Sprünge beim Gangwechsel schädlich?

VW Touran 1 (1T)

Laut einer Aussage einer Bekannten soll es nicht sonderlich gut se4in wenn man beim runterschalten z.B. den 5. Gang überspringt. Also von 6 direkt in 4.

Mir fällt es etwas schwer das zu glauben, zumal ich nichts schädigendes bemerkt hätte als ich dies bei meinem R19 gemacht habe (5 --> 3... da der R19 ja keinen 6. Gang hat ^^ )

Also die frage ist nun wirklich was stimmt?! Schadet es? Schadet es nicht? Schadet es ein wenig?

Falls von Interesse es handelt sich um einen Diesel...

PS: Falls der "freak" das liest, nen schönen Gruß...

13 Antworten

das dürfte normaler weise nichts ausmachen du darfst halt nicht den motor in oder über den roten bereich jagen beim runterschalten
aber sonst ist das kein problem

ja das ist klar aber wenn ich vom 6. mit ca 3ooo umdrehungen komme dann ist der im 4. nicht tief rot... nicht der touran...

Ich denke das die Aussage von deinen Bekannten nicht stimmen wird da dieser "Schaden" dann auch beim hochschalten auftreten würde?!
Da Spritsparexperten aber Raten beim beschleunigen etwas mehr Gaaaaassss zu geben und dann einen Gang zu überspringen
(2.Gang gasgeben - 3.Gang überspringen - 4.Gang Einkuppeln) kann ich mir nicht vorstellen das dies Schaden verursachen wird.
Ich überspringe doch auch mal ganz gerne einen Gang sowohl beim Runter - als auch beim Hochschalten!!!

Fazit: jeder fährt seinen eigenen Stil ;-)

Nicht alles glauben was andere sagen (positiv gemeint)!!!

Liebe Grüsse

Schnuffel608

Zitat:

Original geschrieben von Schnuffel608


Da Spritsparexperten aber Raten beim beschleunigen etwas mehr Gaaaaassss zu geben und dann einen Gang zu überspringen (...) kann ich mir nicht vorstellen das dies Schaden verursachen wird.

Beim runterschalten geb ich euch recht, aber beim Hochschalten belastet ein Wechsel in den nächsthöheren Gang die Kupplung mehr, als wenn man den "richtigen" Gang nehmen würde.

Auf Dauer reduziert sich daher sicher die Lebensdauer der (beim Touran sowieso sehr schwach dimensionierten) Kupplung...

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Ich denke das ist schwachsinn, denn dann müßte es auch Probleme geben, mit allen Fahrzeugen mit 5 Gang-Getriebe. Stell dir vor, du fährst im 5 Gang eine Landstrasse, muß dann wegen abbiegen, oder wegen einer Kurve oder wegen einem Hinderniss von den 5 in den 3 Gang schalten. Alltägliches x-maliges vorkommen. Dementsprechend sollte es auch keine Probleme geben, von dem 6 direkt in den 4 Gang runterzuschalten.

Ich halte dies persönlich für Unfug..........

Grüüüüüüüüüüßßßßßßßßßßeeeeeeeeeeeeeee

Zitat:

Original geschrieben von touranfaq


Beim runterschalten geb ich euch recht, aber beim Hochschalten belastet ein Wechsel in den nächsthöheren Gang die Kupplung mehr, als wenn man den "richtigen" Gang nehmen würde.

lol, wenn mans (auf Dauer gesehen) nicht schafft per Gaspedalstellung die richtige Drehzahl zum Einkuppeln zu erwischen (egal in welchem Gang) oder nicht mit Vollgas einzukuppeln, dann sollte man besser ein Automatikfahrzeug wählen.

MfG,
Mampf

Zitat:

Original geschrieben von Mampf.at


lol, wenn mans (auf Dauer gesehen) nicht schafft per Gaspedalstellung die richtige Drehzahl zum Einkuppeln zu erwischen

Es geht nicht um die Gaspedalstellung, sondern um das Drehmoment. Wenn Du beim Beschleunigen vom 2. gleich in den 4. schaltest, brauchst Du anschliessend mehr Drehmoment, als wenn Du im 3. weiterbeschleunigen würdest. Und das geht auf die Kupplung.

Und in Zukunft besser erst denken, dann lästern...

