Schutz der Bordelektronik gegen Spannungsspitzen - Einbauort

Nachdem ein Drosselklappensteller in einem W202 gestorben ist und es einige Meinungen gibt, die Spannungsspitzen beim Wiederanklemmen der Batterie wären der Grund dafür, interessiert mich Folgendes:

Werden Überspannungschutzeinrichtungen in PKW eingesetzt?

Wenn ja

- in welcher Anzahl
- an welchem Einbauort bzw. an welchen Einbauorten

Reicht ein einfacher 12V/500A DC Metalloxid-Varistor als Ableitung?

Bei z.B. Conrad gibt es einen Überspannungsschutz für ca. 11€ mit Anschlussleitungen. Der soll zwischen den Batteriepolen eingebaut werden. Ein Überspannungsschutz ist in der Regel dann effektiv, wenn er dort eingebaut wird, wo Spannungsspitzen entstehen bzw. in ein Netz eindringen. Was können Quellen für Spannungsspitzen in der Bordelektronik sein?

Beste Antwort im Thema

Ich kann mir nicht vorstellen, das Spannungsspitzen einen Drosselklappensteller töten sollen.
Ich denke, das war Zufall.

Die KFZ-Elektronik, die ich im letzten Berufsleben gesehen habe, war an den Eingängen massiv gefiltert und gehärtet. Was die Dinger im EMV-Labor aushalten müssen ist irre.
Mit einem Starthilfekabel ist das ziemlicher Sicher nicht kaputt zu bekommen.
Der genannte Varistor bringt im Vergleich mit den übrigen Maßnahmen im Bordnetz keine nennenswerte Verbesserung.

PS: So eine Starterbatterie ist "Nebenberuflich" auch Kondensator.
Gefährlich wird es, wenn man ein Auto ohne Batterie laufen lässt.
Da könnte ich mir gut vorstellen, dass die Regelung der Lima Spitzen produziert, die ausreichend Leistung haben, um Schaden zu machen.

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Hallo Johnes

Würde es da schon helfen, beim Anklemmen der Batteriepole
einen Widerstand zw. Batteriepol und Batterieklemme zu geben,
sagen wir mal für 10-20 Sekunden, und dann erst die Batterieklemme auf den Batteriepol zu fixieren?

Viktor

Das funktioniert sogar sehr gut!

ODER: Mir ist vor einigen Wochen die Batterie gestorben. (Knappe 7 Jahre alt!) Ich habe dann erstmal meinen Notfall-Akku aus dem Keller geholt und eingebaut, weil ich zur Arbeit musste... Paar Tage später habe ich mir einen neuen Block geholt, weil ich meinem Ersatzakku nicht 100% traue und nicht irgendwo liegen bleiben möchte! (Der Akku ist über 9 Jahre alt!!)

Da mein Motorlauf nach dem abklemmen erstmal beschissen ist und der Wagen total raus/laut wurde, der Verbrauch hoch geht, wollte ich nicht schon wieder das SG löschen. Also: Akkupack mit 8x Mignon genommen, Adapter auf Zigarettenanzünder, kleine Elektronik (Imax. 100mA und Diode!) und eingesteckt. Spannung an den Klemmen blieb auf 8V. Starterakku ohne Funken getauscht und alle Daten blieben erhalten. Kein Code eingeben, Tageskilometer waren noch drin, Klima und alles andere waren auf meine Werte eingestellt! 😎

MfG

Was für einen Wid. könnte man denn da nehmen?
Ohmwert, Watt des Widerstandes?

So was um 240 Ohm/1W, ist ausreichend.

MfG

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Oder einfach eine H7 Glühdirne 😁

Zitat:

Original geschrieben von Neonight


Oder einfach eine H7 Glühdirne 😁

Glühdirne, aber bitte eine mit Röckchen! 😁

Die kalt nen Kurzschluss ist! (Dann kann man sich das schenken und gleich so anschließen!) Lieber eine 5W Standlichtlampe! (Die immer noch ein Kurzschluss nah kommt!)

MfG

Zitat:

Original geschrieben von Johnes


So was um 240 Ohm/1W, ist ausreichend.

MfG

Bist Du E-Techniker?

Ich hoffe nicht 😁

Wenn wir mal davon ausgehen, dass die Batterie 12 V hat und die Steuergeräte mindestens 9 V sehen wollen, dann dürften über den Widerstand maximal 12,5 mA fließen. Dann würde auch ein 37,5 mW Widerstand reichen.

Ich würde vielleicht mit 10 Ohm an den Start gehen, dann passt auch 1 W.

Und wenn man dann davon ausgeht, dass da >50mA Ladestrom für Kondensatoren fließt, können das schnell mehr wie 40mW werden... Nimmt man einen 1/4W und hat für 10-15 Sek. einen Ladestrom von 50mA fallend, kann das schon ziemlich warm an den Fingern werden! Zumal der 1W etwas größer ist und leichter zu handhaben.

Frage ist auch, wie schnell der Strom fällt. Reicht der Ladewiderstand? Wie hoch ist der Ruhestrom? Bei 30mA Ruhestrom, können es auch noch 1/4W bleiben. Da wird ein kleiner Widerstand schon recht warm.

Nimmt man kleine 10 Ohm Widerstände, kann man sich das auch gleich schenken!

MfG

Die Leiche muss ich mal ausgraben.

Sachverhalt: Bei meinem Oldi ist ein Trennschalter an der Batterie installiert, der nach jeder Fahrt benutzt wird. Kann dies so beibehalten werden oder besteht bei jedem Anklemmen nun doch die Gefahr von Spannungsspitzen, die ggf. gefährlich für Steuergeräte sein können?

Oldie und Sterergeräte passt nicht zusammen, findest du nicht? 😉
Was hast du denn? Und wenn es immer so funktioniert hat, warum sollte es auf einmal nicht mehr funktionieren?

mfg

Nö, das passt schon. Das Fahrzeug ist neu und der Trennschalter ebenso. Guckst du ins Profil 😉
Steuergeräte sind keine Erfindung der Neuzeit.

Wenn alle Verbraucher abgeschaltet sind, dürfte das nichts den STG ausmachen.

Soweit ich informiert bin, ziehen die Geräte nur wenig Strom (A) und meistens erst dann, wenn die Zündung eingeschaltet wird.

Vor allem, wenn der Wagen länger gestanden hat, fehlen ein paar Volt an den Batteriepolen.

Hmn...ich bin noch nicht gänzlich befriedigt. Sobald der Trennschalter betätigt wird, kann ich die Elektrik arbeiten hören. Das Eisenschwein teilt einem alles gut hörbar mit. Das passiert alles vor der Zündung.

Vielleicht musst du einen "Entladewiderstand" parallel zur Elektrik schalten.

Probier es versuchsweise mal mit einem 5 Watt Lämpchen

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