Unterboden und Unterbodenschutz
Hallo zusammen,
mein Mäxchen war ja vor einiger Zeit zur ersten Geburtstagsinspektion. Dabei habe ich ihn zum ersten mal von unten gesehen. Begeistert hat mich der Anblick aber nicht.
Da fallen zunächst einmal die Plastikklammern auf mit denen die Bremsleitungen und andere Leitungen am Unterboden in Position gehalten werden. Wie lange werden die halten? Wann fangen die an brüchig zu werden?
In der Fahrzeugmitte fällt die Schicht Antidröhnmasse auf. Sonst gibt es nur lackiertes Blech. Kein Unterbodenschutz wie man es von früher kennt. Nach 12 Monaten schon viel Rost an Teilen von Fahrwerk, Bremsen und Antrieb. Die Teile sind teilweise offenbar schlecht lackiert (Foto 08) oder sogar roh belassen (Foto 01). Sie werden sicher nicht durchrosten, aber unschön finde ich es schon. In Bild 10 sieht man oben in der Mitte eine Kabelverbindung. Einfach offene Stecker. Ob die Streusalzresistent sind wage ich zu bezweifeln. Oben hui und unten Pfui.
Die Fahrwerksteile waren bei meinem vorigen Auto (Nissan Note) viel besser verarbeitet. Es gab da keinen blanken Stahl oder rohes Aluminium. Alle Teile gut waren lackiert oder hatten eine galvanische Oberflächenbehandlung. Die Teile sahen nach 7 Jahren alle besser aus als hier beim Max. Dabei hat das Auto rund 5000€ weniger gekostet.
Ich hab mich dann entschieden den Unterbodenschutz in einer kleinen Fachwerkstatt etwas verbessern zu lassen. Man kann sich sicherlich heftig darüber diskutieren ob das notwendig ist oder nicht. Die Bodengruppe ja verzinkt, deshalb sollte Rost und Durchrostung normalerweise kein Thema mehr sein. Den C-Max möchte ich aber mindestens 10-15 Jahre fahren, die knapp 100€ sind da sicher gut angelegt.
Es gab zuerst eine gründliche Unterbodenwäsche. Als Max wieder trocken war habe ich erst einmal einige Fotos gemacht. (Fotos 01-10) Zu diesem Zeitpunkt war das Auto 13 Monate/ 8500Km alt. Es hat keinen Schnee und kein Salz gesehen. Macht euch selbst ein Bild.
Das alte dicke Unterbodenschutzmaterial aus Bitumen oder ähnlich nimmt man ja heute nicht mehr. Deshalb wurden bei meinem Max zwei Schichten von einem modernen Dünnschicht Steinschlag und Unterbodenschutz auf den Unterboden aufgetragen. Nach der ersten Schicht habe ich die Fotos 11-14 gemacht.
Leider ist das Schutzmaterial auch hellgrau und man kann es auf den Fotos nicht so gut erkennen. Fotos vom Endzustand konnte ich leider nicht machen weil ich die Kamera vergessen hatte (sorry, das Alter....)
Die Beschreibung vom Bildinhalt findet Ihr jeweils im Dateinamen vom Bild.
So, die Diskussion ist eröffnet!
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Yolus schrieb am 23. Juni 2015 um 17:04:01 Uhr:
Sieht wirklich häßlich aus...und ich denke es ist eine Art geplante Obsoleszenz seitens Ford. 🙁Inzwischen denke ich aber anders: Ich werde den C-Max wohl nach 3 Jahren zum Händler geben um dann wieder ein neues Modell zu kaufen.
Warum? Ganz einfach: Ich bin sicher, dass die neuen Autos geplante Soll-Bruchstellen eingebaut haben...siehe auch deine Bilder des Unterbodes usw.
Außerdem: DPF, Automatik-Getriebeölwechsel, Injektoren, Bremsscheiben/Klötze, neue Reifen (sommer+Winter) usw usw sind nach 3 Jahren eh fällig. Bevor ich da dann anfange viel Geld reinzustecken, kann ich mir auch fast schon was neues kaufen...und habe dann den Vorteil, dass ich ein modernes Auto fahre mit wahrscheinlich weniger Treibstoff-Verbrauch, weniger KFZ-Steuern, Garantieleistung usw.
Sprich: Ich glaube es lohnt sich unter dem Strich nicht mehr ein Auto "totzufahren"
Nun, geplante Obsoleszenz würde ich das noch nicht nennen, die Richtung stimmt aber.
