Tourneo bzw. Transit Custom - Erfahrungen

Ford Nutzfahrzeuge Transit

Hallo liebe Gemeinde,

ich habe jetzt einen Tourneo Custom Trend 114kW bestellt.
Weil er einfach besser aussieht als der T5 (fahre seit 23Jahren T3 und T4)
und weil das Autohaus monetär ziemlich gute Argumente hatte 🙂

Mich würde interessieren, wie es um die "Kundenzufriedenheit" also
Eure Erfahrungen mit dem Tourneo/Transit Custom bestellt ist.
Leider findet man dazu im Netz bisher nicht allzuviel.

Also, für zahlreiche Beiträge wäre ich (und wahrscheinlich alle,
die die gepflegte VW-Langeweile satt haben) dankbar.

Beste Antwort im Thema

Erfahrungsbericht Tourneo Custom

Jetzt sind wir auch Fordfahrende, unser Ford Tourneo Custom ist endlich - nach fast 5 Monaten - angekommen. Wir haben die Titanium-Ausstattung gewählt, quasi in Vollausstattung - es fehlen nur die Dachgepäckträger, 230V-Steckdose, Doppelverriegelung und Navi. Außerdem haben wir - ganz bewusst - auf die Schiebefenster in der zweiten Reihe verzichtet.

Erster Eindruck - optisch
Bisher hatte ich aus der Nähe nur einen Transit Custom, eine Tourneo Custom Limited und einen Tourneo Custom Trend gesehen, alle in diesem komischen latte-macchiato-Farbton, der auch die Werbebroschüre ziert. Wir haben uns nach einigem hin und her für Schwarz - "Panther black metallic" entschieden, und zumindest frisch geputzt war das wohl eine richtige Entscheidung. Das Auto wirkt wuchtig, die Ford-Kinect-Front gefällt mir ausgesprochen gut, die dezent ausgestellten Radkästen fallen nicht direkt ins Auge, sind aber für die "Gesicht" von echtem Vorteil. Nicht so gut gefällt mir der untere Plastik-Kühlergrill, genauso wie die verschämt in der matt-schwarzen Plastikstossstange versenkten Nebelleuchten. Ich habe also noch in der Halle eine Chrom-Zierleiste für den Kühlergrill (Edelstahl) und Chrom-ABS-"Hülsen" für die Nebelleuchten angebracht, die ich schon vor Monaten bei OMT-Automotive gekauft hatte angebracht. Und verleiht dem ganzen noch mal wirklich einiges an Charme.
Von der Seite finde ich die neumodischen ansteigenden Linien ja ein wenig affig, zumal sie naturgemäß schwachsinnig designte Rückfenster zur Folge haben - klein und unübersichtlich, wer je in einem neuen Polo - oder noch schlimmer - eine Scirocco gesessen hat, weiß was ich mein. Trotzdem ist auch die Seite ein gelungener Kompromiss zwischen der geradlinigen "Bauhaus"-Linie des VW-Bus, die dadurch ja etwas altbacken wirkt und der stark ansteigenden und noch stärker parabelförmigen Linie des Mercedes-Bus. Etwas störend empfinde ich die nicht versteckte Öffnungsleiste, aber daran gewöhnt man sich; von VW und Mercedes ist man hier ein dezentes Verstecken der Schiebetürleiste gewohnt.
Ganz fürchterlich finde ich das Heck: das Fenster zu klein (in der Höhe), die Rückleuchten zu schmal, die Stoßstange mit Ladekantenschutz in (gutem) Plastik - alles nicht mein Ding. Ich habe die Ladeschutzkante ebenfalls noch in der Halle mit einer Chromleiste aus Edelstahl abgedeckt, sieht gleich viel edler aus. In Leopoldhöhe gibt es einen Tuner, der auch Heckspoiler anbringt, ich habe - muss ich gestehen - damit gespielt, mir auch diese zu holen, habe es aber dann - auch aus Bequemlichkeit - gelassen.

