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TSI-Motor: wie lässt sich am besten eine eventuelle Verkokung verhindern/beseitigen?

VW
Themenstarteram 8. März 2019 um 19:57

Hallo in die Runde! Da die SuFu nichts Brauchbares geliefert hat, hoffe ich auf eure sachdienlichen Erfahrungen und Ratschläge zu obigem Thema.

Was tut ihr gegen mögliche Verkokungen an Ventilen, Kolben, Einspritzdüsen, AGR-Ventil etc? Additive und oder Heizen über die Autobahn? Oder lässt sich das Verkoken vlt gar nicht verhindern? Lieber wäre mir ein preiswertes Gegenmittel oder ein kostenloser Tipp statt evt eine teure Reparatur wegen festgebrannter Kolbenringe oder verkoktem AGR-Ventil. Danke schon mal.

PS.: Bei YT gibt’s zahlreiche Videos zu verkokten Motoren und deren Reparaturen, aber nichts, wie man dem Problem vorbeugen kann.

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105 Antworten

Zitat:

@spreetourer schrieb am 8. März 2019 um 19:57:01 Uhr:

 

PS.: Bei YT gibt’s zahlreiche Videos zu verkokten Motoren und deren Reparaturen, aber nichts, wie man dem Problem vorbeugen kann.

Klar kann man vorbeugen, man kauft sich keinen Direkteinspritzer ;)

Prinzipbedingt sind ja alle Bedi betroffen, auffällig ist aber, das VAG-Motoren scheinbar überdurchschnittlich häufig betroffen sind, was bei denen IMHO an dem geringen Ölvolumen, erhöhtem Ölverbrauch, qualitativ schlechten LL-III-Ölen und den langen Wechselintervallen liegt.

Das Ölvolumen ist konstruktiv vorgegeben und fix, also muss man versuchen, bei den anderen genannten Gründen anzusetzen, um die thermische Ölüberlastung zu mindern.

Möglichst ein qualitativ gutes Öl (0/5W-40 mit VW 50200 und zusätzl. MB 229.5) mit einem geringen Verdampfungsverlust nehmen und die Wechselintervalle nicht übertreiben, besser verkürzen.

Injektorreiniger kann man auch 1mal im Jahr durch den Tank feuern (löst aber nicht dieses Problem).

Themenstarteram 9. März 2019 um 10:15

Zitat:

@jw61 schrieb am 9. März 2019 um 00:27:35 Uhr:

Möglichst ein qualitativ gutes Öl (0/5W-40 mit VW 50200 und zusätzl. MB 229.5) mit einem geringen Verdampfungsverlust nehmen und die Wechselintervalle nicht übertreiben, besser verkürzen.

Beim letzten Ölwechsel in der VW-Werkstatt habe ich Castrol Edge mit den oben genannten Spez. beigestellt, allerdings 5W-30 wie für meinen 1.4 TSI vorgeschrieben (siehe Bild). Ist das ungünstiger als 0/5W-40? Mein Wechselintervall war/ist derzeit 2 Jahre bei sehr geringer Jahresfahrleistung von 8 Tkm. Sollte man trotzdem besser 1x jährlich wechseln? Bei meinem vorherigen Benz war das Vorschrift, hab‘s allerdings als Vergeudung angesehen.

Ein Problem scheint mir auch das häufige Fahren mit niedrigen Drehzahlen zu sein, die 7G-Automatik schaltet ja schon sehr zeitig hoch, im Normalmodus weit unter 2.000 U/min. Auch auf der Autobahn selten über 3.000 U/min, weil meist nicht schneller als 150 km/h (als Rentner hat man ja genügend Zeit).

Castrol Edge 5W-30

Zitat:

@spreetourer schrieb am 8. März 2019 um 19:57:01 Uhr:

TSI-Motor: wie lässt sich am besten eine eventuelle Verkokung verhindern/beseitigen?

Zwei Dinge die nicht nur helfen, sondern das Problem komplett beseitigen:

1. AGR Ventil ausprogrammieren (bspw. hier: http://steuergeraetrezek.de/ )

2. Kurbelgehäuseentlüftung nicht mehr in die Ansaugbrücke, sondern mit Catchtank

Naja , als Rentner hast du ja dann genug Zeit jedes Jahr einen Ölwechsel zu machen und sich vom Longlife zu verabschieden , somit steht einem besseren Öl als die Longlifebrühe nix mehr im Weg , wurde hier ja schon angesprochen .

Die 2 Sachen von Künne sind auch sehr hilfreich !

Themenstarteram 9. März 2019 um 13:30

Zitat:

@Künne schrieb am 9. März 2019 um 12:16:10 Uhr:

AGR Ventil ausprogrammieren

Wenn das rauskommt und beim Falschen landet, kriegt man vlt noch nen Strafbefehl wegen Abgas- und Steuerbetruges?

Ja , das ist echt das Letzte , Wer gibt blos solche Tipps ? :D

Zitat:

@spreetourer schrieb am 9. März 2019 um 13:30:50 Uhr:

Zitat:

@Künne schrieb am 9. März 2019 um 12:16:10 Uhr:

AGR Ventil ausprogrammieren

Wenn das rauskommt und beim Falschen landet, kriegt man vlt noch nen Strafbefehl wegen Abgas- und Steuerbetruges?

