Sammelthread: VW Abgasskandal - Erfahrungen -NACH- dem Softwareupdate

VW

Liebe Schummeldieselfahrer,
Laut Pressemeldungen sollen ja bereits die ersten Rückrufbriefe rausgegangen sein.

Daher würde hier gerne schoneinmal einen Thread eröffnen, in dem Alle ihre Erfahrungen mit einem bereits durchgeführten Softwareupdate schildern können:

Gibt es Leistungseinbußen?
Änderungen in der Fahrdynamik?
Veränderter Verbrauch?
Sonstige Probleme nach Update?

Bitte um rege Teilnahme!

Danke und Gute Fahrt!

Beste Antwort im Thema

Vielleicht sollte man die Veränderungen und deren Folgen für die Motoren einmal auflisten.

Mein wirklich ehrlicher Werkstattmeister aus einer Vertragswerkstatt erklärte es mir so:

Vorher waren die Motoren auf einen bauteilschonenden möglichst geringen Rußausstoß, geringen Verbrauch und damit einhergehende geringe CO2-Emissionen im Alltagsbetrieb ausgelegt.
Dies wurde durch eine "heiße" Verbrennung eines mageren Gemisches aus Luft und Diesel, sowie ohne nennenswerte Nacheinspritzung und möglichst geringer "AGR-Rate" (AGR-Ventil nur in bestimmten Betriebszuständen nur so minimal wie absolut nötig geöffnet, sonst geschlossen) realisiert.
So sollten die Motoren langlebig, sparsam und trotzdem leistungsstark sein.

Im "Prüfstandmodus" für den völlig unrealistischen und von fast keinem Fahrer zu realisierenden NEFZ-Betrieb sahen die Werte anders aus.
Möglichst "kalte Verbrennung" bei sehr fettem Gemisch (dadurch sehr viel Ruß), hohe Nacheinspritzung von Dieselkraftstoff zur Abgaskühlung, extrem hohe AGR-Rate (AGR-Ventil dauerhaft offen) und dadurch entsprechende Rußbelastung aller betroffenen Teile.
Das war nicht weiter schlimm, weil der Motor diesen Modus ja nur in einem Test 20-25 Minuten irgendwie überleben sollte, mehr nicht.
Leistungsentfaltung, Laufkultur, Belastung und Langlebigkeit der betroffenen Baugruppen spielten da also keine Rolle.

Nun werden die Fahrzeuge aber in einen prüfzyklusnahen Dauerbetriebzustand umgerüstet. Das verursacht dann bei allen Fahrzeugen früher oder später die gleichen Probleme.

gestiegener Verbrauch:
- durch die Gemischanfettung für eine kältere Verbrennung steigt der Verbrauch, da mehr Kraftstoff eingespritzt wird, als überhaupt nötig ist.
- durch die dauerhafte Nacheinspritzung (wertvoller Kraftstoff wird nicht zum Vortrieb genutzt, sondern einfach unverbrannt zum Abkühlen der Abgase verschwendet)

unrunder / unruhiger Lauf / Leistungsverlust
- durch die kältere Verbrennung entstehen massiv mehr und größere Rußpartikel. Diese werden durch das nun dauerhaft offene AGR-Ventil wieder in das Einspritzsystem geführt, wo sie das Luft-/Krafstoffgemisch kontaminieren und sich überall ablagern und zu entsprechenden Verkokungen und daraus resultierenden Verstopfungen aller betroffenen Bauteile führen.
Dies versucht man nun durch die Anhebung des Einspritzdrucks hinauszuzögern. Deswegen klappern auch die Injektoren nach der Umrüstung merklich. Die Anhebung des Einspritzdrucks wird bei "noch sauberen" Motoren subjektiv von wenigen Kunden euphorisch als "Leistungssteigerung" empfunden. Der Partikelfilter setzt sich ebenfalls deutlich schneller zu.
Haben die Injektoren, das AGR-Ventil und die Leitungen der Abgasrückführung angefangen sich mit Rußpartikeln zuzusetzen, beginnt der Motor unrund zu Laufen und verliert merklich an Leistung.

häufigere Regeneration / Selbstreinigung des Partikelfilters
- durch oben beschriebene Maßnahmen hat sich die Rußbelastung der Abgase deutlich erhöht. Der Partikelfilter ist nun also erheblich mehr belastet, wofür er nicht konstruiert wurde, und man versucht über häufigere Regenerationen eine vollständige Verstopfung etwas hinauszuzögern.

