Umweltzone ein neuer Irrsinn kommt auf uns zu

OHNE WORTE

http://www.sueddeutsche.de/.../...leibt-blaue-plakette-kommt-1.2939572

Beste Antwort im Thema

Das kollektive Schuldgefühl wird weiter geschürt! Wenn man sich mal den Schadstoffausstoß der heutigen Fahrzeuge anschaut, vor allem im Vergleich zu früheren Schadstoffklassen, wird man feststellen, dass eine Reduzierung kaum noch möglich, geschweige denn Sinnvoll ist. Ich habe bei meinem letzten AU-Wiederholungslehrgang mal eine schöne Vergleichsgrafik in der Hand gehabt. Worum es hier nur noch geht ist, der mobile Gesellschaft ein schlechtes Gewissen zu machen und abzuzocken! Die Schäden an den heutigen Motoren, die diese Sparmaßnamen hervorrufen (Nur als ein Beispiel, Diesel: Verkokung des gesamten Ansaugtraktes oder Benziner: Verschlammung des gesamten ölführenden Bereiches des Motors, durch AGR) erzeugen durch die daran hängende Logistik und Ersatzbeschaffung ungeahnte Verschwendungen in anderen Bereichen! Wegwerfgesellschaft eben. Das beste Beispiel ist hier die Elektromobilität, der "saubere" Strom aus der Steckdose, der aber erstmal bereitgestellt werden muss (Kohleverbrennung, Transport Abbau..., oder Bio-Diesel, erzeugt 4x soviel Emissionen bei der Herstellung als herkömmlicher diesel in älteren Fahrzeugen verursacht.

Hier passt dass bekannte Zitat von Bodo Buschmann, Geschäftsführer Brabus GmbH:
"...und solange man in chinesischen Flüssen
seine Fotos entwickeln kann, ist es nicht sehr sinnvoll, den
autobedingten CO2 Ausstoß mit unfassbarem Aufwand um 0,02% zu senken."

365 weitere Antworten
365 Antworten

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 11. April 2016 um 13:25:35 Uhr:


Man sollte dann aber gleichzeitig in den Blauen Zonen das Rauchen von Zigaretten komplett verbieten!

Vor allem Raucher mit nem Stinkediesel😁😉

Na ja, oder alle Raucher bleiben in der Stadt und die Nichtraucher ziehen aufs Land. Dann braucht man keine Umweltzonen:-)

Zitat:

@Kaesespaetzle schrieb am 11. April 2016 um 13:25:35 Uhr:


Man sollte dann aber gleichzeitig in den Blauen Zonen das Rauchen von Zigaretten komplett verbieten!

😁 oder die Umweltzonen zu Naturschutzgebieten erklären

Also so abwegig ist mein Vorschlag doch garnicht!
1.
Eine einzige Zigarette wiegt ungefähr 1 Gramm.

2.
Sie enthält im inhalierten Rauch wenigstens 15mg (1,5%) an sogen. Feinstaub, (sh. Gasmasken in der Gastronomie "Particulate Matter"😉

3.
Ein aktiver Raucher mit 20 Zigaretten pro Tag inhaliert also wenigstens 300mg Feinstaub am Tag entsprechend 110 Gramm im Jahr. Das ist wenigstens das 400-fache (wahrscheinlich das 800-fache) der oben errechneten Menge bei durchgängig grenzwertiger Belastung gemäss EU-Vorgabe.

Fazit:
Da erstaunt es doch gewaltig, dass nicht jeder Raucher binnen spätestens einem Jahr tot umfällt.
Glaubt man dem von wissenschaftlichen Kapazitäten gerne verwendeten linearen Dosis-Wirkungs-Prinzip und glaubt man weiterhin, dass Raucher eine um 10 Jahre verringerte Lebenserwartung haben, und glaubt man weiterhin, dass die derzeitige Durchschnittsbelastung des Menschen bei ca. 25µg/m³ Feinstaub (PM10) in der Luft liegt, so errechnet sich ausgehend von den Rauchern eine durch alltäglichen Feinstaub reduzierte Lebenserwartung von knapp 5 Tagen.