Leider handelst du einerseits logisch und den Umständen angepasst, wenn du dir nach nur 3 Jahren einen neuen Wagen kaufst, andererseits förderst du mit deiner Kaufbereitschaft eines weniger gut gemachten Produktes als es möglich wäre, eben genau das: Du belohnst den Hersteller für seine lebensdauerverkürzenden Einsparmassnahmen auch noch, indem du das nicht etwa anprangerst und mit Kaufverweigerung drohst, sondern noch mal das gleiche kaufen wirst. Insofern: Vielen Dank auch dafür!
Übrigens ist das alle paar Jahre einen Neuwagen kaufen, die geldvernichtendste Art, ein Auto zu fahren, denn bekanntermaßen ist der Wertverlust der ersten Jahre besonders hoch! Aber wers Geld hat, der hat.
Grüße
Udo
34 Antworten
Zum Thema Hohlraumkonservierung und Verzinkung der Bodengruppe habe ich heute mal offiziell per Mail bei Ford angefragt. Bin mal gespannt ob und was die antworten werden. Ich melde mich dann.
Folgende Antwort habe ich heute von Ford erhalten:
"Alle außenliegenden und Steinschlag gefährdeten Karosserieteile sind verzinkt. Des Weiteren wird werkseitig genügend Hohlraumversiegelung appliziert.
Darüber hinaus erhalten wird ab Beginn der Ford Neuwagengarantie eine Garantie gegen Durchrosten von Karosserieteilen gewährt, die modellabhängig zwischen 6 und 12 Jahren betragen kann. Um sie zu erhalten, muss bei Ihrem Fahrzeug regelmäßig eine Korrosionsschutzkontrolle nach Herstellervorgabe durchgeführt werden. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Ford Vertragspartner."
So, dann haben wir den Punkt Verzinkung und Hohlraumkonservierung auch abgehakt.
Finde ich nicht, denn "genügend" und "steinschlaggefährded" sind definierbare Begriffe. Das ist leider so eine typische nichtssagende Nicht- Antwort, die man von Kundenservices zu Genüge kennt.
... richtig Scimitar. Das wissen wir alle. Und im Zweifel - oder je nach Kundennase- ist halt der Schaden im "nicht steinschlaggefährdeten Berich". Es ging hier ja mehr darum ob überhaupt was gemacht wird.
Und das man sich trotzdem selbst noch etwas um den Kram kümmern muss ist auch klar.
Zitat:
@Maxuser schrieb am 29. Juni 2015 um 17:50:06 Uhr:
Folgende Antwort habe ich heute von Ford erhalten:"Alle außenliegenden und Steinschlag gefährdeten Karosserieteile sind verzinkt. Des Weiteren wird werkseitig genügend Hohlraumversiegelung appliziert.
...
Danke für den Einsatz. Diese Aussage ist immerhin konkreter als vieles andere, was im Forum oft so den Tag lang erzählt wird (auch von mir). 😁
Zitat:
@Yolus schrieb am 24. Juni 2015 um 22:02:26 Uhr:
Sorry wenn ich bei dem Thema mal nicht die "Welt rette"...
Dein Idealismus in allen Ehren: Aber meinste es juckt Ford wenn ich mein Auto nun aus Protest 15 Jahre lang fahre?
Ich kaufe schon bei einem Hersteller wo das Preis-Leistungsverhältnis einigermaßen passt (im Gegensatz zu den bekannten Premium-und Möchtegern-Premiummarken).
Und bei etwa 30.000km Laufleistung im Jahr (95% Landstraße) kann ich es mir einfach nicht leisten öfters mal wegen irgendwelcher Defekte liegen zu bleiben.
Es ist übrigens nicht mal so sicher, dass ich sehr viel teurer fahre wenn ich alle 3 Jahre ein neues Auto kaufe:
Rechnet man die Verschleißteile die nach gut 3 Jahren eh kommen plus die dann immer wahrscheinlicher werdenden Reparaturen mit ein, relativiert sich das ganze schon etwas.Und nein, ich bin nicht reich. Aber meine Frau und ich arbeiten beide in Vollzeit und wir haben auf den Luxus Kinder bewusst verzichtet. Einen neuen Ford alle 3 Jahre "gönnen" wir uns dann eben :P
Wie gesagt: Wir haben immer noch den 16 Jahre alten Focus in Gebrauch... aber das war auch noch ein Auto ohne Sollbruchstellen und ohne viel Schnickschnack was kaputt gehen kann.
Bei den "neuen" Autos steckt mittlerweile so viel Technik drin (DPF, usw usw) dass es einfach unabwägbar sein wird was da alles kaputt gehen wird im laufe der Jahre.
