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Sollte der BMW 3er F30 320i mein neuer werden? Oder lieber nicht? Bitte um Erfahrungen

BMW 3er F30
Themenstarteram 27. Januar 2019 um 15:01

Hallo zusammen,

ich wollte mal in die Runde fragen und mich vorab ein wenig informieren.

Ich habe jetzt nach 8 Jahren mein Mercedes C320 w203 verkauft und bin jetzt auf der Suche nach was neuen gebrauchten.

Mein absoluter Favorit ist der BMW 3er 320i F30 (Stufenheck) Budget: ca. 25.000€

-sollte nach 03.2015 gebaut sein (facelift)

-Automatikgetriebe

-nicht mehr als 55000 Km

 

ich würde gerne wissen durch Erfahrungen etc. worauf sollte man beim Kauf achten? Welche Krankheiten sind bekannt? Mit welchen Kosten für die Instandhaltung muss man rechnen?

Danke vorab

 

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Tarabaz schrieb am 27. Januar 2019 um 23:47:42 Uhr:

ja wie teuer die Inspektionen bei BMW sind. Wann die große/kleine anfällt. Wann was nach welcher Km/zeit gemacht werden sollte. usw.

...

Was kann man denn selber machen? Ich würde zwar die Ölwechsel machen lassen das es Scheckheft geflegt wird usw. Aber Zündkerzen oder auch Bremsen würde ich selber machen. Spricht da was gegen?

Aber Bremsen kommen alle 80.000Km ca. Das steht ja noch nicht zur Debatte. Ich meine ich bin Handwerklich erfahren. Habe bei meiner C-Klasse auch versucht das meiste selber zu machen.

Wie sieht es denn mit den Gelenken aus? Und Federn? Ich hatte bei meiner C-klasse Vorne 2mal die Gelenke wechseln müssen und hatte Federbruch vorne und hinten.

Ich gucke mir jetzt die Tage 2 an. Sind identisch, beide von 2016. Einer Schaltung 6gang und einer Automatik 8 gang.

Inspektionen sind bei BMW wie folgt

Ölservice, Insp I, Ölservice, Insp II, ... und wieder von vorn.

Bei jedem Komma kannst du 25tkm bis 32tkm dazwischen fahren, das entscheidet der Bordcomputer anhand Kaltstarts, Kurzstrecke usw., oder maximal 2 Jahre.

Dazu kommt zwischendurch Tüv und eventuell Bremsflüssigkeitswechsel, wenn nicht beim Service mit dran.

Bei Insp I / II wird natürlich auch Öl gewechselt. Öl kannst du mitbringen, BMW verlangt so 25 EUR pro L, der Rest an Teilen lohnt sich nicht so.

Es gibt ein elektronisches Serviceheft, für Ölwechsel, Inspektionen und Bremsflüssigkeitswechsel. Natürlich gibt es auch noch die Zettel im Motor. Und Nachweis per Rechnung (Teilerechnung wenn selbst gearbeitet) geht auch immer.

Die Bremsen kannst du selbst machen. Bitte beachte, dass hinten die Handbremse mit in der Bremstrommel drin ist. Und die Handbremse ist oft das Hauptsorgenkind. Man muss die nämlich ab und zu benutzen, sonst rostet die Trommel und dann ist nichts mehr rund. Eine "unbenutzte" Handbremse ist gern alle 100tkm fällig, und dann auch die Trommel samt scheibe und nicht nur die Trommelbremsbeläge.

Andererseits ist das nur eine Feststellbremse. Du darst sie also nicht in voller Fahrt ziehen, das ist dann zuviel "Benutzung", die Beläge werden zerstört, insbesondere wenn die Trommel schon Rostkrater hat.

Die Bremsflüssigkeit kannst du auch machen, dann muss man Unterdruck auf den vollen Behälter geben und immer ein Rad entsprechend ablassen, bis klares kommt. und immer wieder schnell oben nachfüllen, dass man keine Luft reindrückt. Geht locker 1Liter rein.