"Wissenschaftliche" Angaben lauten derzeit jedoch auf eine statistische Verkürzung der Lebenserwartung durch Feinstaub von 8 bis 12 Monaten! Dann müssten Raucher eine um ca. 150 Jahre verkürzte Lebenserwartung haben!

http://www.passiv-rauchen.de/Feinstaub.htm

Zitat:

@HairyOtter schrieb am 11. April 2016 um 11:42:27 Uhr:


Hat eigentlich mal jemand gedacht, wie lange ein Elektroauto einen Slot blockiert? Wenn wir 1 Mio. Elektroautos hätten, würden sich riesige Schlangen bilden. Und zu Hause kann auch nicht jeder aus der Mietwohnung über den Balkon ein Kabel legen. Verlustfrei ist das ganze aucht nicht. Einmal gehen 30% beim Laden verloren und dann noch mal 30% beim Umwandeln in mechanische Energie.

Was glaubst du wie schnell u. U. ganze Straßenzüge bzw. die Parkplätze dort mit Lademöglichkeiten ausgerüstet werden können. Das geht natürlich gleichzeitig mit einem Halteverbot für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren einher. Damit entfällt dann für Mieter das "Kabel verlegen". Du darfst dann mit deinem kraftstoffbetriebenen Fahrzeug eben 10 Straßenzüge weit von deiner Wohnung entfernt parken... vielleicht. Glaubst du ernsthaft DAS wäre irgendein Hinderungsgrund ?! Und ja, u.U. parkst du dann auch beim Supermarkt eben nicht in der ersten Reihe weil die für E-Fahrzeuge reserviert sind und im Parkhaus parkst du mit einem kraftstoffbetriebenen eben auch ganz oben oder ganz unten in der letzten Ecke.

Ähnliche Themen

Zitat:

@NeuerBesitzer schrieb am 11. April 2016 um 17:39:03 Uhr:


Was glaubst du wie schnell u. U. ganze Straßenzüge bzw. die Parkplätze dort mit Lademöglichkeiten ausgerüstet werden können. Das geht natürlich gleichzeitig mit einem Halteverbot für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren einher. Damit entfällt dann für Mieter das "Kabel verlegen". Du darfst dann mit deinem kraftstoffbetriebenen Fahrzeug eben 10 Straßenzüge weit von deiner Wohnung entfernt parken... vielleicht. Glaubst du ernsthaft DAS wäre irgendein Hinderungsgrund ?! Und ja, u.U. parkst du dann auch beim Supermarkt eben nicht in der ersten Reihe weil die für E-Fahrzeuge reserviert sind und im Parkhaus parkst du mit einem kraftstoffbetriebenen eben auch ganz oben oder ganz unten in der letzten Ecke.

Da gehe ich mit, E-Autos werden wohl dadurch attraktiv, dass man die Alternative unattraktiv macht und nicht darüber, dass man die E-Autos besser macht (was schön wäre, aber wohl nicht geht).
Genau darum bin ich auch sehr skeptisch bzw. dagegen.
Ich habe nichts gegen ein gutes E-Auto, aber ich habe Angst, dass das schlechte E-Auto von heute bleibt und man krampfhaft mit staatlichen Maßnahmen den Verbrenner noch schlechter macht.

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 11. April 2016 um 18:16:33 Uhr:



Zitat:

@NeuerBesitzer schrieb am 11. April 2016 um 17:39:03 Uhr:


Was glaubst du wie schnell u. U. ganze Straßenzüge bzw. die Parkplätze dort mit Lademöglichkeiten ausgerüstet werden können. Das geht natürlich gleichzeitig mit einem Halteverbot für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren einher. Damit entfällt dann für Mieter das "Kabel verlegen". Du darfst dann mit deinem kraftstoffbetriebenen Fahrzeug eben 10 Straßenzüge weit von deiner Wohnung entfernt parken... vielleicht. Glaubst du ernsthaft DAS wäre irgendein Hinderungsgrund ?! Und ja, u.U. parkst du dann auch beim Supermarkt eben nicht in der ersten Reihe weil die für E-Fahrzeuge reserviert sind und im Parkhaus parkst du mit einem kraftstoffbetriebenen eben auch ganz oben oder ganz unten in der letzten Ecke.