Diese ganzen Maßnahmen führen lediglich zu einer minimalen Verringerung der Stickoxide, jedoch zu deutlich mehr CO2-Ausstoß und einer erheblich verringerten Lebensdauer der betroffenen Baugruppen.

Aber die Werkstätten sind vom Mutterkonzern dazu angewiesen worden den Kunden die Umrüstung aufzuzwingen und die entstehenden Probleme nicht zu erwähnen, bzw auf Nachfragen immer die gleichen Aussagen zu tätigen ("Nein, durch das Update entstehen keinerlei Probleme." ; "Es sind keine Schäden oder Probleme nach dem Update bekannt"😉und bei Reklamationen dann entsprechend immer behaupten, dass dies unmöglich sei, und der Kunde der allererste ist, der jemals ein Problem nach der Umrüstung hätte.

Die tatsächliche Anzahl der "Einzelfälle" lässt sich dabei ganz leicht aus der Auftragsnummer der Reklamation ableiten. Die Ticketnummern für die Reklamationen nach der Umrüstung werden für jede Marke einzeln fortlaufend vergeben. So müsste man also nur an einem Tag jeweils bei VW, Audi, Seat und Skoda eine Reklamation machen und dann die jeweiligen Ticketnummern addieren. Schon hätte man die tatsächliche Anzahl der "vereinzelten Probleme", welche sich dem mittleren fünfstelligen Bereich immer weiter nähert.

Der Grund für diesen Druck, den der Mutterkonzern auf die Werkstätten und Kunden ausübt, ist die Vorgabe der EU, dass die Fahrzeuge bis zu einem bestimmten Zeitpunkt umgerüstet sein sollen, oder sonst Strafzahlungen drohen.
Also macht man Druck auf die Kunden.
Und durch die Instandsetzung der durch die Umrüstung früher oder später auftretenden Folgeschäden, sofern nicht zeitnah reklamiert wird, kann sich der Konzern auch noch etwas Geld vom Kunden holen.

Die aktuellen Maßnahmen dienen nicht der Lösung der Abgasproblematik, sondern sollen dem Konzern nur etwas Luft verschaffen.
Die Schäden werden bei jedem Fahrzeug nach der Umrüstung auftreten. Je nach Fahrprofil und Zustand bei einigen früher, bei anderen später.
Und bei denen, wo es später auftritt, kann man ja wieder an den Ersatzteilen Geld verdienen, falls diese Fahrzeuge dann noch in einem Land im Betrieb sind, wo auf die Abgaswerte geachtet wird.

Eine tatsächlich funktionierende Lösung im Sinne der Kunden und der Abgasvorschriften hätte anders ausgesehen.
Da wäre, neben einer Softwareanpassung, eine neukonstruierte wirksame Abgasreinigungsanlage in jedes betroffene Fahrzeug eingebaut worden. Sprich neue SCR-Katalysatoren mit Harnstoff-Wasser-Einspritzung, neue Partikelfilter, neue Abgasrückführung und neue Injektoren. Für die Kunden selbstverständlich kostenlos.

Alternativ eine Rücknahme der betroffenen Fahrzeuge durch den Hersteller bei voller Kaufpreiserstattung, da die Fahrzeuge ja eigentlich keine Betriebserlaubnis haben, da sie ja die Abgaswerte nicht einhalten.

Soweit mein etwa eine Stunde dauerndes Gespräch mit einem Werkstattmeister einer SEAT und Skoda Vertragswerkstatt, der auch nur noch genervt ist, dass es keine echte Lösung gibt und die Werkstätten nur der Prellbock zwischen Konzern und verärgerten enttäuschten Kunden mit nach der Umrüstung defekten Fahrzeugen sind.

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Zitat:

@Digger-NRG schrieb am 4. Dezember 2016 um 19:32:05 Uhr:


Für uns ist es halt jetzt etwas Neues. Mit Schummelsoftware hätte der VW DPF wohl länger gehalten, als bei der Konkurrenz.
Um hier verlässliche Werte zu liefern, müsste man kurz vor Update das Ölaschevolumen auslesen (bei mir 0,07l bei 102.000 KM) und daraus zwei Werte generieren:

Volumen/KM und Volumen/Monat.