Sehr schön ist, dass die Spaltmaße überall gerade und gleichmäßig sind, die Fenster optimal verdunkelt - nicht so dunkel, dass man denkt, man wäre bei der Mafia oder noch jeden Samstag in die Disko fahren, aber dunkel genug, um gut mit der schwarzen Karossiere zu harmonieren und für ausreichend Privatsphäre zu sorgen. Die Antenne habe ich gleich Parkhauskompatibel gegen ein 5cm-Modell ausgetauscht..

Erster Eindruck - Innenraum
Die (mir persönlich etwas zu hellen) Ledersitze, der gepflegte Dachhimmel, die zahlreichen Ablagen, der gut verarbeitete Teppich machen einen insgesamt wertigen Eindruck. Klar: das Cockpit ist nicht Oberklasse - kein Aluminium, kein Wurzelholz, kein Carbon, kein Chrom, keine LED-Ambientebeleuchtung - sondern ganz klar guter Mittelstand mit - hochwertigem! - Plastik. Dafür möchte die Verarbeitung aber auch nichts sein, was nicht da ist: kein ABS-Chrom, keine Klebfolien, sondern tatsächlich solide, schnörkellose Verarbeitung.
Wir haben in der zweiten und dritten Reihe Transit-Gummimatten drin, damit die Kinder wenigstens 4 oder 5 Jahre brauchen, bis der Teppich durch ist, vorne sind Velourteppiche über dem Bodenbelag. Das Platzangebot: Fantastisch und überhaupt nicht mit dem bisherigen Bus zu vergleichen - Beinfreiheit in der zweiten Reihe auch für Dirk Nowitzki ausreichend, in der dritten kann immerhin noch Per Mertesacker bequem Platz finden. Nicht so gut: Die Sitzbänke sind "untenrum" nackt und auch die Bedienung ist etwas umständlich, insbesondere das zum Einsteigen unerlässlich umklappen des rechten Sitzes in der zweiten Reihe macht mir Sorgen. Ich werde wohl die beiden Einzelsitze umklappen und in die Dritte Reihe verfrachten.
Das Beleuchtungskonzept ist meiner Meinung nach deutlich klüger gestaltet, als das im T5 Multivan, viele einzelne Leseleuchten, dazu eine taghelle "Grundbeleuchtung" über den Sitzen. Nur das Kofferraumlicht scheint mir zu funzelig.
Wo wir schon bei der Problemzone sind: Der Kofferraum. Im Nachhinein ärger ich mich, nicht die L2-Variante gekauft zu haben; der Kofferraum wirkt kleiner als der im VW T4 Multivan, zumal man unter den Sitzen weniger Stauraum hat. Ich vermisse auch jetzt schon das Multiflexboard, kann man das für den Tourneo irgendwo nachbestellen? In jedem Fall werde ich ein Ladesicherungsnetz kaufen müssen.