Bei den "Gelenken" geht am ehesten die Pendelstütze kaputt, so alle 70tkm, ist aber nur ein 20 EUR teil, was man sehr einfach wechseln kann. Querlenker alle 150tkm bis 200tkm.

Federbruch gibt es vereinzelt noch. Hinten ist es aber total easy, weil Feder separat und aufgebockt entspannt. Vorn ist die Feder auf den Stossdämpfer montiert, das ist eine lebensgefährliche Aktion dann mit den Federspannern.

Stoßdämpfer lohnen sich auch bei 200tkm mit Wechsel. Da merkt man dann einen deutlichen Unterschied.

Der Motor hat Valvetronic, also variable Nockenwellenverstellung. So schön wie das Drehmoment liefert, so schwer ist es wenn was daran kaputt ist. Wenn dich das interessiert, kannst du die Suchfunktion nehmen. Das ist eigentlich die einzige Besonderheit zu Audi oder Mercedes.

Und ich wette, dass die die Automatik nimmst, und keinen Schalter.

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Bremsflüssigkeit ist ein extra Service, alle 3 Jahre und eigentlich prüft man die vorher auf Wasseranteil. Das wird auch ins digitale Serviceheft eingetragen. Bei meinem letzten hatte ich es nach 3 Jahren in einer freien machen lassen, war kein Problem für die Kulanz bei BMW. Da gab es auch noch ein Papierserviceheft. Und nach 6 Jahren hab ich dann selber gemacht, weil es da eh nix mehr mit Kulanz gibt.

Zündkerzen weiss ich jetzt nicht, könnte zur Insp II gehören, jedenfalls kein Extra-Service. Servicecheck ist Bestandteil bei Insp I und II, kannste auch nicht abwählen.

Der Austausch der Bremsflüssigkeit ist alle zwei Jahre vorgegeben, nur bis zum ersten Wechsel sind es drei Jahre. Der Service-Check ist alle 4 Jahre oder ca. 60.000 km fällig.

Aber wir wollen das Thema nicht weiter nur mit Angaben zu den Inspektionen füllen.

Vielen Dank für die bisherigen Informationen.

Zitat:

@joe_e30 schrieb am 28. Januar 2019 um 11:46:19 Uhr:

Die Bremsflüssigkeit kannst du auch machen, dann muss man Unterdruck auf den vollen Behälter geben und immer ein Rad entsprechend ablassen, bis klares kommt. und immer wieder schnell oben nachfüllen, dass man keine Luft reindrückt.

Muss mich mal selber korrigieren, geht nicht mehr zu editieren. Natürlich muss man Überdruck auf den Behälter geben, nicht Unterdruck.

Entschuldigung für die Verwirrung.

 

Themenstarteram 2. Februar 2019 um 14:37

Naja gut das sind auch Dinge worüber ich mir im Nachhinein Gedanken machen werde. Ich fahre ca. 10.000 Km im Jahr, verkehrt mache ich ja nichts wenn ich die Serviceleistungen von einer Vertragswerkstatt machen lasse. (Einmal in 2 Jahren kann ich das vertragen)

Ich habe jetzt einen schönen gefunden. Ich werde den wahrscheinlich ende der Woche angucken und eventuell gleich mitnehmen.

Muss mir dann nur noch Winterreifen organisieren. Ich habe mir Gedacht Felgen und Reifen selber zu kaufen und die bei meinem Reifenprofi um die Ecke aufziehen zu lassen. Das habe ich bei meinem w203 auch so gemacht, da kann man dann einiges sparen.

Ich habe sehr schöne Borbet-Felgen gefunden.

