Spritverbrauch Astra H 1,6 Liter 115 PS
Hi @all,
bin seit gestern Besitzer eines neuen Astra H 1,6 Liter mit 115 PS. Die ersten km bin ich sehr zufrieden mit dem Auto bis auf den Spritverbrauch!
Ok, bin bisher mehr Kurzstrecke auf dem Land gefahren, doch derzeit zeigt der BC stattliche 9,4 Liter Durchschnittsverbrauch an... Das kann doch nicht sein?!? Der "Vorgänger", ein 325 ti Compact mit 193 PS hat 10,4 Liter verbraucht allerdings bei sehr zügiger Fahrweise! Den Astra habe ich bisher sehr schonend bewegt, also bei max. 4T Umdrehungen geschaltet, kein Vollgas etc. (ist ja auch neu und muss richtig eingefahren werden...).
Woran kann dieser erhöhte Spritverbrauch liegen??? Liegt es an den ersten Kilometern?
Bin extra auf einen kleineren Motor mit 2 Zylindrn weniger umgestiegen um weniger Verbrauch zu haben. Doch bei einem popeligen Liter weniger wäre ich schon lieber beim BMW geblieben :-(
Für Tipps etc. wäre ich sehr dankbar!
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von OpelFreakZ16XEP
Halte mich für einen Grünschnabel, aber Nein. Alleine auf einem Durschnittlich Kurvigen Strecke verliert er.Zitat:
Original geschrieben von HOFFI
LOL, der war gut. 😁
Dieser Trecker frisst deinen 1.6 zum Frühstück ohne Senf.....Gruß Hoffi
Er hat einfach einen zu kleinen Drehzahlbereich.Als mein Wagen noch richtig neu war und ich 18 habe ich viele Diesel der Eltern von Freunden platt gefahren.
Schön, aber das hat jetzt nichts mehr mit dem Thema hier zu tun. Hier möchte einige den Verbrauch ihres Motor reduzieren und nicht wilde Sau spielen. Du zeigst nur wie man es nicht machen soll! Bitte zurück zum Thema!
168 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von navec
Also ich habe schon ein paar mal mit meinem neuen TSI getankt und sehe jedes mal nach dem Ölstand:
Der hat sich bisher nicht merklich verändert.Mal im Ernst:
Qualitativ tun sich die Motoren von Opel und VW doch nicht wirklich was!
Die eine Marke hatte mit dem Motor X zum Zeitpunkt Y Probleme, die andere Marke mit anderen Konstellationen.Es lohnt sich daher nicht, diese Einzelfälle hochzujubeln.
Es gibt immer Fälle, wo ein relativ einfacher Motor nach kurzer Laufzeit den Geist aufgegeben hat, genau so, wie es Fälle gibt, dass ein komplizierter Turbomotor außergewönlich lange hält.
Selbst ein 1,6TP-Motor ist komplizierter und anfälliger, als ein alter 1,6L-75PS-Motor, da einige Bauteile hinzugekommen sind.Das einzige, was man bisher feststellen muss, ist, dass Opel momentan nicht gerade mit Motorneukonstruktionen glänzt und mit den z. Teil aufgepäppelten Altkonstruktionen (1,4/1,6/1,8L) mit VW oder auch einigen anderen Herstellern, nicht mehr mithalten kann.
Die neuen Opel-1,4T-Motoren sind aus der Not geboren, endlich auch mal der Kundschaft einen relativ kleinen Turbo-Motor anbieten zu können, da die Nachfrage vorhanden war.
(weil VW, als stärkster Konkurent eben so etwas hat und damit anscheinend auch Erfolg hat. Wenn diese TSI-Motoren tatsächlich kritisch wären und unverhältnissmäßig viele Mängel hätten, wären die kein Erfolg und Opel könnte sich weiterhin zurücklehnen und sich auf das Verfeinern seiner Altkonstruktionen beschränken)Das dieser, mit heißer Nadel gestrickte, 1,4T-Motor dann keine Benzindirekteinspritzung mehr bekommen konnte, liegt auf der Hand.
Dafür hätte man wahrscheinlich mehr Entwicklungszeit benötigt.Ob dieser Motor oder die TSI's von VW nun wirklich weniger lange halten, als ein 1,6L-Saugmotor von Opel oder VW, ist damit natürlich überhaupt nicht gesagt.
