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Tesla Test mit Alpenfahrt

Tesla Model S
Themenstarteram 7. Juni 2015 um 15:13

Hallo zusammen

Hier möchte ich von einer Test (Normal) Fahrt mit dem Tesla berichten.

Diesen Bericht habe ich in einem anderen Forum veröffentlicht und wurde selbstverständlich von den dortigen Teslapäpsten sofort mit diversen Rechenkünsten widerlegt.

Aber es bleibt trotzdem dabei:

Die gebunkerten "Reichweiten" stimmen mit den realen "Reichweiten" nur bei ganz bestimmten Fahrverhältnissen.

Fahrstrecke: Steinmaur - St. Moritz und retour. Ca. 220 km
Fahrzeug: Tesla 85 Performence, 20" Bereifung mit Pirelli zero etc.
Äussere Bedingungen: Auto schwarz, Aussentemperatur - 35 Grad das heisst inkl Dauerklima!
Hinweg:
- Strecke Steinmaur - Thusis: Praktisch nur AB mit Tempo ca. 125 - 129. Fahrkilometer 157
Abfahrtreichtweite 460 km Verbrauchreichweite 237 km
Verhältnis Fahrkilometer zu Verbrauchkilometer: 157 : 237
- Strecke Thusis - St. Moritz: Passtrecke mit permanenter Steigung Julierpass bis Passhöhe,
anschliessend Gefälle Passhöhe bis St. Moritz. Fahrkilometer 57
Abfahrreichweite 223 km Verbrauchreichweite 145 km
Verhältnis Fahrkilometer zu Verbrauchkilometer: 57 : 145 (!)
Sicherheitshalber Klimatemperatur etwas erhöht. Anstatt 20 / 20 auf 21 / 23.
Retourweg:
- Strecke St. Moritz - Thusis: Passtrecke mit wenig Steigung bis Passhöhe und langer Gefällestrecke bis Thusis mit entsprechender Rekuperation. Fahrkilometer 60
Abfahrreichweite 486 km Verbrauchreichweite 64 km (!)
Verhältnis Fahrkilometer zu Verbrauchskilometer: 57 : 64 (!)
- Strecke Thusis - Steinmaur: Praktisch nur AB wie Hinweg Aussentemp. inzwischen 35 Grad
Fahrkilometer 170
Abfahrreichweite: 422 km Verbrauchsreichweite 240 km
Verhältnis Fahrkilometer zu Verbrauchskilometer: 157 : 240
Gesamtbilanz: Die theoretische Anfangsreichweite von 480 km würde theoretisch für die gesamte Strecke Hin- und Retourweg reichen (460 km) Grau lieber Freund ist alle Theorie denn ohne Supercharger in St. Moritz wäre das unmöglich zu machen.
Über das Auto brauche ich mich nicht auslassen jedoch nach meiner Meinung grosser Mangel: Unbeleuchteter Warnblinkschalter versteckt angeordnet und in einem Tunnel nicht sichtbar.
Auch darf ich sagen, dass die Laufruhe während der AB-Fahrt nicht besser ist wie mit meinem Benz. Daran ist aber die Bereifung schuld.
Auch noch ein etwas aussagekräftiger Wert: Die Leistung bei gleichmässigem Tempo 125 km/h und voll Klima (20 + 20 Grad) beträgt ca. 36kW oder 50PS.
Nun noch ein nicht repräsentativer Spritkostenvergleich:
Vergleich: AMG E55 210-er gegen Tesla P85
Teststrecke: Julierpass Bivio - St. Moritz
Höchstgeschwindigkeiten: Sicherheitshalber nicht erwähnenswert!
Treibstoffkosten auf 100 km umgerechnet: 7 sFr entsprechen 4,9 l bei Tesla gegenüber 25 sFr entsprechend 16 l beim AMG. Beim Tesla wird aber die 320 kW Anzeige sehr oft erreicht.
Fahrspass: Beim Tesla eindeutig grösser und das war nur der "schwache Tesla" mit ca. 400 PS!
Facit: Tesla als Funauto absolut weil ich keinen Motorenlärm brauche, als Alltagsauto wegen Batterieladungsproblemen nur bedingt brauchbar.

Gruss

Hubi

Beste Antwort im Thema

Gerne. Ich habe in Italien einen Tesla Fahrer getroffen der mit 55kWh 436 km über die Alpen gefahren ist. Bei 75 kwh wären das weit mehr als 500km. Ich habe das nicht geglaubt aber das Display mit eigenen Augen gedehen.

 

Der Verbrauch hängt halt doch auch beim EV in erster Linie vom Fahrer ab. Wenn der keine Erfahrung hat dann kann das beste Auto nichts dafür.

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Also die Reichweite die Du angibst ist ja nach Rated und nicht Typical. Das macht ja gar keinen Sinn. TESLA selbst sagt dass das nur unter Normbedingungen geht.

