Sportlicher gebrauchter, unterschiedliche Ansätze
Hallo liebe Motor-Talker,
mein aktuelles Auto (Honda Accord CH6 Bj. 1999) langsam Schlapp bzw. es bedürfte teurer Reparaturen weswegen ich mich nach einem anderen Auto umgesehen habe.
Ich bin 32 und habe seit ich 18 bin nur ziemlich alte Autos gefahren (im Durschnitt ca. 15 Jahre alt). Das macht mir an sich auch nichts aus, ich finde ältere Autos haben auch ihren Charme. Nun ist es aber so das ich als echter Autoenthusiast endlich, zum ersten mal, ein Auto haben möchte mit etwas mehr Leistung und das ein bisschen sportlich ist. Auch weil ich es leid bin immer Geld in Form von Reparaturen in Karren zu investieren die ich nur für, "von A nach B" benutze und an denen mein Herz nicht dran hängt (bei Autos die man liebt, tun Reparaturen nicht ganz so weh).
Kurz zu den Rahmenbedingungen:
ca. 23.000km pro Jahr. 75% Autobahn (140 km/h).
Könnte sich aber demnächst aufgrund eines Umzuges ändern.
Ich fahre zu 90% alleine und brauche eigentlich nicht viel Platz oder Stauraum (alle vorgeschlagenen Fahrzeug von mir wäre dahingehend ausreichend). Unterhaltskosten-mäßig sollte es wenn möglich natürlich Rahmen halten wenngleich ich sicher bin das jedes dieser Autos stemmen könnte.
Herauskristallisiert haben sich für mich 3 Autos die an sich sehr verschieden sind und ich wollte wissen was ihr denkt was für mich das richtige wäre. Das es letztendlich immer auch eine Geschmacksfrage ist und man es ende selbst entscheiden muss ist mir dabei völlig klar.
Also die Kandidaten (ich inkludiere beispielhaft je einen mobile-Link):
- Seat Leon (1M) Cupra R. ( Leon LINK )
- Ford Fiesta (mk7) ST ( Fiesta LINK )
- Audi TT (8J) 2.0 TFSI ( TT LINK )
Der Leon ist natürlich am Ältesten aber in dem Fall absolut TOP gepflegt und in meinen Augen der schönste Kompaktwagen seiner Zeit. Außerdem deutlich billiger als die anderen beiden.
Der Fiesta ist mit abstand der neueste und im Unterhalt erwartbar der günstigste. Leider einfach ein Kleinwagen mit wenig "sexy"-Faktor. Wäre aber wohl der vernünftigste.
Der TT ist eigentlich mein Traumauto (EA113 Motor). Optisch innen wie außen der Hammer und vermutlich der sportlichste, sowieso der einzige mit "Prestige". Aber eben auch alt und trotzdem teuer.
So dann bin ich mal auf euer Feedback gespannt 🙂. Welches Auto würdet IHR bevorzugen?
Beste Antwort im Thema
Moin,
Der Megane RS 265 verhaut einen allerdings bzgl. Versicherung und Reifenkosten, da bewegt sich das Auto in "bösen" Sphären - dazu muss man auch noch mit rund 1000€ für dem ZR Wechsel leben. Ist ein sehr teurer Spaß, den man sich ernsthaft gönnen wollen muss.
Der Cupra der ersten Generation hat meine ich immer EU3 - da könnte man ggf. Probleme in bestimmten rund 70 Städten bekommen. Sprich - falls es das Modell mit EU4 gab, sollte man zwingend danach suchen.
Mir würde an der Stelle der hohe Autobahnanteil bedenken machen - deshalb kommen meiner Meinung nach Fiesta oder Clio nicht wirklich in Frage (v.a. da der alte Accord ein guter Autobahngleiter ist). Sie sind zu nervös und zu laut bei der Geschwindigkeit. Ähnliches gilt für den GT86 - der ist wie auch ein MX5 - nur als reines Spielzeug konzipiert, der macht auf der Bahn keine Freude und die absichtlich leichte Hinterachse macht bei schlechtem Wetter schnelle Autobahnkurven zu einem ähnlichen Abenteuer wie anno dazumal in einem 911er bei starkem Wind.
