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Signum 1.9 cdti - meine Erfahrung bezüglich defektem Injektor und ZMS

Opel Signum Z-C/S
Themenstarteram 3. Januar 2013 um 14:08

Hallo zusammen,

anbei meine bisherigen Erfahrungen mit dem Opel Signum Z19DTH, speziell im Bereich Zweimassenschwungrad und Diesel-Injektoren.

Ich fahre seit gut 20.000 km mit defekten, also hörbarem ZMS und Ausrücklager herum. Aktuelle Laufleistung: 158tkm.

Das defekte Ausrücklager macht sich durch ein kratzend-scharrendes Geräusch beim Kuppeln auf etwa halben Pedalwerk bemerkbar. Sehr gut hörbar wenn man bei geöffnetem Seitenfenster direkt neben einer Wand steht.

Das defekte ZMS hört man, indem man im Leerlauf den Motor auf etwa 2000 U/min bringt und dann abtouren lässt. Im Bereich um die 1500 U/min klingt es wie ein durchgeschüttelter Werkzeugkasten aus Metall.

Soweit, so schlecht. Reparatur kostet um die 1000€ - ein ZMS und/oder einen Kupplungskit bekommt man in einschlägigen Auktionshäusern deutlich billiger als beim FOH. Ein aus reiner Neugier eingeholtes Angebot des FOH belief sich auf 2200€ für Tausch von ZMS und kompletter Kupplung. :eek: Aber das ist ja hier bekannt.

Ich stellte vor rund einem Monat einen ungleichmässigen Motorlauf im Leerlauf fest - besonders spürbar direkt nach dem Kaltstart. Ab und an merkte man im Sitz und im Lenkrad deutlich stärkere Vibrationen.

Alles klar dachte ich, jetzt wirds wirklich Zeit das ZMS zu tauschen. Davor fuhr ich aber zum FOH, stellte mich dumm und schilderte die beschriebenen Symptome. Ich war mir sicher - das ZMS steht kurz vor dem Tod.

Der Meister macht als erstes die Motorhaube auf und wackelt an den Injektorsteckern. "Das kommt öfter vor das ein Injektor aussteigt und deshalb der Motor unrund läuft", so der Meister. Das sorgt für noch mehr Klappern des ZMS und besagten unrunden Lauf. Ich konnte mir das nicht vorstellen - der Motor läuft auf der Autobahn einwandfrei und verbraucht nach wie vor seine 6,5 Liter Diesel auf 100 km. Keine Startprobleme, keine Aussetzter...

Um seine These zu beweisen, zog der Meister nach und nach bei laufendem Motor die Injektorstecker ab (im Nachhinein erfuhr ich dass man dies bei laufendem Motor nicht machen sollte - der Injektoren zu Liebe) sei`s drum - beim Abziehen des Steckers vom 4. Zylinder im Leerlauf änderte sich nix. Wohl aber bei allen anderen Steckern-dann lief er deutlich unrunder. Als hatte entweder Injektor Nr.4 oder dessen Ansteuerung einen Fehler. Der Meister hing noch fix den Tester dran und meinte dass im Bereich der Ansteuerung kein Fehler vorliege.

Alles klar, danke!

Ich war so aufs ZMS geeicht, dass ich im Leben nicht an Injektoren dachte.

Um Gewissheit zu haben, prüfte ich die Rücklauf- bzw. Leckölmenge. Damit kann man schadhafte Injektoren herausfinden. Der FOH bietet das für teuer Geld an, man kann es aber auch ganz leicht selber machen und so mögliche Fehler eingrenzen:

Alles was man benötigt ist durchsichtiger Silikonschlauch mit einem Innendurchmesser von etwa 10 mm. Davon längt man 4 etwa 50 bis 1oo cm lange Stücken ab - für jeden Zylinder/Injektor einen.

Dann die Motorabdeckung runter, die kleine Rücklaufleitungen auf den Spitzen der Injektoren abziehen (aufpassen das die Metallklammer nicht wegspringt) und die Silikonschläuche auf die Injektoren stecken. Küchenrolle bereit halten, es tritt etwas Diesel aus.

Nun die abgezogene Rücklaufleitung verschliessen und die Silikonschläuche an der geöffneten Motorhaube anbinden dass sie möglichst senkrecht hängen.

Motor starten, im Leerlauf laufen lassen und die steigende Flüssigkeitssäule in den Schläuchen beobachten. Die Säulen steigen im Idealfall alle etwa gleichmässig. Der Schlauch der am ehesten voll ist, sitzt auf dem defekten Injektor.

