TÜV will Gebrauchtwagen ab 10 Jahre alt jedes Jahr prüfen
Eigennutz oder Gemeinnutz?
https://m.focus.de/.../...htwagen-jedes-jahr-pruefen_id_260540902.html
71 Antworten
Die Sau hat der Dampfkesselprüfverein das erste Mal durchs Dorf getrieben, als DEKRA, KüS, GTÜ... auch prüfen durften. Wenn der vorhandene Kuchen nicht größer wird, aber trotzdem mehr was davon abhaben wollen, muss er halt künstlich vergrößert werden.
Zitat:
@Go}][{esZorN schrieb am 06. Dez. 2024 um 18:32:18 Uhr:
Wenn der vorhandene Kuchen nicht größer wird, aber trotzdem mehr was davon abhaben wollen, muss er halt künstlich vergrößert werden.
Naja seit > 60 Jahren wird der Kuchen immer größer.
Wie lange allerdings die Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge noch steigt, lässt sich schwer abschätzen.
Was mich aber auch entgegen der Meinung hier des TÜV s wundert, die Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln werden prozentual eigentlich weniger...
(Trotz steigendem Fahrzeugalter)
Abwarten, unsere Autos werden immer älter. Entweder weil das Geld nicht mehr so locker sitzt oder weil bestimmte Typen einer Generation von damals unverwüstlich ist. So auch mein mittlerweile 24 Jahre alter BMW E39.
Ob die Prüforganisationen überhaupt die Kapazitäten haben jährlich Millionen von Autos zusätzlich einer HU zzgl. Nachuntersuchungen durchzuführen steht auf einem anderen Blatt Papier.
Unser BMW E46 wird in Kürze auch 24 Jahre alt.
Wird eigentlich nur noch als Zugfahrzeug für den Wohnwagen genutzt, ansonsten nur mal gefahren, damit die Bremsen rostfrei bleiben. 😉
Insgesamt vielleicht 1.000 km pro Jahr.
Vielleicht sollte man lieber darüber nachdenken, die Fahrleistung beim HU-Intervall einzubeziehen, anstatt das Zeitintervall zu verkürzen.
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Zitat:
@tommel1960 schrieb am 6. Dezember 2024 um 17:53:34 Uhr:
Haben jetzt schon Personalmangel. Wie sollen sie die doppelte Menge an Fahrzeugen bewältigen?
TÜV, Dekra, GTÜ und wie sie alle heißen werden dann in jedem Kaff noch jeweils die 3. Filiale eröffnen. Dann geht das.😉
Zitat:
@Oetteken schrieb am 6. Dezember 2024 um 19:54:56 Uhr:
Unser BMW E46 wird in Kürze auch 24 Jahre alt.
Wird eigentlich nur noch als Zugfahrzeug für den Wohnwagen genutzt, ansonsten nur mal gefahren, damit die Bremsen rostfrei bleiben. 😉
Insgesamt vielleicht 1.000 km pro Jahr.
Vielleicht sollte man lieber darüber nachdenken, die Fahrleistung beim HU-Intervall einzubeziehen, anstatt das Zeitintervall zu verkürzen.
Warum, rostet ein Achskörper oder Schweller etwa weniger , nur weil das Auto nicht gefahren wird? Werden Schläuche langsamer porös?
Das macht keinen Sinn, das an die Laufleistung zu koppeln.
Oder alle NL der Prüforganisationen siedeln sich neben/in einem Autohaus an, so können sie gleich (natürlich gegen Provision) bei nicht bestandener HU dem Besitzer ein neues Kfz vermitteln lassen 😉
Gruß
Andre
Zitat:
@Typ-P1 schrieb am 6. Dezember 2024 um 21:06:05 Uhr:
Zitat:
@Oetteken schrieb am 6. Dezember 2024 um 19:54:56 Uhr:
Unser BMW E46 wird in Kürze auch 24 Jahre alt.
Wird eigentlich nur noch als Zugfahrzeug für den Wohnwagen genutzt, ansonsten nur mal gefahren, damit die Bremsen rostfrei bleiben. 😉
Insgesamt vielleicht 1.000 km pro Jahr.
Vielleicht sollte man lieber darüber nachdenken, die Fahrleistung beim HU-Intervall einzubeziehen, anstatt das Zeitintervall zu verkürzen.Warum, rostet ein Achskörper oder Schweller etwa weniger , nur weil das Auto nicht gefahren wird? Werden Schläuche langsamer porös?
Das macht keinen Sinn, das an die Laufleistung zu koppeln.
Ja, es rostet weniger und wird insgesamt weniger beansprucht.
Ach Kinder, so wie jedes Jahr der "kleine Lord" und das "Dinner for one" rausgeholt werden, so auch diese Meldung.
Und das seit -zig Jahren.
