Unsere Politik

BMW X6 E71

Hallo X6 Gemeinde!

Nachdem ich in einem anderen Beitrag motiviert 😁 wurde, dieses Thema zu eröffnen, will ich dieser Aufforderung natürlich nachkommen.

Zum Start erlaube ich mir die begonnen Diskussion hier her zu kopieren.

Ich freue mich auf interessante Meinungen und wünsche viel Spass damit.

Liebe Grüße,
Martin

Zitat:

Original geschrieben von gershX



alles unter dem vorbehalt des freien fahrens auf unseren autobahnen.
wenn ein tempolimit kommt, fahr ich cadillac oder dodgeRAM oder beides 😁

Zitat:

Original geschrieben von Pedalverwechsler



Hängt einzig und allein von unseren gewählten Politikern ab.
Also, setzen wir uns dafür ein, stimmen wir für die richtigen, unterhalten wir uns mit Leuten über das Thema, fahren wir vorausschauender und "bestehen" nicht auf unserem Recht auf freie linke Spur, und das Ganze kann noch was werden. 🙂

Zitat:

Original geschrieben von LA Ryder



Fragt sich nur für wen...!?!? Ich hab letztes Mal FDP gewählt, aber diese Schnarchnase Rösler kann man ja auch vergessen. Wie ich bemerkt habe macht die FDP eher Politik für Großunternehmer und Millionäre, aber nicht für mittelständige Einzelunternehmer.
Wenn ich an die von der Leyen (CDU) denke mit ihrer geplanten Rentenpflicht für Selbständige kann es einem auch vergehen. Von der SPD und den Grünen schweige ich lieber. Die Piraten wiederum versagen weil die nicht begriffen haben das es das eiserne Gesetz gibt "viele Köche verderben den Brei".

Fazit: bei der nächsten Wahl bleibe ich zuhause.

Zitat:

Original geschrieben von Pedalverwechsler



Auf den Nicknamen springen alle an, ich hätte doch noch ein bisschen überlegen sollen. 😁

Nein, es ist schon ein wenig verwirrend, was ich da geschrieben habe, gebe ich zu - was ich mich prinzipiell meinte, ist: Es wird immer davon geredet (in Foren, in meinem Bekanntenkreis..), als ob es wie eine Schicksalsentscheidung sei, ob denn nun das Tempolimit kommt oder nicht. Dem ist aber ganz klar nicht so. Es wird schließlich von den Politikern eingeführt (oder auch nicht), und diese sind von uns gewählt bzw. unsere Vertreter. Wir haben die Macht in unserer Hand, auch wenn es in letzter Zeit Mode geworden ist, sich zu beklagen, dass Deutschland/Europa ja mittlerweile keine Demokratie mehr sei etc. Also, nutzen wir diese Macht! 😉

Ein ganz großer Knackpunkt - ich weiß es ehrlich gesagt auch noch nicht.
Ich kann dich allerdings nur bitten, nicht zuhause zu bleiben - jede fehlende Stimme für eine eher unserer Sache zugeschriebene Partei erhöht den prozentualen Gewinn für die anderen, womöglich über die "kritische" Schwelle hinweg - bitte, geh wählen.

Zitat:

Original geschrieben von mkn31



Sorry, aber was du da schreibst ist so nicht richtig. Soweit ich weiß, leben wir in Österreich in einer Demokratie genauso wie ihr in Deutschland auch. Demokratie heißt unter anderem "die Macht geht vom Volke aus". Soweit so gut.

Aber hat irgendein von euch gewählter Politiker VOR der Wahl gesagt, dass er dieses oder andere Gesetze umsetzen will?????
Ich denke nicht und das ist die Sauerei. Das was diese dämlichen Gehaltsempfänger nämlich versprechen, ist am Tag nach der Wahl vergessen, dafür kommen ihnen andere "gute" Ideen die kein Mensch will.