Da gehe ich mit, E-Autos werden wohl dadurch attraktiv, dass man die Alternative unattraktiv macht und nicht darüber, dass man die E-Autos besser macht (was schön wäre, aber wohl nicht geht).
Genau darum bin ich auch sehr skeptisch bzw. dagegen.
Ich habe nichts gegen ein gutes E-Auto, aber ich habe Angst, dass das schlechte E-Auto von heute bleibt und man krampfhaft mit staatlichen Maßnahmen den Verbrenner noch schlechter macht.

Was in gewisser weise ja auch nicht verkehrt ist. So gut oder auch schlecht die EEG's in ihrer Ausgestaltung waren und sind: Ohne dieses wären wir eben auch noch weit entfernt von dem Anteil Erneuerbarer. Bei dieser Diskussion kommen wir aber schnell vom hundertstel ins tausendstel. Z.B.dahin ob wir, die Industrienationen, uns rausnehmen können die Umwelt schamlos zu zerstören aber gleichzeitig heutige und künftige "Klimaflüchtlinge" abzulehnen. Das fände ich dann abgrundtief assozial. Abgesehen davon finde ich die auch schon heute vorhandene Technik der E-Autos nicht schlecht. Die Reichweite die man heute schon hat ist nun mal für einen großen Teil ausreichend und mir kann eben keiner weis machen dass er täglich Reichweiten von 1000 km benötigt. Und zwischendrinn ist auch genug Totzeit zum laden. 1000 km fährt auch keiner am Stück ohne mind. 20 Ninuten Pause. Ist auch unverantwortlich. Kurzum: Wir suchen letztendlich Argumente gegen E-Autos die vielfach unbegründet sind

Tja wie wurden denn zum Beispiel Autos mit Katalysator attraktiv? Zu Beginn benötigten sie einen Liter mehr Kraftstoff, fühlten sich an als würde ihnen jemand den Hals zudrücken und hatten teils 30 PS weniger als die katlosen. 1000 Mark Aufpreis hat der Kat ebenfalls gekostet.
Richtig, indem man die ohne KAT finanziell vollkommen unattraktiv gemacht hat.
Anders als über den Geldbeutel hat ein Technologiewechsel noch nie funktioniert.

Die Nachteile haben sich allerdings innerhalb weniger Jahre, mit zunehmenden Stückzahlen und gewonnener Erfahrung in Luft aufgelöst, nachdem man in die Entwicklung investiert hat bzw. dies tun musste. Nachdem der erste Hersteller damals (ich meine es war BMW mit dem 320i) die PS-Leistung und den Verbrauch mit und ohne Kat identisch anbieten konnte zogen die Konkurrenten sehr zügig nach.

Die Angst brauchst Du also nicht haben (andererseits könntest Du das allerdings auch nicht ändern), denn dafür wird alleine der Markt sorgen.
Auch bei verbrennergetriebenen Fahrzeugen hat die Konkurrenz dafür gesorgt, dass Fahrzeuge heute das sind was sie sind.
Das wovor Du dich fürchtest gab es allerdings auch schon mal: Im Sozialismus der DDR. Dort bestimmte nicht der Markt oder der Mitbewerb was ein Auto können muss und kosten darf, sondern irgendein Politbüro.
Auch wenn sich Deutschland gerade wieder ein bisschen mehr in Richtung DDR entwickelt, sind wir davon doch noch ein gutes Stück weg.
Also keine Bedenken: Sobald BMW ein Auto baut das 300 km weit kommt und sich in 20 Minuten laden lässt wird Mercedes oder Audi eines anbieten, das 10 PS mehr hat, 320km schafft und sich in 18 Minuten laden lässt.
Derzeit ist die Elektromobilität noch nicht mal den Kinderschuhen entwachsen, die Entwicklung hat noch nichtmal richtig begonnen.
Das was es heute zu kaufen gibt sind gerade mal Fingerübungen für die Ingenieure.

