Schleifgeräusche und Metallabrieb aus der unteren Zahnriemen-Abdeckung
G2Manhattan/RP- 90 PS - 1.8/1989
Fortsetzung des Themas: Nach Wasserpumpentausch Flansch undicht....besser mit Silikon?
Die alte WaPu war nach ca. 22TKm schwergängig und machte Geräusche im ausgebauten Zustand. Vorher natürlich auch. Zunächst schien es dann jetzt aber so, als sei die neue auch defekt ab Werk.
Ich stellte aber heute fest, dass das Schleif- und Schabgeräusch aus der unteren ZR-Abdeckung kommt, je wärmer der Motor, desto lauter. Und leider nicht nur das: Aus der Abdeckung heraus fliegen kleine Metallflitter. Gesehen habe ich das erst im Schein einer Taschenlampe. Der Zahnriemen hat erst 23Tkm gelaufen.
Interessanterweise hört das Geräusch auf, wenn ich bei laufendem Motor von vorne mit einem Schraubenzieher den ZR leicht Richtung Verteiler drücke.
Habt Ihr ´ne Idee, was da gerade weggeschliffen wird? Ich versuche mal, ein Audio des Schleifgeräuschs und ein Video hochzuladen sowie ein Foto.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@golfmanhattan schrieb am 28. September 2019 um 15:54:07 Uhr:
Meine Riemenscheibe hat nämlich eine dicke Vielzahn statt 19er Mutter.
Das ist einfach nur 12-Kant. Manche Nüsse in der Größe sind bereits als 12-Kant ausgeführt.
Ich hab mir dafür extra mal eine 19er Nuss von Gedore gekauft.
23 Antworten
- Rohrzange am Schraubenkopf ansetzen und aufdrehen.
- Meißel am Schraubenkopf ansetzen und linksrum aufmeißeln.
- Schlitz reinflexen und mit einem großen Schraubendreher mit Sechskant aufdrehen.
- Inbus aufschweißen und damit aufdrehen.
Wäre ja auch ungewöhnlich, wenn an der WaPu Inbus und direkt nebenan Vielzahn verbaut wäre.
In 2011/2012 habe ich ein paar Sachen in einer Werkstatt machen lassen, darunter auch ZKD und Zahnriemen. Der Mechaniker dort hatte es geschafft, nahezu jede Arbeit fehlerhaft zu erledigen. Die Nummer hier mit dem wiederverwendeten Schraubenschrott passt da hervorragend dazu.
Kann ich da ganz normale M8-Inbus-Schrauben nehmen?
Zitat:
@GLI schrieb am 30. September 2019 um 21:37:28 Uhr:
- Rohrzange am Schraubenkopf ansetzen und aufdrehen.
- Meißel am Schraubenkopf ansetzen und linksrum aufmeißeln.
- Schlitz reinflexen und mit einem großen Schraubendreher mit Sechskant aufdrehen.
- Inbus aufschweißen und damit aufdrehen.
Ohne Bühne und ohne Auffahrrampen ist das echt ein mühseliges Geschäft, wie ich heute ja schon feststellen durfte.
Zitat:
@golfmanhattan schrieb am 30. September 2019 um 22:35:19 Uhr:
Zitat:
@GLI schrieb am 30. September 2019 um 21:37:28 Uhr:
- Rohrzange am Schraubenkopf ansetzen und aufdrehen.
- Meißel am Schraubenkopf ansetzen und linksrum aufmeißeln.
- Schlitz reinflexen und mit einem großen Schraubendreher mit Sechskant aufdrehen.
- Inbus aufschweißen und damit aufdrehen.Ohne Bühne und ohne Auffahrrampen ist das echt ein mühseliges Geschäft, wie ich heute ja schon feststellen durfte.
Beim 86c kann man meine Methode durch den inneren Kotfluegel erledigen. Ist nicht schoen, aber es geht. Wie das beim 2er aussieht, kann ich nicht sagen.
Ja, ordentliche m8-Imbus rein. Die sind nicht ganz unwichtig, also schoen in 8.8 oder noch besser 10.9 Festigkeit besorgen.
Ähnliche Themen
Zitat:
@SteinOnkel schrieb am 30. September 2019 um 22:54:28 Uhr:
Zitat:
@golfmanhattan schrieb am 30. September 2019 um 22:35:19 Uhr:
Ohne Bühne und ohne Auffahrrampen ist das echt ein mühseliges Geschäft, wie ich heute ja schon feststellen durfte.
Beim 86c kann man meine Methode durch den inneren Kotfluegel erledigen. Ist nicht schoen, aber es geht. Wie das beim 2er aussieht, kann ich nicht sagen.
Ja, ordentliche m8-Imbus rein. Die sind nicht ganz unwichtig, also schoen in 8.8 oder noch besser 10.9 Festigkeit besorgen.
Ja, das habe ich heute auch von der Seite gemacht. Rad ab und dann ist da aber ziemlich wenig Platz, wenn man z.B. mit dem Meißel dran wollte. Zumal man ja noch irgendwie gegenhalten müsste. Sch... Arbeit. 😉
Mit einem Meißel brauchst du gar nicht gegenhalten. Konzentriere dich nur auf die Schraube, damit du sie auch löst und nicht schälst wie eine Apfelsine. 🙂
Ich hab genau diese vermurksten Schrauben mit einer großen Knippex Cobra gelöst. Vorher mit Rostlöser (MOS2) einsetzten. WD40 bringt hier nix und ist auch kein Rostlöser.
Wenn man die Schrauben neu bei VW holt, sind das auch heute noch Inbus.
Ich denke es würde auch Schraubenkopf mit 8.5er bohrer wegbohren funktionieren. Die rosten eher selten im Gewinde fest. Wen die Spannung weg ist und die Riemenscheibe runter sollten sie sich die reste leicht drehen lassen. Aber keine Gewähr das das immer geht.
Danach Geht ja noch Mutter aufschweissen, Schlitz rein, oder gripzange am gewinderest.
LG peter
So, fertig. Danke nochmal an Alle für Euren Rat.
Ich habs aber riskiert und bin zum Schrauber gefahren. Siehe da, der Wagen lief ruhig bis zur Ankunft, dann ging das Schleifgeräusch wieder los. Mit Bühne und durch jemanden, der das offensichtlich schon viele Hunderte Male gemacht hat, ging das alles in Windeseile. Da brauchte ich nicht bei Regen auf der Strasse zu liegen.
Er machte als allererstes mal den Lufi-Kasten ´raus, da kann man dann nämlich deutlich besser arbeiten. Die Schrauben waren auf der Bühne von unten mit Meißel blitzschnell gelöst.
Letztlich war es auch bei mir, wie es hier im Forum auch schon ein paar Themen gibt, das innere Blech, welches ich wohl beim Einsetzen der WaPu leicht verbogen hatte. Leicht reicht aber schon, weil da ja kaum Platz ist. Anders als hier in ´nem anderen Faden behauptet lässt sich das Blech doch zurecht biegen.
Fazit: Alles wieder ok. Puuuh. Und jetzt weiß ich, dass man die WaPu besser nicht mit angebauter Riemenscheibe versucht einzubauen. 😉
Anbei noch Fotos. Das ZW-Zahnrad ist sauber abgedreht 😉 und das Blech hat gemessen am Geräusch nur eine recht unscheinbare Schleifspur am unteren Ende.