Im TIS steht dass die größte zulässige Rücklaufmenge 3x so groß sein darf wie die geringste Rücklaufmenge eines Injektors.

Im TIS wird so lange gemessen bis ein Injektor erstmals 50mL abgedrückt hat. Dann wird verglichen.

Ich habe einfach die Höhe der Flüssigkeitsstände im Schlauch markiert und dann das Volumen errechnet. (V=Pi/4*d²*h)

Über diese einfache, gerade mal 15 min dauernde Methode hatte ich bestätigte Gewissheit - es war wirklich der 4. Injektor der schadhaft war.

Man kann nun zum FOH gehen und sich besagten Injektor gegen Neuware tauschen lassen.

Weitaus billiger kommt man jedoch wenn man zu einem Bosch-Dienst mit Diesel-Zentrum geht und sich dort den Injektor instandsetzen lässt. Die Injektoren kommen von Bosch, der FOH hat diesbezüglich nicht die Kompetenz.

Der Injektor bekommt neue "Innerein", wird auf einem Prüfstand getestet und ans Steuergerät angelernt. Danach arbeitet er wieder wie neu.

Ich habe genau dies machen lassen und 320€ für einen Injektor bezahlt. Er läuft wieder einwandfrei. Der unrunde Leerlauf ist verschwunden.

Durch die Selbstdiagnose konnte ich genau sagen welchen Injektor ich tauschen lassen möchte und habe zusätzliche Arbeitsstunden einsparen können.

Beim FOH wäre es bestimmt doppelt so teuer geworden - wilde Fehlersuche und auf Verdacht getauschte Teile (AGR, Steuergerät,...) am Ende vielleicht inklusive.

Ich kann nur jeden empfehlen diese "Selbstdiagnose" durchzuführen wenn er meint Probleme mit den Injektoren zu haben (unrunder Leerlauf, Ruckler, schlechte Gasannahme, Startschwierigkeiten, ...).

Der Fehler lässt sich stark einkreisen und somit Zeit und Geld sparen.

Der Injektor lässt sich in vielen Fällen auch instand setzen oder gegen ein revidiertes Teil ersetzen. Man ist also mitnichten auf ein Neuteil des FOHs angewiesen. Jeder Bosch-Dienst mit Diesel-Kompetenz dürfte dazu in der Lage sein. Bei mir war die Sache in nem halben Tag erledigt. Auch muss nur der defekte Injektor behandelt werden. Es hieß ja mal das der FOH Order hat alle zu tauschen im Defektfall...

Bezüglich des defekten Ausrücklagers und des ZMS: ich fahre damit vorerst weiter und meide sehr niedrige Drehzahlen im Schiebebetrieb sowie unnötige Kuppelvorgänge. Da ich viel Autobahn fahre, geht das.

Da ich auch von dem überaus nervigen Fehler des herausspringenden Tempomates geplagt bin, bringe ich das mit dem defekten ZMS in Zusammenhang. Jeder kann sich vorstellen dass es einen gewaltigen Stoß im Antriebsstrang gibt wenn bei Tempo 170 km/h bergauf auf einmal der Tempomat und somit die Last rausgenommen wird. So ruckartig kann man gar nicht vom Gas gehen wie das die Elektronik vermag...

Mein Tipp: in dem Moment in dem der Tempomat beabsichtigt rausgenommen wird, das Gaspedal je nach Lastzustand etwas betätigen. Der Übergang in den Schiebebetrieb erfolgt wesentlich weicher und materialschonender.

Fällt er willkürlich raus, weiß man das vorher natürlich nicht. Ich habe beobachtet dass es bei mir zu 95% während des Blinkens passiert. Ich gebe jetzt beim Blinken mit Tempomat immer etwas Gas zum Lastangleich - wenn der Tempomat rausfällt, dann merklich sanfter.

Solltet ihr Fragen haben, meldet euch einfach!

Gute Fahrt und Freude am Signum - trotz all der bekannten Macken ein tolles Auto! :cool:

 

Gruß!

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 3. Januar 2013 um 14:08

Hallo zusammen,

anbei meine bisherigen Erfahrungen mit dem Opel Signum Z19DTH, speziell im Bereich Zweimassenschwungrad und Diesel-Injektoren.

Ich fahre seit gut 20.000 km mit defekten, also hörbarem ZMS und Ausrücklager herum. Aktuelle Laufleistung: 158tkm.