Dieser angeblich "mit heißer Nadel gestrickte" 1.4T zeigt eigentlich ganz gut, dass der Motor das teure und anfälligere da komplexere Einspritzsystem nicht braucht.
Gruß, Raphi
hallo zusammen,
ich habe seit januar 2010 einen astra h caravan mit 1,6 115 ps benziner (gebraucht gekauft) - vorher meriva 1,7 cdti 100 ps diesel - inzwischen habe ich mich innerlich zum thema verbrauch im verhätlnis zur leistung umgestellt - aber es gibt ja immer positives und negatives - wenn ich den astra auf der autobahn so mit 120 - 130 im tempomatbetrieb laufen lasse, pendelt sich der verbrauch so bei 7,1 - 7,2 litern ein (lt.bc) ich habe mal einen schnitt aufgezeichnet über drei monate, da liegt der durchschnitt bei 7,47 lt/ 100 km (gemischte strecke) - mir ist das für eine relativ dezente fahrweise noch etwas zu hoch - bei dem geschrei das in unserer republik in punkto energieersparnis abgeht bin ich bei einem fahrzeug dieser kategorie mit dem verbrauch nicht zufrieden - im winter wird es dann noch etwas mehr werden, wie ich bereits anfang des jahres festgestellt habe - allerdings hab ich auch schon mal ne recht flotte autobahnfahrt mit 160 - 180 km/std. getestet, da war der verbrauch dann bei 8,8 l/100 km im schnitt und das ist für diese geschwindigkeit eigentlich ok -
für mich ist jedoch der große vorteil: wesentlich merh fahrkomfort als im meriva - natürlich kein dieselnagler - und im winter kommt die heizung auch sehr schnell zum arbeiten - da hat sich der meriva immer recht viel zeit gelassen mit seiner motortemperatur - anfangs habe ich auch sehr intensiv über einen erneuten wechsel nachgedacht - inzwischen bin ich jedoch zur erkenntnis gelangt, dass andere hersteller ebenfalls nur mit wasser kochen und mein astra h doch die richtige wahl war, bis auf die fehlenden ablagefächer - aber das hat keinen einfluß auf den spritdurst -
gruss petert12
@RaphiBF:
"Dieser angeblich "mit heißer Nadel gestrickte" 1.4T zeigt eigentlich ganz gut, dass der Motor das teure und anfälligere da komplexere Einspritzsystem nicht braucht."
Genau, deswegen hinkt die Entwicklung bei BMW, Mercedes, Porsche und Audi, um mal einige "Billigmarken" zu nennen, ja auch deutlich hinter der Opel-Motorenentwicklung her.
Opel erzielt ja vergleichbare Ergebnisse mit relativ einfacher Saugrohrreinspritzung.
Da können die o.a. Hersteller, wo es nach meiner Erkenntnis so gut wie keine Saugrohreinspritzer mehr gibt, sicher noch einiges von Opel lernen und sparen nebenbei viel Geld.
Zitat:
Original geschrieben von navec
Genau, deswegen hinkt die Entwicklung bei BMW, Mercedes, Porsche und Audi, um mal einige "Billigmarken" zu nennen, ja auch deutlich hinter der Opel-Motorenentwicklung her.Opel erzielt ja vergleichbare Ergebnisse mit relativ einfacher Saugrohrreinspritzung.
Da können die o.a. Hersteller, wo es nach meiner Erkenntnis so gut wie keine Saugrohreinspritzer mehr gibt, sicher noch einiges von Opel lernen und sparen nebenbei viel Geld.
Wenn man nun anfängt die Vorteile der Direkteinspritzung abzuerkennen sollte man sich besser mal über diese informieren, es macht dann nämlich kaum Sinn weiter zu diskutieren. Natürlich schafft auf die Direkteinspritzung keine Welten aber es ist wie mit jedem anderen technischen Fortschritt am KFZ auch, die Summe macht das bessere Auto, im Gegensatz zu früher.
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@noVuz:
Du hattest hoffentlich erkannt, dass mein Text ironisch gemeint und die Reaktion auf den Beitrag von RaphiBF war, oder?