Dann die Fahrweise nicht ändern und von Zeit zu Zeit Füllstand auslesen und dann vergleichen. So werde ich es tun.
Bei der Konkurrenz hielten die Filter meist so 160.000 bis 200.000 KM. Dann war Tausch oder Reinigung fällig.
Bei VW fuhren die E5 Diesel ja teilweise weit über 200.000 KM rum und es war noch nichts los mit dem Filter..

Das Ölaschevolumen wird ausschließlich anhand des verbrauchten Kraftstoff berechnet, es wird NICHT gemessen. Somit kann ein Filter mit rechnerischen 175ml in Wahrheit nur zu Hälfte gefüllt sein wenn der Kraftstoff verhältnismäßig sauber und der Ölverbrauch sehr gering war.

Ohh klingt gut. Danke 🙂 also Verbrauch ist moderat, Diesel nur von Score oder Aral bzw. Shell (also Wert auf Qualität gelegt) und Ölverbrauch ist 0. Öl wird alle 15.000 KM gewechselt (Castrol 5W30 LL3 nach VW-Norm). Dann stehen meine Chancen ja gut 😁

Zitat:

@Opel_GTC schrieb am 5. Dezember 2016 um 00:05:00 Uhr:



Zitat:

@Digger-NRG schrieb am 4. Dezember 2016 um 19:32:05 Uhr:


Für uns ist es halt jetzt etwas Neues. Mit Schummelsoftware hätte der VW DPF wohl länger gehalten, als bei der Konkurrenz.
Um hier verlässliche Werte zu liefern, müsste man kurz vor Update das Ölaschevolumen auslesen (bei mir 0,07l bei 102.000 KM) und daraus zwei Werte generieren:

Volumen/KM und Volumen/Monat.

Dann die Fahrweise nicht ändern und von Zeit zu Zeit Füllstand auslesen und dann vergleichen. So werde ich es tun.
Bei der Konkurrenz hielten die Filter meist so 160.000 bis 200.000 KM. Dann war Tausch oder Reinigung fällig.
Bei VW fuhren die E5 Diesel ja teilweise weit über 200.000 KM rum und es war noch nichts los mit dem Filter..


Das Ölaschevolumen wird ausschließlich anhand des verbrauchten Kraftstoff berechnet, es wird NICHT gemessen. Somit kann ein Filter mit rechnerischen 175ml in Wahrheit nur zu Hälfte gefüllt sein wenn der Kraftstoff verhältnismäßig sauber und der Ölverbrauch sehr gering war.

Auch ich habe das Aschevolumen anlässlich des updates bei 53.000 km auslesen lassen: 0,03 (=30ml) von 0,15 (150 ml Gesamtvolumen), auch wenn hier im Forum der Wert 175ml als Maximalvolumen gehandelt wird. Würde heissen, dass mein Partikelfilter mit der "Betrugssoftware" locker die 250.000 km packt.

"Das Ölaschevolumen wird ausschließlich anhand des verbrauchten Kraftstoff berechnet" - heisst es hier. Ja, es ist eine Hochrechnung, die möglicherweise die Güte der Verbrennung nicht berücksichtig. Es ist bekannt, dass die beiden Verbrennungsprodukte NOx und Ruß (und somit auch die aus dem Ruß entstehende Asche) in einem umgekehrt proportionalen (1/x) Verhältnis zueinander stehen. Soll heißen : weniger NOx, mehr Ruß. Und umgekehrt. Das erklärt, warum einige der Autos der anderen Hersteller bei gleichen Diesel-Verbrauchswerten (kein Ölverbrauch) mehr Ruß (dafür weniger NOx) produzieren und somit beispielsweise "nur" 160.000 km schaffen.
Ein Partikelfilter wird dann regeneriert, wenn er voller Ruß ist. Dieser Zeitpunkt wird nicht errechnet sondern durch Drucksensoren ermittelt - so mein Kenntnisstand. Dass dies jetzt alle 200 km passiert und nicht mehr alle 800 km, ist kein gutes Zeichen. Es bedeutet, dass der Wagen jetzt 4x soviel Ruß produziert. Auch wenn dieser Faktor 4 von mir "an den Haaren herbeigezogen wurde" - er soll die Abhängigkeit klarmachen. Öfters Regeneration heisst: mehr Ruß pro km, somit auch kürzere Lebensdauer des Filters.

