Studentin sucht schicken und zuverlässigen Kompakten für 3000-4000

Hallo zusammen,

meine Freundin (Studentin) sucht dringend ein neues Auto für ca. 3000-4000 Euro (bei 4000 muss das Auto perfekt und top in Schuss sein), welches die nächsten 2 Jahre möglichst wenig Probleme machen sollte.

Aktuell fährt sie einen Nissan Almera BJ 2001 welcher leider so langsam seinen Geist aufgibt. Aufgrund des massiven Rosts am Unterboden wird er den Tüv nächstes Jahr nicht überleben und um überhaupt bis dahin zu kommen, müssten mind. 800-1000 Euro investiert werden. Also muss das tolle Auto weg :-(

Aufgrund der zahlreichen Threads die ich hier im letzten Jahr mitgelesen habe, habe ich schon eine grobe Orientierung auf dem Automarkt, aber trotzdem ist es wirklich nicht so leicht.

Das sind die Kriterien:
- Einsatzbereich: viel Autobahn, Stadt eher weniger. Ca. 20.000 Km/Jahr
- Bevorzugt ein Kompaktwagen, Kleinwagen nur wenn er komfortabel und leise auf der AB (bei 130) ist.
- Benziner
- BJ >=2002 / <150.000 Km
- Das Auto sollte Innen und Außen relativ "modern" aussehen (damit der Nachfolger nicht älter aussieht als der Almera ;-) )
- mind. 85 eher Richtung 100 PS
- sehr zuverlässig
- relativ geringe Unterhaltskosten (der Almera hat z.B die Versicherungseinstufung Haftpflicht: 17 Teilkasko: 15 / Ersatzteile sind relativ teuer)

Im Moment gibt es folgende Favoriten:

Peugeot 206cc
++ Cabrio
+ Unterhaltskosten
+ Optik und Ausstattung
+ Die Autos sind überdurchschnittlich gepflegt
+ Gutes Preis-Leistungsverhältnis
~ Zuverlässigkeit ok? Ist Rost ein Thema?
- ist auf Kleinwagenbasis

Toyota Corolla
+ Kompaktwagen
++ Zuverlässig (gibt es Schwachstellen?)
+ P/L-Verhältnis ok
~ Rost ein Thema?
~ Wahrscheinlich teure Ersatzteile - ähnlich Nissan

Seat Ibiza
+ Sehr modern
+ Für einen Kleinwagen komfortabel
+ Günstig
+ Viel Auswahl
~ Ist der Wagen zuverlässig
- Kleinwagen

Ford Focus
+ Zuverlässigkeit
+ Unterhaltskosten
~ Optik ist so lala
~ Ist Rost ein Thema

Was sagt ihr zu den verschiedenen Modellen und deren Vor- und Nachteile? Welches würdet ihr nehmen?

Außer diesen Kandidaten sehe ich kaum Alternativen.

Die folgenden Autos waren schon auf dem imaginären Prüfstand und sind durchgefallen
- Opel Vectra gefällt nicht und der Opel G ist altbacken. Der Astra H ist ok aber alle Exemplare in dem Budget sehen Innen abgerockt aus
- Honda Civic: Kaum Auswahl
- Alfa 147 Sehr schick, aber in die älteren Alfas habe ich kein Vertrauen
- Citroen C4: sehr modern und günstig, ist aber wohl eine unzuverlässige Gurke
- Renault: Aus dem Forum hier habe ich mitgenommen, dass man Renault bis BJ 2005 meiden sollte
- Volvo V40: gefällt nicht von Innen
- Nissan: Ein neuer Almera hätte wieder die selben Probleme und der Micra ist auf der AB sehr laut
- VW & Skoda fallen raus
- Mazda: Der 3er und 6er sind schick aber relativ teuer. Zudem ist der beste Freund der Rost :-(
- Subaru: So gut wie keine Modelle in dem Preisrahmen auf dem Markt
- BMW 3er Kompakt: Eher außerhalb des Budgets inkl. Steuerkettenprobleme.