Ein Kompromiss wäre z.B. ein Megane GT mit 180-220 PS (z.B. als Kombi) - wobei auch bei dem die Unterhaltskosten nicht zu verachten sind. Eigentlich schreit das Anforderungsprofil nach einem 3er BMW - z.B. einem 325/330i - der kann Autobahn, er kann Spaß und er hält sich Kostenseitig zurück (ohne allerdings günstig zu sein). Solang du nicht kurzfristig mit Kindern, Hund oder so planst kommt vielleicht auch ein Z4 ofer ein Mercedes SLK in Frage. Ich würde auch Porsche Boxster sagen, wenn du für dein Geld nicht richtiges Detailwissen bräuchtest, damit du keine Müllkiste bekommst (der Anteil am Mistkisten ist rund um 10.000€ beim Boxster extrem). Falls dir einer begegnen sollte käme sicherlich auch ein Lexus IS300 in Frage, aber - die sind selten. Man denkt nicht immer an sie, wenn man mit sportlich spekuliert - aber eine C-Klasse der W204 Baureihe könnte ebenfalls ein sehr guter Kompromiss sein, die Auswahl könnte aber recht beengt sein. Der Nachfolger deines Accords mit 2.4L Sauger könnte deinen Wünschen vielleicht auch erfüllen - dein Vorteil, technisch gut, wenig Nachfrage - Käufermarkt.
LG Kester
32 Antworten
Warum? Wird ein Auto mit 100001km plötzlich schlecht? Ich würde auf den allgemeinen Zustand und ne vernünftige Historie schauen
Renault Megane 3 RS. Wenn man es etwas Zivil haben will und auf Cup Paket verzichten kann, was ich nicht tun würde, dürften schon 265er ab BJ 2012 mit deutlich unter 100 tkm und deutlich mehr Spaß Potential als beispielsweise ein i30 Turbo zu haben sein.
Ich hab jetzt mal noch etwas gestöbert, auch nach den vorgeschlagnen Autos.
Gefunden habe ich dabei noch dieses Angebot was ich eigentlich sehr gut finde.
Opel Astra J GTC
Und dieses...was leider aus knapp aus dem Preisbereich fällt...aber an sich hammer Auto:
Renault Megane RS
Der J GTC ist halt sehr schwer und die 20 zöller sind auch nicht die leichtesten.
Renault kenn ich mich 0 aus.
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Moin,
Der Megane RS 265 verhaut einen allerdings bzgl. Versicherung und Reifenkosten, da bewegt sich das Auto in "bösen" Sphären - dazu muss man auch noch mit rund 1000€ für dem ZR Wechsel leben. Ist ein sehr teurer Spaß, den man sich ernsthaft gönnen wollen muss.
Der Cupra der ersten Generation hat meine ich immer EU3 - da könnte man ggf. Probleme in bestimmten rund 70 Städten bekommen. Sprich - falls es das Modell mit EU4 gab, sollte man zwingend danach suchen.
Mir würde an der Stelle der hohe Autobahnanteil bedenken machen - deshalb kommen meiner Meinung nach Fiesta oder Clio nicht wirklich in Frage (v.a. da der alte Accord ein guter Autobahngleiter ist). Sie sind zu nervös und zu laut bei der Geschwindigkeit. Ähnliches gilt für den GT86 - der ist wie auch ein MX5 - nur als reines Spielzeug konzipiert, der macht auf der Bahn keine Freude und die absichtlich leichte Hinterachse macht bei schlechtem Wetter schnelle Autobahnkurven zu einem ähnlichen Abenteuer wie anno dazumal in einem 911er bei starkem Wind.
