ForumOldtimer
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Oldtimer
  5. Sind Oldtimer bezahlbar?

Sind Oldtimer bezahlbar?

Themenstarteram 3. Mai 2005 um 18:23

Hallo,

ich möchte mir schon seit Jahren einen Oldtimer zulegen bis jetzt habe ich aber immer noch keinen!

Ich stelle mir immer die Frage:

Ist so ein Oldtimer überhaupt bezahlbar? Woher bekomme ich die Ersatzteile, wie oft geht was kaputt, usw.

Wenn dann würde ich mir einen Oldtimer für ca. 5000 bis 10000 Euro suchen. Geliebäugelt habe ich mit Citroen DS, versch. Jaguar Modelle, BMW 6er Coupe, versch. US Cabrios/Schlitten.

Welche Erfahrung habt Ihr mit Oldtimern gemacht? Bedeutet ein Oldtimer viel Arbeit? Muss man viel Ahnung vom Kfz haben, damit der Spaß nicht allzu teuer wird?

Wie oft ist bei Eurem Oldtimer etwas kaputt?

Un zuletzt, welchen Oldtimer empfehlt Ihr einem Oldtimeranfänger, der wenig Geld kostet und leicht zu unterhalten ist?

Danke im voraus für Eure bestimmt interessanten Antworten.

Gruß Dirk

Ähnliche Themen
36 Antworten
am 3. Mai 2005 um 18:38

sorry für die deutliche antwort, aber:

solange du dir solche fragen stellst, ist ein oldtimer nix für dich. oldtimer sind liebhaberei, sind teilweise leidenschaft. da fragt man nicht vorher haarklein nach (benzin)kosten, oder nach reparaturen die vielleicht mal eventuell eintreten könnten. das die irgendwann mal kommen ist bei einem oldtimer logisch.

und die genaueren fragen nach zb ersatzteilversorgung kann man nur sinnvoll beantworten wenn du dich zumindestns mal halbwegs für ein modell / eine baureihe entschieden hast.

mein tip: die saison hat gerade angefangen. geh auf treffen, die gibt es jetzt überall. spreche autobesitzer an. und wenn du nicht gerade fragst "was verbraucht denn der???" - wirst du freundliche antworten erhalten.

Ja, entweder man schraubt selber, oder man hat genug Geld, um schrauben zu lassen ...

Themenstarteram 3. Mai 2005 um 22:19

Also dann mal danke für Eure Antworten. Ihr habt wohl recht ich sollte mich da wohl mal bei Oldtimerinhabern erkundigen.

Was mich interessiert ist, da ich Student bin und doch nicht ganz so viel Zeit habe, wie viel Zeit unf Geld so ein Oldtimer verschlingt, denn es wäre doch schade wenn man seinen Oldtimer nach einem halben Jahr wieder verkaufen muss weil die Zeit oder das Geld ausgehen.

am 3. Mai 2005 um 22:27

Re: Sind Oldtimer bezahlbar?

 

Zitat:

wie oft geht was kaputt, usw.

wer darauf antworten kann, kennt auch die zukünftigen Lottozahlen :).

Zitat:

Citroen DS

mmh, dann gib lieber 10k EUR dafür aus :)...schon viele 'schöne' Dinge über dieses Auto gelesen.

Zitat:

versch. Jaguar Modelle,

ay, sieh an, du scheinst viel Geld zu haben, also Geld für Ersatzteile und Reparaturen.

Zitat:

BMW 6er Coupe

heute auf der Autobahn gesehen, sieht man kaum mehr, aber rostet auch wie die Pest und vor allem kein billiger Spaß.

Zitat:

, versch. US Cabrios/Schlitten.

Gerade bei US-Amerikanischen Autos geht die ganze Sache enorm in dein Geld, denn entweder der AMI ist 30 Jahre alt oder du bezahlst Unmengen an Steuern, denn V8 ist Standard und 5.7L auch :)...kannst ja ausrechnen, was das heutzutage mit E1-Abgasnorm in Deutschland kostet. Ich sags dir gleich "du willst es garnicht wissen". Ein 30-jahre altes Auto wiederum kann das Problem haben verdammt gut zu rosten, verdammt schlechte Ersatzteilversorgung zu 'genießen' usw....dafür aber evtl. eine H-Zulassung und eine Steuer von 190 EUR.