Vielen Dank vorab :-)

Beste Antwort im Thema

Hallo zusammen,

wie versprochen liefere ich noch ein paar Langzeiterfahrungen zum Grande Punto nach. Wir haben den orangenen Flitzer mittlerweile sehr ins Herz geschlossen und ihn von Innen und Außen komplettt in mühevoller Arbeit aufbereitet, sodass er fast wie ein Neuwagen dasteht (nur die Swirls bekommt man mit ner Handpolitur nicht weg) :-)

Meine Freundin ist nach ca. 1500 gefahrenen Kilometern richtig happy. Die Farbe Orange polarisiert auf jeden Fall. Die einen finden es geil (meine Freundin wurde deswegen sogar schon von 2 Fremden angesprochen) und die anderen mögen es überhaupt nicht und suchen den Aufkleber, wo "Stadtbetrieb..." drauf steht :-D

Mit den 95 Ps ist der Wagen auf jeden Fall gut motorisiert und geht flott voran. Aber auch die Kurvenfahrt macht Laune, da er sehr agil und straff durch die Kurve zieht - hier leisten die serienmäßigen 17 Zöller natürlich auch einen Beitrag. Trotz der straffen Auslegung ist der Komfort noch gut. Beim Verbrauch liegt Sie bei viel Langstrecke (allerdings mit viel Stau) bei sehr respektablen 6,3 Litern. Den Seat Ibiza mit 88 Ps hat sie immer mit 6,7 Litern gefahren, hier hat Fiat mit dem Motor also sehr gute Arbeit geleistet. Was wirklich beeindruckend ist, ist die Laufruhe im Leerlauf - man hört nichts, man spürt nichts. Der Motor ist gefühlt aus und man könnte für kurze Zeit davon träumen, dass da vorne ein BMW R6 werkelt - da ich den besagten Motor fahre weiß ich wovon ich spreche ;-)

Mit der Zeit fallen einem natürlich auch ein paar negative Punkte auf. Die Verarbeitungsqualität ist an manchen Stellen etwas ... Italienisch ;-) Das merkt man aber erst im Detail. Zum Beispiel sind die Isolierungen der Kabel im Motorraum nicht optimal (hier werden wir vll noch mal nachbessern), die Gurtsschloss-Gehäuse auf der Rückbank sind auch schon etwas lediert, da das Plastik sehr instabil ist (man weiß natürlich nicht was der Vorbesitzer da gemacht hat) und die Verkabelung an der Heckklappe ist nicht so gut gelungen, daher ist der Schlauch, der eigentlich an der Spritzdüse anliegen sollte nicht mehr da wo er sein sollte ;-) Das sind aber alles nur Details, die man bei anderen Herstellern auch zum Teil findet.

Was etwas nervig ist, dass der Tankdeckel nur mit einem Schlüssel zu öffnen ist - das ist so 90er ;-) Ich persönlich würde den gegen einen Tankdeckel ohne Schlüssel tauschen, aber da ist meine Freundin zu sicherheitsbewusst. Für meinen Geschmack ist die Soundanlage etwas schwach, wobei ich hier unfairerweise nur den direkten Vergleich zum Z4 habe, denn wahrscheinlich können das die meisten Kleinwagen nicht wirklich besser, meine Freundin stört es jedenfalls nicht.

Alles in allem ist der Grande Punto wirklich ein Top Auto, welches wir jederzeit wieder kaufen würden. Das ist einer der souveränsten Kleinwagen - gefühlt Kompaktwagen - in seiner Klasse und damit der erste Kleinwagen (ok der Corsa D ist auch gut) wo ich mich drin wohlfühle. Der Wagen gefällt mir auch deutlich besser als der Seat Ibiza, der sich sehr stark nach Kleinwagen anfühlt: Klein, eng und man fühlt sich unsicher.

Meine Freundin freut sich derweil auf die nächsten Kilometer mit dem Mini-Ferrari ;-)

PS: Standheizung ist geil :-)

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Zitat:

@HalbesHaehnchen schrieb am 9. März 2015 um 22:43:19 Uhr:


Hier mal ein paar Beispiele:

-Clio: http://suchen.mobile.de/.../205532596.html?...

oder: http://suchen.mobile.de/.../205720904.html?...

-Civic: http://suchen.mobile.de/.../202485176.html?...

-Mazda 3 (aber wie ja schon bekannt inkl. Rostproblem wenn man nicht vorbeugt): http://suchen.mobile.de/.../206538823.html?...

-Corolla: http://suchen.mobile.de/.../204827195.html?...

-C4 aus 2009, 1.Hand,...: http://suchen.mobile.de/.../206165882.html?...

