Sympathieträger in der F1
Hallöchen!
Wie überall gibt und gab es auch in der F1 immer Leute, die man mehr mag als andere. Ich möchte an dieser Stelle mal in die Runde horchen, welche Menschen des F1-Zirkus bei Euch Sympathie auslösten und auch warum.
Einige Leute findet/fand man auch ohne spezielle Handlungen sympathisch, man muß also nicht alles begründen. Auch werden Sympathien von F1-Fan zu F1-Fan anders verteilt, das ist menschlich und auch gut so.
Zu Beispielen meiner persönlichen Sympathieträgern der Vergangenheit und Gegenwart:
Eddie Irvine ist da für mich als Erster zu nennen. Spätestens nachdem er es 1993 gewagt hat, Ayrton Senna zu überholen und dieser nach dem Rennen handgreiflich wurde (das war ja auch Gotteslästerung 😉), hatte er meine Sympathien auf seiner Seite.
Gerhard Berger war mir schon vor gleich genanntem Tag sympathisch, doch dann hat er es endgültig geschafft. 1994, GP San Marino: Einige Runden nach Sennas Horrorunfall bog er mit seinem heilen Ferrari in die Box ein und stellte diesen dort ab. Er zeigte damit mehr als deutlich, daß F1-Fahrer auch nur Menschen sind und seitdem bin ich Berger-Fan.
Kurze Zeit später, Monaco 1994, zog Peter Sauber seine Autos vom Rennen zurück, nachdem Karl Wendlinger im Training in eine Mauer gerauscht war. Zum Glück überlebte dieser. Peter Sauber hat durch sein Auftreten in der F1 auch nichts getan, was die Sympathien hätte abschwächen können - ganz im Gegenteil. Er hat es sogar geschafft, daß meine Sympathien für ihn etwas auf die Sauber-Fahrer wie z.B. auch später Heinz-Harald Frentzen, Nick Heidfeld und Felipe Massa abstrahlten.
Im Jahre 1997 lagen meine Fahrersympathien vor allem bei dem unglücklichen Fahrer des Arrows mit der Nummer 1, Damon Hill. Es war eben nicht gerade eine Freude, zu sehen, daß der Weltmeister zu einem Hinterbänklerteam geradezu abgeschoben wurde.
Dr. Mario Theissen hat dieses Jahr gesagt, daß sein Team (BMW-Sauber) trotz des McLaren-Punktabzuges für ihn Dritter bleibt, was dem ohnehin schon sympathischen Mann bei mir zusätzliche Sympathiepunkte einbrachte.
Dann gibt es noch einige Leute, bei denen ich es nicht begründen kann, warum ich sie sympathisch finde/fand. Hierzu fallen mir im Moment Namen wie Ukyo "Kamikaze" Katayama, Eddie Jordan, Nico Rosberg und spätestens seit seinen Jubelschreien Sebastian Vettel ein.
Dann gibt es natürlich noch reichlich Leute, die mir unsympathisch sind/waren, darum soll es aber hier nicht gehen. Nur die für mich absolute Lachnummer möchte ich hier und jetzt erwähnen: Craig Pollock, damals Teamchef des neuen BAR-Teams, der vor der ersten Saison sagte "Wir gewinnen das erste Rennen und wir werden Weltmeister!" Am Ende der Saison lag das Team mit Null Punkten als einziges Team noch hinter Minardi, die immerhin einen Punkt holten...
39 Antworten
ja war ein bisschen verwirrt, aber keine sorge geht schon wieder
es wär viel besser, spannender wenn es keine " TC " mehr geben würde, dann würde das talent auch mal wieder ein bisschen gefragter sein und es würde nicht immer nur auf den awgen drauf ankommen.
Mfg
Ja, Ukyo "Kamikaze" Katayama war mir auch irgendwie sympatisch, genau wie der Argentinier Esteban Tuero (ich meine, der fuhr in der '98er Saison für Minardi). Der letztgenannte (okay, der erstgenannte auch) war zwar nicht sonderlich erfolgreich, aber er nahm alles mit Humor und er ist mir durch seine Geschichten über ihn und seine Heimat, die bei RTL in den Vorberichten gezeigt wurden, positiv in Erinnerung geblieben.
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Ich erinnere mich da gerade an eine Sitouation, in der die beiden Minardis die Plätze 5 und 6 belegten und sich Tiago Monteiro über seinen Platz auf dem Treppchen, den er mit einem eigentlich unterlegenen Jordan einfuhr, tierisch freute. Die meisten Fans fanden seine Freude eher unangemessen, aber ich gebe zu: Ich habe mich mit ihm und für ihn gefreut.
OK, noch mehr hätte mich bei dem Rennen gefreut, wenn die beiden führenden Ferraris sich gegenseitig ins Aus befördert und so Monteiro zum Sieg verholfen hätten, das haben sie aber (leider) noch gerade so verhindern können. So war das Rennen eigentlich eine einzige Lachnummer - mit Ausnahme eben von Monteiros Strahlen auf dem Treppchen.
@meehster : die lachnummer war doch eher die firma michelin in diesem rennen...
im übrigen gibts autocrash rennen. wenn du freude daran hast dass sich leute "gegenseitig ins aus befördern", kommst du dort sicher auf deine kosten.
Zitat:
Original geschrieben von capitano cool
@meehster : die lachnummer war doch eher die firma michelin in diesem rennen...
Stimmt. Nichtsdestotrotz gab es für uns (meine Frau und mich) etwas zu Lachen 🙂
Zitat:
Original geschrieben von capitano cool
im übrigen gibts autocrash rennen. wenn du freude daran hast dass sich leute "gegenseitig ins aus befördern", kommst du dort sicher auf deine kosten.
So sehr auch nicht. Ich bin halt ein Typ, der sich freut, wenn die Hinterbänkler mal zum Zuge kommen - und zwischen den beiden Ferrari wurde es bei besagtem Rennen einmal eben eng und das hätte fast gekracht.
Die Saison 2007 fand ich unter dem Aspekt nicht wirklich schön: Die Rennsiege wurden nur unter zwei Teams aufgeteilt, 2006 waren es noch vier Teams.
für mich die sympatieträger
couldhardt
rosberg
und alle fahre die sich regelmäßig ins aus befördert haben, ala ukio katayama. wenn schon das rennen immer langweilig war, ein katayama hat es immer versüßt.
Auf jeden Fall Jos "the Boss" Verstappen. Den fand ich cool. Auch nach seiner F1-Karriere
Da ist er z.B. mal bei nem Kartrennen mitgefahren, wo er dann rausgeflogen ist. Da ist ihm ein zuschauer wohl blöd gekommen und er hat sich erstmal mit 2 oder 3 von denen geprügelt 😁 Das machte ihn mir dann noch sympatischer.
Jo, sonst würde ich auch Villeneuve, Couldhardt, Wurz und Hakkinen dazuzählen. Außerdem war mir der Klien sehr sympatisch. Schade das der nicht mehr dabei ist.
Und auch Gaston Mazzacane war gut. der ist schonmal auf die Wiese ausgewichen, wenn er überrundet wurde. 😁