Das defekte Ausrücklager macht sich durch ein kratzend-scharrendes Geräusch beim Kuppeln auf etwa halben Pedalwerk bemerkbar. Sehr gut hörbar wenn man bei geöffnetem Seitenfenster direkt neben einer Wand steht.

Das defekte ZMS hört man, indem man im Leerlauf den Motor auf etwa 2000 U/min bringt und dann abtouren lässt. Im Bereich um die 1500 U/min klingt es wie ein durchgeschüttelter Werkzeugkasten aus Metall.

Soweit, so schlecht. Reparatur kostet um die 1000€ - ein ZMS und/oder einen Kupplungskit bekommt man in einschlägigen Auktionshäusern deutlich billiger als beim FOH. Ein aus reiner Neugier eingeholtes Angebot des FOH belief sich auf 2200€ für Tausch von ZMS und kompletter Kupplung. :eek: Aber das ist ja hier bekannt.

Ich stellte vor rund einem Monat einen ungleichmässigen Motorlauf im Leerlauf fest - besonders spürbar direkt nach dem Kaltstart. Ab und an merkte man im Sitz und im Lenkrad deutlich stärkere Vibrationen.

Alles klar dachte ich, jetzt wirds wirklich Zeit das ZMS zu tauschen. Davor fuhr ich aber zum FOH, stellte mich dumm und schilderte die beschriebenen Symptome. Ich war mir sicher - das ZMS steht kurz vor dem Tod.

Der Meister macht als erstes die Motorhaube auf und wackelt an den Injektorsteckern. "Das kommt öfter vor das ein Injektor aussteigt und deshalb der Motor unrund läuft", so der Meister. Das sorgt für noch mehr Klappern des ZMS und besagten unrunden Lauf. Ich konnte mir das nicht vorstellen - der Motor läuft auf der Autobahn einwandfrei und verbraucht nach wie vor seine 6,5 Liter Diesel auf 100 km. Keine Startprobleme, keine Aussetzter...

Um seine These zu beweisen, zog der Meister nach und nach bei laufendem Motor die Injektorstecker ab (im Nachhinein erfuhr ich dass man dies bei laufendem Motor nicht machen sollte - der Injektoren zu Liebe) sei`s drum - beim Abziehen des Steckers vom 4. Zylinder im Leerlauf änderte sich nix. Wohl aber bei allen anderen Steckern-dann lief er deutlich unrunder. Als hatte entweder Injektor Nr.4 oder dessen Ansteuerung einen Fehler. Der Meister hing noch fix den Tester dran und meinte dass im Bereich der Ansteuerung kein Fehler vorliege.

Alles klar, danke!

Ich war so aufs ZMS geeicht, dass ich im Leben nicht an Injektoren dachte.

Um Gewissheit zu haben, prüfte ich die Rücklauf- bzw. Leckölmenge. Damit kann man schadhafte Injektoren herausfinden. Der FOH bietet das für teuer Geld an, man kann es aber auch ganz leicht selber machen und so mögliche Fehler eingrenzen:

Alles was man benötigt ist durchsichtiger Silikonschlauch mit einem Innendurchmesser von etwa 10 mm. Davon längt man 4 etwa 50 bis 1oo cm lange Stücken ab - für jeden Zylinder/Injektor einen.

Dann die Motorabdeckung runter, die kleine Rücklaufleitungen auf den Spitzen der Injektoren abziehen (aufpassen das die Metallklammer nicht wegspringt) und die Silikonschläuche auf die Injektoren stecken. Küchenrolle bereit halten, es tritt etwas Diesel aus.

Nun die abgezogene Rücklaufleitung verschliessen und die Silikonschläuche an der geöffneten Motorhaube anbinden dass sie möglichst senkrecht hängen.

Motor starten, im Leerlauf laufen lassen und die steigende Flüssigkeitssäule in den Schläuchen beobachten. Die Säulen steigen im Idealfall alle etwa gleichmässig. Der Schlauch der am ehesten voll ist, sitzt auf dem defekten Injektor.

Im TIS steht dass die größte zulässige Rücklaufmenge 3x so groß sein darf wie die geringste Rücklaufmenge eines Injektors.

Im TIS wird so lange gemessen bis ein Injektor erstmals 50mL abgedrückt hat. Dann wird verglichen.

Ich habe einfach die Höhe der Flüssigkeitsstände im Schlauch markiert und dann das Volumen errechnet. (V=Pi/4*d²*h)

Über diese einfache, gerade mal 15 min dauernde Methode hatte ich bestätigte Gewissheit - es war wirklich der 4. Injektor der schadhaft war.