-Punto: http://suchen.mobile.de/.../206504894.html?...

usw. usf. Die Auswahl ist groß genug. Das sind sicher nicht alles Krücken 😉

MfG

Hi,

vielen Dank für deine Vorschläge :-)

Clio 1: Wäre ein tolles Exemplar und war gedanklich schon auf der "Besuchsliste". Dann ist mir aufgefallen, dass er keine Klima hat und die benötigt Sie bei den langen AB Strecken auf jeden Fall (im letzten Jahr ist ihre ausgefallen und die Fahrten waren eine Qual :-( ).

Clio 2: Daten sind gut, das Auto an sich sieht aber sehr verlebt aus. Bei einem Fahrzeug aus dem BJ lässt das für mich darauf schließen dass der Vorbesitzer nicht sehr pfleglich umgegangen ist, welches eine gewisse Wartungsmentalität vermuten lässt ;-) Aber das müssen wir uns Vorort ansehen.

Civic: Auf den ersten Blick ein super Auto. Dann habe ich mir das Bild von vorne angesehen. Die Frontstoßstange hatte anscheinend einen Unfallschaden und die Stoßstange wurde lieblos wieder zusammen geflickt. Da stimmt glaube ich etwas nicht.

Corolla: Der Wagen macht einen guten Eindruck und steht quasi um die Ecke. Werden wir uns ansehen.

C4: Gutes Angebot, aber leider ohne Klima. Ich poste heute Abend mal unsere C4 Favoriten, die habe ich auf dem Tablet hier nicht gespeichert.

Punto: den Wagen haben wir gestern auch entdeckt und wird definitiv besichtigt, scheint ein super Auto zu sein :-)

Was haltet ihr von folgendem Focus Mk2?
Der ist relativ günstig, müsste daher etwas genauer untersucht werden. Die Felgen und das Radio lassen eventuell auf einen Besitzer schließen, dem der Zustand des Fahrzeugs wichtig war (hoffentlich nicht nur optisch) ;-) Die Felgen könnte man zudem gewinnbringend verkaufen. Der Händler verkauft anscheinend mit Gewährleistung:
http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Da sind Autos dabei, die sind fast 13 Jahre alt, haben 3 Vorbesitzer und abgebl. nur 80000km (weniger als 6500 KM im Jahresschnitt).

Nachtigall, ick hör dir trappsen!

Der Focus sieht ganz interessant aus.

Auf ein geführtes Scheckheft achten, auch die Korrosionsschutzkontrollen sollten durchgeführt werden. Gut wäre es, wenn alle HU-Berichte vorliegen würden.

"Garantie" hört sich ermstal gut an, aber da sollte man sich auf jeden Fall mal über ausgeschlossene Bauteile und Eigenanteile informieren. Schaden kann sie natürlich nicht.

Achtung: Im Mai steht eine Inspektion/Wartung an, der Zahnriemen muss gewechselt werden (beim Ford-Vertragshändler kannst du da mit 350-500 € rechnen) und die nächste HU wäre im Juli fällig.

-> Das ist u. a. ein Grund für meine Aussage zum Focus auf Seite 1. 😉

Auf Rost im Bereich der vorderen Kotflügel achten.

Ist übrigens ein Reimport, erkennbar am fehlenden ESP (dann wäre ein Schalter dafür in der Mittelkonsole), auch wenn es im Inserat angegeben ist. Sonst hat ein Reimport aber keine Nachteile.

Ein unabhängiger Gebrauchtwagencheck wäre allgemein keine schlechte Idee.

Moin,

Naja - irgendeine Kröte müsst ihr schlucken - nen Neuwagen in Wunschkonfiguration wird es für euer Budget quasi nicht geben. Da könnt ihr bis zum Sanktnimmerleinstag nach suchen.

Klar Rudi :-D Deshalb finde ich diese Autos auch regelmäßig. Aber stimmt - nicht bei Händlern. Ein Auto das beim Händler für 3500 steht bekomm ich nämlich privat für 2-3000€. Das ist nämlich die Kehrseite deiner Behauptung ... das deine Autos nicht gekauft werden kann daran liegen, dass sie für den Zustand, Alter und Laufleistung nämlich schlicht zu teuer sind. Und zwar um einen Betrag - der den Erwerb bei dir unter Berücksichtigung von Serviceleistungen und Gewährleistung unattraktiv macht. Stellt sich die Frage - ist der Kunde schuld daran, dass du ihn nicht überzeugen konntest - oder Du selbst weil dein Package nicht passt.