Ein Kompromiss wäre z.B. ein Megane GT mit 180-220 PS (z.B. als Kombi) - wobei auch bei dem die Unterhaltskosten nicht zu verachten sind. Eigentlich schreit das Anforderungsprofil nach einem 3er BMW - z.B. einem 325/330i - der kann Autobahn, er kann Spaß und er hält sich Kostenseitig zurück (ohne allerdings günstig zu sein). Solang du nicht kurzfristig mit Kindern, Hund oder so planst kommt vielleicht auch ein Z4 ofer ein Mercedes SLK in Frage. Ich würde auch Porsche Boxster sagen, wenn du für dein Geld nicht richtiges Detailwissen bräuchtest, damit du keine Müllkiste bekommst (der Anteil am Mistkisten ist rund um 10.000€ beim Boxster extrem). Falls dir einer begegnen sollte käme sicherlich auch ein Lexus IS300 in Frage, aber - die sind selten. Man denkt nicht immer an sie, wenn man mit sportlich spekuliert - aber eine C-Klasse der W204 Baureihe könnte ebenfalls ein sehr guter Kompromiss sein, die Auswahl könnte aber recht beengt sein. Der Nachfolger deines Accords mit 2.4L Sauger könnte deinen Wünschen vielleicht auch erfüllen - dein Vorteil, technisch gut, wenig Nachfrage - Käufermarkt.
LG Kester
Kann Rotherbach nur voll zustimmen. Renault Sport lässt sich vieles vergolden und ist zu kompromisslos für 23tkm im Jahr. Die sind eher was für gelegentlichen Rennstreckenbesuch ohne das Auto gleich komplett umbauen zu müssen.
Und 3er oder 1er (E8x als 125i oder 130i) als Reihen6er sollte hervorragend passen. Sieht mit M-Paket super aus, geht gut und ist von den Teilen echt bezahlbar. Dazu gutes "80%" Auto, macht also auch auf ner Landstraße Spaß, ohne auf der Autobahn zu nerven.
Versicherung ist beim Megane RS etwas teuer aber geht noch wie ich finde (mein Accord hatte schon eine sehr hohe Haftpflichteinstufung). Benzin geht auch klar...ich fahr insgesamt recht gesittet da sollte er mit ca. 10-11Liter hinkommen. Einzig wenn ihr sagt die Preise falls mal was repariert werden muss sind astronomisch...das lässt mich zögern, denn ich versuche schon die Kosten im Rahmen zu halten.
Das Problem mit dem 1er (E82) und der 3er (E92) ist einfach das diese (wie der Audi TT) "alt" UND "teuer" sind! Wenn man einen 125i bzw. 325i will und die grenze bei ca. 100tkm zieht sind die bei einem Baujahr von 2007 (!) immer noch um die 15k€, wenn man überhaupt welche findet. Das finde ich schon echt krass für ein altes Auto.
Für das Geld bekomm ich fast schon einen Kia Pro_ceed GT aus 2014 mit 204PS der dann noch fast 4 Jahre Werksgarantie hat.
Den Lexus IS250 hab ich mir auch angeschaut, tolles auto...aber auch die sind rar gesät.
Den Honda Accord CU2 (letzte Baureihe Europa) find ich auch toll...auch wenn der null sportlich ist. Der 2.4L liegt hier bei ca. 12k€ für ein 2010er. Hätte gedacht den bekommt man evtl. sogar noch etwas billiger da ich vermute das hier so gut wie keine Nachfrage da ist. Gibt auch insgesamt wenig Angebote.
Der Seat spricht mich insofern immer noch an das er eigentlich "alles kann". Sportlich aber praktisch (im Unterhalt verträglich??). Er ist natürlich am ältesten aber auch nur die 2 Jahre älter als die ganzen E92 die man so findet und kostet dafür aber BEDEUTEND weniger!