Zitat:

Original geschrieben von touranfaq


Es geht nicht um die Gaspedalstellung, sondern um das Drehmoment. Wenn Du beim Beschleunigen vom 2. gleich in den 4. schaltest, brauchst Du anschliessend mehr Drehmoment, als wenn Du im 3. weiterbeschleunigen würdest. Und das geht auf die Kupplung.

Und in Zukunft besser erst denken, dann lästern...

Das verstehe ich aber nicht ganz.

Wenn ich vom 2. in den 4. schalte, werde ich nach dem auskuppeln wohl eine niedrigere Drehzahl haben als wenn ich in den 3. schalten würde. Und wenn ich dann im Bereich unterhalb des max. Drehmoments bin, dann liegt weniger Drehmoment an.

Beispiel:

vom 2. in den 3.: 2000U/min

vom 2. in den 4.: 1700U/min.

Ich denke, dann liegt weniger Drehmoment an der Kupplung, wenn ich direkt in den 4. schalte.

@petterson:

Bei deinem Beispiel hast Du recht. I.d.R wirst Du aber im 2. etwas höher drehen, so dass Du dann im 4. den Punkt triffst, der den höchsten Drehmoment bietet, damit es weiter voran geht.

Und die Sache ist doch die: Wenn Du einen Gang überspringst, mußt Du nach dem Schalten mehr Gas geben, wodurch mehr Leistung und Drehmoment freigesetzt wird, als Du brauchen würdest, wenn Du den richtigen Gang genommen hättest. Und das geht auf die Kupplung.

Zitat:

Original geschrieben von touranfaq


@petterson:

Bei deinem Beispiel hast Du recht. I.d.R wirst Du aber im 2. etwas höher drehen, so dass Du dann im 4. den Punkt triffst, der den höchsten Drehmoment bietet, damit es weiter voran geht.

Und die Sache ist doch die: Wenn Du einen Gang überspringst, mußt Du nach dem Schalten mehr Gas geben, wodurch mehr Leistung und Drehmoment freigesetzt wird, als Du brauchen würdest, wenn Du den richtigen Gang genommen hättest. Und das geht auf die Kupplung.

Die Frage galt dem Herunterschalten. Und nicht dem Hochschalten. Und eine Antwort darauf liegt bereits im ersten Posting vor .

Zitat:

Original geschrieben von dianos


Die Frage galt dem Herunterschalten. Und nicht dem Hochschalten. Und eine Antwort darauf liegt bereits im ersten Posting vor .

Schnuffel608 hat die Frage jedoch ausgeweitet, worauf ich mich bezog. Oder wird hier jetzt zensiert?

Zitat:

Original geschrieben von touranfaq


Es geht nicht um die Gaspedalstellung, sondern um das Drehmoment. Wenn Du beim Beschleunigen vom 2. gleich in den 4. schaltest, brauchst Du anschliessend mehr Drehmoment, als wenn Du im 3. weiterbeschleunigen würdest. Und das geht auf die Kupplung.

Ich brauche mehr Drehmoment, aber erst

nachdem

die Kupplung wieder vollständig geschlossen ist. Persönlich kupple ich so im nächsten (oder übernächsten) Gang ein, daß, wenn ich nach dem Loslassen der Kupplung die Gaspedalstellung nicht (zum Weiterbeschleunigen) ändern würde, das Auto (maximal) mit konstanter Geschwindigkeit weiterfahren würde.

Der Zeitraum, in dem die Kupplung schleift liegt unter einer Sekunde und es wird so gut wie kein Drehmoment währenddessen übertragen, da ich die Massenträgheit des bewegten Autos ausnutze und eben nicht zu Beschleunigen versuche ==> einmal anfahren im 1. oder Retourgang verschleißt die Kupplung mehr, da es:

1. länger dauert und

2. mehr Drehmoment übertragen wird, da währenddessen beschleunigt werden muß.

Zitat:

Und in Zukunft besser erst denken, dann lästern...

🙄

MfG,
Mampf

Zitat:

Original geschrieben von Mampf.at


Persönlich kupple ich so im nächsten (oder übernächsten) Gang ein, daß, wenn ich nach dem Loslassen der Kupplung die Gaspedalstellung nicht (zum Weiterbeschleunigen) ändern würde, das Auto (maximal) mit konstanter Geschwindigkeit weiterfahren würde.

Unter den Umständen hast Du recht. Aber ob das jeder so toll hinbekommt wie Du 🙂

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