Generell (nimms mir nicht krumm) finde ich deine Argumentationsketten allerdings zunehmend an den Haaren herbei gezogen.
Andererseits willst Du ja vielleicht auch nur ein bisschen provozieren.
Sei es dir gegönnt.😉

Zitat:

@Matsches schrieb am 11. April 2016 um 18:50:45 Uhr:


Die Angst brauchst Du nicht haben (andererseits könntest Du das allerdings auch nicht ändern), denn dafür wird alleine der Markt sorgen.
Auch bei verbrennergetriebenen Fahrzeugen hat die Konkurrenz dafür gesorgt, dass Fahrzeuge heute das sind was sie sind.
Das wovor Du dich fürchtest gab es allerdings auch schon mal: Im Sozialismus der DDR. Dort bestimmte nicht der Markt oder der Mitbewerb was ein Auto können muss und kosten darf, sondern irgendein Politbüro.
Auch wenn sich Deutschland gerade wieder ein bisschen mehr in Richtung DDR entwickelt, sind wir davon doch noch ein gutes Stück weg.
Also keine Bedenken: Sobald BMW ein Auto baut das 300 km weit kommt und sich in 20 Minuten laden lässt wird Mercedes oder Audi eines anbieten, das 10 PS mehr hat, 320km schafft und sich in 18 Minuten lasden lässt.
Derzeit ist die Elektromobilität noch nicht mal den Kinderschuhen entwachsen, die Entwicklung hat noch nichtmal richtig begonnen.
Das was es heute zu kaufen gibt sind gerade mal Fingerübungen für die Ingenieure.

Ich denke maßgeblich werden unsere Hersteller da eher von ausländischen Märkten getrieben; bei uns haben die Hersteller eine zu große Lobby. Aber wenn Chinas-Megacitys die weitaus mehr Feinstaub und Schadstoffprobleme haben diverse Dibge unsetzten... ohne Rücksicht auf eine deutsche Automobilindustrie.... dann wird sich diese ganz schnell unsehen müssen. Wenn da keine fertigen Konzepte bzw. Lösungen da sind bricht denen ein gewaltiger Markt weg. Und diese Konzepte sehe ich bei unseren Herstellern leider nicht. Die träumen immer noch vom sauberen Diesel was sie aber nicht hinkriegen. Wo ist den die Lösung von VW ? Nur ein Software-Update und der Rest bleibt beim Alten ? Offensichtlich nicht. Die Probleme sind wohl viel größer und/oder mit ganz erheblichen Nachteiken für die Besitzer verbunden.

Natürlich!
Der Impuls hin zu lokal emissionsfreien Fahrzeugen wird ganz sicher nicht von Deutschland ausgehen, das ist sicher.
Sämtliche deutschen Hersteller einschließlich ihrer Händlerketten stemmen sich derzeit mit allen vieren mit all ihrer Macht auf die Bremse um die Elektromobilität zu verhindern bzw. zumindest zu verzögern.
Solange die nicht dazu gezwungen werden werden sie einen Teufel zun und von ihrem Goldesel (vor allem dem Diesel) abrücken.
Derzeit wird angeboten was unbedingt sein muss, und was in die Konzernpolitik passt, nichts weiter.
Motto: Wir würden ja, aber die Kunden wollen es ja nicht.

Zitat:

@dsc001 schrieb am 11. April 2016 um 13:00:34 Uhr:



Zitat:

@HairyOtter schrieb am 11. April 2016 um 11:42:27 Uhr:


Hat eigentlich mal jemand gedacht, wie lange ein Elektroauto einen Slot blockiert? Wenn wir 1 Mio. Elektroautos hätten, würden sich riesige Schlangen bilden. Und zu Hause kann auch nicht jeder aus der Mietwohnung über den Balkon ein Kabel legen. Verlustfrei ist das ganze aucht nicht. Einmal gehen 30% beim Laden verloren und dann noch mal 30% beim Umwandeln in mechanische Energie.

Die schlechten Wirkungsgrade stimmen mit Sicherheit nicht. Woher kommen diese Weisheiten ?

