wieder einen V8 haben 😁.
In der Garage steht auch noch ein Tesla Model 3 Performance , den wir erst Dezember 2022 angeschafft haben. Er soll quasi für „ewig“ fahren, während der zweite Wagen öfters gewechselt werden soll 🙂
Warum ich schon jetzt auf einen M5 Comp / E63S oder gar GT63S umsatteln will ist einfach …man weiß nie wie lange man diese Fahrzeuge noch fahren darf/kann.
Das blöde ist nur dass der GLE knapp 90K gekostet hat, mit 20K Anzahlung und ich denke , dass er sehr sehr schwer an den Mann zu bringen ist 😁
Der C63S hat ca 1.500€ gekostet im Monat …dabei habe ich sogar die Bremsen in der Niederlassung machen lassen 🙂
Bewegt sich der M5C in einem ähnlichem Bereich oder eher Richtung 2.000€ (wie der E63S) ? Der GT63S wird sich bestimmt im Bereich 2.500€ bewegen ….gefahren wird nur 10-15.000km im Jahr
Gruß
Zitat:
@Rooky1988 schrieb am 8. Mai 2023 um 12:28:53 Uhr:
Hallo Leude,Ich wollte mal wieder dieses Thema auffrischen, da ich mir schon mal Gedanken mache, was der Nachfolger von unserem MB GLE 350e aus 2021 werden sollte 🙂
Bin damals viel hier in dem Forum unterwegs gewesen wegen meinem ehemaligen C63S T-Modell. Der wurde erst letztes Jahr im Juli 2022 durch den GLE 350e ersetzt und jetzt will ich wieder einen V8 haben 😁.
In der Garage steht auch noch ein Tesla Model 3 Performance , den wir erst Dezember 2022 angeschafft haben. Er soll quasi für „ewig“ fahren, während der zweite Wagen öfters gewechselt werden soll 🙂
Warum ich schon jetzt auf einen M5 Comp / E63S oder gar GT63S umsatteln will ist einfach …man weiß nie wie lange man diese Fahrzeuge noch fahren darf/kann.
Das blöde ist nur dass der GLE knapp 90K gekostet hat, mit 20K Anzahlung und ich denke , dass er sehr sehr schwer an den Mann zu bringen ist 😁
Der C63S hat ca 1.500€ gekostet im Monat …dabei habe ich sogar die Bremsen in der Niederlassung machen lassen 🙂
Bewegt sich der M5C in einem ähnlichem Bereich oder eher Richtung 2.000€ (wie der E63S) ? Der GT63S wird sich bestimmt im Bereich 2.500€ bewegen ….gefahren wird nur 10-15.000km im Jahr
Gruß
Service Inclusive Plus - 3 Jahre/60.000 km
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Service Motoröl inkl. Nachfüllmengen
Service Fahrzeug-Check entsprechend der BMW Vorgaben
Service Luftfilter
Service Kraftstofffilter (Dieselmotor)
Service Mikrofilter
Service Zündkerzen (Benzinmotor)
Service Bremsflüssigkeit
Service Bremse vorn (inkl. Bremsbeläge und/oder Bremsscheiben bei Verschleiß)
Service Bremse hinten (inkl. Bremsbeläge und/oder Bremsscheiben bei Verschleiß)
Tausch der Kupplung (bei Verschleiß)
Tausch der Wischerblätter (bei Bedarf, einmal pro Vertragsjahr)
Zitat:
@sPeterle schrieb am 4. Juni 2022 um 10:46:06 Uhr:
Ja klar lassen sich am Popo des Planeten immer ein paar Strecken finden... Aber genau weil das da ist wo es ist muss man ja auch so gut wie nie da hin
Zur Erinnerung: Es war zuvor die A38, A14 und A4 angesprochen. Mitteldeutschland ist also der Popo der Welt? Wie arrogant ... ich könnte im Strahl kotzen, wenn ich diesen Mist lese. Das lässt der Mod also gewähren? Echt schade.
Ist der Peterle einer aus den gebrauchten Bundesländern, der sich noch nie in den Osten getraut hat?
Zum Thema: Ein Teil der A4 (im Osten) ist meine tägliche Arbeitsstrecke, wenn ich Lust habe mit dem F90. Abends ist die Strecke frei genug, um mal bedenkenlos auf 270 zu beschleunigen. Auf 60 km Arbeitsweg kommt schon mal ein Verbrauch von 35l/100km zustande. Rechnen kann jeder selbst, was eine Strecke kostet.
Und für Gretas, Ricardas und Luisas dieser Welt: Meist fahre ich die Strecke mit einen Hybrid und zu einem Drittel mit Strom.
Zitat:
@MR.2fast4U schrieb am 10. Mai 2023 um 18:21:27 Uhr:
Zitat:
@sPeterle schrieb am 4. Juni 2022 um 10:46:06 Uhr:
Ja klar lassen sich am Popo des Planeten immer ein paar Strecken finden... Aber genau weil das da ist wo es ist muss man ja auch so gut wie nie da hin
Zur Erinnerung: Es war zuvor die A38, A14 und A4 angesprochen. Mitteldeutschland ist also der Popo der Welt? Wie arrogant ... ich könnte im Strahl kotzen, wenn ich diesen Mist lese. Das lässt der Mod also gewähren? Echt schade.
Ist der Peterle einer aus den gebrauchten Bundesländern, der sich noch nie in den Osten getraut hat?
Zum Thema: Ein Teil der A4 (im Osten) ist meine tägliche Arbeitsstrecke, wenn ich Lust habe mit dem F90. Abends ist die Strecke frei genug, um mal bedenkenlos auf 270 zu beschleunigen. Auf 60 km Arbeitsweg kommt schon mal ein Verbrauch von 35l/100km zustande. Rechnen kann jeder selbst, was eine Strecke kostet.
Und für Gretas, Ricardas und Luisas dieser Welt: Meist fahre ich die Strecke mit einen Hybrid und zu einem Drittel mit Strom.
Wenn du einmal in Süddeutschland unterwegs wärst würde dir der Unterschied in Bevoelkerungsdichte und Verlehrsaufkommen sofort auffallen.
Und ja Mitteldeutschland ist im Vergleich dazu extrem ländlich 😉 (ich war da erst vor zwei Wochen unterwegs)
Davon abgesehen ist deine Leitung ganz schoen lang.....
Auf eine unqualifizierte Bemerkung mehr oder weniger Deinerseits kommt es nun auch nicht mehr an.
BTW: Ich war da öfters als einmal unterwegs.
So, nun schließt bitte der Kindergarten.