Zitat:

Bedeutet ein Oldtimer viel Arbeit?

ja, auf jeden Fall.

Zitat:

Muss man viel Ahnung vom Kfz haben, damit der Spaß nicht allzu teuer wird?

also man muss Ahnung vom KFZ haben und teuer wird es sowieso :)...wenn man keine Ahnung von KFZ hat, wird nur teurer.

Zitat:

Wie oft ist bei Eurem Oldtimer etwas kaputt?

s.o. "Lottozahlen".

Zitat:

Und zuletzt, welchen Oldtimer empfehlt Ihr einem Oldtimeranfänger, der wenig Geld kostet und leicht zu unterhalten ist?

ich empfehle dir einen Youngtimer, da jüngere Autos manchmal zu günstigen Preisen zu bekommen sind und da du ja eh 10k EUR angesetzt hast, hast du dann noch genügend Geld über das Auto eine Zeit am Leben zu erhalten. In der Zeit, in der du dann das Geld für den Wagen ausgibst, wirst du entscheiden, ob das Thema Oldtimer was für dich ist oder nicht.

Steuerlich wird selbst ein Youngtimer recht teuer im Vergleich zur Motorisierung sein, aber das ist nunmal unser Vater Staat. Du bekommst erst ab 30 Jahre Steuervergünstigungen, aber auch nur, wenn dein Auto das Recht hat eine H-Zulassung zu bekommen. Ein getunter Manta würde, selbst mit 30 Jahren, wahrscheinlich keine H-Zulassung bekommen.

Aber so wie das bei dir klingt, ist dir mit einem guten Gebrauchtwagen besser geholfen. Sorry, aber das klingt so "hey, ich will nen coolen Oldtimer/youngtimer, am besten Opel Admiral, alten Mercedes SEL, Cadilac Eldorado etc...", nur um halt "cool" zu sein.

Naja, wenn du dir ein altes Auto kaufen möchtest, dass du solange pflegen möchtest, bis es evtl. ein Oldtimer wird, dann finde ich persönlich den Opel Ascona (das letzte Modell) recht nett. Wenn du das Auto so pflegen kannst, dass es bis 30 jahre noch fit wie ein neuer Turnschuh ist, dann können hier alle bestätigen, dass du reif für einen Oldtimer bist :)...

Der Ascona ist natürlich nur ein Beispiel, denn es gibt noch viele, andere Autos, die es wert sind sie zu erhalten.

 

Mfg.

am 3. Mai 2005 um 23:29

ich würde mich nicht erschrecken lassen

 

denn nach meiner Feststellung gibt es die Megaschrauber, die permanent unter dem Wagen liegen und siebte quer gedrehte Längsmuffe nachziehen wollen. Diese Schrauber (nichts gegen sie, wohlgemerkt) sind der Meinung, dass dauernd was zu machen ist.

Und dann gibt es die Sorte Oldi Freunde, die sich vorher Gedanken machen, ein Auto aussuchen, dass die optimale Mischung aus Spaß, Kosten und Zeitaufwand darstellt. Die erfreuen sich an ihrem Oldi und fahren viel (während die anderen schrauben).

Grüße Manro, der seit 7 Jahren ohne Probleme mit einbem angeblichen Sorgenkind fährt, einem Jensen, und verdammt viel Spaß damit hat

Hallo,

ich würde einen 6er BMW nach Bj 1982 empfehlen, da die nicht wirklich böse rosten und auch als 3,5 Liter mit 220 PS trotz jeder Menge Fahrspaß einem nicht die Tasche leerfressen.

Und manchmal kriegt man sogar noch einen recht günstig.

Jo

am 4. Mai 2005 um 8:16

Hallo avaurus,

zu Deinem Kommentar in Bezug auf die DS

Zitat:

mmh, dann gib lieber 10k EUR dafür aus ...schon viele 'schöne' Dinge über dieses Auto gelesen.

würde mich interessieren, was konkret Du damit meinst.

Ich habe seit über 15 Jahren eine ID19 und kann nur Positives berichten.

Aufgrund der sehr aktiven Szene ist die Ersatzteillage sehr gut und insgesamt ist das Auto sehr zuverlässig.