Also hör bitte mit diesem "ach wir haben sie ja gewählt" auf. Das sind alles verlogene Scharlatane und ......

Lieb Grüße aus der "demokratischen Republik Österreich" 😠

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@B.Engel2013 schrieb am 28. Juli 2015 um 19:50:01 Uhr:



Zitat:

@BMW_FAN1 schrieb am 28. Juli 2015 um 19:03:32 Uhr:


Ich habe nichts dergleichen in dem Blog finden können. Da hat nur wieder einmal einem Gutmenschen hier im Forum eine andere Meinung nicht gepasst und es wurde geklingt. Aber keine Sorge, eure Zeit läuft ab und so wie ihr euch jetzt opportunistisch mit der Nase in den Wind dreht, werdet ihr das später auch in die entgegen gesetzte Richtung tun.😉 Armselig ist sowas.

Geschwätz in Reinkultur !

Die Entscheidung des Mod war m.E. korrekt. Der Blogartikel war mit Diskrminierung und Hetze durchsehnt, Eure Zustimmung zu diesem subjektiven Dreck macht mir eher Angst, als alles andere was durch Zuwanderung oder Flüchlingshilfe geschehen kann. Ihr solltet euch schämen, während ihr aus eurem warmen Nest auf die herabschaut denen es schlechter geht, als es euch je gehen wid. pfui

Fühlt sich der richtige angesprochen. So soll es sein.

Mich würde interessieren, ob du auch so denkst, wenn sie dir so ein Flüchtlingslager neben dein Häuschen hinstellen. Bin gespannt, ob dann noch ein pfui aus deinem Mund ertönt oder du schon am nächsten Montag bei Pegida oder ähnlichem mitläufst.😉

Wenn nein, bitte sofort freiwillig melden und Flüchtlinge in deinem Haus aufnehmen. Dann habe ich auch respekt vor dir. So bist du nur einer von den anderen Gutmenschen, die noch nicht von der Problematik betroffen sind und NOCH locker sozial angepasstes BlaBla von sich geben können.

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Zitat:

Original geschrieben von thoelz


Neu ist, daß bereits ab Herr 7 jeder zum bösen Reichen erklärt wird, der gefälligst gemolken gehört.

Willkommen in der traurigen Rückwärtsgewandtheit der Grünen des Jahres 2013.

Thölz, ich finde aber nicht, dass man sich irgendwelche komischen Gründe aus den Fingern saugen muss, warum sie das wollen. Links zu sein gehört zu ihren Aufgaben. Man muss sie ja nicht wählen, es gibt nicht nur eine "undifferenzierte" Geschichte mit der man versucht die Welt zu erklären.

Ich empfehle mal die Meinung von Ulf Poschardt in der heutigen WELT zu lesen zum Thema GRÜNE

Überschrieben: "Weder Ochs noch Esel..."

Gruss Michael

Zitat:

Original geschrieben von BILDCHEF


Ich empfehle mal die Meinung von Ulf Poschardt in der heutigen WELT zu lesen zum Thema GRÜNE

Überschrieben: "Weder Ochs noch Esel..."

Gruss Michael

http://www.welt.de/.../Weder-Ochs-noch-Esel.html

Viel Spaß! 😉

Zitat:

Original geschrieben von raser1000



Zitat:

Original geschrieben von thoelz


Neu ist, daß bereits ab Herr 7 jeder zum bösen Reichen erklärt wird, der gefälligst gemolken gehört.

Willkommen in der traurigen Rückwärtsgewandtheit der Grünen des Jahres 2013.

Thölz, ich finde aber nicht, dass man sich irgendwelche komischen Gründe aus den Fingern saugen muss, warum sie das wollen. Links zu sein gehört zu ihren Aufgaben. Man muss sie ja nicht wählen, es gibt nicht nur eine "undifferenzierte" Geschichte mit der man versucht die Welt zu erklären.

Das darf ich anders sehen.

