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SUVs nur noch 80Km/h ?

Themenstarteram 9. September 2003 um 10:46

bin etwas irritiert aber lest selbst.

spiegel online

 

Dazu ein paar Dialoge aus dem Volvo Forum. Dieses mal waren sie schneller ;-)

//SNIPS//

Situation jetzt:

- Fahrzeuge wie der VW Touareg oder der Misubishi wich**** haben als Diesel keine Chance die Euro 3 zu erfüllen. Also lastet man sie auf 2805KG auf und schwupps sind sie in der KFZ-Steuer billiger und erfüllen die lasche Euro Norm 2. Und Vergleichstests gegen den XC90 kann man dan auch leichter gewinnen, weil man mehr Zuladung hat. Die Deppen von VOLVO, die auf 2700 KG zul GG gebleiben sind, müssen sich mit strengeren Schadstoffgrenzwerten Euronorm 3 rumschlagen und die Kunden mit höheren Steuern und weniger Zuladung.

 

Die Auflastung der SUV's erfolgte meistens auch aus dem Grund, da sie auf Grund ihrer miserablen Abgaswerte in Deutschland und auch den meisten westeuropäischen Ländern gar nicht Erstzulassungsfähig wären. Nur mit der Einstufung als LKW kann man mit derartigen Werten eine Straßenzulassung bekommen.

Würde man sie nun wieder ablasten, um die angesprochene Geschwindigkeitsbegrenzung zu umgehen, wären noch grundlegende Verbesserungen der Abgasanlage und Motorsteuerung notwendig, um für einen PKW halbwegs akzeptable Abgaswerte zu erreichen.

//SNIPS//

ich finde das ganze sehr verwirrend ?????

mfg

Dark

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8 Antworten

Tja, wie das so ist. Da wird mal wieder nur die Hälfte berichtet (Spiegel) und mit ein bisschen Konjunktiv gemixt, um eine Story draus zu machen. Habe dieses Urteil, ohne jeglichen Bezug auf SUV, heute morgen in der lokalen Zeitung gelesen.

Dem Fall zugrunde liegt ein "echter" Transporter, also ein echter kleiner LKW, der ausschließlich zum Transport von Dingen bestimmt ist. Dieser ist mit einem SUV nicht zu vergleichen. Tatsächlich gibt es wohl auch steuerlich eine Einstufung in kleine Nutzfahrzeuge und so genannte Kombifahrzeuge. SUVs können als Kombifahrzeuge eingestuft werden und dann werden tatsächlich Steuern gespart. Ein Kombifahrzeug ist aber immer noch kein LKW. Für den Touareg betrifft diese Regelung insbesondere die Diesel, da die Benziner ohnehin EURO-4 Norm erfüllen.

Ehrlicherweise muss man ja zugeben, dass dies schon eine Steuerlücke ist. Wenn der Gesetzgeber jedoch tatsächlich reagieren sollte (die Mühlen mahlen laaaaangsaaam !), dann wird er meines Erachtens höchstens die Steuerlücke schließen, d.h. SUVs wie normale PKW besteuern. Tempo 80 für SUVs wird sicherlich nicht kommen.

Diese ganze Diskussion um die Umweltverträglichkeit finde ich sowieso wieder mal sehr einseitig geführt. Wenn es tatsächlich um richtigen und fairen Umweltschutz in allen Bereichen ginge, dann gehören auch alle PKW ohne geregelten KAT in Deutschland endgültig und SOFORT verboten und alle Diesel älter 5 Jahre sowieso. Und wenn wir schon dabei sind, auch alle Ölheizungen da Gas umweltfreundlicher ist, usw…

Gruß

Heinz

Hallo,

hier noch ein paar Infos und Links zu dem Thema:

http://de.cars.yahoo.com/030813/292/3l3cr.html

http://www.ihk-arnsberg.de/topthemen_detail.asp?IDContent=1069

Aktenzeichen des Urteils: BayObLG, Az: 1ObOWi 219/03

Der Transporter hatte ein zulässiges Gesamtgwicht von 4,6t! Das Gericht weist eindeutig darauf hin, daß der Grenzwert von 3,5t überschritten ist, und nicht, wie im Spiegel falsch (!) zitiert ein Grenzwert von 2,8t.

Will heißen, daß zwischen 2,8t und 3,5t zulässigem Gesamtgewicht ein eindeutiger Unterschied besteht (auch laut Gericht). Nur über 3,5t zulässigem Gesamtgewicht muß von LKW und damit Tempo 80 ausgegangen werden.

So ist das mit der Presse. Immer auf der Suche nach einer guten Story, ob richtig oder falsch interessiert nicht. Was mich aber nicht wirklich überrascht...

Gruß

Heinz

Hallo

Diesen Scheissdreck fand ich heute im Internet.