(PS: Es ist ein Benziner, und obwohl er nur Euro3 hat, sollte er damit ja immer die Grüne Plakette bekommen und damit auch in alle Städte einfahren dürfen oder liege ich falsch)
Insgesamt mach die gebrauchten der Deutschen Premiumhersteller natürlich am meisten her sind teilweise für meine Zwecke gut geeignet...aber deren Werterhalt ist so hoch das es mir schwer fällt eine so teure Anschaffung zu machen bei so einem alten Auto, wenn ich bei anderen Herstellern für den Preis "neuer" und ggf. mit weniger Laufleistung kaufen kann.
Generell kann man sagen das um die PLZ 92318 mit einem Umkreis von 200km wenig gute Angebote stehen wie ich finde. Bayern ist teures Pflaster für gebrauchte.
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EDIT:
Vergessen zu erwähnen: Mein Accord ist auf der BAB schon auch ziemlich laut. Ich kann mir schwer vorstellen irgendeines dieser Autos da schlimmer ist. Das die sportlicheren deutlich härter im Fahrwerk sind stimmt natürlich, aber wer etwas sportliches fahren will der muss das bei einer längeren Autobahnetappe eben mal abkönnen und ich bin da relativ hart im nehmen denke ich ^^.
EDIT 2:
Vielleicht wär der "normale" Megane GT ja auch schon was?
Megane GT 180
Ich habe Samstag meinen zweiten Megane 3 RS gekauft. 13.800€, Bj. 2012, 95 TKM, absolut scheckheftgepflegt und Zahnriemen, Inspektion etc. wurde vom Verkäufer noch gemacht. Er hat absolute Vollausstattung mit Recaro Ledersitzen, Rückfahrkamera, Keyless, Cup Paket etc..
Ja, er mag im Unterhalt etwas teurer sein als bspw. ein GTI, aber da muss man die beim Einkauf gesparten Euros auch gegen setzen. Ich wollte eigentlich einen 1er als Diesel, da ich täglich 130 km fahre, aber ein 120d wie er mit gefallen hätte mit Bj. 2014, 80-90 TKM hätte gut 4 T€ mehr gekostet. Dafür kann ich erst einmal ne Menge Sprit verblasen...und habe noch viel mehr Spaß dabei.
Bezüglich der Reparaturkosten. Das ist genau wie beim 350Z von Nissan. Wenn man für alles zu Renault fährt wirds teuer. Es gibt bspw. die originalen geschlitzten Scheiben + Bremsbeläge im Netz für ca. 580 €. Einbau in einer freien Werkstatt kostet auch nicht die Welt. Zahnriemen in einer kundigen freien Werkstatt gibt es für ca. 800 € (und ganz ehrlich...der kommt alle 5-6 Jahre je nachdem wie viel man fährt). Von meinem Händler weiß ich, das ein neues Getriebe mit Sperre 1200 € netto im Einkauf kostet. Ich will gar nicht wissen, was ein DSG Ersatz kostet.
Einfach mal wirklich einlesen, z.B. in einem Megane Forum. Ich finde es alles nicht so wild, wie es sich erst anhört. Beim 350Z hört man auch "einmal Bremsen machen >2 T€". Wenn man sich dann mal einliest kriegt man schnell raus, dass es im Zubehör die original Teile für unter 1 T€ gibt.
Geht man mit Renault Sport - Modellen zu den richtigen Werkstätten oder hat ausreichend Kontakte in die Szene, ist der Unterhalt nicht teurer als bei anderen Kompakten auch. Wer die RS Modelle blind bei Renault auf den Hof stellt, bekommt natürlich neben gefühlter 99% Inkompetenz das volle Euro-Ausräum-Programm fürs Portmonaie.
Der Megane 3 RS ist auch von mir eine Empfehlung
Bezüglich Reparaturen würde ich vermutlich die Teile selbst besorgen (soweit möglich) und von der Werkstatt des Vertrauens einbauen lassen und/oder versuche mich in der Szene anleiten zu lassen wo man am besten hin geht.