Maßangaben:

Felgendurchmesser (in Zoll) 17

Felgenbreite (Maulweite, in Zoll) 7.5

Lochkreis 5 X 120

Anzahl der Bolzenlöcher 5

Nabenbohrung 72.5

 

Bezüglich der Reifen, welche Maße wären hierfür richtig? Google empfiehlt bei:

7.5 Zoll min.: 205 mm optimal: 215 – 225 mm

Da 17", würde ich wählen: B 215 R17. Aber was ist die optimale Reifenhöhe??

Und was muss ich tun damit der Reifendrucksensor aktiviert ist?

Nun Sommerreifen sind ja vorhanden. Man könnte auch die schöneren Felgen zu der Sommerbereifung machen. Aber das ist mir irgendwie auch egal. Man fährt ja beide schon 6 Monate ca.

Oder halt auf die Sommerbereifung Allwettereifen ziehen, könnte man auch machen. Aber bei beiden alternativen wäre die jetzige Sommerbereifung nutzlos.

Das mit den Borbetfelgen mit Winterbereifung: Die Kosten 400€ + Bereifung 4x65€ + Aufziehen 4x10€ = 700€.

Nun ist es das Wert? Ich denke ja, da ich noch meine w203 Winterbereifung habe mit Nagelneuer Falken Bereifung vom letzten jahr. Die werde ich verkaufen und etwas dazu legen.

Was sagt Ihr dazu? Meinung zu den Maßen besonders...

Bei Leebmann gibt es aktuell viele Winterkompletträder im Abverkauft für einen schmalen Taler. Vielleicht gefällt dir ja das eine oder andere Modell?

https://www.leebmann24.de/.../winter-komplettraeder.html?...

Ansonsten ist 225/50R17 die richtige Größe.

Themenstarteram 2. Februar 2019 um 16:12

ok die Sätze sind aber ziemlich teuer. Da komme ich mit den Borbet Felgen besser weg. Die Sensoren kann man ja mit in den neuen Satz einbauen lassen. Die kosten ca. 100 €. Wie werden die denn dann erkannt? Was muss man da tun?

wahrscheinlich gibt es nur die Möglichkeit beim freundlichen mit dem einscannen und "übermitteln der Daten an das Steuergerät"...

Wie ist das wenn man die Sommerreifen weg nimmt und einfach die Winterreifen ohne Sensoren montiert, fehlen dann nur die Werte (bar) oder leuchtet dann nur eine Fehlermeldung.

Weil es ist mir das auch nicht Wert die Kontrolle des Reifendruckes kann ich auch altmodisch durchführen...

Themenstarteram 2. Februar 2019 um 16:44
Themenstarteram 2. Februar 2019 um 21:30

ich habe nochmal eine Frage. Und zwar das Auto was ich kaufen möchte ist ein Reimport, es wurde in Spanien 5000km gefahren und wird nun wieder hier in Deutschland verkauft. Bj. 2018 EZ: 05.2018

Gibt es da eigentlich was zu beachten? Gibt es da irgendwie Qualitätsunterschiede? Die werden doch mit den selben Bauteilen an gleicher Stelle gebaut oder? Und wo wird dieser eigentlich produziert?

Es gibt schon länderspezifische Eigenheiten, musst du mal recherchieren, z.b. Leder ohne Sitzheizung, etc. Man munkelt auch, dass die Hersteller nicht erfreut sind über die Reimporte. Wenn man dann mal auf Kulanz angewiesen ist..

Bevor ich einen Reimport kaufen würde, lieber ein paar Extras weglassen oder eine Nummer kleiner, je nach Budget.

Themenstarteram 3. Februar 2019 um 11:29

Zitat:

@dieselschwabe schrieb am 2. Februar 2019 um 23:49:01 Uhr:

Es gibt schon länderspezifische Eigenheiten, musst du mal recherchieren, z.b. Leder ohne Sitzheizung, etc. Man munkelt auch, dass die Hersteller nicht erfreut sind über die Reimporte. Wenn man dann mal auf Kulanz angewiesen ist..