Das Modell wurde schliesslich fast 20 Jahre gebaut, da ist auch die ein oder andere Verbesserung eingeflossen.

Technisch ist das Auto sehr einfach aufgebaut - wenn man mal die Grundzüge der Hydraulik verstanden hat, kann man gut selber dran schrauben.

Für 5.000 EUR kann man schon ganz gute D-Modelle finden, natürlich keinen DS Pallas.

Und nicht zuletzt : es ist einfach ein unvergleichliches Gefühl in einer DS zu schweben.

Die DS hat übrigens dieses Jahr 50jähriges Jubiläum

DS jubilé

Gruss

Martin

Das amerikanische Autos teuer sind, muß nicht generell so sein. Ein Bekannter hat einen Dodge, den er mit der roten Nr. fährt. Er sagte, daß die Teile (in den USA) für die Mechanik nicht sehr teuer sind, da sie in großen Stückzahlen für verschiedene Modelle produziert wurden/werden. Bei vernünftigen Fahrstil hält sich auch der Spritverbrauch in Grenzen.

Gruß

Stefan

Also ...

ich habe den Eindruck, daß der Thread-Starter besser (noch) keinen "Hobby-Zweitwagen höheren Alters" (so versuche ich, die Erörterung um Young-/Oldtimerstatus zu umgehen ...) kaufen sollte.

Seine Preisvorstellungen sind bei aller Zurückhaltung naiv (bei 10 KEUR über einen Jaguar nachzudenken?!?). Auch die Fragen lassen es angeraten erscheinen, die Sache gründlicher und mit Lektüre der einschlägigen Magazine/Besuch verschiedener Messen und Veranstaltungen erst mal bewenden zu lassen.

An einer Déesse (richtig so, oder?) als Anfänger "selber" schrauben zu wollen, ist mehr als gewagt. Selbst einfachere Technik hat ihre Tücken im Alter, wie hier wohl jeder Oldiefahrer weiß.

Wie wäre es mit einem guten Spitfire als Start (richtig gute gibt's für sicher unter 10 kEUR), die sind dann meistens schon "H" und fressen einem nicht die Haare vom Kopf.

Da kann man gleich üben, daß "Ahnung von Technik" auch beim Bedienen vorausgesetzt werden muß, weil man sonst mehr "kaputtfährt" als nötig.

Meine Daumenregel (als "Schraubenlasser"): Vierzylinder kosten maximal 0,5 EUR/km, Sechszylinder gehen bis 1 EUR/km, Zwölfender aus England können bis 2 EUR/km kosten. Und wer weniger als 5 tkm/a fährt, repariert mehr an den Standschäden als er am Sprit spart.

Das ist ein hobby, das man entweder von "überem Geld" finanziert oder durch kenntnisreiche "Muskelhypothek" bezahlbar hält, leider ...

Markus

Re: Sind Oldtimer bezahlbar?

 

Zitat:

Original geschrieben von DirkGast

Hallo,

ich möchte mir schon seit Jahren einen Oldtimer zulegen bis jetzt habe ich aber immer noch keinen!

Ich stelle mir immer die Frage:

Ist so ein Oldtimer überhaupt bezahlbar...

Gruß Dirk

... ja, ist er. Es kommt eben nur darauf an, was es für ein Oldi ist. ;)

Um nur mal ein Beispiel der hier viel genannten rauszufischen: ein 6er BMW ist was feines. Rosten tun sie nicht ganz so viel. Ist natürlich eine Frage der Pflege des jetzigen- und des Vorbesitzers. Von meinem Bruder - leidenschaftlicher 6er-Sammler weiß ich, E-Teile sind recht rar und meistens auch teuer. Kommt natürlich auch darauf an, was benötigt wird.

Weitere (spezielle) Fragen? Nur zu. Nur bitte nichts so allgemeines, wie "wie oft geht so das kaputt?". Das kann man nicht beantworten, da es stark differiert. Bei dem einen hält etwas ewig, bei dem anderen nie. Alles klar?;)

Gruß,

Mario

am 4. Mai 2005 um 15:26

Beim deutschen oder beim französischen Markt kenn ich mich nicht so aus, aber bei US-Fahrzeugen kann ich etwas behilflich sein.

