Schaden durch Inbusschraube in Getriebeglocke
Hallo zusammen,
ich benötige dringend Eure Hilfe. Mein Problem ist folgendes: Bei mir wurde in der Getriebeglocke eine Inbusschraube Rundkopf mit den Maßen 8x32 gefunden. Diese hat einen erheblichen Schaden in den Bereichen des Zahnkranzes, des Wandlers und der Getriebglocke angerichtet. Das Produktionsdatum meines W204 ist der 07.11.2013 (Bremen).
Meine Vermutung ist, dass es sich bei der aufgefundenen Schraube um eine Wandlerschraube bzw. einen Bolzen des Antriebsflansches bzw. welle handelt. Meine bisherigen Recherchen ergaben, dass auf der Teileübersicht eindeutig mit der Nr. 150 eine Inbusschraube abgebildet ist. Aktuell wird aber nur eine Aussensechskantschraube mit der Teilenummer A 124 990 2201 verbaut. Die Bezeichnung der zuvor verwendeten Schraube lautet N 000 933 00 8031. Diese ist aber in ganz Deutschland im MB-Ersatzteilehandel nicht mehr zu haben. Beide Schraben haben jedoch den gleichen Durchmesser (M8). Wer kann mir sagen, welche Schraube im November 2013 in der W204 Serie verbaut wurde oder wer bzw. was mir noch weiterhelfen kann. Mir würde es möglicherweise auch helfen, wenn jemand ein Kfz meines Herstellungsdatums (um den 07.11.2013 herum) und per Endoskop o.ä. meine These bestätigen könnte. MB windet sich raus und lässt den Kunden die Ermittlungen und die Beweisführung führen...
Vielen Dank im Voraus!
Franco_69
29 Antworten
oder gegen die neuen Schrauben getauscht wurden? Schau Dir vielleicht mal die Teileübersicht an. Dort ist klar, eine Inbusschraube zu erkennen. Sechskantschrauben werden anders dargestellt.
Zitat:
@Franco_69 schrieb am 9. Februar 2019 um 18:07:54 Uhr:
oder gegen die neuen Schrauben getauscht wurden? Schau Dir vielleicht mal die Teileübersicht an. Dort ist klar, eine Inbusschraube zu erkennen. Sechskantschrauben werden anders dargestellt.
Mir ist immernoch nicht ganz klar, wer deiner Meinung nach die schrauben getauscht haben sollte? Der vorletzte der am Getriebe war, ist ja deiner Meinung nach der Hersteller bei 0km. Das letzte Mal war deine Werkstatt dran. Wer soll also die Schrauben getauscht haben? Beim Wartungsdienst passiert sowas nicht.
Hallo
Arbeite bei MB und hab schon sehr viele Getrieben ausgebaut und kenne keine Inbusschrauben beim Wandler oder Getriebeglocke sind alles Torx bei deinem BJ.
LG Jürgen
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Zitat:
@AMG-Kutschi schrieb am 9. Februar 2019 um 18:24:34 Uhr:
Hallo
Arbeite bei MB und hab schon sehr viele Getrieben ausgebaut und kenne keine Inbusschrauben beim Wandler oder Getriebeglocke sind alles Torx bei deinem BJ.
LG Jürgen
Ein Leiter des KD von MB, hat mir das Auskunft gegeben. Aktuell werden beim Wandler Sechskant verbaut. Vormals müssen dieses aber Inbusschrauben gewesen sein. Siehe Teilezeichnung beim Wandler. Nr. 150
Zitat:
@Franco_69 schrieb am 9. Februar 2019 um 18:35:59 Uhr:
Schau auf die Teilezeichnung. Dort ist eine Inbusschraube zu sehen.
Pejot hat recht. Ich habe auch noch nie am Getriebe eine Imbusschraube gesehen. Am Wandler sind TX45 Schrauben. Außerdem stimmen die Bilder im EPC fast nie mit der Wirklichkeit überein. Manchmal bestellt man eine verkleidung oder ähnliches und von der Form müsste es genau das Teil sein, aber am Ende kommt was ganz anderes. Genauso ist es mit den Teilebezeichnungen.