"Umweltschützer kritisieren Autokonzerne scharf

Umweltschützer haben den Autokonzernen vor Beginn der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) menschenverachtendes Handeln vorgeworfen. "Die Hersteller beweisen auf der IAA wieder, dass ihnen Gesundheitssschutz unwichtig ist", sagte Günter Hubmann, Autoexperte der Umweltorganisation Greenpeace, der "Berliner Zeitung". Im "Prinzip verkaufen sie Krankheit und Tod."

Dies gelte zum einen angesichts der lang andauernden Weigerung deutscher Hersteller, ihre Dieselmodelle serienmäßig mit Rußpartikelfiltern auszustatten und so die Gefahr von Krebserkrankungen zu reduzieren. Es gelte aber auch für die Strategie der Hersteller, ohne Rücksicht auf Verbrauch und Umwelt immer größere und schnellere Autos zu bauen, sagte Hubmann.

Auch Gerd Lottsiepen, Verkehrsexperte des Verkehrsclub Deutschland (VCD), warf der Branche vor, die Zeichen der Zeit nicht zu erkennen. "Die Fahrzeuge verbrauchen immer noch viel zu viel", sagte er dem Blatt. Der Durchschnittsverbrauch der Autos liege im Stadtverkehr weiterhin bei über 9,5 Litern. Die Konzerne müssten "mehr Vernunft in die Autos bringen", forderte Lottmann."

Mein Reden. Natürlich ist das alles übertrieben. Nur wie ich schon ausführte, MonsterSUVs, 1001 starke Bugattis (der Ettiore würde im Grab wie ein Propeller rotieren), ungefilterte V10 Diesel, schwerstens übergewichtige Limosinen wie der Phaeton sind Wasser auf die Mühlen dieser verkappten Kommunisten, die uns am liebsten im Ikarusbus um die Plattenbauten schippern würden. Die wären dann die ersten die im eigenen Auto sitzen würden, gehe jede Wette ein.

Aber, es hift ja nix, mehr Vernuft wäre trotzdem angebracht, außerdem ein bisschen Wahrheit steckt ja dahinter, auch wenn ich diesen Leuten unlautere Motive vorwerfe. Die träumen noch immer von der klassenlosen entindividuallisierten Gesellschaft. Nur, geben wir denen doch nicht so viel Munition in die Hände.

Tja,

jeder Lobyist muß sich halt ins Zeug legen, so gut es nur geht. Denn die zahlende Klientel erwartet es natürlich. Die Angriffe zur IAA sind keine Überraschung für mich. Allerdings werden da einfach irgendwelche Dinge rausgepickt und aufgegriffen. Halt das, was momentan am meisten diskutiert wird. Wahrscheinlich haben die vorher in diesem Forum nachgeschaut :-)

Gefunden hätten die auf jedem Fall was. Diese Herrschaften und Ihre Organisation sind nämlich auch nur knallhart kalkulierende Wirtschaftsunternehmen. Würden sich alle Konzerne und Verbraucher tatsächlich an deren Forderungen halten, dann wären die ja Arbeitslos. Ob die wirklich Interesse an Verbesserungen haben???

Was ist denn ein Ikarusbus?

Gruß

Heinz

Zitat:

Original geschrieben von HeinzRausB

Was ist denn ein Ikarusbus?

Gruß

Heinz

Ein Bus der Marke "Ikarus".

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Ein Bus der Marke "Ikarus".

Vielen Dank.

In Verbindung mit Plattenbau (wie im gleichen Atemzug genannt) kann ich mir dann vorstellen, wo diese Marke angesiedelt ist, bzw. war.

gruß

Heinz

Kann hier als "alter" ex-Ostblockexperte mein Schärfein beitragen.

Ich war einmal in Plzen,CZ beruflich. Es war eiskalter Februartag des Jahres 1997, und ich stand am Rande einer Plattenbausiedlung und sah einen alten Bus, ich denke es war ein tschechischer karosa, aber auch Ikarus (ungarisch) wurde von den Brüdern gekauft, der in Mäandern frierende und ärmlich gekleidete Werktätige aufsammelte. Zwischen den tristen Plattenbauten standen auf den kleinen Parkplätzen alte Heckmotor-škody, Ladas und ein Tatra. Irgendwie erinnerte mich das an die Wiener Großfeldsiedlung, nur viel abge****ter. Mein erster Gedanke war, oh Gott, wenn unsere Genossen in A so könnten wie sie wollten, dann sähe es wahrscheinlich traurig mit dem Individualverkehr aus.

Ikarus ist wie gesagt einen alte ungarische Marke, die aber ebenso wie Tatra (Pkw), Liaz und karosa das Zeitliche wenige Jahre nach der Revolution gesegnet hat. Tatra Lkw steht angeblich kurz vor der Pleite.

@Ineut:

Vielen Dank! Man lernt nie aus!

Zitat:

Denn ich weiß, dass ich nichts weiß.

(Sokrates)

gruß

Heinz

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