Erstere Methode hab ich auch bei meinem Autos dich ich bisher schon hatte teilweise praktiziert und bin damit glaube ich kostenmäßig ganz gut gefahren.
Ich hatte zwar keinen Megane, aber einen Clio 3 RS mit den Recaros und Cup Fahrwerk. War ein unfassbar geiles Auto, aber mit der Zeit ist die Liebe etwas verblasst.
Ja, man kann viele Reparaturen auch sehr günstig erledigen, grade wenn man gerne in Foren etc. liest.
Ja, die machen super viel Spaß.
Aber Nein, bei überwiegender Autobahnnutzung würde ich keinen kaufen. Den Megane kauft man entweder ganz (mit Recaro, Cup Fahrwerk und Sperre), was aber bei viel Autobahn irgendwann nurnoch nervt (ich spreche aus Erfahrung), oder man kann auch gleich was anderes nehmen.
Und das Geld, was du heute in einen wirklich gutes 1er Coupe investierst, siehst du auch nach ein paar Jahren mit ziemlicher Sicherheit wieder.
Moin moin,
Also an der horrenden VK Einstufung des 3er RS kann man nix ändern, die ist einfach so. Wer das Geld auf der hohen Kante hat, um sich nen zweiten und dritten spontan zu kaufen - kann drauf verzichten. Sonst ist das ein großes Risiko. Das der Wagen einen hohen Reifenverschleiß hat und die zulässigen Reifen teuer sind ist der Fahrwerksgeometrie und -abstimmung und der Leistung geschuldet. Lässt sich auch nicht ändern und auf so ein Auto einen Billigreifen draufziehen ist schizophren.
Zu argumentieren, dass xyz teurer ist, ist auch sachlich falsch. Denn sobald man das Auto verkauft bekommt man weiterhin weniger, da sind die anderen Autos nicht spontan zusätzliche 3000€ billiger geworden - es zählt also die Differenz aus EK und VK - alles andere ist nix weiter als schönrechnen.
Und selbst die gute freie Werkstatt ist bei einem RS teurer als bei den meisten Autos, außerdem verbietet es einem ja niemand mit einem grundsätzlich günstigerem Autos eben AUCH in die gute freie Werkstatt zu gehen - womit die Differenz wieder hergestellt wird. Das Problem ist nur - finde eine gute freie Werkstatt, die zudem auch das für einige Dinge notwendige Spezialwerkzeug (z.B. beim ZR Wechsel) besitzen und dann auch noch die sinnvolle Erfahrung haben. Meine Erfahrung sagt - 90% der freien Werkstätten lehnen es schlicht ab an einem RS zu arbeiten. Auch beim Fahrzeug, wo die Teile beim Markenhändler billiger sind gibt es gerüchteweise im Zubehör billiger als beim Markenhändler - meist zu einer prozentual ähnlichen Ersparnis wie beim RS. Der Denkfehler hier ist, zu sagen, der RS ist nicht teurer wenn ich die freie Werkstatt mit einer VW Werkstatt vergleiche.
