theoretische Haltbarkeit von Auto
Folgende Frage treibt mich schon länger um. Mir fehlt leider das nötige technische Wissen, um sie selber beantworten zu können:
Woran geht ein Auto eigentlich zu Grunde?
Um die Frage diskutieren zu können, würde ich vorschlagen, wir nehmen folgende Bedingungen an:
- Auto wird nach Herstellerangaben Scheckheftgepflegt
- Fahrerprofil ist auf die Kilometer bezogen so was wie 70% BAB / 20% Landstraße / 10% Stadt
- Fahrer geht normal mit seinem Auto um.
- Äußere Faktoren lassen wir mal außen vor (Unfälle oder auch Durchrosten)
- Wir fahren ca 50.000 km im Jahr
Wenn nun alle Services eingehalten werden und der Fahrer sorgsam mit seinem Auto umgeht, woran stirbt denn ein Auto dann?
Beste Antwort im Thema
Die meisten sterben aus Langeweile und werden nach Sueden oder Osten verkauft.
620 Antworten
Auf die Gefahr hin, dass sich Mancher wieder auf den Schlips getreten fühlt, aber wir hatten auch drei Fahrzeuge mit hoch eingebauten Nebelscheinwerfern und davon waren zwei Stück vom Modell W124. Wir haben die Teile auch bei dichtem Nebel ausprobiert.
Seitdem haben wir nur noch Fahrzeuge mit tief sitzenden Nebelscheinwerfern gehabt - und man sieht wegen der "Unterwanderung" des Nebels wirklich mehr als bei den hoch eingebauten NSW.
Und Schnee usw. mit Fernlicht etc. - kann ich alles bestätigen. Da kann man lieber abgeblendet oder noch mit NSW, wenn vorhanden, weiterfahren.
Die werden sich damals bei Mercedes schon etwas dabei gedacht haben, vielleicht. Aber in der Praxis haben bis jetzt nur die "Tiefflieger" ihre Bestimmung erfüllt, was ich festgestellt habe.
cheerio
Bereits einfachste (!) Physikalische Überlegungen lassen nur den einen Schluss zu.
Nämlich das nur ein Tief angebrachter NSW wirklich seine Funktion erfüllen kann.
Zitat:
Original geschrieben von där kapitän
Die werden sich damals bei Mercedes schon etwas dabei gedacht haben, vielleicht. Aber in der Praxis haben bis jetzt nur die "Tiefflieger" ihre Bestimmung erfüllt, was ich festgestellt habe.
Entweder Design-Aspekte oder die Überlegung, dass die Scheinwerfer eher wegen der besseren Sichtbarkeit für andere am Tage höher angebracht werden. Die Ausleuchtung im Dunkeln hat sicherlich keine besondere Priorität gehabt.
Gruß
Michael
Nebelscheinwerfer könne auch Hoch angebracht werden, dann aber sehr hoch. Die sind dann auf dem dach vom LKW.
Das hat physikalsiche Hintergründe. Bei Hella gibt es Infos dazu wenn es interessiert.
Beim PKW ist es aber einfacher tiefe NSW zu verbauen. Am besten sind welche mit Linsen, weil diese das Licht bündel und damit weniger Streulicht erzeugen.
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Also zumindest mir ist noch nie ein Fahrzeug mit Nebelscheinwerfern (meinetwegen bei Tag, als TFL-Ersatz oder zur Erhöhung des Selbstvertrauens, wie hier suggeriert) entgegen gekommen, dass mich dann geblendet hätte (weder bei NSW unten in der Schürze noch oben im Scheinwerfer).
Dazu ist deren Helligkeit und Lichtfarbe auch viel zu wenig "aggressiv", was man von etlichen Xenon-Hauptscheinwerfern und vor allem auch den TFL-Leuchten nicht behaupten kann.
Daher halte ich die Diskussion, NSW nicht als TFL zuzulassen, nach wie vor auch für eine Scheindiskussion.