Ursprünglich sprachen die Grünen, denen ich bekanntlicherweise nie nahestand, hauptsächlich das Milieu der linken "Ich-bin-gegen-alles"-Klientel im selbstgestrickten Schlabberlook an und verharrten in der 5%-Ecke.

Der längst erfolgte und beachtliche Siegeszug zur 15%-Partei wurde ja u.a. durch eine Realo-Politik und Öffnung zu intellektuell/bürgerlichen Kreisen ermöglicht. Gerade durch eine Wegbewegung von rein linken Zielen.

Ärzte, Architekten, Anwälte zähl(t)en zu deren Wählern. Ein z.B. Boris Palmer und Winfried Kretschmann sind ja keine Bürgerschrecks, sondern wurden häufig auch von ehemaligen CDU-Wählern gewählt.

Mit der jüngst erfolgten, klaren Rückwärtsrolle zur alten Fundi-Positionierung verprellen sie die dazugewonnenen neuen Wählerschichten.

Mein Bedauern darüber hält sich freilich in engen Grenzen. 😁

Zitat:

Original geschrieben von thoelz


Mit der jüngst erfolgten, klaren Rückwärtsrolle zur alten Fundi-Positionierung verprellen sie die dazugewonnenen neuen Wählerschichten.

Mein Bedauern darüber hält sich freilich in engen Grenzen. 😁

Na also, muss man sich doch nicht beklagen über den tollen Vorschlag. Nach einem Ausflug finden sie zurück zu alter Stärke in der Nähe der 5%. 😁

Zitat:

Original geschrieben von raser1000



Herr Zehn besitzt die Unternehmen, bei denen die anderen 9 kaufen. Wer finanziert die Profite der Unternehmen? Die Kunden, also die anderen 9. Herr Zehn besitzt einen Großteil der Immobilien, in denen die meisten der anderen 9 wohnen.

Es steht doch den anderen 9 genauso frei ein Unternehmen zu gründen. Ich selbst habe auch mit Null angefangen. Die meisten sind doch zu träge oder zu scheu oder zu ängstlich was eigenes auf die Beine zu stellen und sind dann neidisch wenn der Bekannte oder Nachbar voll nach oben durchstartet und sich nach 5-10 Jahren auch einmal etwas privat gönnt.

Zu träge zu fordern dass wir alles abgeben sind sie nicht.

Zitat:

Original geschrieben von BILDCHEF


Ich empfehle mal die Meinung von Ulf Poschardt in der heutigen WELT zu lesen zum Thema GRÜNE

Überschrieben: "Weder Ochs noch Esel..."

Gruss Michael

Interessanter Artikel.

Dazu ein Erlebnis: Einer meiner Bekannten, promovierter Chemiker, ist stramm grün-links-gutmenschlich eingestellt.
Seine Ansichten, egal ob es um arbeitsscheue Hartzer, Scheinasylanten, Kuscheljustiz, integrationsunwillige Migranten oder sonstwas geht: er hat für alles und jeden Verständnis.
Ganz großherzig.

Auf die grünen Steuerpläne angesprochen war er jedoch auffallend still.

Das Gutmenschentum hört nämlich fast immer auf, wenn deren persönlicher Mikrokosmos negativ tangiert wird.
Ob neues Asylantenheim in der Nachbarschaft oder höhere Steuern: plötzlich zählt der eigene Vorteil. 😁

Je größer das zur Schau getragene Gutmenschentum, desto größer idR die Doppelmoral sobald es um eigene Interessen geht.

Zitat:

Original geschrieben von LA Ryder



Zitat:

Original geschrieben von raser1000



Herr Zehn besitzt die Unternehmen, bei denen die anderen 9 kaufen. Wer finanziert die Profite der Unternehmen? Die Kunden, also die anderen 9. Herr Zehn besitzt einen Großteil der Immobilien, in denen die meisten der anderen 9 wohnen.
Es steht doch den anderen 9 genauso frei ein Unternehmen zu gründen. Ich selbst habe auch mit Null angefangen. Die meisten sind doch zu träge oder zu scheu oder zu ängstlich was eigenes auf die Beine zu stellen und sind dann neidisch wenn der Bekannte oder Nachbar voll nach oben durchstartet und sich nach 5-10 Jahren auch einmal etwas privat gönnt.