Erster Eindruck - Das Cockpit
Das Einsteigen ist irgendwie gewöhnungsbedürftig; es fehlt ein Griff an der A-Säule. Die Sitzposition ist ausgezeichnet, guter Überblick, nur das kleine Rückfenster könnte größer sein. Die großzügig dimensionierten Außenspiegel verschaffen aber einen Ausgleich, zumal es zwei kleine Extraspiegel mit "altmodischem" Totewinkelalarm gibt.
Ablagen gibt es noch und nöcher: In beiden Türen je zwei große Ablagen, die untere ist allerdings während der Fahrt nicht zu bedienen, je einen Maxiflaschenhalter im Fußbereich der A-Säule, je einen Kaffeetassenhalter auf der Konsole, mittig über der Anzeige eine große Ablage mit Deckel und einem USB- und einem 12V-Anschluss, außerdem einem Aux-In-Klinkenstecker. Brillenfach für den Fahrer über der Tür, etwas klein dimensionierter "Handy-Halter" (allerdings für die Nokiageneration, ein Phablet passt da nicht rein) rechts neben dem Lenkrad, Ablage vor dem Radiodisplay in der Mitte der Konsole. Außerdem ein kleines Fach im Dachhimmel über dem Rückspiegel. Der absolute Clou ist aber das Geheimnis des Doppelbeifahrersitzes (wir haben die Sitzausstattung 37!): Die Rückenlehne des Mittelsitzes gibt eine Armlehne mit zwei integrierten Becherhalter frei. Und die Sitzfläche lässt sich hochklappen, darunter wird ein riesiges Fach frei, das einen Porschefahrer grün vor Neid werden lässt). Ich habe dort meine Notfall-Taschen, Warndreiecke, Winterutensilien, Warnwesten (9 Stück!), eine riesigen 5l-Kanister Winterscheibenfrei, Karten von ganz Europa, Taschenlampe inklusive Batterien, Notfalllichter und eine Ration Notessen & -trinken sowie Schneeketten untergebracht. Letztere passen aber glaube ich nicht, die gehörten noch zu meinem VW-Bus. Ah, und eine Decke natürlich. Klasse! Außerdem gibt es vor den Beifahrern noch ein großzügig dimensioniertes abschließbares Fach.
Elektroschnick-Schnack ist ebenfalls reichlich vorhanden: es gibt zwei Displays, eins eingeklemmt zwischen Drehzahlmesser (links) und Tachometer (rechts), im Gegensatz zum Transit - wohl wegen dem Premium-Sicht-Paket - in farbig und besserer Qualität, als beim 2 Jahre alten Galaxy meines Kollegen. Dort wird rechts der Fahrspurassistent und der Fernlichtassistent angezeigt (mein Auto in Draufsicht, rechts und links eine gestrichelte Linie, die je nach Status rot (überfahren!), grün (super!) oder grau (keine Seitenbegrenzung erkannt). Der linke Bereich wird vom Bordcomputer beansprucht, drüber und drunter sind Status- und Informationsleisten (Temperatur, Uhrzeit, Fernlichtassistent etc.). Ebenfalls zwischen Tacho und Drehzahlmesser sind im unteren Bereich noch Tankanzeige und Motortemperaturanzeige integriert. In der Mitte des Dashboards dann das Blau-Monochromdisplay für das Radio, Sync, CD und ggf. ein USB-Laufwerk; hier zeigt sich auch der Parkpilot mit Abstandanzeigen, ebenfalls in Draufsicht. Ein fordtypisch großzügig mit Tasten ausgestattetes Bedienfeld ermöglicht einem das Telefonieren, die Wahl der Audiogeräte und die Regelung der Lautstärke. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber eine mögliche Alterative zu den "Joystick"-Lösungen von Mercedes oder BMW, zumal man mit dem reichlich ausgestatteten Lenkrad auch per Menüführung ans Ziel kommt. Hier muss ich mich noch gewöhnen: Insgesamt gibt es 4 Steuereinheiten; zwei Steuerkreuze mit OK-Taste links (Bordcomputer) und rechts (Audio / Telefon), darunter eine Wippe mit Mittelschalter und Zusatztaste (für den Autopilot) links und dasselbe rechts für Spulen, Lautstärke, Abheben und Auflegen. Hier schlecht gemacht: Vorspulen und Zurückspulen sind beleuchtet, die gleichzeitige Belegung fürs Telefon aber nicht, so dass man im Dunkeln nicht so recht weiß, welche Taste man drücken muss. Dahinter links der Blinkschalter mit integriertem Schalter fürs Fernlicht und Fahrspurassistenten (als Wippe am Ende, zum Aus- & Anschalten), rechts für die Scheibenwischer. Besonders gefreut hat mich die im Rückspiegel integrierte Rückfahrkameramonitor. Erstaunlich gute Qualität, deutlich besser, als im Ford Kuga, die ich jedem ans Herz legen will. Alternative bleibt die Fresnel-Linse an der Heckscheibe, für die Übersicht ist das Rückfenster einfach zu klein, und die ersten 2 oder 3 Jahre will man auch nicht unbedingt nach Gehör einparken. Die Außenpiegel steuert man über einen Joystick in der Tür, mit diesem kann man sie auch bequem ein- und ausklappen (leider nicht automatisch). Auch vorne gibt es zahllose Leuchten: Make-Up-Beleuchtung, Leselampen und Voll-Beleuchtung. Habe ich noch erwähnt, dass die Sitze eine "Ein-Aus"-Sitzheizung und elektrisch verstellbare Lehnen / Lordosestützen haben? Die Sitzheizung ist mir fast einen Tick zu heiß, da war der Galaxy mit fast stufenloser Einstellung deutlich besser...

