Skurrile F1 Boliden

Mich fasziniert immer der Erfindungsreichtum der F1-Ingeneure. Was da oft an Anbauten der Wagen zustande kommt ist manchmal schon überraschend. Manche Teile verschwinden bald wieder, weil sie einfach nicht den gewünschten Erfolg bringen. Andere sind so phänominal gut, daß die Fia einschreitet und wieder verbietet. Oder wiederum werden Teile von anderen Teams kopiert, und sogar oft noch verbesert.
Am absurdesten fand ich den hier
http://www.ddavid.com/formula1/images/pete11.jpg
Aber hat sich halt dann doch nicht durchgesetzt.
Die Flügel waren zu Anfangszeiten auch sehr abenteuerlich. Haben sich in anderer Form aber bewähert.
http://www.autocentre.ua/ac/06/51/images/19/Formula_nos_lotus49.jpg
Auch in der Neuzeit gab, und gibt es einige Inovationen die in der F1 Einzug hielten.
Wer hat Bilder, oder Berichte über solche Besonderheiten?

Beste Antwort im Thema

Bergrennsport.... Dieser Polo ist wohl der skurrilste Umbau dieses Typ`s 

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Hier noch einer aus der Abteilung skurrile Texte am Spoiler 😁
Gruß aus Neuss

Oups

Zitat:

Original geschrieben von Byti


Der Mercedes 300 SL "Flügeltürer" war ja weltbekannt. Weiss jemand, dass es davon auch einen Prototyp gab?

Mit Verlaub Byti,

das auf dem Bild scheint mir eher der Prototyp eines nie gebauten direkten Nachfolgers zu sein. Oder jemand hat die Haube einer Pagode auf einen "alten" SL gebaut. Vom Ur-SL kann ich dspäter ein Bild einstellen.

Ich hab nie was anderes behauptet....
Sorry, falls es missverständlich war.

Hier die Story zu dem Auto, Quelle: www.mercedes-seite.de

Die Nummer 11 – der „Hobel“
Entgegen dem Vorstandsbeschluss vom Sommer 1952 kommt nach den Erfolgen in dieser Saison die Entscheidung, in der Saison 1953 nun doch an Sportwagenrennen teilzunehmen. Rudolf Uhlenhaut macht sich unverzüglich an die Arbeit und präsentiert im Dezember 1952 seine Vorstellungen des neuen 300 SL. Uhlenhauts Konzept überzeugt Entwicklungschef Friedrich Nallinger, der eine Produktion von 10 Fahrzeugen unter dem Bezeichnung W198 anordnet. Ein erster Versuchswagen wird als W194 mit der Fahrgestellnummer 11 aufgebaut.

300 SL Prototyp für die Rennsaison 1953, der nicht zum Renneinsatz kommt
Die in vielen Teilen überarbeitete Karosserie besteht nun aus Magnesium, das noch leichter als Aluminium ist. Sie gewinnt im Windkanal, besonders im Bugbereich, durch eine optimierte Form nicht nur ein neues Gesicht, sondern auch eine bessere Luftdurchströmung des Motorraumes. Diese kantige Frontpartie bringt dem W194/11 intern den Spitznamen „Hobel“ ein. Die Motorabwärme gelangt nun nicht mehr durch den Kardantunnel nach hinten, sondern strömungsgünstiger auf kurzem Weg durch „Kiemen“ im Kotflügel seitlich ins Freie.
Der Versuchswagen bekommt eine Benzin-Direkteinspritzung und erzielt am Ende eine Leistung von 225 PS. Der Zylinderblock des M 198 besteht aus Leichtmetall, ebenso wie Getriebegehäuse und Benzintank. Um mehr Gewicht auf die Hinterachse zu bekommen, wird der Radstand verkürzt und Getriebe, Öltank und Batterie wandern nach hinten. Dieses Zusammenspiel ermöglicht eine ausgewogene Achslastverteilung und ein ausgezeichnetes Fahrverhalten. Der Prototyp ist auch das erste Fahrzeug von Mercedes-Benz mit Benzineinspritzung.
Doch dann entscheidet sich der Vorstand, ab 1954 in den Grand-Prix-Sport und die Formel-1 einzusteigen und das Projekt W198 einzustellen. Der W194 mit der Fahrgestellnummer 194010 00011/53 und seinem Motor M 198/11 bleibt ein Unikat und kommt als Rennsportwagen nie zum Einsatz. Heute ist er eines der Glanzstücke in der Fahrzeugsammlung des Mercedes-Benz Museums.

300sl-concept

Habe ich Dich mißverstanden. 🙁
Trotzdem zwei nette Bilder vom 300 SL als "Kampfschwein" im Einsatz. Naja, der offene wollte wohl nicht so recht! 😉

300sl-1024x768
300sl-roadster-1024x768
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Der Alfa Romeo 6C "Aerodynamica" mit 2.3 Liter Motor. Interessant ist die Sitzposition in der Mitte bei einem Sportwagen.

Alfa-romeo-6c-2300-aerodinamica-spider

Dafür war bei dem Fiat Apache die Lackierung vorne asymetrisch. Der weiße Strich lief rüber auf die rechte Seite.
Gruß aus Neuss

Apache-fiat

Nein, dieser Flügel war so nicht gedacht...der war nur konstruktionsbedingt so gebrochen. 😁

Gefluegelsalat

Eine vollverkleidete Gilera Rondine, mit 4 Zylindern und 500 Kubikzentimeter auf der Jagd nach Weltrekorden. 😁
Gruß aus Neuss 

Gilera-rondine

Nochmal den Tyrell P34 von Patrick Depailler. An der Seite kleine Sichtfenster, damit der Fahrer freien Blick auf die Doppelachse vorne hatte.

Tyrrell-p34-cosworth-1

So sah die Technik ohne Räder aus.
Gruß aus Neuss 

Tyrrell-p34-cosworth

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Terry-lend

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Übrigens von Norton gab es auch mal eine "John Player" Ausführung...
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