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Subaru Forester 2.0D Boxerdiesel Motorschaden

Subaru Forester II (SG)
Themenstarteram 24. November 2017 um 16:54

Hallo Community!

 

ich hätte da ein Anliegen:

 

Meine Schwiegermutter hat sich vor knapp 2 Jahren einen Subaru Forester II 2.0D Boxerdiesel (2009) für 14.000€ gekauft. Seitdem macht das Teil nur noch Probleme. Bis jetzt wurden ungefähr 3000€ in das Auto reingesteckt. Er hat jetzt ca. 160.000 km runter und war vor paar Tagen in der Werkstatt (widermal) und da sollte alles daran gemacht werden was nicht in Ordnung ist. Auto wieder bekommen 1500€ hingelegt... nach paar Kilometer Motorschaden! Wie kann sowas sein? Werkstatt sagt die Kosten der Reparatur übersteigt den Wert des Autos. Die Werkstatt will nichts mehr machen und Subaru auch nicht. Ob es die Werkstatt verbockt hat weiß ich nicht.

 

Was kann man jetzt machen ? Ich mein es kann doch nicht sein dass man jetzt auf allen Kosten sitzen bleibt!?

Bitte um Hilfe!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

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26 Antworten

Rechtschutzversicherung vorhanden? Fachanwalt einschalten.

Keine Versicherung? http://www.kfz-schiedsstellen.de/

Themenstarteram 24. November 2017 um 18:06

Ja Rechtsschutzversicherung ist vorhanden. Also soll Sie diesen Weg gehen?

 

Mit freundlichen Grüßen

Themenstarteram 24. November 2017 um 18:07

Ja eine Rechtsschutzversicherung ist vorhanden. Also soll Sie den rechtlichen Weg gehen?

Themenstarteram 24. November 2017 um 18:08

Sorry Smartphone hat gesponnen.

wäre für mich keine Frage wenn ich meinen Wagen zur Reparatur in der Werkstatt und dann nach ein paar Kilometern einen Motorschaden habe.

Was wurde denn gemacht für 3000 und dann 1500.Waren es schon Probleme am Motor?Der 2009er Diesel ist ja weltweit verrufen für seine Motorschäden.

Zitat:

@phoenixcore schrieb am 24. November 2017 um 16:54:30 Uhr:

 

Auto wieder bekommen 1500€ hingelegt... nach paar Kilometer Motorschaden! Wie kann sowas sein? Werkstatt sagt die Kosten der Reparatur übersteigt den Wert des Autos.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr habt doch sicherlich eine Rechnung, von der letzten Reparatur (1500EU)?

Was wurde dabei laut Rechnung gemacht? Wurden arbeiten am Motor ausgeführt?

Ist bekannt was am Motor defekt ist, bzw. um welche Art Motorschaden es sich handelt z.B. Kolbenfresser/ Wasserschlag/ Pleuelabriss etc. ?

WENN die Art der letzten Reparatur u./o. die ART des Motorschadens den Verdacht nahe legen, das der Motorschaden in direktem zusammenhang mit dem Werkstattaufenthalt stehen könnte, dann solltest du einen Fachanwalt hinzuziehen!

Poste doch bitte, was laut Rechnung bei der letzten Rep. gemacht wurde u. um welche Art Motorschaden es sich handeln soll!

MfG Günter

Themenstarteram 24. November 2017 um 19:59

Vielen Dank erstmal für die Antworten.

Ich werde die Liste schnellstmöglich besorgen dann sage ich euch Bescheid. Rechnungen sind natürlich vorhanden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Da hast leider Pech.

Ich habe Jörg an zweiter Stelle mal ein Danke reingesetzt, weil ich das auch probieren würde, eventuell geht ja Kulanz mäßig etwas von der Werkstatt, Subaru hat ja wohl seine Meinung schon gesagt!

Als ich meine Opel Astra 1 Jahr hatte und die Gebrauchtwagengarantie weg war habe ich mal in der Opelwerkstatt wo ich den Jahreswagen gekauft hatte den Ölwechsel machen lassen.

Der Meister sagte, das geht etwa 1 Stunde, sie können ja spazieren gehen und das Auto dann wieder abholen.

Gesagt getan, nach einer Stunde kam ich wieder zur Werkstatt wo gerade der Meister von der Probefahrt in den Hof rein fuhr.

Er schaute zum Fenster raus und fragte mich, ob die Batteriekontrollleuchte schon vorher gebrannt hat, ich sagte nein, das hätte ich bemerkt, ich bin ja 25km zur Werkstatt gefahren.

Er meinte dann, das ist bestimmt nur ein Wackelkontakt.