Erster Eindruck - Die Heizung
Eine echte Fehlkonstruktion ist die - nur als Klimaanlage ohne -automatik- erwerbbare Heizung, um genau zu sein die Bedienung. Die drei Drachenköpfe zur Gebläse-, Gebläsestärke- und Temperaturwahl sind selbst für mich nur durch Strecken und Räkeln erreichbar. Außerdem wird die Heizung hinten "blind" im Dachhimmel gesteuert, Vorteil: der auf dem Mittelsitz in der zweiten Reihe sitzende kann problemlos die Anlage steuern, Nachteil: wenn da eines meiner Kinder sitzt, meckern die anderen Kinder sicherlich über mangelnde Hitze / Kälte / Luftzug. Die Klimaautomatik meines VW-Buses war deutlich komfortabler und vor allem besser zu erreichen. Dafür heizt die Heizung, der Bus wird zügig auch hinten warm, ob die Klimaanlage auch kühlt und ob auch ich das "Kondenswasserproblem" erleide, werde ich im Sommer erfahren. Gut funktioniert auch die Standheizung, bereits bei vier Fahrten bin ich in ein angenehm temperiertes Auto gestiegen, ohne Eis, allerdings auch bei milden Außentemperaturen. Die Steuerung erfolgt über den Bordcomputer, warum die Funktion "Komfort" sich an letzter Stelle des Menüs befindet, obwohl sie wohl am häufigsten benutzt werden wird weiß ich nicht. Die "Autopilot.ru"-Fernbedinung ist aber auch bestellt, mal schauen, wie es wird.

Erster Eindruck - Die Fahrt!
Endlich konnte ich den Motor anstellen, ein erstaunlich leises Schnurren weckt Begehrlichkeiten, 155PS wollen fast 2,2t Stahl (und einen "Kofferraum" unter den Beifahrersitzen voll) bewegen. Leicht Gas geben, schon rollt der Wagen an - und säuft direkt ab. Das hier schon beschriebene "Loch" im unteren Drehzahlbereich hat mich voll erwischt. Auf den 200km der Überführung wird mir der Motor insgesamt noch 5mal absaufen, so oft ist mir zuletzt der Golf meines Fahrlehrers abgesoffen, und das ist schon eine Weile her. Nach oben hin lassen sich die Gänge aber erstaunlich komfortabel ausfahren - im niedrigen Drehzahlbereich bis 1500, 1800 mit einem leichten Zittern, nach oben aber erstaunlich ruhig, mit einer großen Spannbreite. Selbst der 6 Gang ließ sich auf der Ebene bis 70-60 problemlos drosseln, dann stotterte der Motor aber zunehmend; der Bordcomputer hatte da schon eine Weile zum Schalten aufgefordert. Ebenfalls Gewöhnungbedürftig: Der Tachometer. Zahlen nur bei den geraden "Zehnern" und in Kombination mit dem erstaunlich leisen Fahrgeräusch läuft man immer wieder Gefahr, zu schnell zu fahren, zumal der Tourneo für sein Gewicht erstaunlich "spritzig" ist.