Wenn VW in dem "Schätzalgorithmus" die erhöhte Rußmenge/Liter Diesel nach dem update nicht berücksichtigt hat, dann werden wir künftig erleben, dass die ausgelesenen (errechneten) Asche-Werte weiterhin sehr niedrig sein werden, obwohl der Filter in Wirklichkeit "voller" ist. Erst wenn er "physisch" zumacht, werden die verbauten Drucksensoren es merken und auch kundtun.

Gruss

mag ja alles sein...dennoch bin ich davon überzeugt, dass die TDIs künftig dann halt genauso "schlecht" sind wie alle anderen auch und nicht mehr besser.
Die Leute, deren EU5-TDIs inszwischen 200tKM und mehr drauf haben und abgängig sind, haben gewonnen und gegenüber der Konkurrenz technische Vorteile genossen, die den eigenen Geldbeutel schonten.

Andere (wie ich), deren Wagen 100.000 KM und weniger haben, haben da eben verloren. Man konnte den Vorteil eine Zeit genießen, ohne den Vorzug voll ausgekostet zu haben. Pech gehabt. Nun rotzt der DPF eben genauso schnell zu ^^ Unterm Strich für den VW-Fahrer gegenüber vorher eine Verschlechterung. Gegenüber der Konkurrenz aber Stand der Technik.

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Zitat:

@Digger-NRG schrieb am 5. Dezember 2016 um 10:38:35 Uhr:


mag ja alles sein...dennoch bin ich davon überzeugt, dass die TDIs künftig dann halt genauso "schlecht" sind wie alle anderen auch und nicht mehr besser.
Die Leute, deren EU5-TDIs inszwischen 200tKM und mehr drauf haben und abgängig sind, haben gewonnen und gegenüber der Konkurrenz technische Vorteile genossen, die den eigenen Geldbeutel schonten.

Andere (wie ich), deren Wagen 100.000 KM und weniger haben, haben da eben verloren. Man konnte den Vorteil eine Zeit genießen, ohne den Vorzug voll ausgekostet zu haben. Pech gehabt. Nun rotzt der DPF eben genauso schnell zu ^^ Unterm Strich für den VW-Fahrer gegenüber vorher eine Verschlechterung. Gegenüber der Konkurrenz aber Stand der Technik.

Verschlechterung ist das eine. Wenn der VW Diesel nicht besser gewesen wäre sondern lediglich gleich gut hätte ich ein anderes Fahrzeug gekauft. Ein neuer 220d stand genauso wie ein gebrauchter 330d oder halt generalüberholung meines 4er 1.9TDI (101PS grüne Plakette) zur Debatte. Aus diesem Grund zögere ich das Update soweit es geht möglich raus und mache den Service in der freien. Dennoch bin ich natürlich dankbar über jedes Feedback, insbesondere wenn Kilometerstand, Motorleistung, Bj und ggf MKB sowie vorgehen seitens VW mit angegeben werden, damit ich weis was da dann irgendwann mal auf mich zu kommt.

Gibt es inzwischen Langzeitberichte (die meisten machen ja nur Angaben zu der 1. Woche danach) zum 170PS TDI mj 2012 (bj ab 9/2011) mit Handeührung?

da du hier im Passat-Forum bist, gehe ich davon aus, dass du einen Passat gekauft hast.
Ich empfinde die BMW-Motoren als sehr "nagelig". Fand ich nicht so schön.
Du sagtest aber was von 3er und 2er. Wenn das ernsthaft die Alternativen sind, hast du mit dem Passat die falsche Wahl getroffen. Der Wagen ist ja wohl eine völlig andere Zielgruppe. Damit meine ich nicht beruflicher Status oder das Portemonnaie, sondern Nutzwert und Platz. Gegen den Passat sind 2er und 3er lächerlich schlecht verarbeitete Spielzeuge, wenn man den Preis gegenüberstellt...

Zitat:

@silent viper schrieb am 05. Dez. 2016 um 11:14:09 Uhr:


Aus diesem Grund zögere ich das Update soweit es geht möglich raus und mache den Service in der freien. Dennoch bin ich natürlich dankbar über jedes Feedback, insbesondere wenn Kilometerstand, Motorleistung, Bj und ggf MKB sowie vorgehen seitens VW mit angegeben werden, damit ich weis was da dann irgendwann mal auf mich zu kommt.

