Umfrage: Welches MB 229.52-Motoröl benutzt ihr in eurem 212er?
Hallo zusammen 🙂,
mich würde einfach mal interessieren, welches MB 229.52 Motoröl, aus der BeVo Liste (oder auch nicht), Ihr eurem W212 gönnt.
In meinem Fall ist es das Fuchs "TITAN GT1 PRO B-Tec SAE 5W-30", ohne Probleme, mit einem E 200 BlueTec.
Viele Grüße 😉
Beste Antwort im Thema
Falke. Das New Life gibt's nicht mehr. Der Nachfolger ist nur ein billiger Abklatsch.
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Dazu ein nettes Video zum Thema Ölwechsel und Öl beim OM642....
Fahren auf beiden Wägen 0W40. Der Golf läuft mit dem Shell 0W40 deutlich besser und agiler als vorher mit dem 5W30.
Werde an der Viskosität nichts ändern beim Benz - dort ist ja wie geschrieben Castrol Edge Titanium drin.
Beide Motoren sind dicht und verbrauchen kein Öl, insofern muss ich mir keine Gedanken machen um eine "dickere" Viskosität.
Im 126er 560SEC von meinem Bruder (amtlich km auf der Uhr) ist es wohl weniger gut so flüssiges Öl zu fahren. Der hat glaube ich irgendwas mit 10W... drin.
Zitat:
Der Golf läuft mit dem Shell 0W40 deutlich besser und agiler als vorher mit dem 5W30.
Mmmh, vielleicht ist das 5W30 vorher auch nur 15 Jahre nicht gewechselt worden :-)
Ich kann ich mir nicht annähernd vorstellen, dass man auch nur irgendeinen Unterschied beim normalen Fahren merkt. So extrem weit liegen diese Öle ja nun auch nicht auseinander....
Nein, das 5W30 hatten wir nur knapp 1 Jahr drin. War das Öl welches wir direkt nach Kauf reingepackt hatten, um den Motor wieder sauber zu bekommen (+ reichlich Liqui Moly Hydro). Das hat auch so funktioniert. Der kleine Kerl läuft wie die Sau. 🙂
Edit. Insbes. beim Kaltstart im Winter hat man es deutlich gemerkt das der deutlich agiler anspringt.
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Bei den ersten Umdrehungen beim Kaltstart, wäre das der einzige Punkt, wo ich mir das noch vorstellen könnte.
Ob das aber so gigantische Unterschiede sind, wenn es nicht gerade -25 Grad hat, weiß ich nicht.
Ich hab gestern für den nächsten Ölwechsel das Shell Helix Ultra ECT C2 C3 bestellt. Will mal ein 0W30 ausprobieren, ob man da beim Kaltstart was merkt gegenüber dem 5W30, das aktuell drinnen ist.
Angesichts der immer öfter vorkommenden heißen Temperaturen würde ich persönlich nicht auf ein 30er runtergehen. Gerade bei den Hochleistungsmotoren.
Eigentlich immer wieder unglaublich wie der Deutsche Autofahrer auf das Thema Öl anspringt 😁 und mit den Spritsorten ist es ähnlich. 😉
Zitat:
@zandi1 schrieb am 24. April 2020 um 10:05:25 Uhr:
Eigentlich immer wieder unglaublich wie der Deutsche Autofahrer auf das Thema Öl anspringt 😁 und mit den Spritsorten ist es ähnlich. 😉
Ja, Wissenschaft für sich. 🙂
Halte mich da aber eher an Motorenbauer wie AMG. Die füllen nur 0W40 ein (früher von Mobil 1). Wieso MB regulär 5W einfüllt erschließt sich mir nicht. Mag an unseren nicht so kalten Breitengraden liegen.
Ich kenne wirklich niemanden der nachweislich ein Auto verkauft oder verschrottet hat mit Motorschaden wegen der Ölsorte, oder weil er ständig bei ner Freien Tanke Tankt.
Hier im Bekanntenkreis gehen alle Autos wegen zuviel auf der Uhr oder zu alt weg, oder weil es mal was neues sein darf. Soweit meine Erfahrungen.
Um die Befürchtung eines Motorschadens würde es mir nicht gehen. Beim Golf muss ich nun mit 0W40 nur alle 2 Jahre wechseln. D.h. ich spare 4L Öl. Einerseits finanziell interessant andererseits hinsichtlich Umweltaspekt. Der Wagen würde auch mit dem billigsten Öl aus der Fritteuse laufen.