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Und noch zwei....

Dsc-1080
Dsc-1078

Hallo Lothisch,

vielen Dank

Gruß Rodeo

Hallo, unser Ford Tourneo Custom aus 04/2017 hat schon fast ein Jahr und 4 Besuche bei Ford das gleiche Problem. Start Stopp funktioniert nicht. Das Zeichen im Display ist grün aber stets durchgestrichen. Ich habe oben links einen Schalter zur deaktivierung von SS. Diesen ein oder aus zu schalten macht jedoch keinen Unterschied. Es bleibt aus.
Egal ob es draußen -20 oder 30 Grad sind und wir 20 oder 300 Kilometer gefahren sind.
Leider weiß auch die Werkstatt nicht wo sie zielgerichtet suchen muss.
Mal wird das verantwortliche Modul stromlos gesetzt und Fehler quittiert, das geht dann 3 Tage und danach wieder nicht. Batterie wird jedes Mal geladen obwohl diese über den erforderlichen 63% für SS geladen ist.
Zusätzlich habe ich beim Starten des Wagens immer die Infomeldung (kein Fehler nur Info) "Geschwindigkeitsregler automatisches Bremesen aus".

Hängt irgendwie alles miteinander zusammen.
Aktuelle ist der Ford wieder beim Freundlichen deswegen.

Ansonsten kleine Spinnereien: Wenns sehr heiß ist geht die Anzeige in der Mittelkonsole nicht, bzw. Navi Radio bleibt aus. Radio brüllt manchmal beim Starten des Wagens mit einem volle Kanne Rauschen so das man zu tode erschrickt.

Ich werde berichten.
Hoffe es wird nun mal etwas gewechselt, nicht nur Fehler quittiert.

Bei mir funktioniert die SS auch nur, wenn ich mal die Batterie vollst geladen habe, aber ist mir vollkommen egal, weil die brauch ich nicht und nervt nur.

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Zitat:

... Radio brüllt manchmal beim Starten des Wagens mit einem volle Kanne Rauschen so das man zu tode erschrickt.

DAS hatte ich bei unserem Tourneo aus 2015 auch mal. Zum Glück einmalig, da ich mich sowas von erschreckt hab.

Zitat:

@aufauf schrieb am 25. Juli 2019 um 03:27:29 Uhr:


Hallo, unser Ford Tourneo Custom aus 04/2017 hat schon fast ein Jahr und 4 Besuche bei Ford das gleiche Problem. Start Stopp funktioniert nicht. Das Zeichen im Display ist grün aber stets durchgestrichen. Ich habe oben links einen Schalter zur deaktivierung von SS. Diesen ein oder aus zu schalten macht jedoch keinen Unterschied. Es bleibt aus.
Egal ob es draußen -20 oder 30 Grad sind und wir 20 oder 300 Kilometer gefahren sind.
Leider weiß auch die Werkstatt nicht wo sie zielgerichtet suchen muss.
Mal wird das verantwortliche Modul stromlos gesetzt und Fehler quittiert, das geht dann 3 Tage und danach wieder nicht. Batterie wird jedes Mal geladen obwohl diese über den erforderlichen 63% für SS geladen ist.
Zusätzlich habe ich beim Starten des Wagens immer die Infomeldung (kein Fehler nur Info) "Geschwindigkeitsregler automatisches Bremesen aus".

Hängt irgendwie alles miteinander zusammen.
Aktuelle ist der Ford wieder beim Freundlichen deswegen.

Ansonsten kleine Spinnereien: Wenns sehr heiß ist geht die Anzeige in der Mittelkonsole nicht, bzw. Navi Radio bleibt aus. Radio brüllt manchmal beim Starten des Wagens mit einem volle Kanne Rauschen so das man zu tode erschrickt.