Die Sache mit der NSL ist hingegen eine ganz andere, zumal deren Einsatz ja auch an ein Tempolimit gekoppelt ist. Den NSL-Schalter insofern mit einem elektronischen Geschwindigkeitsbegrenzer zu koppeln, dafür wäre auch ich, denn es ist einfach zum Kotzen, wie viele Idioten vor allem nachts mit NSL herumfahren!
Wenn die Scheinwerfer richtig eingestellt sind, ist das kein Problem.
Als ich mein Vorschaltgerät repariert habe, habe ich alles mit Markierungen zusammengebaut, damit die grundsätzliche Position stimmt, und für einen Groschen in die Kaffeekasse nebenan beim Karosseriebauer einstellen lassen.
Der Krempel wird demnächst 20 Jahre alt, gibt's immer noch Leute, die davon geblendet werden? 😉
Wenn das Licht ungewohnt ist, sollte man auch nicht ständig reingucken, dann ist natürlich auch die Blendwirkung größer.
Und vorgestern hatte ich einen "Selbstwechsler" im alten Touran hinter mir, der hatte fahrerseitig sein Halogenlicht fast auf Flakstellung. Gott sei Dank habe ich einen abblendenden Innenspiegel, aber der Gegenverkehr konnte einem schon leid tun.
cheerio
Zitat:
Original geschrieben von Provaider
Nebelscheinwerfer könne auch Hoch angebracht werden, dann aber sehr hoch.
Können schon, dürfen aber nicht. Nicht höher als die des Abblendlichtes ist die Vorgabe. 😉
Mercedes hatte die aus einem guten Grund im Hauptscheinwerfer, so wurden die zusammen mit dem Abblendlicht von der Leuchtweitenregulierung verstellt und die Lichtverteilung passt auch bei hoher Beladung. Dieses "Billigzeugs" was da meist in den unteren Stoßfängern hängt ist nicht an der LWR.
Tempolimit mit NSW halte ich für übertrieben, aber technisch wäre es simpel die ebenso wie die NSL ab einer gewissen Geschwindigkeit automatisch zu deaktivieren. Abbiegelicht geht ja auch nur bis 40km/h weil es darüber keinen Vorteil mehr bietet.
Tja, irgendwo sind eure Theorien wohl an der Praxis vorbei:
http://www.autobild.de/artikel/nebelscheinwerfer-im-test-521623.html
(Den Link hätte man mit 10 Sekunden Googeln auch selber gefunden, ich hoffe, das anklicken überfordert hier niemanden).
Man hat bei MB die Nebelscheinwerfer nach oben gesetzt, weil sie da funktionieren.
Trotzdem bleiben die unter dem Sichtfeld des Fahrers und blenden durch eine Sorgfältige Lichtbündelung erheblich weniger als bei anderen Herstellern.
Bringen tun Nebelscheinwerfer sowieso nur etwas, wenn die Sichtweite unter 50m beträgt und schneller wie 50km/h möchte dabei niemand wirklich fahren. Vor allem aber muss man dazu logischerweise zwingend das Abblendlicht auslassen. Ich wäre sowieso für eine Schaltung wie in manchen Exportländern, dass die Nebelscheinwerfer nur bei ausgeschaltetem Abblendlicht zwangsweise funktionieren...
Alles andere ist Blödsinn.
Hier ist der Link nochmal mit Bildern:
http://www.autobild.de/.../nebelscheinwerfer-im-test-521834.html#bild0
Na ja, der Test ist wieder mal (Auto)BILD-typisch:
Der Beleg, dass NSW bei einigen Autos besser und bei anderen schlechter sind (und bei einigen so schlecht, dass deren Lichtkegel quasi vor dem eigentlich Blick-Auftreffpunkt vor dem Fahrer auf der Straße endet) ist ansich noch kein Beleg dafür, dass alle NSW nutzlos sind, nicht wahr.
Letztlich behauptet das der Artikel nicht, aber durch den Desingaspekt wird das schon ein wenig suggeriert.
Es ist halt wie im wahren Leben: Man sollte prüfen, bevor man sich "ewig" bindet, auch das Licht (und bei Frauen das "Fernlicht"...😁) und ggf. vorhandene NSW.