Als ich dann zuschaute bei der Fehlersuche meinte der Geselle, oder etwas Wasser, denn der Lehrling hat etwas Öl über den Motor gekippt beim Ölauffüllen und dann den Motor mit dem Dampfstrahler gereinigt, das haben wir gleich.

Als dann nach einer weiteren Stunde die Lampe immer noch leuchtete und die Monteure sämtliche Kabel Verbindungen und Klemmen im Motorraum gelöst und durchgemessen haben die von der Batterie zur Lichtmaschine liefen und nur Schulterzucken und Diskussionen die Monteure beschäftigten habe ich gesagt, sie sollen doch das Auto mal auf die Hebebühne heben und direkt an der Lichtmaschine das dicke fette rote Kabel messen, ob da 14 Volt anliegen.

Die Monteure fanden das eine gute Idee und machten das.

Ergebnis, es kam schon gar keine Spannung aus der Lichtmaschine heraus, dann können die da oben messen was sie wollen.

Der Meister meinte dann, ja dann ist die Lichtmaschine kaputt und fragte gleich, ob sie eine neue einbauen sollen.

Da ich nicht wollte daß ich das Auto mit einem Fahrradtretwerk bewegen mußte sagte ich ja, natürlich.

Dann war keine Lichtmaschine da so wie der Meister zuerst sagte, weil ich den Isuzumotor drinnen hatte und da kommt eine spezielle Lichtmaschine rein mit Vakuumpumpe, die müssen Sie zuerst bestellen.

Ich habe dann übers Wochenende einen Mietwagen bekommen und einige Tage später bekam ich mein Auto wieder.

Als ich die Rechnung sah bekam ich fast einen Schlag:

über 2.600 DM waren das damals, die Lichtmaschine mit Einbau hat alleine 2.400 DM gekostet, dann noch der Mietwagen.

Bei einem Mercedes mit 200 PS hatte damals die Lichtmaschine gerade mal ein 10/tel gekostet.

Ich bin dann in die Werkstatt gefahren und habe mich geweigert eine so hohe Rechnung zu bezahlen vor allem mit dem Hintergrund, daß der Schaden ja in der Werkstatt verursacht wurde mit dem Dampfstrahler.

Ich bin dann vom Gesellen zum Meister und zum Chef gelaufen und habe die Rechnung Reklamiert und wenigstens eine Kulanz verlangt.

Keine Chance, die waren Bockig wie der alte Teufel und niemand ging 1 DM runter.

Ich wieder ins Auto gesessen und schnurstrax von der Werkstatt zum Rechtsanwalt ohne Zwischenstopp, habe ihm die Rechtschutznummer auf den Tisch gelegt und gefragt was man da machen kann.

Mein Rechtsanwalt hat mich dann gefragt, ob ich einen Zeugen hätte der gesehen hat daß die Leuchte noch aus war als ich das Auto abgegeben hatte.

Ich habe ihm dann gesagt, daß ich in der Regel keinen Zeugen mitnehme um mein Auto zum Ölwechsel zu bringen.

Da hat der Rechtsanwalt gesagt, dann übernehme er das Mandat nicht, denn die Erfolgschancen liegen hier unter 1%.

Ich bin dann zu dem Autohaus gefahren mit 240 DM und habe dem Verkäufer der mir das Auto verkauft hatte ein Brief gegeben wo die ganze Geschichte drin stand und gesagt, daß ich diese Rechnung nur mit 240 DM ihm bezahlen werde dann habe ich ihm die ganze Geschichte erzählt und, daß ich Kulanterweise (weil ich immer noch der Meinung bin daß das Autohaus die Lichtmaschine kaputt gemacht hat) den Betrag bezahlen werde der die Lichtmaschine in einem Handelsüblichen Auto kostet und keine DM mehr.

Wenn er mir eine Mahnung zusenden wird, werde ich diese dann sofort bezahlen, aber gleichzeitig den Brief in sämtlichen Zeitungen verbreiten.

Er meinte dann, daß das Rufschädigung wäre, ich sagte dann, nein nur ein ehrlicher Tatsachenbericht.

Dann bin ich gegangen.

Bis heute habe ich noch keine Mahnung bekommen und das sind nun um die 20-25 Jahre her.

Also wenn Du nicht beweisen kannst, daß die Werkstatt einen Fehler gemacht hat im Zweifel mit einem Zeugen oder Sachverständigen, dann hast Du rein rechtlich überhaupt keinen Anspruch, nicht mal auf 1 €.