Dann muss ich dich aber darauf hin weisen das du dann zwecks Kulanz wahrscheinlich schlechter dran bist als ein vergleichbarer Wagen dessen Besitzer auch abwartet...

Ich bin mir im übrigen momentan nicht sicher ob abwarten und Tee trinken die bessere Wahl ist für mich da es ja hier schon einen Fall gab bei dem der Händler gemuckt hat nach dem Update weil der Wagen schon 160tkm weg hat... bin selbst schon bei 165tkm...

Hat hier jmd Erfahrung mit Problemen nach dem Update und deren Beseitigung bei Wagen mit 150tkm oder mehr?

Zitat:

@Digger-NRG schrieb am 5. Dezember 2016 um 10:38:35 Uhr:


mag ja alles sein...dennoch bin ich davon überzeugt, dass die TDIs künftig dann halt genauso "schlecht" sind wie alle anderen auch und nicht mehr besser.

Was ist bittschön "besser" an einem Fahrzeug, das die gesundheitliche Unbedenklichkeit vortäuscht und man mit dessen Abgasen eigene Kinder und andere gefährdet ? Wenn für Dich die so erkaufte Haltbarkeit des DPF so in Ordnung geht, dann gute Nacht allerseits.

Zitat:

Die Leute, deren EU5-TDIs inszwischen 200tKM und mehr drauf haben und abgängig sind, haben gewonnen und gegenüber der Konkurrenz technische Vorteile genossen, die den eigenen Geldbeutel schonten.

Was für ein technischer Genuss soll das denn sein? Mir wäre es lieber, ich hätte einen sauberen Wagen gekauft gehabt, dessen DPF (SCR-Abgasbehandlung) "nur" 160.000 km hält und dessen Motor wie ein Kätzchen schnurrt. Das wäre ein Genuss ohne Reue. Solch eine Gradlinigkeit dem Kunden gegenüber wäre eines deutschen Automobilherstellers würdig. Solch ein Verhalten wird meist mit Kundentreue belohnt!

Zitat:

Andere (wie ich), deren Wagen 100.000 KM und weniger haben, haben da eben verloren. Man konnte den Vorteil eine Zeit genießen, ohne den Vorzug voll ausgekostet zu haben. Pech gehabt. Nun rotzt der DPF eben genauso schnell zu ^^ Unterm Strich für den VW-Fahrer gegenüber vorher eine Verschlechterung. Gegenüber der Konkurrenz aber Stand der Technik.

"Wir" haben aus einem anderen Grund verloren: unsere Fahrzeuge sind etwa 1/3 weniger wert und das "made in Germany" wurde in den Dreck gezogen. Das kann für meinen Job (weltweite Projektarbeit) demnächst entscheidend sein.

Glücklich wer Beamte ist :-)

Zitat:

@meista_fussl schrieb am 5. Dezember 2016 um 11:32:38 Uhr:



Zitat:

@silent viper schrieb am 05. Dez. 2016 um 11:14:09 Uhr:


Aus diesem Grund zögere ich das Update soweit es geht möglich raus und mache den Service in der freien. Dennoch bin ich natürlich dankbar über jedes Feedback, insbesondere wenn Kilometerstand, Motorleistung, Bj und ggf MKB sowie vorgehen seitens VW mit angegeben werden, damit ich weis was da dann irgendwann mal auf mich zu kommt.

Dann muss ich dich aber darauf hin weisen das du dann zwecks Kulanz wahrscheinlich schlechter dran bist als ein vergleichbarer Wagen dessen Besitzer auch abwartet...

Ich bin mir im übrigen momentan nicht sicher ob abwarten und Tee trinken die bessere Wahl ist für mich da es ja hier schon einen Fall gab bei dem der Händler gemuckt hat nach dem Update weil der Wagen schon 160tkm weg hat... bin selbst schon bei 165tkm...

Hat hier jmd Erfahrung mit Problemen nach dem Update und deren Beseitigung bei Wagen mit 150tkm oder mehr?