Man kann nun zum FOH gehen und sich besagten Injektor gegen Neuware tauschen lassen.

Weitaus billiger kommt man jedoch wenn man zu einem Bosch-Dienst mit Diesel-Zentrum geht und sich dort den Injektor instandsetzen lässt. Die Injektoren kommen von Bosch, der FOH hat diesbezüglich nicht die Kompetenz.

Der Injektor bekommt neue "Innerein", wird auf einem Prüfstand getestet und ans Steuergerät angelernt. Danach arbeitet er wieder wie neu.

Ich habe genau dies machen lassen und 320€ für einen Injektor bezahlt. Er läuft wieder einwandfrei. Der unrunde Leerlauf ist verschwunden.

Durch die Selbstdiagnose konnte ich genau sagen welchen Injektor ich tauschen lassen möchte und habe zusätzliche Arbeitsstunden einsparen können.

Beim FOH wäre es bestimmt doppelt so teuer geworden - wilde Fehlersuche und auf Verdacht getauschte Teile (AGR, Steuergerät,...) am Ende vielleicht inklusive.

Ich kann nur jeden empfehlen diese "Selbstdiagnose" durchzuführen wenn er meint Probleme mit den Injektoren zu haben (unrunder Leerlauf, Ruckler, schlechte Gasannahme, Startschwierigkeiten, ...).

Der Fehler lässt sich stark einkreisen und somit Zeit und Geld sparen.

Der Injektor lässt sich in vielen Fällen auch instand setzen oder gegen ein revidiertes Teil ersetzen. Man ist also mitnichten auf ein Neuteil des FOHs angewiesen. Jeder Bosch-Dienst mit Diesel-Kompetenz dürfte dazu in der Lage sein. Bei mir war die Sache in nem halben Tag erledigt. Auch muss nur der defekte Injektor behandelt werden. Es hieß ja mal das der FOH Order hat alle zu tauschen im Defektfall...

Bezüglich des defekten Ausrücklagers und des ZMS: ich fahre damit vorerst weiter und meide sehr niedrige Drehzahlen im Schiebebetrieb sowie unnötige Kuppelvorgänge. Da ich viel Autobahn fahre, geht das.

Da ich auch von dem überaus nervigen Fehler des herausspringenden Tempomates geplagt bin, bringe ich das mit dem defekten ZMS in Zusammenhang. Jeder kann sich vorstellen dass es einen gewaltigen Stoß im Antriebsstrang gibt wenn bei Tempo 170 km/h bergauf auf einmal der Tempomat und somit die Last rausgenommen wird. So ruckartig kann man gar nicht vom Gas gehen wie das die Elektronik vermag...

Mein Tipp: in dem Moment in dem der Tempomat beabsichtigt rausgenommen wird, das Gaspedal je nach Lastzustand etwas betätigen. Der Übergang in den Schiebebetrieb erfolgt wesentlich weicher und materialschonender.

Fällt er willkürlich raus, weiß man das vorher natürlich nicht. Ich habe beobachtet dass es bei mir zu 95% während des Blinkens passiert. Ich gebe jetzt beim Blinken mit Tempomat immer etwas Gas zum Lastangleich - wenn der Tempomat rausfällt, dann merklich sanfter.

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Gute Fahrt und Freude am Signum - trotz all der bekannten Macken ein tolles Auto! :cool:

 

Gruß!

25 weitere Antworten
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25 Antworten

Ein wirklich guter und qualitativer Beitrag!!

Sehr gut erklärt. Den Beitrag hab ich mir wegen der Meßmethode mal gleich für den Fall der Fälle gespeichert.

Danke!

Themenstarteram 3. Januar 2013 um 15:46

Hallo,

Ich entnehme deiner Signatur dass Du den großen Diesel fährst.

Der Typ beim Boschdienst meinte, dass der 3.0 cdti Denso-Injektoren hat - die können die wohl nicht instandsetzen.

Der Messmethode dürfte aber vom Prinzip her die gleiche sein.

Gruß

Ouh, was soll man dazu sagen. Ein echt guter Beitrag, der im Fall der Fälle einige €´s ersparen kann.

Vielen Dank dafür.

Danke für den informativen Beitrag!