Übrigens, laß keinen neuen Motor reinbauen, ich hatte 3 Motoren einbauen lassen innerhalb der Garantie, ich weiß heute noch nicht, warum die Motoren zerbrachen, die Vermutung liegt nahe, daß der Motor den DPF nicht immer ausbrennen konnte und dadurch die Motoren zerlegt wurden, denn jedes Mal wurde auch ein neuer DPF eingebaut weil er übervoll war.

Das einzigste wäre eventuell einen gebrauchten, was sich aber wohl auch nicht rechnen würde.

Ich habe hätte von meinem Subaruhändler für meinen Impreza 4 Jahre alt, 130.000 km drauf mit einem nagelneuen Motor noch 3.000 € bekommen, wenn ich einen neuen Subaru gekauft hätte.

Nun kannst ausrechnen was Du noch für Deinen bekommen wirst.

Ich habe dann von meinem Mercedeshändler noch einiges mehr bekommen.

 

Gruß

Karle

Themenstarteram 26. November 2017 um 21:01

Sorry, dass es so lange gedauert hat. Die Werkstatt hat gesagt, dass das Pleuellager fest war. Die Ausmaße des Schadens was genau alles in Mitleidenschaft gezogen wurde weiß ich noch nicht.

 

Die letzte Rechnung für die Reparaturen habe ich angehangen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Und wenn das Fahrzeug noch in der Werkstatt steht, dort stehen lassen. Sonst faellt denen noch ein, Deine Mutter haette in der garage noch daran rumgeschraubt. Ich meine auch, Versicherung und Anwalt. ADAC kann bestimmt einen in der NAehe empfehlen. Oder Mr. Google befragen

Viel Erfolg

Tja - leider taugen die ´Diesel nicht viel (bei Subaru)

Tut mir richtig leid......

Zitat:

@phoenixcore schrieb am 26. November 2017 um 21:01:37 Uhr:

Sorry, dass es so lange gedauert hat. Die Werkstatt hat gesagt, dass das Pleuellager fest war. Die Ausmaße des Schadens was genau alles in Mitleidenschaft gezogen wurde weiß ich noch nicht.

Die letzte Rechnung für die Reparaturen habe ich angehangen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Wieviel Kilometer ist Deine Mutter nach verlassen der Werkstatt noch gefahren?

Pleuellager fest, wie haben die das festgestellt? Motor geöffnet? Sind die Teile noch vorhanden?

Was sagt die Werkstatt denn WARUM das Pleuellager gefressen habe?

Ein Pleuellager geht am ehesten durch Ölmangel fest, würde ich vermuten u. das hinterläßt eindeutige Spuren!!

Die Werkstatt hatte die Ölwanne abgebaut ..u. Motoröl laut Rechnung eingefüllt, es wäre aber nicht das erstemal, das das Öl einfüllen vergessen wurde oder zu wenig Öl eingefüllt wurde!

Wenn der Motor schon oder noch geöffnet ist, solltest du Dir die Teile einmal mit jemandem ansehen, der etwas davon versteht! Das braucht nicht unbedingt ein Sachverständiger zusein, ein guter KFz. Mechaniker (deines Vertrauens) oder ein Motoreninstandsetzer reichen ersteinmal völlig aus!

Wenn die einen Schaden aufgrund von Ölmangel tippen, dann wäre interessant wie die Werkstatt das erklärt!

MfG Günter

P.S. @ Gibt es bei diesem Motor noch eine Öldruckkontrolleuchte?

Die älteren Diesel sind ja bekannt für Motorschäden an der Kurbelwelle durch einen Fehler im Herstellungs/Montageprozess. Normalerweise tritt dieser jedoch noch vor 100 tkm auf, wie man in den Foren verfolgen kann.

Klar ist auch, das ein Pleuellagerschaden nicht sofort auftritt, sondern eine Weile "vor sich hin arbeitet".

Wenn also der Motor geöffnet wurde, bzw die Ölwanne abgenommen wurde, sollte man den Schaden schon erkennen können, sofern es wirklich ein Pleuel war. Ansonsten gibt es generell Schmierungsprobleme beim Diesel, wenn nicht das richtige Öl verwendet wird.

Aus der Rechnung schließe ich, das ein LongLife Öl eingefüllt wurde. Interessant wäre welches und im welchen Intervall gewechselt wurde. Meines Wissens nach hatten die Diesel immer 15 tkm Ölwechsel, Öl war unbedingt nach Vorschrift einzufüllen, Motul hat hier gute Öle im Programm, die von vielen Subaru Werkstätten bei den Dieseln ohne Probleme gehen.

Machen dürfte sich aber hier nicht mehr viel lassen. Zumal dieser Euro4, sofern er betroffen war sicher schon einmal Motor-Neuteile erhalten hat.

Auf mich macht das erstmal den Eindruck, als sei mit falschen LongLife Öl gefahren worden.

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