Und komm nicht mit Geiz o.s. - ich zahle gerne auch 500,-€ mehr als der Richtwert, wenn es sich für das Auto lohnt ...

Und auf die Schnauze gefallen bin ich nur einmal - bei einem Händler als ich mich eben nicht ausführlich genug schlau gemacht habe (wobei das zu dem Zeitpunkt auch noch sehr schwer war). Wo ich dir aber gerne Recht gebe (s.o.) - man muss Realistisch bleiben ... gilt aber für alle Seiten.

Ich persönlich weiss nicht wo du Teilepreise herholst - aber bisher waren bei mir die Teile für meine italiener nicht merklich höher als für deutsche Fahrzeuge. Die teuersten Bremsscheiben in meinem Leben habe ich bisher bei einem Golf III gehabt - selbst mein Daimler und der Volvo sind da merklich günstiger. Ich denke mit solchen Posten sollte man sich einfach mal in Ruhe beschäftigen, wenn ein Auto in die engere Auswahl kommt - es gibt ja genug öffentlich zugängliche Quellen dazu.

MfG Kester

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Klar ist der Händler selbst schuld, wenn keiner kauft. Ist die einfachste Ausrede. :-)

Ich überzeuge übrigens keine Kunden, ich helfe evtl. etwas, aber vom Grunde her muss der Kunde selbst wissen, was er will.

500 € Preisdifferenz reichen nicht, um gerade bei älteren Fahrzeugen alles instandzusetzen, HU neu etc..

Bremsen gibt es für kleines Geld auch für Exoten. Ich meinte eher speziellere Teile, kauf z.B. mal einen Bremssattel für nen Kia Picanto hinten..........................

Ich weiß von was ich spreche, leider verstehen die Kunden nicht, dass sie beim 500 € billigerem Privatverkäufer definitiv die eine oder andere dringende Verschleißreparatur "mitkaufen".

Auf Bildern im Netz sehen alle Autos schön aus.

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 10. März 2015 um 12:24:03 Uhr:



Klar Rudi :-D Deshalb finde ich diese Autos auch regelmäßig. Aber stimmt - nicht bei Händlern. Ein Auto das beim Händler für 3500 steht bekomm ich nämlich privat für 2-3000€. Das ist nämlich die Kehrseite deiner Behauptung ... das deine Autos nicht gekauft werden kann daran liegen, dass sie für den Zustand, Alter und Laufleistung nämlich schlicht zu teuer sind. Und zwar um einen Betrag - der den Erwerb bei dir unter Berücksichtigung von Serviceleistungen und Gewährleistung unattraktiv macht. Stellt sich die Frage - ist der Kunde schuld daran, dass du ihn nicht überzeugen konntest - oder Du selbst weil dein Package nicht passt.

Und komm nicht mit Geiz o.s. - ich zahle gerne auch 500,-€ mehr als der Richtwert, wenn es sich für das Auto lohnt ...

Und auf die Schnauze gefallen bin ich nur einmal - bei einem Händler als ich mich eben nicht ausführlich genug schlau gemacht habe (wobei das zu dem Zeitpunkt auch noch sehr schwer war). Wo ich dir aber gerne Recht gebe (s.o.) - man muss Realistisch bleiben ... gilt aber für alle Seiten.

Ich persönlich weiss nicht wo du Teilepreise herholst - aber bisher waren bei mir die Teile für meine italiener nicht merklich höher als für deutsche Fahrzeuge. Die teuersten Bremsscheiben in meinem Leben habe ich bisher bei einem Golf III gehabt - selbst mein Daimler und der Volvo sind da merklich günstiger. Ich denke mit solchen Posten sollte man sich einfach mal in Ruhe beschäftigen, wenn ein Auto in die engere Auswahl kommt - es gibt ja genug öffentlich zugängliche Quellen dazu.

MfG Kester

Zitat:

Ich weiß von was ich spreche, leider verstehen die Kunden nicht, dass sie beim 500 € billigerem Privatverkäufer definitiv die eine oder andere dringende Verschleißreparatur "mitkaufen".

Kann ich so nicht bestätigen. Kenne einige, die Privat gekauft haben und deutlich besser gefahren sind als die, die beim Händler gekauft haben.

Keineswegs mehr Mängel als beim Händler (Blick ins Serviceheft, Ausführliche Probefahrt/Besichtigung etc. vorausgesetzt).