Bezüglich deines Tempomaten, schau dir mal die Kontaktflächen am Hebel an und die Kontaktfedern im CIM. Durch nachbiegen im CIM und eventuell nachlöten der Kontaktflächen konnte hier schon ein paar ihre Probleme lösen. Reinigen der Kontaktflächen versteht sich natürlich von selbst. Wenn das trotzdem nicht weiter hilft, besorg dir einen neuen Hebel .. kostet nicht zu teuer ;)

Bezüglich deines Injektors, meist ist die Düsennadel verkokt. Daher auch die erhöhte Rücklaufmenge, der Injektor spritzt einfach nicht mehr optimal ein.

Zwei bekannte Zweitaktöl Experten aus dem Forum haben mal einen Test diesbezüglich durchgeführt:

http://www.motor-talk.de/.../...-oel-dieselkraftstoff-t623039.html?...

Beim Bosch Dieseldienst können die neben der Rücklaufmenge auf dem Prüfstand auch die Einspritzmengen bestimmen, im Netz finden sich ganz interessante .pdf Dokumente und Videos.

Es haben aber auch schon viele Kontaktprobleme mit den Injektorsteckern gehabt, vom FOH gab es dazu eine Feldabhilfe bei der die Stecker gegen eine geänderte Version ausgewechselt wurden.

Themenstarteram 3. Januar 2013 um 17:02

Hallo,

die Abkürzung "CIM" ist mir im Zusammenhang mit dem Tempomat schon öfters begegnet - was verbirgt sich dahinter?

Ich habe schon mehrmals probiert den Blinkerhebel mal auszubauen, scheitre aber schon an der Gummimanschette.

Es erschließt sich mir beim besten Willen nicht wie ich die schadensfrei abbekommen soll.

Gibts da `nen Trick 17?

Danke.

Als Nachtrag:

ich mische seit ich den Wagen fahr (50.000 km) 2T-Öl zum Diesel - das Argument der verbesserten Schmierung überzeugt mich.

Das dennoch ein Injektor schadhaft auffiel, lag vielleicht an den ersten 110.000 tkm, die u.U. ohne 2T-Öl zurückgelegt wurden.

Ich werde auf jeden Fall weiter "ölen" :cool:

CIM

Column Integration Module - Lenksäulenelektronikmodul. Zuständig z.B. für Lenkradfernbedienung, Transponderantenne, Zündschloss, Blinkerschalter, Fern-/ Abblendlichtschalter, Tempomat, Infodisplay Bedientasten, Scheibenwischerbedienung, Hallsensor bzw. Lenkwinkelsensor (bei ABS/ESP), Signalschalter

Der Dank geht an -> http://opel-niedersachsen.de/opelabc.html

http://pics.ricardostatic.ch/.../...kschalter-opel-vectra-c-signum.jpg

Wie du den Hebel demontieren musst, kann ich dir gerade so nicht sagen... aber im Forum solltest du fündig werden ;)

Um den Blinkerhebel auszubauen muss du die Gummimanschete einfach nach hinten ziehen und dann siehst du schon ein kleines Loch.Einfach ein sehr dünnen Schraubenzieher oder Draht reinstecken und schon kannst du den Hebel rausziehen.Ist in max 2 min erledigt.

Themenstarteram 4. Januar 2013 um 10:18

alles klar, danke euch!

Themenstarteram 25. Mai 2013 um 12:00

Hallo Leute,

anbei ein kurzes Update meinerseits zum ZMS.

Ich habe dieses jetzt samt Kupplung/Ausrücklager bei km-Stand 176.000 tauschen lassen.

Die Geräusche scheinen nicht schlimmer geworden zu sein, jedoch lässt sich das schlecht beurteilen nach gut 40.000km Fahrt damit.

Der Wagen lief jedenfalls bis zum Schluss einwandfrei.

Nach Einbau der Neuteile macht sich sofort ein wesentlich geschmeidigerer Motorlauf bemerkbar. Auch habe ich das Gefühl das der Motor etwas "zäher" hochdreht, besonders bis etwa 2000 U/min.

Dies liegt m.M.n. an dem jetzt wieder funktionierenden Dämpferelementen im ZMS, die ja etwas träger ansprechen bei Gasbefehlen.

Der Krafteinsatz erfolgt jetzt auch weicher und geschmeidiger. Schaltvorgänge gelingen wieder butterweich und fast unmerklich.

Am ZMS selber konnte ich äußerlich keine Schäden feststellen. Lediglich auf einer Seite war ein Stück der Scheiben (nicht der Anlasserzahnkranz) etwas "angefressen", sprich etwas Material herausgebrochen.

Laut Werkstatt, eine markenunabhängige, waren die beiden Schwungmassen fest - das hatten die auch noch nicht erlebt.