Jap, da bekommst du direkt Lebenslänglich :rolleyes:

Jetzt mal im Ernst:

Du hast gefragt was man machen kann, das habe ich dir gesagt.

Wie sollte sowas raus kommen? Bei der AU schonmal nicht und es wird auch niemand im Steuergerät nachsehen, ob die Funktion noch programmiert ist oder nicht. Selbst bei einem Unfall nicht.

Ich selbst habe keine Fahrzeuge mit AGR oder DPF. Wenn ich aber eines hätte, wären das die beiden Sachen, die als erstes raus fliegen. Natürlich muss die originale Optik erhalten bleiben.

Themenstarteram 9. März 2019 um 14:27

Lässt sich denn wenigstens was gegen das Verkoken der Teile mit Benzinkontakt (Kolbenringe, Injektoren) tun? Vlt mal nen Tank voll mit ARAL Ultimate fahren?

Auch da sind AGR Ventil und Kurbelgehäuseentlüftung ausschlaggebend

Themenstarteram 9. März 2019 um 14:34

Zitat:

@Künne schrieb am 9. März 2019 um 14:14:49 Uhr:

Du hast gefragt was man machen kann, das habe ich dir gesagt. ... Ich selbst habe keine Fahrzeuge mit AGR oder DPF. Wenn ich aber eines hätte, wären das die beiden Sachen, die als erstes raus fliegen.

Ja okay, aber ich habe das Selberschrauben vor einiger Zeit aus gewissen Gründen aufgegeben und müsste deshalb „machen lassen“. Da hätte ich dann Bedenken, also habe ich im Grunde keine Chance gegen das Verkoken. Auch nicht mit Ultimate, wenn ich dich richtig verstehe.

Naja, müstest ja nur dein Steuergerät raus nehmen und einschicken. Wenn du zu der genannten Firma hin fährst, machen die dir das sogar.

Einen Oilcatchtank kannst du dir auch einbauen lassen. Macht auch eine Werkstatt.

Aral Ultimate 102 macht auch nur Sinn wenn man es im Dauerbetrieb fährt , also nix Anderes , ist aber nicht die Lösung , sondern nur als Unterstützung zu sehen .

Zitat:

@spreetourer schrieb am 9. März 2019 um 10:15:45 Uhr:

Zitat:

@jw61 schrieb am 9. März 2019 um 00:27:35 Uhr:

Möglichst ein qualitativ gutes Öl (0/5W-40 mit VW 50200 und zusätzl. MB 229.5) mit einem geringen Verdampfungsverlust nehmen und die Wechselintervalle nicht übertreiben, besser verkürzen.

Beim letzten Ölwechsel in der VW-Werkstatt habe ich Castrol Edge mit den oben genannten Spez. beigestellt, allerdings 5W-30 wie für meinen 1.4 TSI vorgeschrieben (siehe Bild). Ist das ungünstiger als 0/5W-40? Mein Wechselintervall war/ist derzeit 2 Jahre bei sehr geringer Jahresfahrleistung von 8 Tkm. Sollte man trotzdem besser 1x jährlich wechseln? Bei meinem vorherigen Benz war das Vorschrift, hab‘s allerdings als Vergeudung angesehen.

Ein Problem scheint mir auch das häufige Fahren mit niedrigen Drehzahlen zu sein, die 7G-Automatik schaltet ja schon sehr zeitig hoch, im Normalmodus weit unter 2.000 U/min. Auch auf der Autobahn selten über 3.000 U/min, weil meist nicht schneller als 150 km/h (als Rentner hat man ja genügend Zeit).

Schau halt in deiner BDA nach, ob zu 0/5W-30 LL-III VW 504/50700 alternativ VW 50200 zugelassen ist.

Wenn ja, dann sowieso nur im Festintervall mit jährlichem Wechsel kleiner/großer Service die Alternative 50200 mit zusätzl. MB 229.5 als 0/5W-40.

Wenn nicht zugelassen oder nicht gewünscht, würde ich zukünftig das Shell AV-L 0W-30 beistellen.

Ob man bei deiner geringen LL jährlich (Zwischenölwechsel muss nicht bei VAG sein) oder alle 2 Jahre wechseln sollte, würde ich davon abhängig machen, wie sauber oder verdreckt der Motor beobachtet durch den Öleinfüllstutzen tatsächlich ist.

Aktuelle Benz müssen immer jährlich wechseln, obwohl die in vergleichbare Motoren wesentlich höhere Ölvolumen und qualitativ bessere Ölnormen haben.

Meine 3 Autos sind alles 2.0 ltr. 4 Zyl. , unterscheiden sich aber im Ölvolumen und Wechselintervall erheblich, zum Vergleich

Audi 130PS Saugmotor mit 4,0 ( 2 jährig LL, umgestellt auf jährl. Festintervall)

SLK 163PS Kompressormotor mit 5,5 (Wechsel nach Assyst-Anzeige etwa 18Mon./19.000km) und

A207 184PS Turbomotor mit 6,3 ltr. Ölvolumen (jährl. im Wechsel kleiner A/großer B Service geringe Fahrleistung).

Bei Gelegenheit mal mit +4000U/min fahren, 10 Min./Monat reichen schon.

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