Bei Autos unter 5000€ kann man getrost von Privat kaufen. Erspart einem eben die mind. 500€ Händleraufschlag und einige Streitigkeiten, wenn doch mal was verreckt. Bezahlt wird ja fast nie freiwillig vom Händler, trotz Gewährleistung.
Da ist dann plötzlich alles ein Verschleißteil...

Zitat:

@rudi333 schrieb am 10. März 2015 um 13:22:47 Uhr:



Ich weiß von was ich spreche, leider verstehen die Kunden nicht, dass sie beim 500 € billigerem Privatverkäufer definitiv die eine oder andere dringende Verschleißreparatur "mitkaufen".

Möglich ist das, definitiv ists natürlich nicht.

Das Problem dabei ist, dass Kunden in der Budgetklasse auch beim gewerblichen Verkäufer einen eventuell vorhandenen Wartungsstau mitkaufen (müssen).

Diese Low-Cost-Boliden stehen meist eher in der Ecke des Verkaufshofes, gemacht wird nur das unbedingt nötige um sie irgendwie über den TÜV zu braten.

Ist kein Vorwurf, sondern ich habe volles Verständnis, denn wie soll ein Händler eine 2000€ Möhre gewinnbringend verkaufen, wenn er zuvor 1000€ investieren muss um ihn halbwegs auf Stand zu bringen.

Muss der potentielle Käufer aber eben wissen.

Bei großen (Marken) Händlern gibts solche Fahrzeuge daher gar nicht erst zu kaufen da der zu erwartende Ärger in keinem Verhältnis zum erzielbaren Ertrag steht.
Die stehen daher eher beim Fähnchenhändler auf Schotter.

Fahrzeuge im hier genannten Preisbereich würde ich persönlich daher immer privat kaufen.

Seh ich nicht so, aber die Welt lebt ja bekanntlich von verschiedenen Meinungen.

Händler ist auch nicht gleich Händler, aber wie soll ein Kunde, der alle 4-5 Jahre das Fahrzeug wechselt, das auf den 1. Blick unterscheiden können.

Das meiste ist nun aber mal Verschleiß..................

Bei schlimmen Fällen sind Garantieversicherungen auch nicht so schlecht wie Ihr Ruf.

Zitat:

@HalbesHaehnchen schrieb am 10. März 2015 um 13:35:50 Uhr:



Zitat:

Ich weiß von was ich spreche, leider verstehen die Kunden nicht, dass sie beim 500 € billigerem Privatverkäufer definitiv die eine oder andere dringende Verschleißreparatur "mitkaufen".

Kann ich so nicht bestätigen. Kenne einige, die Privat gekauft haben und deutlich besser gefahren sind als die, die beim Händler gekauft haben.
Keineswegs mehr Mängel als beim Händler (Blick ins Serviceheft, Ausführliche Probefahrt/Besichtigung etc. vorausgesetzt).

Bei Autos unter 5000€ kann man getrost von Privat kaufen. Erspart einem eben die mind. 500€ Händleraufschlag und einige Streitigkeiten, wenn doch mal was verreckt. Bezahlt wird ja fast nie freiwillig vom Händler, trotz Gewährleistung.
Da ist dann plötzlich alles ein Verschleißteil...

Zitat:

@rudi333 schrieb am 10. März 2015 um 13:22:47 Uhr:



Ich weiß von was ich spreche, leider verstehen die Kunden nicht, dass sie beim 500 € billigerem Privatverkäufer definitiv die eine oder andere dringende Verschleißreparatur "mitkaufen".

Beim Kauf vom Händler sind die Fahrzeuge natürlich immer in Topzustand und man hat 2 Jahre Ruhe vor Verschleißteilen😉

Und die Ersparnis beim Privatkauf würde ich eher bei ~20 % ansetzen oder reichen dir 11 % Profit

vor

Abzug deiner Kosten und dem Gewährleistungsrisiko? (aus dem Beispiel 5000 € Fahrzeug und 500 € Aufschlag gegenüber Privatkauf)

Also ich muss nochmal was zu den Kosten von BMW sagen.

Vorrausgesetzt, man hat jemanden der schrauben kann oder eine vertrauenswürdige freie Werkstatt, sind Reparaturen bei e36 und e46 bzw auch 5er BMW e39 extrem günstig für mein Empfinden.
Und wenn was kaputt ist, muss man ja einen Focus oder Renault auch reparieren, also Werkstattkosten haben sie alle in dem Preissegment bis 4000 Euro ab und zu.