Bevor ich einen Reimport kaufen würde, lieber ein paar Extras weglassen oder eine Nummer kleiner, je nach Budget.

also mit der Ausstattung etc. wäre ich zufrieden. Da stimmt es eigentlich. Ok der hat "nur" die Stoffsitze (mit Sitzheizung) aber für den Preis ok. Mit der Kulanz hmm. Das wäre so eine Sache.

Wo könnte ich denn mich da mal schlau machen? Ich finde dazu nichts wirkliches...

Ich müsste für das Fahrzeug 700Km mit der Bahn fahren und wenn alles stimmt würde ich den mitnehmen.

Was könnte mir der Händler den vorab noch senden zur Information? Womit man mehr Details hat?

Der hat ne EZ von 05/2018 und hat 5000Km runter... So ein vergleichbares Angebot gibt es nun mal nicht.

Das Fahrzeug war selber für das Unternehmen BMW in Spanien unterwegs.

Es ist doch aber auch so das der Verkäufer mir hier in De Gewährleistungsrecht bietet. Ok das ist dann halt nur Gedacht das wenn ein Mängel vorliegt bei einem Kauf. Das dieser übernommen wird etc.

Diesen Satz habe ich gefunden, der ganz gut passt:

DIE KULANZ

Die Kulanz begründet keinerlei Ansprüche. Kulanz ist eine freiwillige, unverbindliche Leistung. Diese wird jedoch von den Herstellern in der Regel bei EU-Reimporten versagt. Glücklicherweise gibt es aber die oben stehenden Institute der Gewährleistung und der Garantie welche, sehr wohl verbindlich sind und den Käufer regelmäßig nicht von der Kulanz abhängig macht.

 

Bei den spanischen Opel Corsa, wurde z.B. ein kleinerer Wärmetauscher verbaut, wie in der deutschen Version. Das kann in einem frostigen Winter in D, zu einem kalten Innenraum führen. Solche länderspezifische unterschiedliche, sollte man vor dem Kauf abklären.

Themenstarteram 3. Februar 2019 um 11:46

Zitat:

@Winkell schrieb am 3. Februar 2019 um 11:41:54 Uhr:

Bei den spanischen Opel Corsa, wurde z.B. ein kleinerer Wärmetauscher verbaut, wie in der deutschen Version. Das kann in einem frostigen Winter in D, zu einem kalten Innenraum führen. Solche länderspezifische unterschiedliche, sollte man vor dem Kauf abklären.

Interessant.

Aber auch das müßte doch dann irgendwo genormt/geschrieben sein das dieses Fahrzeug bis z.b. -20°C ausgelegt ist etc.

Ich habe eine Fahrzeugnr. wo könnte ich mich mit der Nr. Informieren/Vergleichen welche Unterschiede das Fahrzeug hätte ?

Der Verkäufer wird mir wohl sagen das alles bestens ist... Der hat denke ich mal auch nicht die Ahnung von den Unterschieden...

Gibt es irgendwie eine Infohotline von Bmw o.ä. wo man sich mal informieren könnte, bzw. mal die Unterschiede erfragen kann?

Themenstarteram 3. Februar 2019 um 11:54

Also mal ehrlich, ich habe mir so sehr in den Kopf gesetzt den F30 320i als nächstes Auto zu kaufen. Ich suche jetzt schon seit Monaten. Ganz schwierig alles...

Schlechtes Timing, ich habe kürzlich gleich zwei sehr schöne verkauft :D

Mit der Kulanz ist das so eine Sache. In meiner Vergangenheit hat mir das öfter mal den Hintern gerettet, und es ist ein wichtiger Grund warum ich jahrelang BMW treu geblieben bin. Wenn Sachen kaputt gegangen sind, die nicht kaputt gehen sollten, dann hat man mich nicht im Regen stehen lassen.

Länderspezifische Ausstattungen kannst du mit der VIN online in den VIN decoder Seiten checken. Oder auch im ETK http://www.realoem.com/bmw/enUS/select

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