Ich habe Kredite aufgenommen und habe großes Risiko gehabt, die ersten 5 Jahre und danach gehts dann bergauf, so ist meine Erfahrung, Du hast aber völlig recht, die meisten Menschen sind lieber Arbeitnehmer und können jammern das der Chef soviel verdient, hört man immer wieder wir knechten nur für unseren Chef und der steckst sich das viele Geld in die Tasche.

Zitat:

Original geschrieben von kody05


10 Männer bei Essen

.................

Kody, Gratulation!

ausgezeichneter Beitrag... .

Ich las vor einigen Monaten von einer erstaunlich anmutenden Untersuchung.
Man fragte angehende Akademiker, welche der zwei Möglichkeiten bei ihnen größere Glücksgefühle auslösen würden...

Möglichkeit1
Sie verdienen EUR 5000,- im Monat - alle anderen aber nur EUR 3000,- ...

Möglichkeit2
Sie verdienen EUR 10.000,- im Monat - und alle anderen ebenso ....

Tatsächlich haben sich mehr Leute für Möglichkeit (1) entschieden, als für Möglichkeit (2).. 😰

Ich ziehe für mich mehrere Schlüsse...

A) Egal, wie immer gut es den Leuten absolut gesehen geht.. Sie sind neidisch auf Denjenigen, dem es noch besser geht..

B) Bei der heutzutage verbreiteten Unwissenheit über wirtschaftliche Zusammenhänge sehr vieler Zeitgenossen, werden nicht nur Meinungen zu Tatsachen erhoben - sondern trotz völliger Unkenntnis (.. und Desinteressiertheit!) Bauchgefühle zu Dogmen erklärt wider der vermeintlichen Ausbeutung.

C) Es wird einfach vielfach negiert (oder verdrängt), dass
- verbleibende Unternehmensgewinne (wie hoch sie auch sein mögen) mit einem noch vielfach größeren Steuerdienst am Staat durch die Geschäftstätigkeit an sich verknüpft sind..

- auch Unternehmergewinne letztlich wieder einfliessen in den Wirtschaftskreislauf - und damit zum Steueraufkommen beitragen..

Gruß
Axel

Zitat:

Ich stimme dir zu das man Millionäre mehr finanziell belasten müsste, aber was wäre das Resultat? Diese Personen würden aus DE wegziehen. Im Endeffekt hätte der Staat also gar keinen Vorteil.

Ich könnte nicht einfach so nach Kassenlage das Land und meinen Wohnsitz wechseln. Du?

Falls auch nicht, dann liegts vielleicht auch daran, dass wir beide hier gesellschaftlich, familiär und nicht zuletzt wirtschaftlich verbunden sind, dies nicht nur zur Vermögensmehrung dient sondern die Grundlage zum ERHALT bildet und genau DAS der Grund ist warum es sich lohnt in D zu bleiben.

Es geht eben nicht um die Wahl eines Urlaubslandes, sondern eines Aufenthaltortes für die nackte Lebensgrundlage und glaube mir, wenn ich mit Steuern dazu beitrage dass ein Rechtsstaat funktioniert und die Ampel nur immer in eine Richtung zuverlässig auf grün schaltet, dann leiste ich das gerne.

Die wenigsten können es sich aussuchen wo sie ihren Wohnsitz anmelden und dort auch leben und versteuern. Und all die anderen die Deutschland mit all seinen schon selbstverständlichen Vorzügen geniessen, aber nicht angemessen mit Steuern beitragen wollen sind im Grunde die wahren asozialen unserer Gesellschaft. Denen wünsche ich hohe Guthabenzinsen, Minimalbesteuerung und..... anschliessend eine Beteiligung am Schuldenschnitt für das Land, das ihnen das erst ermöglich hat.