Ich hatte jetzt für den TÜV zwei Querlenkergummis, dann noch ein Thermostat und 1 Radlager, 130 Euro plus Einbau.
Der e46 meiner Frau, den wir inklusive rostenden Kotflügel, ansonsten tip top für 3200 euro gekauft haben aus 1. Hand gekauft haben, hat jetzt einen Original BMW-Kotflügel für 160 Euro bekommen, zusätzlich 250 Euro für Kotflügel, schweller, Haube lackieren.
Sieht wieder aus wie ausm Laden und hat jetzt insgesamt 3600 Euro gekostet.

Bremsen kosten Scheiben vorne hinten mit Beläge etwa 300 Euro.

Stoßdämpfer Sport touring von Sachs hinten kosten bei mir 50 Euro, vorne 100 Euro, aus irgend nem Grund sind die vorne halt immer teurer 😉

Also Teilepreise sind durchweg günstig.

Also wenn ihr einen 12-15 jahre Alten BMW findet, der aber durchrepariert ist für unter 4000 Euro kann das ein günstiges Auto sein mit entsprechendem Komfort.

Und ich wette, der 328i meiner Frau mit jetzt 180tkm ist um längen Zuverlässiger als ein 5 jahre alter Renault oder Peugeot.....oder leider auch BMW 🙂

Günstiger zu reparieren ist er allemal.

Finde ich immer Klasse, wie hier mit "E-Preisen" hantiert wird.

Ich bin z.b. auch recht "Fit" im schrauben, dennoch, durch mangelnde Bühne, etc.
kann ich leider nicht viel machen, ergo, ab zur Werkstatt.
Da die öffentlichen Verkehrsmittel hier so mieß sind, brauche ich, währned der Repa,
einen Ersatzwagen.
Auch hier, die wenigsten freien Werkstätten haben einen Ersatzwagen..also.
ab zum "freundlichen"; der hat immer welche da stehen und wenns auch der Vorführer
ist.
Daher, gebrauchte Premiumfahrezuge sind hier, m.M. nach die falsche Emüfehlung,
denn, mögen evtl. die E-Teile Preiswerter sein als bei den Franzosen, Italiener od. Japaner
(was ich aber nicht sehe), auf jedenfall schalgen sie beim Stundenlohn zu.
Von daher, BMW, Audi & CO anzubieten, für jemanden der auf sein Fahrzeug täglich
angewiesen ist, halte ich schlichtweg für "kurzsichtig"

Grüße

Tja aber ich geh mal nicht davon aus, dass irgend ein Gebrauchtwagen für unter 4000 Euro ohne Reparaturen auskommt.
Und Werkstatt musst du für alle Autos bezahlen, egal welche Marke.
Und da kostet der Peugeot genauso 50-70 Euro die Stunde wie der BMW, wenn du zu nem freien Schrauber gehst.
Wer 4000 Euro kalkuliert und nix für Reparaturen einplant, wird beim ersten Defekt außerdem sowieso ohne Auto dastehen weil er sich ne Reparatur generell nicht leisten kann.

Und mein 320i bj. 1995 ist ein super Beispiel übrigens, habe ihn 2006 gekauft und bisher nur die üblichen Verschleißteile gehabt plus ein Paar Fahrwerksteile, die typischerweise ausschlagen. Dafür hab ich mittlerweile 250tkm drauf und davon selber 130tkm drauf gefahren und gerade wieder 2 Jahre TÜV drauf bekommen.
Und egal welcher wagen kaputt ist, muss in die Werkstatt und wer auf den Wagen angewiesen ist, muss das, egal mit welcher Marke, irgendwie auskaspern.

Und zu ner BMW-Vertragswerkstatt würd ich natürlich auch nicht gehen 🙂 110 Euro die Stunde...

Also ich würde mein Auto als sehr weitsichtig bezeichnen.

Und der Wagen meiner Frau läuft nun auch schon seit über einem Jahr problemlos, und die Aktion mit dem Kotflügel wussten wir ja vorher und haben das in den Urlaub gelegt. Also kein Tag aufs Auto verzichtet.

Zitat:

@backbone23 schrieb am 10. März 2015 um 11:51:56 Uhr:


Der Focus sieht ganz interessant aus.

