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Tdi qualitativ schlecht und kurzlebig

Themenstarteram 28. September 2003 um 19:03

Hallo,

Also ich habe jetzt schon viele verschiedene Beiträge über die 1,9 und 2,5 L Motoren gelesen und bin echt verwirrt.

Ich fahre momentan einen 206 Hdi mit 2,0L und 66 KW und will mir jetzt einen A4 Avant tdi kaufen, will zwischen 9 und 12000 Euro ausgeben.

Für das geld gibts wohl einen Wagen zwischen 120 und 150Tkm, doch welcher Motor ist der bessere, oder auf was sollte ich beim Kauf besonders achten?

Ich lese auch immer LMM. Sollte ich mich vielleicht doch für eine andere Marke entscheiden?

Generell tendiere ich natürlich zu dem 2,5L Motor, doch mein Kumpel hat den, als Autom. mit Chip, und der kommt mir immer so schlapp vor. Angeblich 170PS?

Über zahlreiche Tips und viel positives zu Audi Tdi´s von erfahrenen Leuten wäre echt erleichternd, denn der A4 gefällt mir echt gut.

Gruß Fritz

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47 Antworten

Ich kann dir nur den 130 PS TDI 6-Gang empfehlen.

Übrigens!Ween du Pech hast kann der LMM auf 100 000 km 3 mal kautt gehen.

Themenstarteram 28. September 2003 um 20:29

Ist das nicht der 1,9L mit Pumpe Düse? Ab welchem Baujahr gibts denn den?

Der LMM kann auch bei anderen Marken kaputt gehen,ist schließlich ein Kaufteil einer Zulieferfirma,das hat ja nix mit Audi zu tun.

der lmm wird markenübergreifend kaputt und hat nichts und schon überhaupt nix mit der marke (des Lmm) zu tun - sondern nur mit der Feuchtigkeit, welche über den luftfilter und vorher beim kühlergrill in den luftstutzen gelangt.

Vor allem bei oder nach starkem regen oder wegen zu nahe auffahren werden diese teile kaputt.

lg

ty

Zitat:

Original geschrieben von tyconger

der lmm wird markenübergreifend kaputt und hat nichts und schon überhaupt nix mit der marke (des Lmm) zu tun -

Ist nur seltsam, das nur die Bosch LMM kaputt gehen.

Hitachi und Pierburg sind beiweiten nicht so anfällig!

Mein Pierburg hat mittlerweile 220.000km drauf!

Gruß

Manuel

Das muß bei der Entwicklung solcher Bauteile einkalkuliert werden. Der LMM gehört zu den Bauteilen, die nicht verschleißen und ein Autoleben halten müssen.

Verwunderlich ist das schon, daß gerade bei VW/Audi die meisten TDI Fahrer dieses Bauteil mindestens einmal ersetzen müssen. Ich würde mir keinen TDI mit 150.000km kaufen. Die Wahrscheinlichkeit ist doch sehr groß daß teure Reparaturen auf Dich zukommen. Mit 150.000 km ist die nominelle Lebensdauer fast erreicht (kommt auf bisherigen Fahrstil an). Defekte an Turbo, Injektoren, oder Zahnriementrieb gehen schnell in etliche tausend Euros. Das sollte man mit einkalkulieren. Natürlich gibt es auch TDI's die länger halten. Aber man sollte beim Gebrauchtwagenkauf auch auf die Komplexität und Anfälligkeit der Technik achten. Und da schneidet ein Diesel heute im Vergleich zum Benziner schlechter ab

Zitat:

Original geschrieben von Pit 32

Defekte an Turbo, Injektoren, oder Zahnriementrieb gehen schnell in etliche tausend Euros.

Naja, Du steckst die Preise doch schon etwas zu hoch an.

Gruß

Manuel

TDI

 

Hi,

Also ich Fahre seid einigen Monaten einen A4 Avant 130 Ps 6 Gang Pumpe-düse (Neukauf) und ich muss sagen dass mich dieser Motor 100%'ig überzeugt. Ich habe Kollegen die in dieser Zeit schon fast die 100.000 km Marke erreicht haben und noch kein einziges Problem mit dem Wagen hatten.

Was LMM betrifft so ist das nicht nur bei VW Audi der Fall sondern habe die Erfahrung auch bei Opel gemacht. Aber LMM ist das weitaus geringere Problem das auf einen zukommen kann.

Dennoch käme für mich nie in Frage einen solchen Diesel aus zweiter Hand zu kaufen und schon gar nicht mit diesem Kilometerstand, du hast keine ahnung wie der Besitzer mit dem Wagen umgegangen ist und egal wie , nach 120.000 km ist es in der Regel so dass die Problemchen in grösserer Menge auftauchen. Da würd ich also nicht unbedingt zu einem diesel tendieren.

Ich würde vielleicht noch 2 Jährchen abwarten bis Audi auch zum Partikelfilter greift und eine neue generation von TDI Motoren auf den Markt bringt, vielleicht versprechen diese mehr leistung und auch mehr langlebigkeit, und vielleicht kannstu dann ein Schnäppchen machen, es muss dann ja nicht unbedingt ein Neuwagen sein.

Gruss vom Doc :)

Zitat:

Original geschrieben von Pit 32

Mit 150.000 km ist die nominelle Lebensdauer fast erreicht (kommt auf bisherigen Fahrstil an). Aber man sollte beim Gebrauchtwagenkauf auch auf die Komplexität und Anfälligkeit der Technik achten. Und da schneidet ein Diesel heute im Vergleich zum Benziner schlechter ab

Die nominelle Lebensdauer eines (Turbo-)Diesels liegt heute bei rund 350.000 - 400.000 km. Daß etliche Expemplare bereits bei 150.000 - 200.000 km am Ende sind, liegt nicht an konstruktiven Mängeln, sondern an der Tatsache, daß die Motoren oft totgeheizt werden.