Infrastrukturanpassung hat es in den letzten Jahrhunderten immer wieder gegeben. Zb. Anschluss der Häuser an die Kanalisation, Wasser, Gas, Stromnetz, Telefon, Internet, Mobiltelefon, Fernsehen, Strassennetz... Im Vergleich scheint mir das Problem mit den Slots nicht unbedingt eine sehr revolutionäre Herausforderung darzustellen.

Viel interessanter ist für mich der steuerliche Aspekt. Im Moment hat der Staat hohe Einnahmen über die Mineralölsteuer. Auf Dauer wird der Staat nicht auf grosse Teile dieser Einnahmen verzichten wollen. Kommt dann eine Km bezogene Maut oder wie wie wird das dann geregelt ?

Die stimmen. Wenn du einen Akku lädst, mußt du etwa 1/3 mehr hineinpumpen. Und bei der zweiten Umwandlung wird auch Energie verschwendet, die "verloren" geht. Die besten Elektromotoren schaffen 85-90% Wirkungsgrad und das auch nur bei einer bestimmten Drehzahl des Rotors. Das geht aber nur bei einem sehr einfachen Aufbau.

Zitat:

@Matsches schrieb am 11. April 2016 um 18:50:45 Uhr:



Derzeit ist die Elektromobilität noch nicht mal den Kinderschuhen entwachsen, die Entwicklung hat noch nichtmal richtig begonnen.
Das was es heute zu kaufen gibt sind gerade mal Fingerübungen für die Ingenieure.

Genau da habe ich meine Bedenken. Der Katalysator war neu und hatte Potential, das E-Auto ist über 100 Jahre alt.
Vielleicht sind die Einzelkomponenten im Auto nicht so wirklich oft im Zusammenspiel gewesen, aber für sich sind die extrem ausentwickelt.
Schnellere Ladezeiten gehen einfach nicht, die chemischen Vorgänge lassen das einfach nicht zu.
Natürlich lässt sich im Detail auch da noch entwickeln, aber was wir bräuchten wäre ein Technologiesprung und den sehe ich nicht.

P.S.:
Dass die deutschen Automobilhersteller sich wehren ist nachvollziehbar. Denn die machen eigentlich nichts anderes als zukaufen und zusammenschrauben, bis auf den Verbrennungsmotorenbau. Das ist die letzte echte Kernkompetenz. Nicht umsonst konnte Tesla so schnell ein Auto bauen, denn das war nichts anderes als einkaufen und zusammenschrauben ... ähnlich wie bei Lego-Technik 😉.

Zitat:

@NeuerBesitzer schrieb am 11. April 2016 um 17:39:03 Uhr:



Zitat:

@HairyOtter schrieb am 11. April 2016 um 11:42:27 Uhr:


Hat eigentlich mal jemand gedacht, wie lange ein Elektroauto einen Slot blockiert? Wenn wir 1 Mio. Elektroautos hätten, würden sich riesige Schlangen bilden. Und zu Hause kann auch nicht jeder aus der Mietwohnung über den Balkon ein Kabel legen. Verlustfrei ist das ganze aucht nicht. Einmal gehen 30% beim Laden verloren und dann noch mal 30% beim Umwandeln in mechanische Energie.

Was glaubst du wie schnell u. U. ganze Straßenzüge bzw. die Parkplätze dort mit Lademöglichkeiten ausgerüstet werden können. Das geht natürlich gleichzeitig mit einem Halteverbot für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren einher. Damit entfällt dann für Mieter das "Kabel verlegen". Du darfst dann mit deinem kraftstoffbetriebenen Fahrzeug eben 10 Straßenzüge weit von deiner Wohnung entfernt parken... vielleicht. Glaubst du ernsthaft DAS wäre irgendein Hinderungsgrund ?! Und ja, u.U. parkst du dann auch beim Supermarkt eben nicht in der ersten Reihe weil die für E-Fahrzeuge reserviert sind und im Parkhaus parkst du mit einem kraftstoffbetriebenen eben auch ganz oben oder ganz unten in der letzten Ecke.