Auf ein geführtes Scheckheft achten, auch die Korrosionsschutzkontrollen sollten durchgeführt werden. Gut wäre es, wenn alle HU-Berichte vorliegen würden.

"Garantie" hört sich ermstal gut an, aber da sollte man sich auf jeden Fall mal über ausgeschlossene Bauteile und Eigenanteile informieren. Schaden kann sie natürlich nicht.

Achtung: Im Mai steht eine Inspektion/Wartung an, der Zahnriemen muss gewechselt werden (beim Ford-Vertragshändler kannst du da mit 350-500 € rechnen) und die nächste HU wäre im Juli fällig.

-> Das ist u. a. ein Grund für meine Aussage zum Focus auf Seite 1. 😉

Auf Rost im Bereich der vorderen Kotflügel achten.

Ist übrigens ein Reimport, erkennbar am fehlenden ESP (dann wäre ein Schalter dafür in der Mittelkonsole), auch wenn es im Inserat angegeben ist. Sonst hat ein Reimport aber keine Nachteile.

Ein unabhängiger Gebrauchtwagencheck wäre allgemein keine schlechte Idee.

Vielen lieben Dank für deine Hinweise, das wäre mir insb. das mit dem fehlendem ESP wahrscheinlich gar nicht aufgefallen. Also summa summarum ist es schwer einen Focus MK2 unter 4000 ohne Wartungsstau zu finden :-/

--

Die Privat/Händler-Thematik ist nicht so leicht, ich glaube das muss man im Einzelfall einfach entscheiden. Mehr Vertrauen habe ich in Privatpersonen, dafür bieten Händler mit Gewährleistung & ggf. Garantie etwas mehr Sicherheit. In der Regel ist ein Händler-Auto etwas teurer als ein Privatauto aber das muss auch nicht immer der Fall sein. Die Fähnchenhändler kaufen die Autos ja teilweise in großen Chargen von anderen Authäusern zu günstigen Preisen.

--

@Peperonitoni
Ein ~15 Jahre alter BMW fällt definitiv raus, da die Defektanfälligkeit aufgrund des Alters und der Laufleistung höher ist als bei einem neueren Fahrzeug. Und ein gepflegtes Modell aus 2. oder sogar 1. Hand zu finden wird echt schwer. An sich sind die Ersatzteilpreise von BMW echt nicht so teuer. Manche Teile von meinem Z4 sind genauso teuer oder sogar deutlich günstiger als vom Nissan Almera.

Der M54 Motor ist ohne Frage ein tolles Teil, aber obwohl ich ihn selber fahre bin ich der Meinung, dass er definitiv nicht überdurchschnittlich zuverlässig ist - eher im Gegenteil. Ich sage nur sterbende Zündspulen, defekte VANOS, defekte DISA sowie verstopfte oder eingefrorene KGEs ;-/

--

Noch mal zum Budget: Die 4000 Euro sind Maximum und sollten nur bei einem Auto ohne Wartungsstau investiert werden. Es gibt natürlich von uns beiden laufende Einnahmen, sodass eventuelle Reparaturen bezahlt werden können und der Verkaufserlös vom Almera ist in den 4000 Euro nicht einkalkuliert.

--

Wie versprochen wollte ich noch einmal die Citroens posten:
1. Sieht gut aus ist aber (zu) günstig, da müsste man also genauer hinsehen was die Wartung anbetrifft:
http://suchen.mobile.de/.../205542329.html?...

2. Das Inserat macht einen guten Eindruck, inkl. Garantie im VK-Preis enthalten, Scheckheftgepflegt. Nachteil: 88 PS Motor, aber das müsste man testen:
http://suchen.mobile.de/.../206233091.html?...

3. Ähnlich wie oben, aber etwas günstiger: http://suchen.mobile.de/.../204936316.html?...

4. Von Privat, aber etwas teuer insbesondere wegen der Motorhaube, das sieht nach einem schlecht repariertem Hagelschaden/Klarlackablösung aus. Aber ich denke da kann man locker noch 500 Euro runterhandeln:
http://ww3.autoscout24.de/classified/267581093

Was haltet ihr von den Angeboten?

By the way, was haltet ihr von dem Lancer? Eigentlich ne coole Kiste, aber ich denke dass die Unterhaltskosten mächtig reinhauen, da hätte ich nicht so ein gutes Gefühl:
http://ww3.autoscout24.de/classified/265268754

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