Zudem stellt sich die Frage nach Deinen Kenntnissen mit der Rekuperation. Es ist wie überall es liegt meistens am Fahrer.

Jetzt ist auch noch der Fahrer schuld, wenn die Erfahrungen nicht ins Konzept passen.

Der Vergleich mit einem 15 Jahre alten getunten 5,5l V8 hätte mich eher gestört. Der ist nun wirklich kein passender Vergleichspartner.

Ich habe gute zwei Monate gebraucht um Model S zu verstehen und mein Gasfuß anzupassen so das ich viel Spaß aber auch nie Probleme mit Reichweite habe. "Gasgeben " ist nicht das gleiche wie beim Benziner...

Meine allererste Erfahrung deckt sich mit diesem Bericht überein...danach wurden meine Reichweiten immer länger.

Aber auch Außenlack schwarz plus Breitreifen tragen die Verantwortung für Mehrverbrauch mit. Mein erster Model S war weis, ohne Glasdach, mit 19'' Bereifung...der neue ist Rot metallic mit Glasdach und sehr breiten 21 '' Rädern / Reifen (keine Tesla) ... Die Erfahrungen habe ich noch keine...Ende der kommende Woche werde ich aber schon wissen :-))

Du hast nicht zufällig Deinen Duchschnittsverbrauch vom Display abgelesen? Wäre interessant. Die vielen km und kW Angaben sind etwas verwirrend. Hochgerechnet müssen es aber irgendwo zwischen 25 und 30 kWh/100 km gewesen sein, was schon eine recht digitale Fahrweise voraussetzt. Auf spritmonitor.de liegt der höchste Durschnittsverbrauch aller Tesla Fahrer übrigens bei 23,66 kWh/100 km.

Wenn so also Dein Alltag aussieht ist der Tesla definitiv das falsche Auto für Dich:)

am 7. Juni 2015 um 19:28

Zitat:

Also die Reichweite die Du angibst ist ja nach Rated und nicht Typical

Erinnert mich an die fehlerhaften AMT Test.

Zitat:

Die gebunkerten "Reichweiten" stimmen mit den realen "Reichweiten" nur bei ganz bestimmten Fahrverhältnissen.

Ach was, als wäre das jetzt eine ganz neue Erkenntnis.

Was viele auch nicht begreifen ist, das jedes Häckchen bei Extras

der Bestellung den Verbrauch nach oben Treibt.

Ich fahre vergleichbare Strecken mit 200Wh/km mit meinem P85D. Entspricht genau der Typische Reichweitenanzeige. Und das mit max. erlaubter Schweizer Geschwindigkeiten +5km/h.

Null Problemo das Ganze. Einfach nicht dem Navi trauen :-D

Liege ich da falsch oder erzieht der Tesla auf Dauer zu Langsamfahren, um eine optimale Reichweite zu erzielen. Wer fährt, wie bisher kommt wahrscheinlich zu diesen Testergebnissen. Alte Tesla-Hasen kommen da sicher weiter.

Rated Range bringt garnix weil Norm.

36 kW ist nett, wichtig wäre aber mehr wieviel kWh/100 km (Tesla zeigt xxx wh/km an) du gebraucht hast weil da eben die Rekuperation mit greift.

Bei 130 km/h Autobahn komme zwischen 380 und 400 km weit. Ok eher 380 km.

Batterieladeproblem? Welches Problem? Oder meinst du Ladedauer. Ja das muss jeder selbst beurteilen ob er die 30-40 min gratis Laden am Supercharger hat oder nicht.

Zitat:

@DaimlerDriver schrieb am 7. Juni 2015 um 23:45:10 Uhr:

Liege ich da falsch oder erzieht der Tesla auf Dauer zu Langsamfahren, um eine optimale Reichweite zu erzielen. Wer fährt, wie bisher kommt wahrscheinlich zu diesen Testergebnissen. Alte Tesla-Hasen kommen da sicher weiter.

Was ist Langsamfahren?

Langsamfahren = permanent 80 hinter den LKW um mit dem Tesla nicht liegenzublieben...

Ich kenne das so vom Hybrid, anfangs habe ich ÜBER 6 Liter mit einem Prius gebraucht und am ende 4,5 Liter (Benzinäqivalent) Dabei war ich kein verkehrshinderniss, aber wie beim elektro auch muss man anders, nicht unbedingt langsamer fahren.

Man lernt wann man vom "gas" gehen muss um optimal zu rekpuerieren und hier wirft der tesla schon fast den anker und mit "one pedal" ist man auf einmal sehr "entspannt" unterwegs.

Ist auch nicht anders wie bei diesel und benzin...

Und beim car 2 go bin ich anfangs wie ein anfänger gefahren. der smart ed rekuperiert stark, hier braucht man ein gefühl wie man damit segeln kann.

Zitat:

@DaimlerDriver schrieb am 7. Juni 2015 um 23:45:10 Uhr:

Liege ich da falsch oder erzieht der Tesla auf Dauer zu Langsamfahren, um eine optimale Reichweite zu erzielen.