Nun, die Art und Weise, WIE oder für was jemand sein Geld ausgibt, muss jedem selbst überlassen sein. Ich erwähnte ja bereits, dass dein Kaufverhalten für dich absolut in Ordnung ist, wenns denn finanziell passt, du fährst so immer die allerneuesten Autos. Dagegen kann man nichts sagen, ist in Ordnung so.
Allerdings beweist du ja eindrucksvoll die Richtigkeit meiner Aussage, dass ein solches Kaufverhalten letztlich der Langzeitqualität unserer Autos nicht förderlich ist, weil es den Herstellern ja darum geht, an den Erstkunden das Produkt Auto zu verkaufen, was die Zweit- und Drittkäufer dann damit für Rostprobleme haben, juckt den Hersteller absolut nicht mehr, man hat ja längst ein noch weniger langlebiges Auto an dich verkauft. Und du bist auch noch sehr zufrieden damit.
Wir kommen wieder zurück in die frühen 60er Jahre, was die Langzeittauglichkeit unserer Autos betrifft, 3 Jahre muss alles Top sein, danach darf ruhig alles auseinanderfallen. Gefördert von Leuten wie dir.
Grüße
Udo
Zitat:
@Maxuser schrieb am 29. Juni 2015 um 17:50:06 Uhr:
Folgende Antwort habe ich heute von Ford erhalten:
"Alle außenliegenden und Steinschlag gefährdeten Karosserieteile sind verzinkt. Des Weiteren wird werkseitig genügend Hohlraumversiegelung appliziert.
Darüber hinaus erhalten wird ab Beginn der Ford Neuwagengarantie eine Garantie gegen Durchrosten von Karosserieteilen gewährt, die modellabhängig zwischen 6 und 12 Jahren betragen kann. Um sie zu erhalten, muss bei Ihrem Fahrzeug regelmäßig eine Korrosionsschutzkontrolle nach Herstellervorgabe durchgeführt werden. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Ford Vertragspartner."
So, dann haben wir den Punkt Verzinkung und Hohlraumkonservierung auch abgehakt.
Na, das ist so, wie ich erwartet hatte: Nebulös und Nichtssagend.
Was sind denn die steinschlaggefährdeten Bereiche? Nur die Radhäuser? Meiner Meinung nach ist der gesamte Unterboden in voller Länge und Breite sowie die unteren Karosseriepartien, also Türen, Kotflügel, Schweller, Heck- und Frontbereich, gleichermaßen allesamt steinschlaggefährdet.
Also hätte hier die Auskunft lauten müssen: "Der gesamte Unterboden ist verzinkt!" Diese Auskunft wurde jedoch NICHT erteilt, also kann man davon ausgehen, dass eben NICHT der gesamte Unterboden verzinkt ist, sonst hätten sie das geschrieben! Eben NUR die Bereiche, die laut Ford "besonders steinschlaggefährdet" sind. Was immer das ist, kann auch eine nur briefmarkengroße Stelle irgendwo sein.
Dann die Aussage mit "genügend Hohlraumkonservierung" ............ was ist denn "genügend"? Wieder so ein verschleiernder, nebulöser Begriff, der rein gar nichts aussagt, wenn Ford meint, das Auto bräuchte gar keine Hohlraumkonservierung, dann ist das per Definition auch "genügend".
Auf Deutsch haben die im Klartext geantwortet, dass sie gar nix konkretes hinsichtlich Rostvorsorge gemacht haben, gar nix!
Dann der Hinweis auf die pflichtgemäßen Kontrollen und Wartungen, ohne die man keinen Schaden ersetzt bekommt ...... das ist die allergrößte Verarsche, weil man die Schäden, die bei so einer kostenpflichtigen Untersuchung entdeckt werden, auf eigene Rechnung beheben lassen muss, ansonsten keine Garantie mehr!
Wenn man jedoch selber dafür sorgt, dass es keine Durchrostungen geben kann, weil man schon vorher alles selbst repariert und ausbessert, wird der Hersteller niemals Schadenersatz leisten müssen, weil es dann ja keine Durchrostungen geben wird!
Erkennt denn wirklich niemand, die Ironie, die darin liegt?
Aber macht ja alles nix, dafür war der Ford eben billig.
Grüße
Udo
Zitat:
@udogigahertz schrieb am 4. Juli 2015 um 14:36:43 Uhr:
Wir kommen wieder zurück in die frühen 60er Jahre, was die Langzeittauglichkeit unserer Autos betrifft, 3 Jahre muss alles Top sein, danach darf ruhig alles auseinanderfallen. Gefördert von Leuten wie dir.Zitat:
@Yolus schrieb am 24. Juni 2015 um 22:02:26 Uhr:
Sorry wenn ich bei dem Thema mal nicht die "Welt rette"...