Ich glaube, daß wir in 10 Jahren nicht ausreichend Ladestationen hätten, weil es schon an Baugenehmigungen und Protesten mit Hochstrom scheitern würde (siehe Diskussion bei Windrädern und Leitungen).
Hast du mal eine Sekunde darüber nachgedacht, daß Autos irgendwo parken müssen? Kein normal denkender Politiker wird sich trauen 99% der Parkplätze als Verbotszone mit Reservierung für Elektroautos zu deklarieren. Das ist auch vollkommener Schwachsinn.
Was Supermärkte und Parkhäuser mit Ladestationen zu tun haben, erschließt sich mir auch nicht. Soll REWE dann ein Kraftwerk neben den Pfandautomaten stellen?

Ich kann den Hype um Elektroautos nicht verstehen. Schon vor 120 Jahren ist diese Technologie brachial gegen Verbrenner gescheitert. Und auch heute gibt es den verlustfreien, leichten Akku nicht. Und auf Kälte reagieren sie auch alle, bei Lithium-Ionen/Polymer sogar mit bis zu 50% Kapazitätsverlust.

Zitat:

@HairyOtter schrieb am 11. April 2016 um 19:21:38 Uhr:


Ich glaube, daß wir in 10 Jahren nicht ausreichend Ladestationen hätten, weil es schon an Baugenehmigungen und Protesten mit Hochstrom scheitern würde (siehe Diskussion bei Windrädern und Leitungen).

Null vergleichbar.

Zitat:

Hast du mal eine Sekunde darüber nachgedacht, daß Autos irgendwo parken müssen? Kein normal denkender Politiker wird sich trauen 99% der Parkplätze als Verbotszone mit Reservierung für Elektroautos zu deklarieren.

Wird auch nicht benötigt. Es sei denn, wir hätten irgendwann mal 99%

Elektroautos

.

Zitat:

Was Supermärkte und Parkhäuser mit Ladestationen zu tun haben, erschließt sich mir auch nicht. Soll REWE dann ein Kraftwerk neben den Pfandautomaten stellen?

Es wäre praktisch und kundenfreundlich und wird heute ja schon vereinzelt gemacht.

Zitat:

Schon vor 120 Jahren ist diese Technologie brachial gegen Verbrenner gescheitert.

Standard"argument" Nr 143 - und ziemlich dummes Zeug 🙄

Zitat:

Und auf Kälte reagieren sie auch alle, bei Lithium-Ionen/Polymer sogar mit bis zu 50% Kapazitätsverlust

Halbwahrheit.

Die Kapazität bleibt und kehrt bei Erwärmung zurück. Deshalb wird der Akku bei besseren EMobilen ja bspw. durch Motorabwärme temperiert.

Zitat:

@HairyOtter schrieb am 11. April 2016 um 19:21:38 Uhr:



Zitat:

@NeuerBesitzer schrieb am 11. April 2016 um 17:39:03 Uhr:


Was glaubst du wie schnell u. U. ganze Straßenzüge bzw. die Parkplätze dort mit Lademöglichkeiten ausgerüstet werden können. Das geht natürlich gleichzeitig mit einem Halteverbot für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren einher. Damit entfällt dann für Mieter das "Kabel verlegen". Du darfst dann mit deinem kraftstoffbetriebenen Fahrzeug eben 10 Straßenzüge weit von deiner Wohnung entfernt parken... vielleicht. Glaubst du ernsthaft DAS wäre irgendein Hinderungsgrund ?! Und ja, u.U. parkst du dann auch beim Supermarkt eben nicht in der ersten Reihe weil die für E-Fahrzeuge reserviert sind und im Parkhaus parkst du mit einem kraftstoffbetriebenen eben auch ganz oben oder ganz unten in der letzten Ecke.