In seinem Fall erzieht ihn das Land, nicht der Tesla.

Zitat:

Wer fährt, wie bisher kommt wahrscheinlich zu diesen Testergebnissen.

In meinem Fall fahre ich mit dem Tesla nicht viel anders als mit dem Audi S5 Cabrio. 130 +- ist mein Reisetempo. Wenn ich es eilig habe und genug Strom im Akku fahre ich max. 170-180. Das entspricht der Dauerleistung des Motors und ist meiner Meinung nach am besten für Motor und Akku.

Zitat:

Alte Tesla-Hasen kommen da sicher weiter.

Eberhard, der bereits 160.000km gefahren ist, ist ein Reichweitenkünstler.

Der fährt aber auch dementsprechend.

Zitat:

@dean7777 schrieb am 8. Juni 2015 um 00:07:21 Uhr:

Was ist Langsamfahren?

Das wollte ich auch fragen.

Zitat:

@GandalfTheGreen schrieb am 8. Juni 2015 um 00:21:35 Uhr:

Langsamfahren = permanent 80 hinter den LKW um mit dem Tesla nicht liegenzublieben...

Das passiert nur wenn die Person auf dem Fahrersitz einen Fehler gemacht hat, sonst nicht. Oder man ist so geizig und will sparen.

Zitat:

Man lernt wann man vom "gas" gehen muss um optimal zu rekpuerieren und hier wirft der tesla schon fast den anker und mit "one pedal" ist man auf einmal sehr "entspannt" unterwegs.

Ich stelle den Tesla weit vor der Ampel auf N und lasse ihn rollen. Dann kurz vor der Ampel gehe ich wieder auf D und er rekuperiert schön runter bis ca. 8 km/h und dann muss ich noch mechanisch bremsen.

"Langsamfahren" ist meiner Meinung nach nicht losgelöst vom verwendeten KFZ zu betrachten. Motorleistung, Fahrwerk und Geräuschkomfort sind elementare Bestandteile einer solchen Betrachtungsweise. Wie schon einmal geschrieben, mein (noch) Range Rover dreht im 8. Gang bei 200 km/h ca 2800 U/min. Man hört ihn also nicht, er geht trotz hervorragender Geräuschisolierung in den übrigen Geräuschen unter.

Extremstes Beispiel ist der Bentley Mulsanne Speed meines Nachbarn, der fährt völlig unbeeindruckt weit über 200 km/h äußerst spurstabil und unglaublich leise, höchst beeindruckend!

Sein persönliches Wohlfühltempo muss jeder innerhalb der gesetzlichen Grenzen für sich selbst festlegen.

Wird man vom eigenen Auto allerdings dazu gezwungen, fährt man schlicht und ergreifend das falsche.

Zitat:

@pagani-zonda schrieb am 8. Juni 2015 um 09:37:52 Uhr:

Wird man vom eigenen Auto allerdings dazu gezwungen, fährt man schlicht und ergreifend das falsche.

Das sollte man aber vor dem Kauf wissen, oder?

PS: Und ist es wirklich so schlimm, wenn man statt mit 200 km/h mit 130 km/h fährt? Denn wo kann man schon noch ungestört 200 km/h fahren. Ich spreche aus Erfahrung, mit 200 km/h zu fahren ist Stress. Da kann mir niemand etwas anderes erzählen. (Immer der Gedanke "Zieh bitte nicht raus, bitte nicht, scheiße, Bremsen") Und wer mit 200 km/h fahren muss, sollte vielleicht mal seine Planungen überprüfen.

Mal Abgesehen von Ärzten bei einem Notfall, Nukleartechnikern bei einem Notfall.

Zitat:

@KaJu74 schrieb am 8. Juni 2015 um 09:44:19 Uhr:

Zitat:

@pagani-zonda schrieb am 8. Juni 2015 um 09:37:52 Uhr:

Wird man vom eigenen Auto allerdings dazu gezwungen, fährt man schlicht und ergreifend das falsche.

Das sollte man aber vor dem Kauf wissen, oder?

Völlig richtig, deshalb ist dies auch nicht dem Tesla ständig negativ anzulasten, er bleibt innerhalb seiner momentanen technischen Möglichkeiten.

Ein Forist hier schreibt ja, dass er es sich leisten kann mit dem Tesla mit 200 km/h in seine Firma zu fahren, ich könnte das nicht.

Ich persönlich fuhr früher gerne schnell, dann kam der Hund, zwangsläufig ein anderes Fahrzeug und mit ihm eine andere Wohlfühlgeschwindigkeit. Bei 130 km/h hätte ich in diesem allerdings das Gefühl zu stehen. In meinem Auto empfinde ich das österreichische Bummeltempo, welches ich von Zeit zu Zeit für Verwandtschaftsbesuche einzuhalten gezwungen werde als puren Stress!

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