Dann kommt der Aspekt der StVO ins Gespräch und NSW wird Blendung unterstellt, aber mit keinem Beispiel belegt oder technisch begründet. Für mich daher weiterhin eine urbane Legende (wie die Vogelspinne in der Yucca-Palme), denn bis heute ist mir kein Auto mit NSW entgegen gekommen, das mich durch seine NSW geblendet hätte.
Dann wird quasi ohne größeren Bruch auf die NSL eingegangen, die sehr wohl massive Blender sind und deren Nutzung vor allem einem Tempolimit unterliegt, woran sich die zahlreichen Gewollt- & Ungewollt-Nutzer aber einen Dreck scheren, wie meine Fahrpraxis seit 1978 fast täglich zeigt.
Da sie auch niemals in den eigenen Rückspiegel schauen, fällt ihnen auch gar nicht auf, dass der Hintermann in seinem Auto 1.) hell erleuchtet und 2) ganz rot im Gesicht ist, aber selbst wenn, würden sie sich wohl kaum wundern, warum das so ist..., auch wenn einen eine Warnlampe im Schalter oder gar KI anschreit, so what...!
Beides, also NSW und NSL, in Bezug auf die Blendwirkung in einen Topf zu schmeißen ist aber plumpeste Vereinfachung und zumal faktisch falsch - also BILD-Zeitungs-typisch!
Zumal den NSW Blendung unterstellt wird (worunter man erstmal die Fremdblendung des Gegenverkehrs verstehen würde), im Test dann aber Eigenblendung durch Streulicht festgestellt wird..., 😁
Zitat:
Original geschrieben von Mark-86
(Den Link hätte man mit 10 Sekunden Googeln auch selber gefunden, ich hoffe, das anklicken überfordert hier niemanden).
Ja, hätte man. Deine beiden Links Beweisen aber 1a, dass das absolute Zeitverschwendung wäre...
Ein NSW Test ohne Nebel...
Dabei wird im "Test" ganz klar gesagt, wie die Blendung entsteht: die Wassertröpfchen wirken wie eine Linse. Die wenigsten Strahlen gehen durch, die meisten werden gebrochen oder Reflektiert. Was zur Eigenblendung führt.
Wenn nun ein NSW unten am Auto montiert ist kann er mehr Lichtstrahlen aussenden, die nicht auf einen Tropfen treffen als ein NSW, welcher höher montiert ist. Weil dieser eben schon mitten in der Suppe hängen kann.
Was habe ich also nun von einem zwar sorgfältig gebündeltem Strahl, welcher direkt hinter dem Scheinwerfergehäuse auf Wassertropfen trifft und dadurch zum großen Teil gebrochen und reflektiert wird? Nichts...
Mit Nebel könnte man im Hella Lichtkanal auch schlecht messen.
Da wurden nicht nur Bilder geschossen, sondern im Lichtkanal wissenschaftlich gemessen, und der Forenuser weis es wieder, wie immer, besser.
Dann les weiter fleißig deine Publikationen aus dem ASV.
Gruß von jemandem,der sowieso immer mit Fernlicht unterwegs ist, mir doch egal, was der Rest noch sehen kann. 😁😁
mfg
Zitat:
Original geschrieben von Go}][{esZorN
Gruß von jemandem,der sowieso immer mit Fernlicht unterwegs ist, mir doch egal, was der Rest noch sehen kann. 😁😁mfg
Eben!
Auch als Geisterfahrer wird man mit Dauerfernlicht viel besser gesehen!
Warum Dauerfernlicht dann also verboten ist, das versteht kein Mensch!
Echt jetzt...😰 😁 😰
Zitat:
Original geschrieben von Taubitz
Eben!
Auch als Geisterfahrer wird man mit Dauerfernlicht viel besser gesehen!
Warum Dauerfernlicht dann also verboten ist, das versteht kein Mensch!Echt jetzt...😰 😁 😰
Was passiert eigentlich, wenn sich zwei Geisterfahrer entgegenkommen?
Und was, wenn die beiden mit Fernlicht unterwegs sind?
Fragen über Fragen....
😁
mfg