Dein Idealismus in allen Ehren: Aber meinste es juckt Ford wenn ich mein Auto nun aus Protest 15 Jahre lang fahre?
Ich kaufe schon bei einem Hersteller wo das Preis-Leistungsverhältnis einigermaßen passt (im Gegensatz zu den bekannten Premium-und Möchtegern-Premiummarken).
Und bei etwa 30.000km Laufleistung im Jahr (95% Landstraße) kann ich es mir einfach nicht leisten öfters mal wegen irgendwelcher Defekte liegen zu bleiben.
Es ist übrigens nicht mal so sicher, dass ich sehr viel teurer fahre wenn ich alle 3 Jahre ein neues Auto kaufe:
Rechnet man die Verschleißteile die nach gut 3 Jahren eh kommen plus die dann immer wahrscheinlicher werdenden Reparaturen mit ein, relativiert sich das ganze schon etwas.Und nein, ich bin nicht reich. Aber meine Frau und ich arbeiten beide in Vollzeit und wir haben auf den Luxus Kinder bewusst verzichtet. Einen neuen Ford alle 3 Jahre "gönnen" wir uns dann eben :P
Wie gesagt: Wir haben immer noch den 16 Jahre alten Focus in Gebrauch... aber das war auch noch ein Auto ohne Sollbruchstellen und ohne viel Schnickschnack was kaputt gehen kann.
Bei den "neuen" Autos steckt mittlerweile so viel Technik drin (DPF, usw usw) dass es einfach unabwägbar sein wird was da alles kaputt gehen wird im laufe der Jahre.Grüße
Udo
Bei deinen 19 oder 20 Autos bisher,doch wohl noch mehr gefördert von dir.🙄
Von mir übrigends auch.
Zitat:
Bei deinen 19 oder 20 Autos bisher,doch wohl noch mehr gefördert von dir.🙄
Von mir übrigends auch.
Die allermeisten meiner bisherigen Autos waren Gebrauchtwagen, einige Vorführwagen, neu gekauft hatte ich nur selten: Den BMW 1502, ein schreckliches Auto mit wenig Leistung (man musste sich immer mal wieder vergewissern, ob die Handbremse denn wirklich gelöst wurde!), dafür im Schnitt mit einem Verbrauch von 14,5 Litern! Manchmal auch 17 Litern! Dafür allerdings nur Normal und nicht Super.
Der wurde aufgrund dieser konstruktiven Mängel sehr bald wieder verkauft und gegen einen brandneuen Golf mit 75 PS eingetauscht. Der fuhr dann auch erheblich lebendiger und brauchte nur 10,2 Liter im Schnitt, war zuverlässig, fing jedoch das Rosten an, so musste der auch ziemlich bald weg.
Dann gabs einen auch neuen Golf Diesel, den bin ich lange gefahren, billiger konnte man damals nicht Auto fahren. Allerdings war der dann auch mal erneuerungsbedürftig, nicht, weil der anfing auseinderzufallen, im Gegenteil, da hatte VW gelernt, kein Rost mehr, nirgendwo. Allerdings war bekannt, dass die Motoren nur bis ca. 150.000 Kilometer hielten, danach sprangen die immer schlechter an, keine Kompression mehr, verschlissen. Also wurde der weit vorher noch zu einem guten Kurs verkauft und, da ich mich zu der Zeit gerade im Ausland aufhielt und Neuwagen zum Diplomatenpreis kaufen konnte (das ist in etwa der heutige EU-Preis ohne Mehrwertsteuer, ohne jede sonstige Steuer und ohne eine Zwischenverkaufs-Händlermarge) schlug ich dann zu und erwarb einen BMW 320i. Und zum Abschluß meines Auslandsaufenthaltes gönnte ich mir noch einen doch sehr verbilligten Mercedes 200D. Wer von euch hätte da nicht zugeschlagen?
Danach gab es dann nur noch einen VW Passat (auch eine elendige Krücke von Auto) und einen Hyundai Lantra als Neuwagen, alles andere seitdem waren Vorführ- oder Gebrauchtwagen.
Der als Vorführwagen gekaufte Ford Focus Turnier der ersten Serie mit dem 90 PS Diesel (noch ohne CR) war das bisher am Zuverlässigsten laufende Auto, das ich je besaß: Nix ging kaputt dadran, gar nix, nada, kein Klappern, kein Quietschen, nix, nur Wartungen.