Fakt ist - es ist ein teures Spielzeug, dass man sich leisten wollen muss (sagt ja keiner, dass es unbezahlbar ist, ich bin ja auch kein Millionär). Und unterschätz nicht wie laut und hart ein RS speziell mit Cuppaket ist. Ich habe Kollegen die fahren nicht mit mir in die Pause, wenn ich mit meinem Clio da bin. Ich habe übrigens ein zweites Auto ... Eben deshalb ;-)
LG Kester
Nunja da der TE davon geschrieben hat, dass Versicherung noch im Rahmen ist gehe ich davon aus, dass er das mal durch eins der üblichen Vergleichsportale berechnet hat. Und bezüglich der Reifen, sehe ich es so, dass bei einem Wagen >200 PS in dieser Kategorie sowieso meist von min. 225er auf 18 Zoll die Rede ist, die somit nur bei dem Einen höher verschleißen als bei dem Anderen. Meine Erfahrung mit dem RS ist, dass man bei Langstrecke (fahre ich und der TE ja scheinbar auch) problemlos um die 40 TKM mit einem Satz schafft (Autobahnen haben nun mal nicht so viele Kurven ;-) )
Bezüglich des Anschaffungspreises stimme ich dir nicht unbedingt zu. Der TE hat ein begrenztes Budget von 15 T€. Dafür kann ich nun bspw. einen 2012er Megane RS mit ca. 100 TKM oder, wie der TE selbst schreibt einen 125i oder 325i, der nochmal 5 Jahre älter ist kaufen. Beide Wagen sind bei 25 TKM im Jahr nach 4-6 Jahren praktisch wertlos. Da fahre ich lieber den deutlich Neueren. Wenn er nur ein Jahr oder so fahren will und ihn dann verkauft, gebe ich dir recht.
Bezüglich der Werkstattkosten. Ja, ein RS ist so oder so teuer. Es ist aber nicht so krass, wie man es bei kurzer, oberflächlicher Suche vermuten würde. Das wollte ich damit nur sagen.
Ich glaube der TE muss sich entweder überlegen, oder durch Probefahrten ermitteln, wie "krass" es denn nun sein soll bzw. darf und wie viel der Spaß monatlich kosten darf. Für mich sind Autos auch Hobby, so dass ich da vielleicht etwas andere Maßstäbe ansetze. Dafür gebe ich z.B. sehr ungerne was für Klamotten aus ;-)
Moin,
Weisst du Lenny - ich bin seit ewigen Zeiten bei MT, fahre seit 1997 im Regelfall bekloppte Autos ... Ich habe vom Fiat Panda bis zum V12 so ziemlich alles besessen was es so gibt (nur nen V10 bisher nicht - komisch).
Von daher - DOCH ... genauso musst du rechnen. Kaufst du ein Auto, das älter als 6/7 Jahre ist, mit 2 Jahren TÜV und mehr als 80.000 km - dann ist der Wertverlust pro Jahr und rund 15000 km prozentual immer irgendwo um die 10% anzusiedeln. Da ist es wurscht, ob BMW 3000€ teurer ist - das holt der Renault nicht wieder ein - wenn du ihn nach 5 Jahren verkaufst (mit 2 Jahren TÜV, vergleichbar guter Zustand usw.) Wird er immer noch zwischen 2000 und 3000€ teurer sein, solange man objektiv vergleicht, was aber viele eben nicht machen. Das gleiche, wie das spielen mit Wertverlusten in Prozent usw. Augenwischerei - das einzige das zählt ist die Differenz aus Anschaffung und Verkauf und zwar in Euro, wer das macht wird z.B. bemerken, dass am Ende des Tages viele Autos vergleichbar viel gekostet haben. Ausnahme - wir erreichen das Preisniveau <2000€ - ab da verliert sich der Preisunterschied natürlich (Regelfall! Es gibt immer mal Ausnahmen). Der Knackpunkt ist - viele verkaufen die Autos irgendwann als fahrende Leiche, richtig - dafür gibt es kein Geld mehr, egal was dran steht.
Ich habe vor einigen Tagen einen Wagen gekauft und wollte, falls es jemanden interessiert, hier kurz zum Abschluss noch eine Rückmeldung geben.
Geworden ist es ein Mazda 3.
150PS 2.2 Diesel, Euro6, BJ 05/2014, 73tkm, Sportsline mit Vollausstattung (bis aufs Schiebedach).
13.200€
Etwas weniger PS als ich ursprünglich wollte aber ich bin gefahren und fand es ausreichend. Ist denke ich insgesamt eine etwas "vernünftigere" Lösung...aber das muss ja nicht schlecht sein.
Danke für alle die ihren Input gegeben hatten 🙂.