Totalschaden
30iger Zone. Komme an Kreuzung, schaue nach rechts, nix schaue nach links nix kommt mir ein auto entgegen sie schaut auch nach rechts, sagt aus hat kein auto gesehen. Ich fahre an, da kommt ein Auto von links ca 60 kmh rammt mich und kommt ca 50 m danach zum stehen. Alle Zeugen sagen aus das er zu schnell war. Der Raser hatte Vorfahrt. Mein Auto 1er BMW Totalschaden, alle 6 Airbacks auf Rahmen verzogen. Was soll ich machen? Darf der andere die Vorfahrt erzwingen? Ich bin danach mit meiner Frau Ihrem Auto die Stecke abgefahren mit 30 und hätte jederzeit bremsen können. Bremsweg ca 8 m.
Was würdet ihr machen?
Gruß Ronny
Beste Antwort im Thema
Hallo! Ich würde erst einmal den kleinen Kratzer am Volvo suchen, und da ein Aufkleber anbringen: "Hier zerschellte ein BMW 1er" und dann es wie Geely machen: Volvo kaufen! MfG Tom
52 Antworten
Dodo, komm mal bitte runter.
Ich bin auch kein Freund davon, dass man sich bei lupenrein (also wo ich die Geschichte genau kenne) schuldigem Verhalten in Tricksermanier rausmogelt. Man sollte zu seinen Taten stehen.
Nur da wir fast alle nicht dabei waren und es immerhin eine Grauzone zwischen 100% Schuld und Teilschuld in der Haftungsfrage gibt, soll er sich anwaltlich beraten lassen. Damit habe ich nicht gesagt, dass er keine Schuld hat. Die Frage ist, inwieweit er haften muss, wenn das Ereignis von allen Seiten beleuchtet worden ist.
Alles Dinge, die wir nicht wissen.
Natürlich wiegt der Vorfahrtsverstoß am schwersten, das ist doch gar nicht die Frage.
cheerio
Zitat:
Original geschrieben von dodo32
..wie geil: man nimmt einem anderen die Vorfahrt und sucht dann die Schuld bei dem, der die Vorfahrt hatte. Unrechtsbewusstsein = 0 = typisch Deutsch = typisch dieses Forum. Immer die anderen, nie man selbst. 🙄 Wenn ich das nächste mal besoffen aus der Kneipe komme und es mich auf die Schnauze haut verklag ich den Wirt, der hat mir ja schließlich den Alkohol ausgeschenkt 🙄
In diesem Falle sehe ich es nicht so wie Du.
Es gilt immer, und darauf baut sich der Verkehr auf, der Vertrauensgrundsatz. Ich kann immer darauf vertrauen, das sich alle die sich um mich herum befinden auch an die STVO halten.
Ich diesem Falle wurde das Vertrauen missbraucht. Die vorgeschriebene Geschwindigkeit wurde überschritten, wäre sie eingehalten worden, wäre es nicht zum Unfall gekommen.
So hart wie Du hier urteilst, urteilst Du nur so lange bis Du mal selbst in dieser Lage steckst.
Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
In diesem Falle sehe ich es nicht so wie Du.Zitat:
Original geschrieben von dodo32
..wie geil: man nimmt einem anderen die Vorfahrt und sucht dann die Schuld bei dem, der die Vorfahrt hatte. Unrechtsbewusstsein = 0 = typisch Deutsch = typisch dieses Forum. Immer die anderen, nie man selbst. 🙄 Wenn ich das nächste mal besoffen aus der Kneipe komme und es mich auf die Schnauze haut verklag ich den Wirt, der hat mir ja schließlich den Alkohol ausgeschenkt 🙄
Es gilt immer, und darauf baut sich der Verkehr auf, der Vertrauensgrundsatz. Ich kann immer darauf vertrauen, das sich alle die sich um mich herum befinden auch an die STVO halten.