Ich werde berichten.
Hoffe es wird nun mal etwas gewechselt, nicht nur Fehler quittiert.

Moin aufauf,

ich hatte ein ähnliches Problem mit dem Ka meiner Frau: Im Sommer, viel Autobahn, zum Testen auch mal ohne Klimaanlage, trotzdem funktionierte Start/ Stopp nicht. Wir haben einen Marderschreck verbaut, der ständig arbeitet, in unregelmäßigen Intervallen einen Ton sendet (hilft jedenfalls). Da das Auto auf dem eigenen Grundstück steht, wird es nicht verschlossen. Und das war wohl das Problem. Der fFH hat uns empfohlen, das Auto über Nacht abzuschliessen und mal den Marderschreck abzuschalten. Das "sagt" dem Steuergerät, dass es sich zur Ruhe legen kann und siehe, Start/Stopp hat wieder funktioniert. (Zum Glück hatten die Marder bei uns das nicht bemerkt.) Ob es nun genau daran lag, weiß ich nicht. HAtte aber geklappt. Aber länger ohne Abwehr war uns zu riskant. Das Gerät schreckt jetzt wieder Marder ab und ohne Start/Stopp geht es auch.

Grüße, Lemmi

Start Stopp wird deaktiviert, wenn das Auto einen Ruhestrom(Ausgeschaltetes Auto) von über 100mA feststellt über 7 Tage lang hinweg... so habe ich es mal gehört..

lt. Betriebsanleitung
Falls Sie elektrische
Nebenverbraucher bei
ausgeschalteter Zündung
angeschlossen lassen bzw. betreiben,
funktioniert das System danach eventuell
nicht.

Quelle: Aufbaurichtlinien..
Start-Stoppsperren
Manchmal schaltet sich der Motor nicht aus bzw.
startet nicht, da eine oder mehrere Systemsperren
aktiviert sind. Der Motor schaltet sich nur aus,
nachdem alle Funktionssperren aufgehoben sind,
was u. U. erst eine gewisse Zeit nach Einlegen des
Getriebeleerlaufs und Freigabe des
Kupplungspedals eintritt.
Typische Beispiele für Systemsperren sind:
• Wenn die Umgebungstemperatur unter dem
unteren Grenzwert und über dem oberen
Grenzwert für die Start-Stopp-Funktion liegt.
• Kühlmitteltemperatur unter Schwellenwert
(Wert hängt von Umgebungstemperatur ab).
• Scheibenheizungen sind eingeschaltet.
• Batterieladung für Start-Stopp unzureichend,
zu hohe Stromaufnahme, Batterie zu kalt oder
Batterie ist defekt.
• Fahrertür wurde geöffnet und Fahrzeug hat
noch nicht 5 km/h erreicht.
• Durch Motormanagement (z. B. während
DPF-Regeneration).
• Die ABS-Warnleuchte leuchtet auf oder das
Fahrzeug steht auf stark geneigter Fahrbahn.
• Hohe elektrische Last mit
Gesamtstromaufnahme durch Fahrzeug über
50 A.
• Ford-Standdrehzahlregelung (U/min) aktiviert.
• Unbekannte Batterien eingebaut oder Sensor
- Batterieüberwachung defekt oder ausgebaut.
• ECO-Taste gedrückt (LED leuchtet).
• Fahr- oder Kupplungspedal nicht freigegeben.
Dauerlast von mehr als 100 mA an jeder
Batterie bei ausgeschalteter Zündung. Sensor
- Batterieüberwachung kann
Batterieladezustand nicht korrekt erfassen.

• Fahrzeug befindet sich im Werks- bzw.
Transportmodus.

Hi großräumig Fordfahrende,

gerade aus dem Urlaub zurück. Kiste läuft einfach. 2437km. Ca. 2000 davon AB. 209ltr. Diesel. 8,6ltr. im Schnitt.
Bin gerade mal wieder sehr zufrieden.
Kurz vor München hat mich gestern ein Tesla überholt. Ob der bei dem Tempo wohl bis Nürnberg gekommen wäre....