Beim Benz nervt es mich gewaltig alle 4-5tkm 8,5L(!!!) hochwertiges Öl austauschen zu sollen/müssen. Da der Intervall so ist wie er ist, fülle ich das ein was mir bei dem Motor und unserem Fahrprofil am sinnvollsten erscheint. Kostet 70-80 EUR pro Jahr. Daran solls nicht scheitern. 😉
Zitat:
@BeOCeka schrieb am 23. April 2020 um 22:21:41 Uhr:
Dazu ein nettes Video zum Thema Ölwechsel und Öl beim OM642....
Danke!
Sehr informatives Video.
Zum Thema:
ich verwende für meinen OM642 und alle anderen meiner Mercedes- / nicht Mercedes- Fahrzeuge Motul-Motorenöle;
Für den OM642 das Motul 8100 XClean Fe 5W30.
Fahre seit über 20 Jahren sehr gut damit und hatte bisher keinerlei Motorschäden.
Mein 202 (220 CDI) hatte beim Verkauf 360 000 km auf der Uhr und lief gefühlt besser als am Anfang (trotz Leistungsoptimierung).
Für Dieselmotoren empfehle ich grundsätzlich das 5W30 dem 0W40 vorzuziehen, da die Ölverdünnung durch Diesel den Unterschied eh schnell ausgleicht.
Gruß
D.D.
Zitat:
@AndyW211320 schrieb am 24. April 2020 um 09:47:58 Uhr:
Angesichts der immer öfter vorkommenden heißen Temperaturen würde ich persönlich nicht auf ein 30er runtergehen. Gerade bei den Hochleistungsmotoren.
Da gehts aber eher um die Temperatur im heißen Motor und nicht um die Klimaerwärmung :-) Ob es draußen da nun 30 oder 40 Grad hat, dürfte nicht so viel Einfluss haben.
Bei nem Benziner (hohe Verbrennungstemperatur und höhere Drehzahl) der gerne sehr schnell oder mit hoher Drehzahl gefahren wird, würde ich vermutlich sogar zum W50 (nee, nicht der LKW :-)) greifen.
Wenn ich aber sehe, wie ich meinen 220 Diesel fahre, Diesel ja deutlich kälter verbrennt, die 7G Tronic für niedrige Drehzahl sorgt, dann dürfte da sogar ein W30 noch zu "gut" sein.
Ich finde das 30er für meinen Einsatzweck sogar besser, ist es doch bei Betriebstemperatur dünnflüssiger als ein 40er und spart dadurch Sprit :-)
Zitat:
@AndyW211320 schrieb am 24. April 2020 um 09:47:58 Uhr:
Angesichts der immer öfter vorkommenden heißen Temperaturen würde ich persönlich nicht auf ein 30er runtergehen. Gerade bei den Hochleistungsmotoren.
Andy, im Prinzip gebe ich Dir Recht. Wenn Du in die Bevo schaust, gibt es gerade mal 5 oder 6 40er Öle, ein 0W40, der Rest 5W40, Standard in der Masse ist das 30er... ich denke das wird es tun - obwohl Du in der Theore sicher mit einem 40er mehr Reserven hast. Nun - so stark fordere ich den 300er sicher nicht 🙂 - und da ist das 30er vielleicht so gar noch fließfähiger als ein 40er....
Bei unseren Motorrädern hatte ich das selbe Thema - für meine Honda ist das 30er (da gleichzeitig auch Getriebeöl) das Öl der Wahl, beim 40er verschlechtert sich das Schaltverhalten - merklich beim DCT der Honda und fühlbar bei der kleinen Duke (die aktuell blöderweise mit einem 40er fährt - naja, ist ja nicht so, dass es gar nicht geht....).
Naja, schauen wir mal, wie es sich anfühlt.
Zitat:
@AndyW211320 schrieb am 24. April 2020 um 10:28:41 Uhr:
Um die Befürchtung eines Motorschadens würde es mir nicht gehen. Beim Golf muss ich nun mit 0W40 nur alle 2 Jahre wechseln. D.h. ich spare 4L Öl. Einerseits finanziell interessant andererseits hinsichtlich Umweltaspekt. Der Wagen würde auch mit dem billigsten Öl aus der Fritteuse laufen.Beim Benz nervt es mich gewaltig alle 4-5tkm 8,5L(!!!) hochwertiges Öl austauschen zu sollen/müssen. Da der Intervall so ist wie er ist, fülle ich das ein was mir bei dem Motor und unserem Fahrprofil am sinnvollsten erscheint. Kostet 70-80 EUR pro Jahr. Daran solls nicht scheitern. 😉
Beim Benziner muss das doppelt weh tun, da sollte das Öl nach 5tkm ja noch fast wie neu aussehen. Beim Diesel ist es dann wenigstens schön schwarz und schaut "gebraucht" aus 😉 😉