Ich diesem Falle wurde das Vertrauen missbraucht. Die vorgeschriebene Geschwindigkeit wurde überschritten, wäre sie eingehalten worden, wäre es nicht zum Unfall gekommen.So hart wie Du hier urteilst, urteilst Du nur so lange bis Du mal selbst in dieser Lage steckst.
Vertrauensgrundsatz im Straßenverkehr? Jo, Gegenverkehr und so, da muss ich wohl mehr vertrauen, als mir lieb ist. Darüber hinaus traue ich maximal mir selbst und bei Vorfahrtsgeschichten schaue ich stets 2 - 3 mal. Was bringt mir das Vertrauen, wenn es mich den Hals kostet? Das ist genau das gleiche Thema wie mit den Radfahrern. Einfach mal rausfahren. 🙄 Dumm ist nur, dass deren Schädel nachher zersplittert am Boden liegt, und nicht meiner. Also, was haben sie davon gehabt? Richtig, nichts! Und ich hab auch nix davon, wenn mich ein 40 Tonner mitnimmt. Im Gegenteil, sollte ich den Scheiß überleben habe ICH das schlechte Gewissen gegenüber dem Fahrer. Ihr solltet mal Eure innere Einstellung gegenüber anderen überprüfen und nicht nur auf Euer vermeintiches Recht beharren. Was ist das für ne beschissene Welt hier? Rücksicht predigen und keiner hält sich drann? Na dann: weitermachen! 😠
Sorry für die deutlichen Worte, aber da platzt mir der Arsch. Meine Fresse, aufpassen lautet die Parole. Ob ich Vorfahrt habe, oder nicht. Ob es einen Vertrauensgrundsatz gibt, oder nicht. Aufpassen, aufpassen, und nochmal: aufpassen! Ich kann doch nicht mit der Einstellung ins Auto steigen: "der Anwalt wird's schon regeln". So bin ich nicht erzogen worden. Ich habe gelernt, mich stets nach bestem Wissen und Gewissen zu verhalten. Und mein Gewissen sagt mir: 2 x schauen, und dann fahren denn Vertrauen ist gut, und Kontrolle besser.
In einer 30-Zone gilt doch in der Regel Rechts-vor-Links. Warum musste der TE seinem Unfallgegener Vorfahrt gewähren, wenn dieser von links kam?
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Zitat:
Original geschrieben von W 8993
In einer 30-Zone gilt doch in der Regel Rechts-vor-Links. Warum musste der TE seinem Unfallgegener Vorfahrt gewähren, wenn dieser von links kam?
Das weis nur der TE, denn Er schreibt ja im Eingangspost:
Zitat:
30iger Zone. Komme an Kreuzung, schaue nach rechts, nix schaue nach links nix kommt mir ein auto entgegen sie schaut auch nach rechts, sagt aus hat kein auto gesehen. Ich fahre an, da kommt ein Auto von links
Entweder er hatten nun Vorfahrt, oder dem Schadensbild nach zu urteilen, kam ihm doch einer entgegen - oder beides?. 😁 Wie auch immer. Der Eingangspost hinterlässt genügend Interpretationsspielraum und so kommen die Kommentare dann zustande. Völlig normal hier
Zitat:
Original geschrieben von W 8993
In einer 30-Zone gilt doch in der Regel Rechts-vor-Links. Warum musste der TE seinem Unfallgegener Vorfahrt gewähren, wenn dieser von links kam?
Das sollte normalerweise so sein. Aber in 30-er Zonen gibt es öfters mal Regelungen, die es da eigentlich nicht geben sollten.
Wenn der TE schon davon spricht, gehe ich davon aus, dass die Beschilderung eben was anderes als rvl angeordnet hat.
