SBC-Bremse Reparatur
Hallo,
Wollte nur mal kurz meinen Erfahrungsbericht bezüglich SBC Bremsen Reparatur hier teilen.
Ich fahre einen 280CDI (R6) Baujahr 2004 (Modelljahr 2005). Habe jetzt knapp über 200.000km.
Ein Freund wollte sich mein Auto eines Tages ausborgen. Gesagt getan, übergebe ich ihm das Auto, er fuhr los und keine 5 Minuten später ein Anruf meines Freundes. Dein Auto bremst nicht alles leuchtet rot und piepst.
Da er gerade noch um die Ecke war bin ich natürlich sofort hingelaufen, um die bekannte Fehlermeldung im KI zu sehen "reduced braking power.... stop". Erstmal meinen Freund beruhigt und dann das Auto auf einem Parkplatz abstellt. 🙂
Habe die SBC Steuereinheit dann einmal abgesteckt und wieder angesteckt. Fehler war verschwunden. Hatte (verständlicherweise) trotzdem ein mulmiges Gefühl weiter zu fahren. Bin dementsprechend also nur bis zur nächsten MB Werkstadt die einen Schnelltest durchgeführt haben. Sie konnten den Fehler hinterlegt sehen (Druckspeicher defekt, Vordruck zu niedrig) aber nicht mehr reproduzieren.
Kurz um dachte ich mir, naja Bremsen sind doch ein wichtiges Teil ich tausche es auf jeden Fall aus dann bin ich auf er sicheren Seite.
Mein Händler hat dann einen Kulanzantrag gestellt welcher Negativ ausgefallen ist. (Naja 12 Jahre altes Auto 200000km) ich kann es Ihnen trotz kompletten Service Heft nicht verübeln.
Mercedes KV irgendetwas um die 2500 Euro. Das ist schon viel Geld dachte ich mir. So habe ich mich auf die Suche im Netz gemacht.
Die SBC Einheit gibt es mittlerweile von Bosch im Freien Handel und kostet 760 Euro. (statt 1800 bei Mercedes).
Einbauen habe ich es bei Mercedes in Bratislava lassen, die sehr freundlich waren.
Alles in allem hat die SBC Reparatur also um die 1000 Euro gekostet.
Ich finde das ist durchaus machbar.
Und meines Erachtens eine vernünftige Investition in die Sicherheit.
Hoffe ich konnte damit auch ein bisschen den Horror der Reparatur einer SBC Einheit ausräumen.
Mit freundlichen Gruessen
Ferdinand
P.S.: Viel schlimmer finde ich eigentlich den plötzlichen total Ausfall der Bremse, das sollte eigentlich nicht passieren dürfen.
Beste Antwort im Thema
Hallo,
Wollte nur mal kurz meinen Erfahrungsbericht bezüglich SBC Bremsen Reparatur hier teilen.
Ich fahre einen 280CDI (R6) Baujahr 2004 (Modelljahr 2005). Habe jetzt knapp über 200.000km.
Ein Freund wollte sich mein Auto eines Tages ausborgen. Gesagt getan, übergebe ich ihm das Auto, er fuhr los und keine 5 Minuten später ein Anruf meines Freundes. Dein Auto bremst nicht alles leuchtet rot und piepst.
Da er gerade noch um die Ecke war bin ich natürlich sofort hingelaufen, um die bekannte Fehlermeldung im KI zu sehen "reduced braking power.... stop". Erstmal meinen Freund beruhigt und dann das Auto auf einem Parkplatz abstellt. 🙂
Habe die SBC Steuereinheit dann einmal abgesteckt und wieder angesteckt. Fehler war verschwunden. Hatte (verständlicherweise) trotzdem ein mulmiges Gefühl weiter zu fahren. Bin dementsprechend also nur bis zur nächsten MB Werkstadt die einen Schnelltest durchgeführt haben. Sie konnten den Fehler hinterlegt sehen (Druckspeicher defekt, Vordruck zu niedrig) aber nicht mehr reproduzieren.
Kurz um dachte ich mir, naja Bremsen sind doch ein wichtiges Teil ich tausche es auf jeden Fall aus dann bin ich auf er sicheren Seite.
Mein Händler hat dann einen Kulanzantrag gestellt welcher Negativ ausgefallen ist. (Naja 12 Jahre altes Auto 200000km) ich kann es Ihnen trotz kompletten Service Heft nicht verübeln.
Mercedes KV irgendetwas um die 2500 Euro. Das ist schon viel Geld dachte ich mir. So habe ich mich auf die Suche im Netz gemacht.
Die SBC Einheit gibt es mittlerweile von Bosch im Freien Handel und kostet 760 Euro. (statt 1800 bei Mercedes).
Einbauen habe ich es bei Mercedes in Bratislava lassen, die sehr freundlich waren.
Alles in allem hat die SBC Reparatur also um die 1000 Euro gekostet.
Ich finde das ist durchaus machbar.
Und meines Erachtens eine vernünftige Investition in die Sicherheit.
Hoffe ich konnte damit auch ein bisschen den Horror der Reparatur einer SBC Einheit ausräumen.
Mit freundlichen Gruessen
Ferdinand
P.S.: Viel schlimmer finde ich eigentlich den plötzlichen total Ausfall der Bremse, das sollte eigentlich nicht passieren dürfen.
81 Antworten
Ja, und bei der sbc insbesonders wichtig.