Zitat:
@Service24h schrieb am 9. Februar 2019 um 18:54:25 Uhr:
Zitat:
@Franco_69 schrieb am 9. Februar 2019 um 18:35:59 Uhr:
Schau auf die Teilezeichnung. Dort ist eine Inbusschraube zu sehen.Pejot hat recht. Ich habe auch noch nie am Getriebe eine Imbusschraube gesehen. Am Wandler sind TX45 Schrauben. Außerdem stimmen die Bilder im EPC fast nie mit der Wirklichkeit überein. Manchmal bestellt man eine verkleidung oder ähnliches und von der Form müsste es genau das Teil sein, aber am Ende kommt was ganz anderes. Genauso ist es mit den Teilebezeichnungen.
Habe die A124 Schraube bei Mercedes Teilecenter angeschaut. Kein 45 Torx. Es handelt sich aktuell um eine M8 Aussensechskantschraube. Trotzdem ein Dankeschön
Ich wundere mich, dass der Schaden erst nach so langer Zeit aufgetreten sein soll.
Bei der Motorenkomplettierung werden die Getriebe an die Motoren angebaut. Das geschieht in der Komplettierung in Böblingen (sofern in Sindelfingen gebaut). Inbus-Schrauben werden schon seit einiger Zeit eher nicht mehr verwendet, weil die Torx viel besser zu der automatischen Montage passen und höhere Drehmomente zum Anzug eingebraucht werden können. Deswegen kann ich mir das nicht vor stellen. Allerdings mein Passt 32B hatte da an der Treibscheibe solche Schrauben, aber die waren nicht so lang. Das waren M8x16 oder 20 und die wurden mit Sicherungsmittel eingesetzt.
M8x32 ist eine ungewöhnlich lange Schraube da in dem Bereich.
In der Teilezeichnung sehe ich eine Schraube mit einem aufgesetzten Kopf und die hat einen inneren Antrieb. Mehr sehe ich da nicht.
Ich habe aber auch schon von Metallkugeln und Zetteln gehört, die im Schweller lagen und da stand drauf "Ätsch du Kapaitalistenschwein". Das war aber eine S-Klasse gewesen und ist mehr wie 30 Jahre her.
Zitat:
@wolfgangpauss schrieb am 9. Februar 2019 um 19:29:10 Uhr:
Ich wundere mich, dass der Schaden erst nach so langer Zeit aufgetreten sein soll.Bei der Motorenkomplettierung werden die Getriebe an die Motoren angebaut. Das geschieht in der Komplettierung in Böblingen (sofern in Sindelfingen gebaut). Inbus-Schrauben werden schon seit einiger Zeit eher nicht mehr verwendet, weil die Torx viel besser zu der automatischen Montage passen und höhere Drehmomente zum Anzug eingebraucht werden können. Deswegen kann ich mir das nicht vor stellen. Allerdings mein Passt 32B hatte da an der Treibscheibe solche Schrauben, aber die waren nicht so lang. Das waren M8x16 oder 20 und die wurden mit Sicherungsmittel eingesetzt.
M8x32 ist eine ungewöhnlich lange Schraube da in dem Bereich.
In der Teilezeichnung sehe ich eine Schraube mit einem aufgesetzten Kopf und die hat einen inneren Antrieb. Mehr sehe ich da nicht.
Ich habe aber auch schon von Metallkugeln und Zetteln gehört, die im Schweller lagen und da stand drauf "Ätsch du Kapaitalistenschwein". Das war aber eine S-Klasse gewesen und ist mehr wie 30 Jahre her.
DAnke für Deinen Kommentar! Kfz wurde in Bremen zusammengebaut. Denke nicht, dass die Schraube über mehr als 70 Tkm in der Getriebglocke lag. Mich verwundert die Aussage vom MB KDL, bei dem ich das Kfz die letzten zwei Jahre zur Inspektion hatte. Dieser hat ohne Zweifel von einer Wandlerschraube gesprochen. Ich kann leider nichts mehr über die Schraube mit der Bezeichnung N000933008031 im Netz finden. Diese wurde durch die A124....von MB ersetzt.
Hallo was waren die letzten Rep.-Arbeiten am Fzg.? Wie sieht der Wandler und das Mitnehmerrad aus?
gibt es da Bilder. Im W204 und W212 wurden nur noch Torxschrauben für den Wandler verwendet.
MfG Dirk