Und zu Kodis Geschichte mit den Zehn Herren..... uralt und immer wieder gerne hervorgeholt wenn irgendeine Steuer erhöht werden soll. Nett zu lesen aber Im Grunde aber inhaltlich ziemlich dünn, weil dadurch eine vorgefertigte Meinungsmasse in eine extra modellierte Gussform gegossen wird, damits auch passt. Leider fern der Fakten unseres komplexxen Steuerrechts.

Ich möchte mich vorab einmal ganz herzlich bei den Verantwortlichen, der Redaktion, den Moderatoren/innen usw. von "MotorTalk" bedanken, dass Sie es zulassen und dulden, dass ein derartiges Thema hier angesprochen werden darf. Es zeigt von Toleranz und Größe.

Danke🙂

@B. Engel2013

ich stimme Dir zu, selbstredend ist dieses Geschichte letztlich ein alter Hut, aber angestaubt ist sie leider deswegen nicht. Auch ich teile Deine Meinung, dass für einen vernünftigen demokratischen Rechtsstaat auf den Säulen des GG und der gesellschaftlichen Verantwortung jedes Einzelnen und für ein friedvolles soziales Miteinander unter Obhut der Exekutive, Judikative und Legislative, Steuereinnahmen von Nöten und wichtig sind. Darüber gibt es gar keine Diskussion, noch Zweifel.

Es geht um das wie. Eines wird leider immer wieder vergessen, Steuergelder sind Gelder die der einzelne Bürger verdient hat, mit seinen Händen, Geist oder sonst was. Es ist sein Geld! und dieses Geld gibt er dem obigen System um es aufrecht zu erhalten. Wie wird es aber häufig dargestellt, Steuern ist das Geld des Staats; Nein, es ist mein Geld, dass der Staat erhält und der Staat sind wir, wir Bürger und nicht umgekehrt.
Wenn ich nun sehe, was mit meinem Geld veranstaltet wird, Wowis Flughafen, Beksche Rennbahn, wir füttern die halbe Welt durch und ähnliches und ich ferner betrachte, welchen dumben "Volksvertretern" ich mein Geld in den Xllerwertesten stecke und leider stecken muss und mir von diesen gleichzeitig und uniso fast jeden Tag irgendwelche Hasstriaden oder Bashing über Unternehmer, Freiberufler und Selbstständige anhören muss, werde ich sauer. Ich unterhalte die mit meinen Steuergeldern und die hauen mir jeden Tag einen auf den Schädel.

Wenn dann auch noch, für`s Volk getönt wird, wir schröpfen Reiche, ohne dabei zu offenbaren, dass bei diesen links gestörten Ideologen, der Reichtum bei 60.000,- mithin bei einem VW Facharbeiter beginnt, ist dies für mich eine Schamlosigkeit und Niedertracht. So wie man durch 16.000 A-Tote durch Fukosima die Wahl die in BW gewonnen hat. Bei einer derartigen Niedertracht und dem Ausnutzen einer furchtbaren Katastrophe für eigene politische Zwecke, bleiben sogar mir die Worte im Halse stecken und ich bin fassungslos. Aber, so wird deren Politik betrieben, eine ideologische Politik, aber keine für den Bürger.

Kody

Absolute Zustimmung, Kody!
Auch mit dem Hinweis an die MT-Moderation. Finde es gut, dass eine kleine Offtopic-Diskussionen genehmigt wird.

Zitat:

Es geht eben nicht um die Wahl eines Urlaubslandes, sondern eines Aufenthaltortes für die nackte Lebensgrundlage und glaube mir, wenn ich mit Steuern dazu beitrage dass ein Rechtsstaat funktioniert und die Ampel nur immer in eine Richtung zuverlässig auf grün schaltet, dann leiste ich das gerne.