Aber du hast recht: So manches Auto habe ich viel zu früh verkauft ohne Not, der Nachbesitzer hat sich wahrscheinlich immer über ein sehr gepflegtes, tolles Auto gefreut, das er für wenig Geld lange Zeit problemlos fahren konnte, so manches Mal wäre ein anderes Auto nicht wirklich nötig gewesen, rein nüchtern betrachtet.
Aber manchmal will man einfach auch mal was anderes fahren, einfach so.
Trotzdem finde ich es nicht in Ordnung, dass die Hersteller (alle sind gemeint!) jetzt die Langzeitqualität wieder herabsetzen ........ und niemand regt sich auf.
Klar, wenn nur einer seiner Marke untreu wird, macht das nix, machen das jedoch viele, werden die Chefs schon nachdenklich und lassen erforschen, woran das wohl liegt. Dann verdient sich wieder ein Manager einen Bonus, der dann den Vorschlag macht, doch mal wieder in Rostvorsorge zu investieren und dieses zu kommunizieren und mit Garantien zu untermauern. Sowas gabs ja schon mal, fängt einer damit an, müssen alle nachziehen.
Grüße
Udo
Ich habe vor kurzem die Sommerräder montiert und mir den Unterboden mal genauer angeschaut. Der Wagen ist jetzt seit ca. 2 Monaten auf der Straße unterwegs und hat nur bisel Schnee und Frost gesehen. Der Unterboden schaut genau so aus wie auf den Bildern hier im Thread. Die Antriebswelle ist komplett mit Rost überzogen, schwarz lackierten Bauteile (Träger, Streben usw.) kriegen langsam Roststellen an den Kanten. Auch sind Schrauben von der braunen Pest befallen.
Finde es jetzt nicht so tragisch aber wer sein Gefährt lange fahren möchte, sollte hier rechtzeitig Vorsorge treffen...
Aus euren Antworten entnehme ich das hier einige statt Nachwuchs groß zu ziehen lieber Den Autobauer reich machen, aber später dann rum weinen wenn die Rente nicht reicht.
Mein letzter Focus ist 8 Jahre gelaufen mit 145000 km , da War nix Rost, nix ausgeschlagen, TÜV ohne Mängel, keine Reparaturen ausser Ein mal Reifen und einmal Bremsen, Öl und Luftfilter alle 20000,
Und mein jetziger Grand hat auch schon die 100000 überschritten ohne Probleme, noch die ersten Reifen, vorn neue Bremsklötze, alles noch Bestens,
Ich wechsele immer zwischen Sommer und Winter die Räder
Nachfolgend ein Paar Fotos vom Unterboden unseres C-Max, den wir im März als 1,5 Jährigen Gebrauchten und etwas über 20tkm beim Ford Händler in Berlin gekauft haben.
Ich bin kein Fachmann, aber unlackierete Falze und Rostansätze an den Gelenken konnte man ganz gut erkennen.
Habe den C-Max letzte Woche dann zu einer kleineren Fachwerkstatt in Potsdam gebracht, die auf eine 60-jährige Erfahrung in Unterbodenaufbereitung verweisen kann. 250 Euro für Unterbodenbehandlung, Beschichtung und 3,4kg Wachs in den Hohlräumen ist denke ich mal gut investiertes Geld, wenn man das Fahrzeug länger fahren möchte. O-Ton des Meisters: Ist heutzutage normal, aber so wenig Rostvorsorge, wie bei Ihrem Auto, haben wir hier auch selten gesehen..."
Wenn ich diese Bilder sehe, frage ich mich ob ich dann nicht auch was machen werde, hole meinen neuen heute ab. Will ihn zwar nur 4 Jahre fahren, denn ich habe die Faltrate gewählt, aber besser ist vielleicht besser. Oder lass ich alles wie es ist und konfrontiere den Händler nach den 4 Jahren mit seinem eigenen Mist, weil ich ja dann eh das Modell wechsle.
Mir würde auch nicht einfallen, den Restbetrag dann noch abzulösen, das würde ich dann doch auch lieber in eine Neufahrzeug stecken.
Weil das Problem bekannt ist, hole ich ein neues Auto erst vom Händler ab, wenn dort eine Hohlraumversiegelung und ein zusätzlicher Unterboden - Wachsschutz angebracht wurde, übrigens egal welche Marke. Alle 2 Jahre wird dies dann von mir oder der Werkstatt erneuert. Ich habe auch ein Endoskop um die Hohlräume zu begutachten. Allerdings fahre ich manche Autos auch längere Zeit.
M.f.G.
@viktoria3 Und was hat beispielsweise der FFH dafür verlangt?