Schutz der Bordelektronik gegen Spannungsspitzen - Einbauort
Nachdem ein Drosselklappensteller in einem W202 gestorben ist und es einige Meinungen gibt, die Spannungsspitzen beim Wiederanklemmen der Batterie wären der Grund dafür, interessiert mich Folgendes:
Werden Überspannungschutzeinrichtungen in PKW eingesetzt?
Wenn ja
- in welcher Anzahl
- an welchem Einbauort bzw. an welchen Einbauorten
Reicht ein einfacher 12V/500A DC Metalloxid-Varistor als Ableitung?
Bei z.B. Conrad gibt es einen Überspannungsschutz für ca. 11€ mit Anschlussleitungen. Der soll zwischen den Batteriepolen eingebaut werden. Ein Überspannungsschutz ist in der Regel dann effektiv, wenn er dort eingebaut wird, wo Spannungsspitzen entstehen bzw. in ein Netz eindringen. Was können Quellen für Spannungsspitzen in der Bordelektronik sein?
Beste Antwort im Thema
Ich kann mir nicht vorstellen, das Spannungsspitzen einen Drosselklappensteller töten sollen.
Ich denke, das war Zufall.
Die KFZ-Elektronik, die ich im letzten Berufsleben gesehen habe, war an den Eingängen massiv gefiltert und gehärtet. Was die Dinger im EMV-Labor aushalten müssen ist irre.
Mit einem Starthilfekabel ist das ziemlicher Sicher nicht kaputt zu bekommen.
Der genannte Varistor bringt im Vergleich mit den übrigen Maßnahmen im Bordnetz keine nennenswerte Verbesserung.
PS: So eine Starterbatterie ist "Nebenberuflich" auch Kondensator.
Gefährlich wird es, wenn man ein Auto ohne Batterie laufen lässt.
Da könnte ich mir gut vorstellen, dass die Regelung der Lima Spitzen produziert, die ausreichend Leistung haben, um Schaden zu machen.
32 Antworten
Ich würde einfach mal die Spannug messen, am besten mit einem Analogen Messgerät. Da die Batterie aber nur einbricht gehen die spitzen ja nur nach unten, nicht nach oben. Spannungsspitzen anch oben gibt es ja von der Lima wenn man einen großen Verbraucher abkoppelt.
Dann nochmal den Strom messen der beim Schalten fließt. Wenn es ein NATO-Knochen als Schalter ist kann der einige Ampere ab.
Zitat:
@Johnes schrieb am 13. März 2016 um 14:01:44 Uhr:
Ein prellender Schalter kann Spannungsspitzen deutlich über der Quellspannung erzeugen!
Nicht wirklich.
Erzeugtwerden solche Spitzen immer noch durch das Trennen induktiver Lasten. Entsprechend braucht man dafür auch keineswegs einen prellenden Schalter ... es reicht völlig, wenn der Schalter sauber ausschaltet. Das Prellen sorgt nur dafür, dass es prinzipiell auch beim Einschalten passieren kann ... aber dann ist es doch eher unkritisch, weil die Magneten noch nicht "aufgeladen" genug sind, um ernsthaft was anzurichten.