Wieviel Steuern leistest du den gerne? Gibst du gerne über 50 % deines Einkommens an den Staat ab? Arbeitest du wirklich die Hälfte des Jahres "gerne" für den Staat? Der, wie wir wissen, mit Geld nicht sonderlich gut umgehen kann.

Einen Höchststeuersatz von 40% ist in meinen Augen das maximale. Denn letztlich arbeiten wir alle für uns und unsere Familie und

nicht

für das Allgemeinwohl. Wer schiebt denn schon Überstunden mit der Begründung "Mach ich, damit ich mehr Steuern zahlen kann"?

Eine traurige Geschichte bezüglich des Geldes, Beispiele wie Wowis Flughafen und der Becksche Rundkurs sind die prominenten. Viel interessanter finde ich folgendes:
Für die Wahl des Bundespräsidenten (damals Wullfs) wurden für die Bundesvollversammlung Kugelschreiber geordert. Nun kann man sich fragen, wo der Sinn liegt, für ein Kreuz auf einem Zettel extra Kugelschreiber zu bestellen, aber gut. Viel erstaunlicher ist die finanzielle Summe der Kugelschreiber. Es wurden Kugelschreiber im Gegenwert eines VW Passats bestellt.
40.000€ für ein paar Kugelschreiber, die lediglich dem Zweck dienen müssen, ein Kreuz auf einem Zettel zu machen. Nicht mehr, nicht weniger...
Peanuts? Möglich. Für mich Ausdruck dessen, dass Staatsbeamte schlichtweg nicht mit Geld umgehen können.

Anderes Beispiel - für die Verteidigung geben wir 8% des BIP aus, für die gesamte Bildung ca 2%. Wir brauchen eine Umverteilung in Deutschland, richtig. Aber diese Umverteilung muss innerhalb der Steuerverwendung stattfinden, nicht innerhalb der Bevölkerung.

Die sollten die Einkommenssteuer ganz einfach wie in unserem Nachbarland Tschechien berechnen und alles wäre gut:

"Einkommensteuer natürlicher Personen: Die in der Tschechischen Republik ansässigen Personen unterliegen mit ihrem gesamten Einkommen der Einkommensteuer, während die im Land nicht ansässigen Personen lediglich mit dem im Land erwirtschafteten Einkommen steuerlich veranlagt werden. Ab dem 1.1.2008 wurde ein einheitlicher Einkommensteuersatz natürlicher Personen in Höhe von 15% vom sog. Superbruttolohn (d.h. Bruttolohn + Abgaben an Sozial-, Kranken- und Gesundheitsversicherung) eingeführt. Ab 1.1.2013 wurde für zwei Jahren die Reichensteuer eingeführt. Die Personen, deren Einkommen 4.000 EUR monatlich übersteigt bezahlen aus diesem Einkommen über 4.000 EUR monatlich eine zusätzliche Steuer von 7 Prozent."

Zitat:

Original geschrieben von kody05



Eines wird leider immer wieder vergessen, Steuergelder sind Gelder die der einzelne Bürger verdient hat, mit seinen Händen, Geist oder sonst was. Es ist sein Geld! und dieses Geld gibt er dem obigen System um es aufrecht zu erhalten. Wie wird es aber häufig dargestellt, Steuern ist das Geld des Staats; Nein, es ist mein Geld, dass der Staat erhält und der Staat sind wir, wir Bürger und nicht umgekehrt.

Wie kommst Du denn auf das schmale Brett? Wenn es

Dein

Geld wäre, dann hättest Du

unmittelbaren

Einfluss darauf was der Staat, dem

Du

es treuhänderisch zugeleitet hast, damit faktisch anfängt. Ein Staat funktioniert aber eben anders.