Dies liegt aber zu einem erheblichen Teil auch daran, daß die Werbung dem unbedarften Käufer heute oft suggeriert, daß er 'nen TDI-Motor 1:1 mit 'nem GTI-Motor vergleichen darf.

Der Dieselmotor hat jedoch seine Stärken im Teillastbereich, nicht im Vollastbereich. Wenn man einen TDI-Motor nicht permanent über 3.500 U/min dreht und ihn auch sonst gemäß den Wartungsvorschriften behandelt, erreicht er Laufleistungen, von denen mancher Benzinmotor nur träumen kann.

Besser fährt deshalb auch derjenige, welcher bei der Kaufentscheidung dem hubraumstärkeren Motor den Vorzug gibt, ungeachtet des steuerlichen Aspektes, denn mit mehr Hubraum müssen die Leistungsreserven seltener ausgeschöpft werden, was der Lebensdauer zugute kommt.

Wie kommst Du auf diese Lebensdauer? Bei der Auslegung von Aggregaten, Lagerungen usw. wird von einer Lebensdauer von 1.000 bis 1.500 Betriebsstunden ausgegangen (Angaben eines rennomierten Lagerherstellers). Das entspricht einer Laufleistung von 150.000 bis 200.000 km. Ein Erreichen von 300.000 bis 400.000km sind ist heute eher die Ausnahme. Ich behaupte sogar, daß die Motoren, vor allen Dingen Diesel, früher langlebiger waren.

Bei den heutigen Motoren führt doch schon nach 100.000km der Austausch der Injektoren bei einem PD Motor zum wirtschaftlichen Totalschaden der Maschine. Und man darf nicht immer, wie hier so häufig geschieht, Autos zum Vergleich heranziehen, die in 2 Jahren 100.000 km abspulen. Der normale Gebrauch beinhaltet nun mal auch viel Stadt- und Kurzstreckenbetrieb, die erheblich anstrengender sind als eine Autobahnfahrt bei gleichmäßigen Bedingungen

Zitat:

Original geschrieben von Pit 32

Bei den heutigen Motoren führt doch schon nach 100.000km der Austausch der Injektoren bei einem PD Motor zum wirtschaftlichen Totalschaden der Maschine.

Der normale Gebrauch beinhaltet nun mal auch viel Stadt- und Kurzstreckenbetrieb, die erheblich anstrengender sind als eine Autobahnfahrt bei gleichmäßigen Bedingungen

Warum sollte man bei 100.000km den bitte die Düsen tauschen????

Und für den Kurzstreckenverkehr brauche ich mir keinen Diesel kaufen.

TDIs sind ausgelegt für eine Laufleistung von 300.000km ab Werk.

Gruß

Manuel

Na ja die Laufleistung bei den TDi Motoren kann mich nicht überzeugen habe erst letzte Woche einen Motor mit 130000 km getauscht Kolben komplett Durchgerissen. Häufig auch schon weit unter 100000km Motorschäden.

Zitat:

Original geschrieben von Pit 32

Bei der Auslegung von Aggregaten, Lagerungen usw. wird von einer Lebensdauer von 1.000 bis 1.500 Betriebsstunden ausgegangen (Angaben eines rennomierten Lagerherstellers). Das entspricht einer Laufleistung von 150.000 bis 200.000 km.

Bei dieser Betriebsstundenzahl handelt es sich um einen Durchschnittswert, der sowohl erheblich unter- als auch überschritten werden kann (je nachdem, wie man mit dem Motor umgeht). Im Übrigen bedeutet ein defektes Lager noch nicht das Ende des Motors. Wenn man den Schaden rechtzeitig bemerkt (bevor Folgeschäden auftreten), kann man die Lager mit vertretbarem Aufwand auswechseln (lassen).

tun wir mal so, als ob otto normaldieselfahrer über land einen 70er schnitt fahren könnte, kaum in der stadt wäre und auf der autobahn einen 120er schnitt drauf hätte, dann wäre das bei 2/3 autobahnanteil ein 103er schnitt ... und ich glaube kaum, dass das schon mal jemand in deutschland über einen monat = 6000 km hinweg gefahren hat. jeder, der auch mal tagsüber fährt, weiß, dass ein 90er schnitt schon gut, ein 75er immer noch ordentlich ist. jedenfalls wären das bei 1500 betriebsstunden dann 107500 km, bei einem 50er schnitt ... und das ist für ein stadt-land-auto ... die ja auch lager brauchen ... schon ordentlich, wären das bei 1500 stunden 75000 km :-)

ich glaube kaum, dass irgendein automobilhersteller einem lieferanten ein lager abnimmt, das auf 1000 stunden ausgelegt ist ... eher auf 2000 stunden, wo es dann aus der einbautoleranz rausläuft ... oder frühestens in den verschleißbereich läuft!

also: wenn so ein diesel halbwegs vernünftig gefahren wird ... dann ist er auch heute noch locker für deutlich mehr als diese ... woher sie auch immer kommen ... 1000 stunden gut ... ein benziner übrigens auch

kenne als langjähriger außendienstler kaum autos die kapitale motorschäden hatten ... nur von gefühllosen rasern :-( ... die z.B. keine kaltstartgeduld hatten, bzw. meinten, sportlichkeit hätte was mit drehzahlbegrenzer zu tun ... oder aber von zahnriemenopfern ... das hatte ich selbst schon mal ... allerdings nicht bei audi .... und muss wohl unter pech laufen, hat nichts mit lenensdauer zu tun!

wocas

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