Kulanz ist zwar eine freiwillige Sache, werde die Daten aber vor dem Update protokollieren und entsprechend wird es von daher eher auf "nachbesserung" wegen des updates rauslaufen zumal ich jetzt bei ca 125.000km bin, sollte ich das Update 12 Monate hinauszögern können bin ich bei über 170.000km.
Damit hat es sich mit Kulanz - zumal ich mir einen Mehrwert beim Verkauf ohne Update erhoffe und ich den Service nicht ewig überziehen kann weil VW sich weigert diesen ohne Update durchzuführen. Aktuell bin ich bei 3 Wochen und 2600km weil VW mich hingehalten hat nur um am Ende zu sagen mit Kulanz und Mobilitätsgarantie ist es eh vorbei - daher gehe ich Mittwoch in die Freie.

Zitat:

@Digger-NRG schrieb am 5. Dezember 2016 um 11:22:40 Uhr:


da du hier im Passat-Forum bist, gehe ich davon aus, dass du einen Passat gekauft hast.
Ich empfinde die BMW-Motoren als sehr "nagelig". Fand ich nicht so schön.
Du sagtest aber was von 3er und 2er. Wenn das ernsthaft die Alternativen sind, hast du mit dem Passat die falsche Wahl getroffen. Der Wagen ist ja wohl eine völlig andere Zielgruppe. Damit meine ich nicht beruflicher Status oder das Portemonnaie, sondern Nutzwert und Platz. Gegen den Passat sind 2er und 3er lächerlich schlecht verarbeitete Spielzeuge, wenn man den Preis gegenüberstellt...

Ist kein Passat sondern ein Golf GTD - daher passt das mit dem 2er wieder.
Neben Turboschäden beim 20d waren auch der nageligere Lauf sowie der haltbarere DPF die ausschlaggebenden Kriterien pro Golf.

Wenn du kein Update drauf hast, egal welches Fahrzeug, dann ist das hier der falsche Thread für dich.

Am 15.09.16 war mein Service mit Softwareupdate bei VW
Golf 6 GTD 2.0
170 Ps
Schaltwagen
Bj. 5/2012
bei Kilometerstand 92115

Habe jetzt 96394 km runter. Wagen läuft nach wie vor super in allen Bereichen, wie ich es vom GTD kenne. Zur Info ich habe ihn 2012 neu gekauft.

Mfg

Zitat:

@silent viper schrieb am 5. Dezember 2016 um 11:14:09 Uhr:



Zitat:

@Digger-NRG schrieb am 5. Dezember 2016 um 10:38:35 Uhr:


mag ja alles sein...dennoch bin ich davon überzeugt, dass die TDIs künftig dann halt genauso "schlecht" sind wie alle anderen auch und nicht mehr besser.
Die Leute, deren EU5-TDIs inszwischen 200tKM und mehr drauf haben und abgängig sind, haben gewonnen und gegenüber der Konkurrenz technische Vorteile genossen, die den eigenen Geldbeutel schonten.

Andere (wie ich), deren Wagen 100.000 KM und weniger haben, haben da eben verloren. Man konnte den Vorteil eine Zeit genießen, ohne den Vorzug voll ausgekostet zu haben. Pech gehabt. Nun rotzt der DPF eben genauso schnell zu ^^ Unterm Strich für den VW-Fahrer gegenüber vorher eine Verschlechterung. Gegenüber der Konkurrenz aber Stand der Technik.

Verschlechterung ist das eine. Wenn der VW Diesel nicht besser gewesen wäre sondern lediglich gleich gut hätte ich ein anderes Fahrzeug gekauft. Ein neuer 220d stand genauso wie ein gebrauchter 330d oder halt generalüberholung meines 4er 1.9TDI (101PS grüne Plakette) zur Debatte. Aus diesem Grund zögere ich das Update soweit es geht möglich raus und mache den Service in der freien. Dennoch bin ich natürlich dankbar über jedes Feedback, insbesondere wenn Kilometerstand, Motorleistung, Bj und ggf MKB sowie vorgehen seitens VW mit angegeben werden, damit ich weis was da dann irgendwann mal auf mich zu kommt.

Gibt es inzwischen Langzeitberichte (die meisten machen ja nur Angaben zu der 1. Woche danach) zum 170PS TDI mj 2012 (bj ab 9/2011) mit Handeührung?