Letztlich zahlst Du in einen großen Topf und der von dir gewählte oder nicht gewählte Apparat zeichnet für die Verwendung verantwortlich. Wenn Dir und genügend anderen Leuten diese Verwendung mißfällt, dann wählst Du bei nächster Gelegenheit andere, die Dir und den anderen versprechen dass sie es sinnvoller ausgeben, wasd Du denen aber glaubst... oder nicht. So einfach wie illusorisch ist das.

Zitat:

Original geschrieben von cruiser-benz



Wieviel Steuern leistest du den gerne? Gibst du gerne über 50 % deines Einkommens an den Staat ab? Arbeitest du wirklich die Hälfte des Jahres "gerne" für den Staat? Der, wie wir wissen, mit Geld nicht sonderlich gut umgehen kann.

Weiter oben hatte ich schon mal daran erinnert, dass wir unter Kohl schon einen Steuerhöchstsatz von 53% hatten. Damals wie heute haben den aber nur die wenigstens faktisch bezahlt. Entweder lagen sie unter dem dafür erforderlichen Monatseinkommen oder, und da zähle ich mal die meisten in dieser Runde zu, wurden sie steuerlich kapitalgesellschaftlich veranlagt und hatten -mal ganz banal gesagt- Spielräume z.V. die Steuerlast zu senken. Der Anteil der "Gekniffenen" bestand dann noch aus mehr als üppig verdienenden Beamten oder Angestellten.

Zitat:

Original geschrieben von cruiser-benz



Einen Höchststeuersatz von 40% ist in meinen Augen das maximale. Denn letztlich arbeiten wir alle für uns und unsere Familie und nicht für das Allgemeinwohl.

So so.... also jeder denkt an sich - dann ist an alle gedacht? Auch DU bist Allgemeinheit. Auch für Dich brauchts Leistungen des täglichen Lebens, die über Deine persönlichen Annehmlichkeiten und die Deiner Familie vom täglichen Bedarf bis zur Altersversorgung hinausgehen.

Dafür werden Steuergelder benötigt - und auch wenns bitter ist: Deine ebenfalls.

Die angesetzte Steuerbelastung setzt sich letztlich aus dem zusammen, was der Staat benötigt um den Laden zusammenzuhalten und dem was politisch gerade noch so vermittelbar ist, damit Wahlen gewonnen werden können, Macht erhalten werden kann und es nicht zu gesellschaftlichen Verwerfungen führt. Die Kunst der Politik ist hier ganz einfach eine Balance zu schaffen und zu bestimmten (Wahlkampf-) zeiten die Bürger bei Laune zu halten.
Aktuell sprudeln angeblich die Steuereinnahmen (noch) in nie dagewesener Höhe und Schäuble schafft es selbst damit lediglich das natürliche MEHR an Verschuldung geringer als sonst ausfallen zu lassen.
Dann wird mal eben ein neues Wort kreiert, in dem man -ganz schlau- vom strukturell ausgeglichenen Haushalt schwadroniert, der demnächst irgendwann mal in greifbarer Nähe sei und hat deshalb einfach die Negativposten wie Bürgschaften oder andereweitige Hilfsgelder aus der Bilanz gestrichen, damits passt.

Für mich ist klar...... welche Farben auch immer demnächst unser Land regieren, es wird ohnehin zu Mehrbelastungen der Steuerzahler kommen. Rot-Grün machts eben mit Ansage und schwarz-gelb hofft, dass sich erstere an dem die Schnutte verbrennen, was so soder so auf die eine oder andere Weise kommt.

Angefangen wird von oben - von wo denn auch sonst?

Naja....und deine Kuligeschichte aus der Bundesversammlung..... stimme Dir in der Sache zu, wobei wir uns glaube ich damit trösten dürfen, dass die Kulis ein Gastgeschenk an ca. 1.300 Leute vor dem Hintergrund einer historischen Zusammenkunft waren und auch über das Kreuzchen hinaus sicher weiter ihren zuverlässigen Dienst tun. Es gibt sicher haarsträubendere Geschichten bei denen viel mehr Geld für noch weniger Nutzen verbraten wurde.