Ich glaube, daß wir in 10 Jahren nicht ausreichend Ladestationen hätten, weil es schon an Baugenehmigungen und Protesten mit Hochstrom scheitern würde (siehe Diskussion bei Windrädern und Leitungen).
Hast du mal eine Sekunde darüber nachgedacht, daß Autos irgendwo parken müssen? Kein normal denkender Politiker wird sich trauen 99% der Parkplätze als Verbotszone mit Reservierung für Elektroautos zu deklarieren. Das ist auch vollkommener Schwachsinn.
Was Supermärkte und Parkhäuser mit Ladestationen zu tun haben, erschließt sich mir auch nicht. Soll REWE dann ein Kraftwerk neben den Pfandautomaten stellen?

Es wird im Vethältnis "schleichend" gehen aber es wird meiner Meinung nach. Erst sind es hier und da ein paar Stromerparkplätze, dann vielleicht ein ganzer Straßenzug oder ein öffentlicher Parkplatz usw. Und es wird keinen Politiker dann noch interessieren wo halt die anderen 50 oder 70% parken die halt einen Verbrenner haben. Genausowenig wie es jetzt immer weniger Politiker interessiert ob nun eine den Autos vorbehaltene Spur zu gunsten eines Radweges wegfällt. Die Bürger der Städte wollen das. Und jetzt gibt es auch schon viele Firmen die Stromladestellen für Mitarbeiter einrichten. Und genauso werden es Rewe und Co machen wenn diese erkennen dass, wenn sie auf deren Parkplatz eine Ladestation hinstellen sie 20 Kunden gewinnen die dann wegen genau dieser Ladestation zu genau diesem Supermarkt kommen und einkaufen und während der 30 Minuten nebenbei "volltanken". Und genauso sind die Zeiten vorbei als du neben einem Einkaufszentrum noch eine Billigtankstelle war (zieht nicht mehr bzw. den Platz für die Tankstelle wird lieber für Verkausfläche verwendet). Strom hat den Vorteil dass du diesen eigentlich ganz einfach überall hin transportieren kannst. Und ob da ein Energieversorger eben noch eine 110 kv Leitung unter der Straße verbudelt ist im Prinzip kein Aufwand. Und wenn sich die Energiekonzerne etwas von ihrem Schock (zu spät auf EE gesetzt und auch in "Dinosauriertechnologien" gesetzt) erholt haben werden diese ziemlich schnell das Elektroauto bzw. Ladestationen als neue Einnahmequelle entdecken. Ich fürchte dass es unserer Autoindustrie ähnlich geht wie den Versorgern. Da wird irgendo bei Kohlekraft nach noch einem Prozentbruchteil an Wirkungsgrad geforscht, daran wie man CO2 irgendo unter die Erde pumpt etc. und dann macht es "Bums". CO2-Speicherung funktioniert doch nicht so, kostet Millionen, überhaupt will keiner ein Kohleschleuder vor der Tür und KKWs will auch keiner mehr. In der Zwischenzeit haben irgendo Landwirte, Dorfgemeinschaften etc. eben Solaranlagen und Windparks gebaut. Ich befürchte da Parallelen. Dann ist es halt nicht mehr RWE und der Bürgerwindpark sondern eben Daimler und Tesla.

Nur weil der Wirkungsgrad bei Benzinern bei 30% liegt, heißt das nicht, daß wir eine Scheiß Technologie durch eine noch beschissenere ersetzen können.
Ihr habt echt traumhafte Vorstellungen, wie schnell sich eine Infrastruktur aufbauen läßt. Und die Parkplätze sind nicht öffentlich. Das ist das nächste Argument. Ich würde als Eigentümer einen Teufel tun, das ganze Gelände aufzureißen. Wir leben auch nicht mehr im Jahr 1945, wo wir Platz ohne Ende in Ballungsräumen haben. 82 Mio. bei 350000 km² und die vornehmlich im Westen.
Die Bürger wollen das? Die Bürger fahren Diesel und Benziner. Die 500 Bürger mit dem Renault Twizy wollen das maximal. Eigener Vorteil zum Nachteil aller anderen. Hat in der Geschichte schon immer toll funktioniert.
Und zu den Radwegen. Die haben keine Radwege gebaut, sondern einfach einen Streifen auf der Straße gezogen, der von der Breite abgezogen wird. Das sollte einem eigentlich auffallen.

Deine Antwort
Ähnliche Themen