Vielleicht liegt der "erhöhte" Spritverbrauch beim Schalten in die jeweiligen Gänge.Wann schaltet ihr immer so bei welcher Drehzahl.Ich schalte überwiegend kurz vor 3000 U/min.Wenn man bei ca 2000 U/min schaltet ist man in sachen Beschleunigung eher ein Verkehrshindernis und man hat bei 50 km/h den 5.Gang drin und von da auf 100 zu beschleunigen dauert eine gefühlte Ewigkeit.
Also wann schaltet Ihr immer und welchen Verbrauch habt ihr?
Mfg
-Trigger-
Ich schalte auch ca. bei 3000u/min. Trotzdem habe ich bei 50km/h den 5. Gang drin. Wenn ich dann auf 100km/h beschleunigen möchte, schalte ich einen Gang wieder runter.
Ja so mach ich das auch wenn ich lange 50 km/h fahren kann benutze ich den 5. Gang. Zum Beschleunigen ist das aber nicht so der Renner. Ab und zu wenn nix hinter mir ist mach ich das aber trotzdem.Könnte das schädlich sein eventuell Lager oder so?
Mfg
-Trigger-
Zitat:
Original geschrieben von navec
Also ich habe schon ein paar mal mit meinem neuen TSI getankt und sehe jedes mal nach dem Ölstand:
Der hat sich bisher nicht merklich verändert.Mal im Ernst:
Qualitativ tun sich die Motoren von Opel und VW doch nicht wirklich was!
Die eine Marke hatte mit dem Motor X zum Zeitpunkt Y Probleme, die andere Marke mit anderen Konstellationen.Es lohnt sich daher nicht, diese Einzelfälle hochzujubeln.
Es gibt immer Fälle, wo ein relativ einfacher Motor nach kurzer Laufzeit den Geist aufgegeben hat, genau so, wie es Fälle gibt, dass ein komplizierter Turbomotor außergewönlich lange hält.
Selbst ein 1,6TP-Motor ist komplizierter und anfälliger, als ein alter 1,6L-75PS-Motor, da einige Bauteile hinzugekommen sind.Das einzige, was man bisher feststellen muss, ist, dass Opel momentan nicht gerade mit Motorneukonstruktionen glänzt und mit den z. Teil aufgepäppelten Altkonstruktionen (1,4/1,6/1,8L) mit VW oder auch einigen anderen Herstellern, nicht mehr mithalten kann.
Die neuen Opel-1,4T-Motoren sind aus der Not geboren, endlich auch mal der Kundschaft einen relativ kleinen Turbo-Motor anbieten zu können, da die Nachfrage vorhanden war.
(weil VW, als stärkster Konkurent eben so etwas hat und damit anscheinend auch Erfolg hat. Wenn diese TSI-Motoren tatsächlich kritisch wären und unverhältnissmäßig viele Mängel hätten, wären die kein Erfolg und Opel könnte sich weiterhin zurücklehnen und sich auf das Verfeinern seiner Altkonstruktionen beschränken)Das dieser, mit heißer Nadel gestrickte, 1,4T-Motor dann keine Benzindirekteinspritzung mehr bekommen konnte, liegt auf der Hand.
Dafür hätte man wahrscheinlich mehr Entwicklungszeit benötigt.Ob dieser Motor oder die TSI's von VW nun wirklich weniger lange halten, als ein 1,6L-Saugmotor von Opel oder VW, ist damit natürlich überhaupt nicht gesagt.
Moin!
Hast du dir auch mal die ganzen Meckerbeiträge zum 1.4 TSI im Golf 5/6 Forum reingezogen?
Stichwort Leistungsverlust, ruckeln, quietschen, keine Lösung seit Jahren, kein Tausch Kompressor/Wapu mehr, VW Ignoranz (Stand der Technick) und auch Wandlung....
Ne muss ich nicht haben.
Mfg Ulf
Wir sollten einfach mal beim Ausgangsthema bleiben.
Was nutzen die ganzen TSI-Aussagen?
Früher haben sich hier ganz viele über die "viele und anfällige Technik" beim Turbodiesel unterhalten.
"Was da alles kaputt gehen kann usw.........."
Heute werden beim Benziner Turbos und Kompressoren gleichzeitig verbaut, zudem, wie ich gehört habe, Anlasser und Lichtmaschinen zusammengelegt usw.......................
Da ist alles toll, solange (!!!) es funktioniert.
Wenn mal was kaputt geht, geht es schnell richtig ins Geld und einige Werkstätten werden überfordert sein.