Eigentlich ist mein Custom mit 155PS ein bisschen übermotorisiert aber da gibt es hier ja diverse Vertreter, die das komplett anders sehen und schee is scho 😁.
Die Abregelgrenze bei 164 (Tacho) habe ich bisher nur zwei, dreimal testweise erreicht. 150 fahr ich manchmal, um aus einem Pulk rauszukommen oder, um nicht so im Weg zu stehen. Aber das ist ein auf D beschränktes Problem. Überall sonst darf man eh' nur max. 110...130 fahren.

Karre ist nun genau 6 Jahre alt. Abgesehen von zwei kleineren selbst verschuldeten und zwei größeren fremdverschuldeten Unfallschäden, die die Lachschichten an einigen Stellen verstärkt haben 🙂, und den hinlänglich bekannten fordschen Skurrilitäten (dit Hupen ham wa ihm allerdings abjewöhnt), keine Probleme.
Start/Stopp geht mit dem ersten Batteriesatz immernoch und, weil das letztens irgendwo hochkam, auch beide Schlüssel funktionieren ohne Probleme.

Mein Heckregal bewährt sich täglich und, obwohl es einige sehr interessante Lösungen im Kofferraumausbauten-Thread gibt, die meinem Teil in punkto Campingkomfort überlegen sind, ist es m.E. mit Abstand das alltagstauglichste, was bisher vorgestellt wurde.

Spiele übrigens mit dem Gedanken, nach nunmehr 155000 km mal die Injektoren checken und das DPF reinigen zu lassen.
Was meint die geschätzte Fachschaft dazu?

Wie bereits schonmal erwähnt, werde ich das Auto solange fahren, bis es auseinanderfällt oder sich eine sinnvolle Lösung des Antriebsproblems abzeichnet.

Bin letztens mal mit 'nem Daimler-Bus-Taxi hinten mitgefahren. Man is dit enge.

MffG

Injektoren prüfen läuft auf Neukaufempfehlung hinaus
Hab schon Injektoren prüfen lassen, als Test, die überholt waren ( mit Prüfprotokoll !! )
Fazit, alle defekt, obwohl alle bestens funktionierten

Die Prüfmaschine für die Dinger kostet über 100 000 € und das Geld muss natürlich reinkommen
Ist nur Geldschinderei der Werkstätten.
3x prüfen 3 unterschiedliche Ergebnisse

Wenn der Motor sauber läuft, vergiss den Zirkus
Ausser du hast paar 1000 € übrig, dass du zum Fenster rauswerfen willst

Rücklaufmengenmessung ist selbst durchführbar und am aussagekräftigsten...kostet aber einen Bettel

Danke für die klaren Worte.
Was sagt die Rücklaufmengenmessung denn aus?
MffG

Zeigt Undichtheiten im inneren des Injektors auf
Sind diese zu groß, fehlt der Kraftstoff dann für die Einspritzung, weil er zurückgeführt wird ins System

Allerdings sagt die Rücklaufmenge nix über das Spritzbild aus.

Und es gibt durchaus seriöse Firmen, welche die Injektoren prüfen können...

Die Firma Bosch macht solche Überprüfungen

Die Boschdienste sind nicht mehr das was sie mal waren! Solange der Motor normal läuft würde ich die Injektoren in Ruhe lassen. Don't touch a running System!

Das SB hörst du meist, in "knattern" rauchen unrunder Mortorlauf ect

Zitat:

@fofodave schrieb am 28. September 2019 um 14:18:32 Uhr:


Allerdings sagt die Rücklaufmenge nix über das Spritzbild aus.

Und es gibt durchaus seriöse Firmen, welche die Injektoren prüfen können...

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