Nach 10j sollte man die tauschen oder zum runderneuern senden
Zitat:
@Boris2111 schrieb am 30. Januar 2020 um 15:51:05 Uhr:
Ja, und bei der sbc insbesonders wichtig.
Nach 10j sollte man die tauschen oder zum runderneuern senden
Wozu? Die wird dann getauscht wenn sie defekt ist. Deshalb sagt einem das Fahrzeug doch wenn es soweit ist. Oder wechselst du auch deine Bremsen jährlich nur um sicher zu gehen?
Also der TÜV Prüfer setzt sich ja ins Fahrzeug und startet den auch. Bei Warnmeldungen wie Bremse / ASR / EPS / oä kannst gleich nach Haus fahren. Standardspruch: Wir brechen hier ab.
Finde ich auch ok so , schließlich haftet der Prüfer dafür. Bei LKW und Nutzfahrzeugen geht auch noch Meldung an KBA.
Ok dann dürfte spätestens beim TÜV das Ende für dein Kaffee Date sein wenn das so abläuft, außer er hat es in irgend einer Art und weiße doch noch repartieren (räusper resetten) lassen.
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Der wird so nicht durch den TÜV kommen, hab ihm alles erklärt und auch einen guten Preis gemacht für alles.
Andersrum sind wir bei der ENR und SBC ja schon bei 2500€
Reifen , Bremsen vo und hi usw sind auch fällig. Das wird nix mehr mit dem , auch nix an Geld vorhanden, Gekauft und nur gefahren und rein nix gemacht. Das geht mit keinem Auto und mit dem 211 er schon mal gar nicht. Der ist selbst schuld ....
Als nächstes wird dann ein anderer gebrauchter finanziert... wenn er noch Kredit bekommt... werde ich nie verstehen sowas.
Zitat:
@Andimp3 schrieb am 30. Januar 2020 um 16:22:54 Uhr:
Als nächstes wird dann ein anderer gebrauchter finanziert... wenn er noch Kredit bekommt... werde ich nie verstehen sowas.
Ne versteh ich auch nicht , da der Wagen sonst noch Top ist . Aber was soll’s .....
Zitat:
@Mackhack schrieb am 30. Januar 2020 um 16:02:58 Uhr:
Ok dann dürfte spätestens beim TÜV das Ende für dein Kaffee Date sein wenn das so abläuft, außer er hat es in irgend einer Art und weiße doch noch repartieren (räusper resetten) lassen.
War ja gerade beim TÜV....die klinken sich zu allererst per OBD ins System ein und sehen alle sicherheitsrelevanten Fehlermeldungen. Danach dann nochmal das gleiche beim Abgastest.
Wenn die KI Meldung tatsächlich rot war in dem von Brunky genannten 211 dann ist spätestens da Schicht im Schacht. Einzige Möglichkeit wäre eventuell Werkstatt-TÜV in der Werkstatt seines Vertrauens. Da bin ich mir nicht sicher welche Geräte so ein Prüfer (KÜS/DEKRA usw.....) dabei hat und ob der das genau akribisch so macht wie bei mir (Prüfstelle des TÜV). In der Werkstatt macht ja auch der Betrieb die AU soweit ich das weiß...
Hi,
um es kurz zu sagen alle Fahrzeuge mit der SBC sind nicht vom BJ konzipiert , dass dort ein Prüfer mit einen HU Adapter an die OBD Schnittstelle irgend welche Daten aus lesen kann.
Was der Prüfer dort auslesen kann gibt der Hersteller einfach vor. Diese Daten werden dann an dein Zentral Stelle geschickt . Worauf alle Prüfer mit ihren HU -Adapter zugreifen können.
allen noch einen schönen Freitag
Zitat:
@Fritzibass schrieb am 31. Januar 2020 um 08:07:41 Uhr:
War ja gerade beim TÜV....die klinken sich zu allererst per OBD ins System ein und sehen alle sicherheitsrelevanten Fehlermeldungen. Danach dann nochmal das gleiche beim Abgastest.
Sicher ? Mein bisheriger Stand ist dass die nur wegen dem Abgasthema ans OBD gehen.
Nö...der hat sich am Montag vor dem Bremsenprüfstand mit einem tragbaren Gerät in Smartphonegröße eingeklinkt und hat nach Fehlermeldungen gesucht. Nach Brems- und Sichtprüfung wurde dann der Abgastester angeschlossen.
Die Prüfstellen haben keinen Zugriff auf alle SG‘s. Nur auf Abgasrelevante Dinge. Es gibt eine neue Vorschrift, dass der Bremsenprüfstand elektronisch sein muss. Damit verbindet sich der Prüfer dann und bekommt die Werte in sein Gerät übermittelt.
Das Gerät heißt HU-Adapter .
Der Bremsenprüfstand überträgt über ein Schnittstelle "ASA livestream " dem Prüfer auf seinen PC oder Laptop ,die Bremswert mit und zu gleichen Zeit wird aus dem Fahrzeug über den HU-Adapter der Bremsdruck aus dem Fahrzeug ausgelesen . Der Prüfer muss einem Bremsduck anfahren und gleichzeitig muss ein vorgeschriebener Bremswert erreicht werden.
Und das ist nur notwendig wenn der Hersteller Referenzwert hinter legt hat.
Der W/S211 fällt da nicht herunter.
Der Prüfer kann eine Menge mehr damit auslesen nicht nur AU - Relevant Daten .