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Strafzettel

Themenstarteram 1. August 2007 um 18:20

Hi

Habe heute in Heilbronn am Hauptbahnhof geparkt. Wie auch immer, ich hatte keinen Parkschein gelöst, selbstredend saudumm. AUf jeden Fall bekam ich dann von einer ominösen Betreibergesellschaft einen STrafzettel in Höhe von 23 €. Die Firma ist ansässig in Berlin. Nun meine Frage:

Geht das mit Rechten DIngen zu? Bisher dachte ich immer nur Behörden ist es erlaubt Strafzettel auszustellen. Soll ich nun in den sauren Apfel beißen und die Kohle zahlen?

Gruß Thomas

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Opelowski

Kannst natürlich bis zur Gerichtsverhandlung warten, aber 300€ wird es dann nicht unterschreiten.

Ich nehme mal an, er hat mittlerweile gezahlt :p

Oder aber die Gerichtsverhandlung zieht sich :D

~

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Wenn Du an einer Parkuhr gestanden hast, kostet das doch gerade mal 5 €. Kommt natürlich darauf an, wie lange Du an der Uhr gestanden hast.

23 € ist ein bissl viel. Gibt es denn da ein Schild, wo auf die Parkgebühren bzw. Strafgebühren hingewiesen wird ? Wenn das nicht so ist, würde ich einen Anwalt einschalten. Ich hoffe, du bist Rechtschutz versichert.

Hallo,

also 5 Euro hat es glaube ich mal 1970 gekostet.......... in DM dann 10.

Wird wohl ein Subunternehmer der Stadt Heilbronn gewesen sein :)

Gruss Mando

Also ich habe in Duisburg am 11.6.07 noch eine Knolle über 5 € bezahlt, weil ich kein Ticket aus dem Parkscheinautomaten gezogen hatte. Im Prinzip sind das die heutigen Parkuhren nur etwas moderner. Mag sein, daß es in Deiner Stadt teurer ist.

5,- EUR sind normal.

Die 23,- EUR klingen dubios. Kannst du die Knolle mal scannen, oder den Namen der Firma posten?

~

war dies ein öffentlicher parkplatz oder einer eines privaten betreibers?

Themenstarteram 1. August 2007 um 21:57

Also es ist ein Teilbereich des Hauptbahnhofes. Es gibt 2 Parareale dort.

Der Sitz der Firma ist in Berlin. Ich poste morgen mal den Namen der Firma.

Ich weiß nicht, in welchem Teilforum das mal gepostet wurde, aber es soll eine Firma geben, die mit der Deutschen Bahn zusammenarbeitet. Parkt man auf bahneigenem Gelände, meldet sich diese Firma und fordert einen zur Zahlung auf. Soviel ich weiß, wurde von einem anderen Betroffenen dem TE geraten, nicht zu zahlen, weil dies sowieso keine Konsequenzen haben wird. Bin mir aber nicht mehr ganz sicher...

Themenstarteram 3. August 2007 um 10:11

Also die Firma heißt COntipark Parkgaragen GmbH aus Berlin. Kontoverbindung ist komischerweise in Hamburg. Eine Homepage hat der Laden auch. Und sie sind der Verwalter für den Bahnpark? Kommt mir immer noch alles schlerierhaft vor....

Noch eine Frage: Hat diese Firma überhaupt das Recht meine Fahrzeugdaten bzw. Halterdaten beim Kraftfahrtbundesamt zu erfragen? Verstößt das nicht gegen den Datenschutz?

Ruf doch einfach mal beim zuständigen Ordnungsamt an. Die werden wissen ob das rechtens ist...

Ich parke sehr oft im Parkhaus des Frankfurter Hauptbahnhofs und der Betreiber ist Contipark. Macht insofern zumindest Sinn.

Das war damals ne andere Firma...

 

Eigentlich ist eine Privatfirma nicht berechtigt, auf deine bei einer Behörde gespieicherten Daten zuzugreifen, ausgenommen sie arbeitet im staatlichen Auftrag. Das ist ja nicht der Fall...

Hi,

 

es ist durchaus möglich, dass private Betreiber "Strafzettel" verteilen - im Grunde gehst Du ein Nutzungsverhältnis ein und schuldest dem Betreiber des Parkplatzes diese Nutzungsgebühr.

Damit verbunden ist auch die Tatsache, dass die Halterhaftung nicht greift - denn der Fahrer geht diesen Vertrag ein. (anders eben als bei öffentlichen Grundstücken - dort hat es der Staat einfacher als die privaten)

Es muss also genau der Fahrer nachgewiesen werden...

 

Zum Stöbern - ein Beispiel aus Dresden - ich wurde auch erwischt (4 Minuten über der Zeit nach 3 Stunden....).

 

Ruhe bewahren - und noch eins:

Halteranfrage bei der Zulassung ist auch solchen Firmen erlaubt, gegen eine entsprechende Gebühr dürfen die über Kennzeichen den Halter anfragen. Das ist soweit völlig legal meines Wissens.

Der "Parkvertrag" aber läuft wie gesagt mit dem Fahrer zu dem Zeitpunkt - da sollte es also Nachweise geben. In DD etwa wird der angebliche Fahrer fotografiert.

 

Schau mal in den Link und vergleiche den Sachverhalt. Oftmals reicht auch googlen, wenn es anderen "Geschädigte" gibt.

 

 

Grüße

Schreddi

 

PS. Jedoch sollte man bei 20 € auch überlegen obes die Zeit und Nerven wert ist.

Themenstarteram 3. August 2007 um 11:59

Also könnte ich es in diesem Fall drauf ankommen lassen? Was wären dann die Folgen?

Mal abgesehen dass ich keinen Parkschein hatte. Angenommen ich hätte einen gehabt hätte er eh nicht ausgereicht, da er nur eine Stunde gültig ist und man einen neuen hätte lösen müssen. Einfach pure ABzocke.

sie können dir halt nr mahnung schicken und dann mit dem inkasso drohen....

es kann ja auch sein, dass ein platz privatgrund ist, welches dem staat gehört. wo ich beim bund war, ware die straße, welche an der kaserne vorbeiführte eine "bundeseigene privatstraße".

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