Zitat:
Original geschrieben von Moorteufelchen
Sic.Zitat:
Also für mich liegt eine Rechts vor Links verletzung vor
Ich muss mich korrigieren: Natürlich war das
nichtder Grund der Vorfahrtsverletzung, bei einer Rechts vor Links Verletzung wäre natürlich die Schuld beim Gegner (genauso wie moorteufelchen schrieb ). Richtig war, was mein Vorposter schrieb: Der TE hatte angegeben, dass er hatte keine Vorfahrt hatte.
Aber die Diskussion über die 30er Zone lässt mich insgesamt zweifeln.
Amen
Zitat:
Original geschrieben von dodo32
Vertrauensgrundsatz im Straßenverkehr? Jo, Gegenverkehr und so, da muss ich wohl mehr vertrauen, als mir lieb ist. Darüber hinaus traue ich maximal mir selbst und bei Vorfahrtsgeschichten schaue ich stets 2 - 3 mal. Was bringt mir das Vertrauen, wenn es mich den Hals kostet? Das ist genau das gleiche Thema wie mit den Radfahrern. Einfach mal rausfahren. 🙄 Dumm ist nur, dass deren Schädel nachher zersplittert am Boden liegt, und nicht meiner. Also, was haben sie davon gehabt? Richtig, nichts! Und ich hab auch nix davon, wenn mich ein 40 Tonner mitnimmt. Im Gegenteil, sollte ich den Scheiß überleben habe ICH das schlechte Gewissen gegenüber dem Fahrer. Ihr solltet mal Eure innere Einstellung gegenüber anderen überprüfen und nicht nur auf Euer vermeintiches Recht beharren. Was ist das für ne beschissene Welt hier? Rücksicht predigen und keiner hält sich drann? Na dann: weitermachen! 😠Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
In diesem Falle sehe ich es nicht so wie Du.
Es gilt immer, und darauf baut sich der Verkehr auf, der Vertrauensgrundsatz. Ich kann immer darauf vertrauen, das sich alle die sich um mich herum befinden auch an die STVO halten.
Ich diesem Falle wurde das Vertrauen missbraucht. Die vorgeschriebene Geschwindigkeit wurde überschritten, wäre sie eingehalten worden, wäre es nicht zum Unfall gekommen.So hart wie Du hier urteilst, urteilst Du nur so lange bis Du mal selbst in dieser Lage steckst.
Sorry für die deutlichen Worte, aber da platzt mir der Arsch. Meine Fresse, aufpassen lautet die Parole. Ob ich Vorfahrt habe, oder nicht. Ob es einen Vertrauensgrundsatz gibt, oder nicht. Aufpassen, aufpassen, und nochmal: aufpassen! Ich kann doch nicht mit der Einstellung ins Auto steigen: "der Anwalt wird's schon regeln". So bin ich nicht erzogen worden. Ich habe gelernt, mich stets nach bestem Wissen und Gewissen zu verhalten. Und mein Gewissen sagt mir: 2 x schauen, und dann fahren denn Vertrauen ist gut, und Kontrolle besser.
Achte einfach mal bewusst darauf das du darauf vertraust das der andere das macht was in der STVO steht. Würdest Du das nicht machen wärst Du die Verkehrsbremse der Nation, würdest fast auf der Stelle stehen.
KlickZitat:
Dieses vorausgesetzte gegenseitige Vertrauen ermöglicht erst die Flüssigkeit und Leichtigkeit des Verkehrs. Wäre es nicht selbstverständlich, bei Grün zu fahren und bei Rot zu stehen, müsste man in jeder Fahrsituation neu entscheiden, was passieren könnte und von welcher Seite nun die Gefahr kommen würde.
Ich gebe zu auf meiner Dicken bin ich devensiver als im Auto unterwegs, vertraue nicht unbedingt darauf das mich jeder auch sieht, da hängt auch wirklich mein Arsch dran.
Da Du auf das vermeindliche Recht pochst, das ist hier fehl am Platze. Davon auszugehen das andere meine Vorfahrt beachten hat nichts mit "auf das Recht pochen" zu tun.