Und immer wieder fallen die Leute drauf rein und empören sich über alle Maßen, was TÜV/DEKRA und Co. doch für Geldschneider sind. So auch hier im Forum.
Fakt ist tatsächlich, daß bei höherem Fahrzeugalter die Mängel rapide ansteigen. Aber nicht, weil die verbaute Technik plötzlich versagt, sondern weil die Halter oft keinen Cent mehr in "die alte Möhre" reinstecken wollen. Wenns hoch kommt noch alle paar Jahre ein Ölwechsel mit Baumarkt-Öl. Geschweige denn regelmäßiger Service in Vertragswerkstätten. Dort würden die Mängel nämlich auffallen und würden behoben.
Zitat:
@nogel [url=https://www.motor-talk.de/.../...ab-10-jahre-alt-jedes-jahr-Geschweige denn regelmäßiger Service in Vertragswerkstätten. Dort würden die Mängel nämlich auffallen und würden behoben.
Das interessante ist aber: Heute geht man zur Vertragswerkstatt und das Auto wird auf Herz und Niere geprüft, all mögliche Mängel behoben bzw. repariert. Morgen muss man trotzdem zur TÜV (Manchmal sogar gleicher Werkstatt, die das Auto schon gestern gescheckt hatte). Warum? Wozu?
Zitat:
@Magnon_ schrieb am 7. Dezember 2024 um 00:10:47 Uhr:
Zitat:
@nogel [url=https://www.motor-talk.de/.../...ab-10-jahre-alt-jedes-jahr-Geschweige denn regelmäßiger Service in Vertragswerkstätten. Dort würden die Mängel nämlich auffallen und würden behoben.
Das interessante ist aber: Heute geht man zur Vertragswerkstatt und das Auto wird auf Herz und Niere geprüft, all mögliche Mängel behoben bzw. repariert. Morgen muss man trotzdem zur TÜV (Manchmal sogar gleicher Werkstatt, die das Auto schon gestern gescheckt hatte). Warum? Wozu?
Das ist ganz einfach: wegen der Unabhängigkeit/Neutralität.
Stell dir vor die Werkstätten dürften die HU selbst machen, was die dann alles als "defekt" deklarieren würden, um den Kunden dingend nötige (!) Reparaturen zu verkaufen, da sonst die HU nicht bestanden werden kann.
So wie in Italien, wo bekanntlich jedes Jahr 100.000 Leute in höchst mangelhaften Fahrzeugen ums Leben kommen.
Ernsthaft, was soll das?
Alle 2 Jahre HU ist bei einem durchschnittlichen Alter der Flotte von 10 Jahren mehr als ausreichend.
Es geht hier nicht um Sicherheit, sondern um Geld. Zumal wirklich schwere, sicherheitsrelevante Mängel nicht automatisch gleichzusetzen sind mit einem schweren Mangel bei der HU.
Dieses Gewese um Abgas und Motorkontrollleuchten z. B. Wen juckt das?
Eine defekte Glühbirne kann man auch nach der HU ersetzen. Das kann auf dem Hinweg passieren.
Ganz wichtig finde ich Bremsen, Reifen und Rost an tragenden Teilen. Bei 12.000 Km im Jahr durchschnittlicher Fahrleistung sind für deren Prüfung 2 Jahre völlig ausreichend.
Wenn dann noch ausgeschlagene Querlenker entdeckt werden, reicht das auch aus. Die fallen ja nicht soflrt nach der HU auseinander und dann wird 2 Jahre damit herumgefahren.
Die paar Autos, die alt, defekt und 100.000 Km im Jahr im Einsatz sind, muss man denke ich aushalten.
Und?
Selbst wenn die Prüfung nun jährlich durchgeführt würde, ich glaube nicht dass es dann weniger Fahrzeuge mit Mängeln auf unseren Straßen geben würde.
Ich glaube ebenso, man verdoppelt damit nur eine Einnahmequelle.
Wie sagt man… das Geld liegt auf der Straße…
Dann spart man sich die jährliche Inspektion, fährt also nur noch zum bremsflüssigkeit etc Wechsel 😉
Zitat:
@Steven4880 schrieb am 07. Dez. 2024 um 07:53:15 Uhr:
Ich glaube ebenso, man verdoppelt damit nur eine Einnahmequelle.
Naja, der Anteil der > 10 jährigen Fahrzeuge liegt nur 25% vom Gesamtbestand.
Zitat:
@Steven4880 schrieb am 07. Dez. 2024 um 07:53:15 Uhr:
Selbst wenn die Prüfung nun jährlich durchgeführt würde, ich glaube nicht dass es dann weniger Fahrzeuge mit Mängeln auf unseren Straßen geben würde.
Das sehe ich auch so.
Denn: wir haben eigentlich kein gehäuftes Unfallproblem aufgrund Mängel am Fahrzeug.
Das Problem sitzt zum allergrößten Teil hinter dem Steuer.