Lasst uns doch hier einfach mal die Langzeiterfahrungen dieser Hightecsachen (DSG, TSI, Start/Stopp......) anschauen.
Müssen wir immer gleich das Neueste haben?
Ist das Neueste immer (wirklich) immer das beste?
Und wenn alles so toll "wie versprochen" bleibt, dann können wir es ja immer noch kaufen.
Zitat:
Original geschrieben von -Trigger-
Ja so mach ich das auch wenn ich lange 50 km/h fahren kann benutze ich den 5. Gang. Zum Beschleunigen ist das aber nicht so der Renner. Ab und zu wenn nix hinter mir ist mach ich das aber trotzdem.Könnte das schädlich sein eventuell Lager oder so?Mfg
-Trigger-
Meine Fahrweise ist ähnlich: Hochschalten so um die 3000 beim Beschleunigen und wenn immer Möglich im hohen Gang "mitschwimmen". Angeblich sollen die Motoren ja niedrigere Drehzahlen schadlos verkraften - aber mir kommt es auch immer so vor, als ob das nicht sooo Gesund für den Motor ist?!
Von den langen Beschleunigungszeiten mal ganz abgesehen.
Ich persönlich fahre meine Motor nur mit der Drehzahl, mit der er in meinen Augen noch "gesund" klingt. Ich würde nie mit zuwenig Drehzahl beschleunigen bzw aus dem Drehzahlkeller mit hohem Gang, das tut mir beinahe weh und ich kann mir auch kaum vorstellen, dass die unnötig höheren Kräfte, die dann auf die einzelnen Bauteile wirken, gut für die Langlebigkeit dieser sind. Solange man nur Teillast fährt ist ein hoher Gang natürlich gut jedoch sollte man immer auch mit etwas Gefühl fahren, denke ich.
So seh' ich das auch!
Flott beschleunigen, wenn ich denn Lust habe dreh ich das Ding auch mal.
Ist en Benziner, das verkraftet der, aber so im Alltag bei 3000-3500.
Mitschwimmen immer im höchsten Gang der geht.
Ich glaube nicht dass tieftouriges Fahren schadet, aber es spart auch nicht unbedingt was an Sprit.
Mit der Fahrweise ist ein Verbrauch um 7 Liter drin, und das finde ich ok, wobei ich zugeben muß, ich fahr eigentlich selten Stadt. Bei uns hier ist flachstes Land.
Gute Fahrt.
ich schalte spätestens bei 2500 u/min in der stadt, meist auch schon bei 2000 u/min. hab das gefühl meine fahrweise "tut dem motor nicht weh". außerdem fahre ich sehr viel autobahn und verbrauch nie über 7 liter.
@Christian He:
"Müssen wir immer gleich das Neueste haben?"
Als ich meinen Astra G mit 1,6L-Motor kaufte, hatte ich die Auswahl zwischen dem "normalen" 16V und dem TwinPort.
(ich habe damals den normalen 16V wegen des geringfügig besseren Drehmomnetverlaufs genommen.)
Der TwinPort war definitiv komplizierter, als der 16V und der aktuelle 1,6L mit 115PS ist nochmals komplizierter geworden.
Heute redet keiner mehr über den "komplizierteren" 1,6L mit 115PS und das man dem einfacheren 16V nachtrauert.
Über die noch komplizierteren CR-VTG-DPF-Diesel mit AGR redet man auch nicht. Da hat die Mehrheit akzeptiert, dass gute Fahrleistungen und niedriger Verbrauch nur noch mit komplizierter, potentiell anfälliger, Technik zu erreichen ist.
Von daher gehe ich davon aus, dass sich aktuell die Direkteinspritzer-Turbos erstmal durchsetzen. Mittelfristig auch bei Opel.
In ein paar Jahren redet da auch keiner mehr drüber.
Das letzte Aufheulen der Nostalgiker geschieht jetzt auch bei VW, wo der 1,4 und der 1,6L-Saugmotor so langsam eingestampft werden. Bei Opel wird das ja auch langsam praktiziert, in dem der 1,8L-Saugmotor durch den 1,4T teilweise schon abgelöst wurde.
Übrigens habe ich bewußt einen unkomplizierten Direkteinspritzer-Turbo gewählt:
Nur eine, nicht verstellbare Nockenwelle, nur 8 Ventile, kein Kompressor, kein VTG und unter 90PS-Literleistung.