Ich bin mal mit meiner Dicken duch einen Ort gefahren, das stand ein Auto in einer Seitenstraße, wollte auf die Hauptstraße. Es stand einfach da, ich bin da ich drauf vertraut habe das er mich vorbei lässt ganz normal weiter, kurz bevor ich ihn passiert habe schießt er auf die Straße, nur mit viel Glück und Können konnte ich noch ausweichen.
Habe ich hier auf mein Recht gepocht ?
Der Vt ist dann sofort aus seinem Auto ausgestiegen und in meine Richtung gerannt, ich habe kurz gewartet, er hat sich ganz doll entschuldigt.
Ich muss mal was richtig stellen, es geht mir nicht darum meine Schuld abzuwaelzen.
Seid 1983 habe ich meinen Fuererschein bisher ohne Unfall !
Was mich nur aergert ist das der andere den Unfall verhindert haette wenn er sich an die Geschwindigkeit gehalten haette.
Er hatte ein grosses 30iger Schild vor sich und ja er hatte Vorfahrt.
Seine Geschwindigkeit ist nicht von mir und den Zeugen geschaetzt sondern vom Gutachter auf Grund des Schadens an meinem Auto
Gruss Ronn
Zitat:
Original geschrieben von Ronny1201
Was mich nur aergert ist das der andere den Unfall verhindert haette wenn er sich an die Geschwindigkeit gehalten haette.
Er hatte ein grosses 30iger Schild vor sich und ja er hatte Vorfahrt.
Seine Geschwindigkeit ist nicht von mir und den Zeugen geschaetzt sondern vom Gutachter auf Grund des Schadens an meinem Auto
Was du immer noch nicht schlüssig erklärt hast: Der Volvo soll
DIRreingefahren sein, aber bei deinem BMW ist die Front vollkommen Matsch.
Verstehe ich nicht.
Zitat:
Original geschrieben von rheinschiene
Du hättest den Unfall vermeiden können, wenn du deine Vorfahrt nicht erzwungen hättest.
Wir haben ja hier gelernt, dass der Vertrauensgrundsatz gilt. Wäre es kein Volvo sondern ein 40 Tonner gewesen, hätte der sicher auch Teilschuld bekommen, so wie der Volvo Mann. Dumm wäre nur gewesen, dass der TE mit hoher Warscheinlichkeit nix davon gehabt hätte 😁😁
Zitat:
Original geschrieben von rheinschiene
Du hättest den Unfall vermeiden können, wenn du deine Vorfahrt nicht erzwungen hättest.Zitat:
Original geschrieben von Ronny1201
Was mich nur aergert ist das der andere den Unfall verhindert haette wenn er sich an die Geschwindigkeit gehalten haette.
Er hatte ein grosses 30iger Schild vor sich und ja er hatte Vorfahrt.
Seine Geschwindigkeit ist nicht von mir und den Zeugen geschaetzt sondern vom Gutachter auf Grund des Schadens an meinem Auto
Wo hat er bitte was
erzwungen?
Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
Wo hat er bitte was erzwungen ?Zitat:
Original geschrieben von rheinschiene
Du hättest den Unfall vermeiden können, wenn du deine Vorfahrt nicht erzwungen hättest.
uups .. da habe ich etwas verdreht ...
Zitat:
Original geschrieben von rheinschiene
uups .. da habe ich etwas verdreht ...Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
Wo hat er bitte was erzwungen ?
Danke.😉
Was sagt die Polizei, ist er etwa ein Autobumser gewesen, der als er Dich anfahren gesehen hat, beschleunigt, und drauf gezielt hat?
Wenn es auf diese Art, ein Wiederholungstäter ist, würde ich nicht lange fackeln und auf jeden Fall einen Anwalt hinzuziehen und den Verband der KFZ-Versicherer befragen lassen, ob der Fahrer in letzter Zeit öfter auffällig geworden ist.