Ersatzteilversorgung variiert extrem. Allerdings nur, was Modellspezifische Teile angeht. Alle Verschleissteile bekommst du zu absoluten Dumpingpreisen. Da können deutsche Autos mit Sicherheit nicht mithalten.

Chevrolet ist da extrem günstig.

Ich hatte von Autos und deren Technik absolut 0 Ahnung, bevor ich meine Chevelle gekauft habe.

In meiner Signatur siehst du, was man mit ein bisschen Willen und Zeit machen kann, auch wenn man vorher nichts gewusst hat. :)

Jürgen

am 4. Mai 2005 um 16:14

Kann mich eingen der schon geposteten Beiträge nur anschließen. Wer einen Oldtimer fahren will, weil er ihn ganz nett findet, aber Angst hat, es könne mal was kaputt gehen oder er könne wohlmöglich zu viel Benzin verbrauchen, der sollte es besser bleiben lassen.

Leider muß man das so deutlich sagen. Ich kenne Leute, die aus einer Laune heraus einen Oldie gekauft haben, und hinterher entnervt aufgegeben haben, weil das Teil nicht das war, was sie erwartet hatten.

Wer wirklich ein Autofreak ist und für Oldtimer schwärmt, der wird sich mit der Zeit entwickeln und sich keine Gedanken um solche Probleme machen. Der wird sie meistern, wenn sie da sind, und nicht vorher drüber nachgrübeln was wäre könnte wenn wann und warum.

Letztlich ist auch alles eine Preisfrage. Wer zwei linke Hände hat, aber dafür viel Geld, der fährt zum Zündkerzenwechsel eben in die Werkstatt, anstelle es selbst zu machen. Ich mache lieber viel selbst, auch wenn es mich finanziell nicht jucken würden, müsste ich alles machen lassen. Es macht eben einfach Spaß und hat viel mit Leidenschaft zu tun. Manchmal sogar mit einem Fokus auf "Leiden"... :-)

Zitat:

Original geschrieben von Hans Immer

... Manchmal sogar mit einem Fokus auf "Leiden"... :-)

Je größer der "Leidensweg", desto schöner der "Heilungsprozess". Und wenn er dann läuft, wird man für alles entschädigt. ;):):D

Gruß,

Mario

am 4. Mai 2005 um 22:59

Zitat:

Original geschrieben von aldirosso

Hallo avaurus,

zu Deinem Kommentar in Bezug auf die DS

 

würde mich interessieren, was konkret Du damit meinst.

Ich habe seit über 15 Jahren eine ID19 und kann nur Positives berichten.

wollte damit nur ausdrücken, dass, wenn er sich dieses Auto kaufen möchte, er lieber die 10k EUR dafür ausgeben soll, da er dann ein viel besseres Auto hat. Es gibt ja im unteren Segment nicht sooo tolle Exemplare, aber klar, die Autos haben ihren Reiz. Bitte nicht missverstehen, wollte das Auto nicht schlechtmachen, denn es ist ein Hingucker und technisch für das Alter zukunftsweisend gewesen (früher halt).

Zitat:

Technisch ist das Auto sehr einfach aufgebaut - wenn man mal die Grundzüge der Hydraulik verstanden hat, kann man gut selber dran schrauben.

da habe ich aber schon andere Erfahrungen gelesen, aber das hängt auch vom jeweiligen Menschen ab und wie gut er sich damit beschäftigt.

Zitat:

Für 5.000 EUR kann man schon ganz gute D-Modelle finden, natürlich keinen DS Pallas.

ok, ich persönlich hätte jetzt zwischen 7000-10000 EUR geschätzt.

Zitat:

Und nicht zuletzt : es ist einfach ein unvergleichliches Gefühl in einer DS zu schweben.

hehe, glaube ich dir gerne. Letztes Wochenede hab ich einen sehr alten Film geguckt, so solch ein Auto gegen eine Wand gesetzt wurde :)...würde man heute wohl nicht mehr machen, aber "früher" halt...

Zitat:

Die DS hat übrigens dieses Jahr 50jähriges Jubiläum

öhm, klar, die Dinger fuhren schon in den Louis De Funes Filmen herum :)...übrigends auch da schrottgefahren...

So, dann noch viel Spaß...

M.f.G.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Oldtimer
  5. Sind Oldtimer bezahlbar?