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Ungleichmäßiges starkes Abbremsen

VW Golf 2 (19E)
Themenstarteram 31. Januar 2021 um 11:41

Hallo,

 

ich wende mich mal an Golf 1&2 Fahrer, da es ja alte Autos sind bei denen oft große Motoren eingebaut werden und die Autos somit ziemlich schnell sind.

Ich fahre im Alltag Golf 5 und habe nebenbei einen Ford Oldtimer, bei beiden Foren denke ich macht es keinen Sinn zu fragen, die einen zu modern und die anderen zu selten.

 

Ich denke alle Fahrer schnellerer alter Autos kennen das, bei hoher Geschwindigkeit abrupt stark Abbremsen kann einen Angst machen.

Problem ist, man weiß nicht ob er gleich zu einer Seite zieht bevor das evtl. vorhandene ABS anfängt zu regeln.

Ich denke das zur einer Seite Ziehen hat mehrere Gründe, Reifen, Straße und Gewichtsverteilung li/re.

 

Hat sich evtl. schon mal Jemand Gedanken gemacht, die vordere linke Bremsleitung ist ja wesentlich kürzer als die rechte.

Evtl. hat es somit Auswirkungen auf das nach einer Seite Ziehen da die Bremsflüssigkeit zur rechten Seite einen längeren Übertragungsweg hat und somit die rechte Bremse ein Mµ später anspricht?

Das Selbe natürlich auch mit der Hinterachse.

 

Abhilfe dafür schaffen ja nur gleich lange Wege der Bremsleitungen, d.h. die linken Bremsleitungen verlängern.

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51 Antworten

Zitat:

@wellental schrieb am 31. Januar 2021 um 19:04:16 Uhr:

Das ist doch alles Kokolores. Dass Druckänderungen eine endliche Ausbreitungsgeschwindigkeit haben und somit bei unterschiedlichen Längen Laufzeitunterschiede auftreten, kann man einfach nicht wegdiskutieren. Dass dies aber bei 1m Unterschied und dem geringen Durchmesser der Bremsleitungen in der praxis vollkommen irrelevant ist, auch nicht. Das hab ich aber halt vor einer gefühlten Ewigkeit schon geschrieben ;)

du hast doch nur ca 10cm (wenn überhaupt) Flüssigkeitsbewegung

bei einem durchschnittlich gerechneten Lüftspiel von 0,3 - 0,5mm

Es geht nicht um die Flüssigkeitsbewegung, sondern um die Ausbreitungsgeschwindigkeit der "Information" (die am Pedal verursachte Druckänderung), die erstmal zum RBZ transportiert werden muss. Wenn diese Ausbreitungsgeschwindigkeit unendlich (bzw. laut SRT maximal c) wäre, dürften 1. die bewegten Barionen der Hydraulikflüssigkeit keine Masse haben (und das haben Barionen halt nunmal), 2. wäre selbst bei c eine (wenn auch geringe) Signallaufzeit vorhanden und 3. würden dann zur Informationsübermittlung weltweit Schläuche anstatt Kabel zum Einsatz kommen. Die lästige Übertragungslatenz wäre man nämlich generell gern los.

Schall breitet sich in Flüssigkeiten auch nicht unendlich schnell aus. Und da sind die Bewegungen noch deutlich kürzer. Häng mal auf der einen Seite eines Sees einen Piepser ins Wasser und miss, wie lange das ganze bis zur anderen Seite des Sees braucht. Schall ist nix anderes als Dein Druck aufs Bremspedal.

Find ich eigentlich echt übel, dass man derartige physikalische Grundlagen hier in einem Technikforum überhaupt diskutieren muss :rolleyes:

Zitat:

@HORa68 schrieb am 31. Januar 2021 um 19:20:32 Uhr:

 

Die Bremszylinder sind, so lange sie nicht an der Trommel anliegen, nahezu drucklos.

Vermutlich haben sich die Ings bei Morgan auch ein paar mehr Gedanke zu dem Thema gemacht, als wir uns hier im Forum mal eben zusammenreimen können. Fakt ist nunmal, dass diese Änderung wirkungsvoll zu einer Verbesserung des Bremsverhaltens hinten geführt hat, welche physikalischen Grundlagen auch immer dahinter stehen mögen.

DoMi

Servus Domi!

Dem hab ich gar nicht wiedersprochen. Da kommt ja auch deutlich mehr Weg/Widerstand/etc. zusammen, wenn das ganze zuerst in den einen und dann von dort in den anderen RBZ geht.

Bei einer "normalen" Bauweise, wie das beim TE der Fall zu sein scheint, führt aber NUR der Längenunterschied zwischen den beiden Leitungen definitiv NICHT zum geschilderten Bremsverhalten.

Zitat:

@DomiAleman schrieb am 31. Januar 2021 um 19:39:28 Uhr:

Zitat:

@HORa68 schrieb am 31. Januar 2021 um 19:20:32 Uhr:

 

Die Bremszylinder sind, so lange sie nicht an der Trommel anliegen, nahezu drucklos.

Vermutlich haben sich die Ings bei Morgan auch ein paar mehr Gedanke zu dem Thema gemacht, als wir uns hier im Forum mal eben zusammenreimen können. Fakt ist nunmal, dass diese Änderung wirkungsvoll zu einer Verbesserung des Bremsverhaltens hinten geführt hat, welche physikalischen Grundlagen auch immer dahinter stehen mögen.

DoMi

@wellental das ist doch alles korrekt was du schreibst aber so geringfügig in der Wirkung das es vernachlässigbar ist. allein eine Bremse die ein Microsekunde eher anspricht als die anderen, wäre durch die Trägheit von ca 1t in Bewegung nicht in der Lage diese Bewegung so dermaßen zu beeinflussen das es eine Rolle spielen könnte.

@Domi das ist auch relevant, nahezu drucklos ist nicht drucklos. Wenn man so sehr ins Detail gehen will dann darf man auch das nicht vernachlässigen.

@HORa68 : Ja, das schreib ich doch jetz auch schon zum DRITTEN mal :D Siehe die vorige (oder vorvorige Seite)

Zitat:

@wellental schrieb am 31. Januar 2021 um 20:50:47 Uhr:

@HORa68 : Ja, das schreib ich doch jetz auch schon zum DRITTEN mal :D Siehe die vorige (oder vorvorige Seite)

habe jetzt nicht zurückgeblättert

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