Die Klappergeräuschen beim Schütteln des ZMS kamen von einer kleinen Scheibe, in etwa der Größe einer Telefonwählscheibe, die mittig im ZMS gelagert ist. Dieser klapperte radial und axial um die Mitte herum. Inwieweit das Klappern im ausgebauten Zustand durch fehlenden Schrauben/Bolzen bedingt ist, kann ich leider nicht beurteilen.

Auf den ersten Blick schien es aber nicht kritisch, bzw. "5 vor 12" gewesen zu sein.

Was soll`s, wenn das neue ZMS wieder 176.000km hält, bin ich zufrieden! :cool:

Kosten:

530€ ZMS

400€ Kupplung

450€ Lohn

Solltet ihr Fragen haben, meldet euch!

Grüße!

Themenstarteram 15. August 2013 um 21:16

Update Nr. 2:

Nach nun gut 15.000 km nach Tausch von ZMS und Kupplung läuft anch wie vor alles einwandfrei.

Weiterhin ist mir aufgefallen, dass das Herausspringen des Tempomates zu 99,9% verschwunden ist.

Seit dem trat dies vielleicht 3 oder 4 mal auf - davor ungleich öfter.

Woran das liegt kann ich nicht sagen. Ein Tausch eventueller Geber/Sensoren am Kupplungspedal kommt meiner Meinung nach nicht in Frage.

Ich vermute, dass beim Ausbau Getriebe und Tausch der Kupplung die Batterie abgeklemmt wurde und durch diesen "Reset" die Elektronik wieder funktionierte.

Wer also richtiggehend verzweifelt mit dem Tempomat, kann es ja mal versuchen mit dem kurzen Abklemmen der Batterie.

Vorher aber bitte informieren, was alles neu kalibiriert werden muss.

Ich meine mal etwas vom Lenkwinkelsensor gehört zu haben (mehrmaliges vollszändiges Einschlagen des Lenkrades in beide Richtungen)

Gruß!

Nee, Lenkwinkelsensor braucht nicht angelernt werden.

Zumindest bei mir nicht.

Hatte letztes Jahr die Batterie 2 Tage ab, da ich die LIMA ersetzt hatte.

 

Das einizige, was danach nicht mehr funktionierte, war die Einstellung der Fernbedienung ZV.

Aber nach einigen Tagen war es auch ohne anlernen wieder so, wie vorher.

 

Ich schließe mich hier mal an:

Rasseln bei Mittelstellung des Kupplungpedals.

Jetzt ist noch hin zu gekommen dass ca. 1min. lang ein Schlagen/Klopfen zu hören ist, direkt nach dem Kaltstart.

Das Schlagen ist unregelmäßig und hört sich an als ob jemand mit nem Hammer ab und zu gegen die Ölwanne schlägt. Dabei ist ein Ruckeln zu spüren, wo bei die Drehzahl nicht wirklich schwankt, max. 80 U/min..

Fehler sind keine hinterlegt..

2 Injektorstecker sind schon getauscht, die anderen beiden halten noch gut fest, habe diese jetzt mal mit Kontaktspray gereinigt.

Drucksensor & AGR auch vor kurzem gereinigt.

Themenstarteram 15. August 2013 um 21:41

@ corsadiesel:

Stimmt, ich musste erst die Fensterheberautomatik wieder neu einlernen - war aber ne Sache von Sekunden. Wie das geht steht hier irgendwo im Forum.

@ Jimmy:

Genau das von dir beschriebene unregelmässige Schlagen hatte ich letzte Woche direkt nach dem Kaltstart an dem Vectra Z19 DTH eines Bekannten gehört.

Ich meine es ging beim Treten der Kupplung im Leerlauf weg - probier das mal. Dann kannste Fehler im Antriebsstrang sicher einkreisen.

Bei den Injektoren kann entweder der Injektorstecker, also die Ansteuerung, oder aber der Injektor selber kaputt sein. Letzteres kann man recht genau mit der beschriebenen Messmethode herausfinden.

Gibt dazu auch Videos im U-Tube, von anderen MArken zwar, aber das Prinzip eines CommonRail-Diesels bleibt ja gleich.

Einfach mal nach "Test Diesel Injektor" o.Ä. suchen.

Gruß!

Nachtrag:

Das Rasseln der Kupplung auf halben weg hatte ich auch exak so - zu 90% Ausrücklager.

Gibt dazu auch Videos im Tube, die das Geräusch zum Inhalt haben.

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