Hatte meinen Caddy 2.0 vor einigen Wochen zum Update.
Ergebnis:
Fahreigenschaften unverändert
Verbrauch ist spürbar gestiegen. Hatte vorher ca. 7l Durchschnittsverbrauch und komme nun kaum unter 9l !
Nach einigen Tagen hatte sich direkt der Partikelfilter gemeldet. Sehr verdächtig. Konnte ihn dann durch kurze Autobahnfahrt vorläufig wieder "freiblasen". Habe allerdings keine Lust auf einen teueren Austausch nach nur 75.000 km.
War jetzt wieder in der Werkstatt. Die konnten natürlich keinen Fehler auslesen, wollen aber ne Anfrage an VW machen. Ich denke mal, da wird nicht viel dabei rauskommen. In diesem Fall soll ich, laut Werkstatt, mich persönlich an den VW-Kundenservice wenden und mir Luft machen.

Ich hatte wirklich keinen Bock auf diese Aktion. Hat sich leider bewahrheitet. Keine Ahnung wie das endet und was ich für Möglichkeiten habe.

Fazit: Auto ist schlechter als vorher und ich habe den Ärger!

Zitat:

@eddieduran schrieb am 5. Dezember 2016 um 18:28:59 Uhr:


Hatte meinen Caddy 2.0 vor einigen Wochen zum Update.
Ergebnis:
Fahreigenschaften unverändert
Verbrauch ist spürbar gestiegen. Hatte vorher ca. 7l Durchschnittsverbrauch und komme nun kaum unter 9l !
Nach einigen Tagen hatte sich direkt der Partikelfilter gemeldet. Sehr verdächtig. Konnte ihn dann durch kurze Autobahnfahrt vorläufig wieder "freiblasen". Habe allerdings keine Lust auf einen teueren Austausch nach nur 75.000 km.
War jetzt wieder in der Werkstatt. Die konnten natürlich keinen Fehler auslesen, wollen aber ne Anfrage an VW machen. Ich denke mal, da wird nicht viel dabei rauskommen. In diesem Fall soll ich, laut Werkstatt, mich persönlich an den VW-Kundenservice wenden und mir Luft machen.

Ich hatte wirklich keinen Bock auf diese Aktion. Hat sich leider bewahrheitet. Keine Ahnung wie das endet und was ich für Möglichkeiten habe.

Fazit: Auto ist schlechter als vorher und ich habe den Ärger!

@eddieduran: danke für Deinen ersten post. Kannst Du bitte einige Details zu Deinem Caddy verraten? Kenne diese Modellreihe nicht so gut ... PS-Zahl, Schalter, ?

Gruss

@Edifact: Caddy Maxi 2.0 TDI (140PS), Schalter, ca. 75.000km

Grüsse

Zitat:

@eddieduran schrieb am 5. Dezember 2016 um 18:28:59 Uhr:


Hatte meinen Caddy 2.0 vor einigen Wochen zum Update.
Ergebnis:
Fahreigenschaften unverändert
Verbrauch ist spürbar gestiegen. Hatte vorher ca. 7l Durchschnittsverbrauch und komme nun kaum unter 9l !
Nach einigen Tagen hatte sich direkt der Partikelfilter gemeldet. Sehr verdächtig. Konnte ihn dann durch kurze Autobahnfahrt vorläufig wieder "freiblasen". Habe allerdings keine Lust auf einen teueren Austausch nach nur 75.000 km.
War jetzt wieder in der Werkstatt. Die konnten natürlich keinen Fehler auslesen, wollen aber ne Anfrage an VW machen. Ich denke mal, da wird nicht viel dabei rauskommen. In diesem Fall soll ich, laut Werkstatt, mich persönlich an den VW-Kundenservice wenden und mir Luft machen.

Ich hatte wirklich keinen Bock auf diese Aktion. Hat sich leider bewahrheitet. Keine Ahnung wie das endet und was ich für Möglichkeiten habe.

Fazit: Auto ist schlechter als vorher und ich habe den Ärger!

ich kenne dieses Gefühl, man würde sich am liebsten in den eigenen Allerwertesten beissen, dass man es doch hat machen lassen :-)

Der Weg über die Hotline/Fachabteilung ist die bessere Alternative, so meine Erfahrung. Die Damen und Herren bei VW haben im Gegensatz zum Freundlichen nicht gemauert und das Problem klar und selbstkritisch benannt. Normalerweise schickt dann VW entsprechende Check-Anweisungen an Deinen Händler, welcher diese auch abarbeiten muss. Bestehe bitte darauf, sonst wird VW keine Folgeaktionen veranlassen! Messfahrten (Verbrauch) gehören auch zu solchen Untersuchungen.

Halt uns bitte am Laufenden.

Gruss

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