Sammelthread: die krassesten Situationen - Teil 2
Hier nun der neue Sammelthread: die krassesten Situationen!
Ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr beim Thema bleiben würdet.
Gruß
H2-Fanatiker
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Autobahndriver
Es ist immer wieder lustig, wie du dir deine eigene kleine Welt zusammenbastelst. Das nach mindestens 5 Punkten in der StVO verbotene Spur wechseln unter Gefährdung des rückwärtigen Verkehrs ist natürlich (was auch sonst?) nur ein "Fahrfehler", während das absolut erlaubte Überholen unter Einhaltung ALLER Verkehrsregeln "nicht besonders schlau" ist.Zitat:
Original geschrieben von Tempomat
Es ist ja nicht unbedingt Dummheit, wenn jemand zur `Unzeit´ links raus zieht, vielmehr ein Fahrfehler wie er IMMER passieren kann und passiert.Im Umkehrschluss ist es deshalb auch nicht besonders schlau, mit einer entsprechend hohen Differenzgeschwindigkeit an irgendwelchen PKW/LKW-Konglomeraten auf der rechten Seite `vorbeizufliegen´.
Solange man dermaßen die Realität verschiebt, werden die Unfälle auf der BAB IMMER bleiben.
Wer auf der BAB einen Spurwechsel macht und dabei die Geschwindigkeit und/oder Abstand des rückwärtigen Verkehrs falsch einschätzt, macht einen KAPITALEN FAHRFEHLER und das absolut vorsätzlich. Das ganze zu bagatellisieren nach dem Motto "Na, passiert schon mal" ist einfach nur der letzte Hohn, vorallem von Leuten, für die ja angeblich jeder Tote zuviel ist. Um es mit deinen eigenen Worten zu sagen, Tempomat: Bei so einer Einstellung bist du an jedem Toten und Verletzten Schuld, der durch einen Spurwechsel zustande kommt!
Lieber Autobahndriver,
1. Fahrfehler sind nicht bestandteil `meiner kleinen Welt´ sondern finden statt.
2. Meine herzliche Bitte an Dich: Ich möchte ehrlich gesagt aus gegebenen Anlässen aus der Vergangenheit nichts mit Dir zu tun haben.
Schau mal, es gibt so viele Poster für die Deine Beiträge mglw. eine Bereicherungen sind, für mich sind sie es nicht.
Schon einmal meinen herzlichen Dank im Voraus für Dein Verständnis.
95 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Baccalaureate
...
Ich war stinksauer, geschockt und habe mir gedacht: "Mit dem fährst du nie wieder auch nur einen Meter."
...
MfG
Seit Ostern fahre ich bei meinem Vater nicht mehr mit. HU überzogen, Reifen schon fast Glatze und im zähen Verkehr auf der Autobahn den Abstand unterschritten. Ich sagte ihm, dass weiter vorne stark gebremst wird. Ohne diesen Hinweis wäre er unserem Vordermann hinten rein gerutscht.
Abends auf dem Rückweg, auf seiner Hausstrecke zischte er dann mit über 70 bei erlaubten 60 entlang. An einer Kreuzung kurz vor seiner Wohnung wurde er dann von der zivilen Streife rausgewunken und hatte seine Mängelkarte in Empfang nehmen dürfen.
Nun fahren halt zwei Autos zu den Familientreffen in Leipzig.
Zitat:
Original geschrieben von patti106
Seit Ostern fahre ich bei meinem Vater nicht mehr mit. .........
Ist er schon älter ??
Meiner ist fast 80 und fährt auch - manchmal - etwas seltsam. Sowohl zu schnell als auch zu langsam.
Allerdings ist seine Kiste TippTopp.
Ich sage auch immer: "Lass Deine Augen machen bevor es zu spät ist". (er kann zwar noch sehen, aber es fängt langsam an schlechter zu werden - Star)
Aber die "Alten" sind eben stur.
Trotzdem würde ich ihm den Lappen nicht wegnehmen - ich hoffe er ist selbst so schlau.
Zitat:
Original geschrieben von olli27721
Ist er schon älter ??Zitat:
Original geschrieben von patti106
Seit Ostern fahre ich bei meinem Vater nicht mehr mit. .........
Meiner ist 51. Aber bei ihm ist der grundlegene Fahrstil das Problem.
Ich selber fahre ja gerne schnell, wenn es passt. Ist jemadn langsamer auf der linken Spur, gebe ich ihm etwas Zeit, Platz zu machen. Passiert das nicht, kündige ich meine Überholabsicht an, funzt das nicht, reduziere ich auch mal den Abstand. Allerdings nur, wenn vor ihm keiner ist. Mein Vater dagegen fährt auch dicht auf, wen es zäh fließt. Und mit dicht meine ich nicht das dicht Auffahren von der Berliner Stadtautobahn bei 80, ich meine wirklich dicht! Das ist der Moment, wo ich, im Gegensatz zu den meisten anderen, den Abstand eher etwas großzügig wähle. Genau wegen solcher Situationen.
Das sein Auto in einem miserablen Zustand ist, liegt an der Zahlungsmoral im Baugewerbe. Sicherlich würde er die Reifen nicht bis ans gesetzliche Limit fahren, wenn er endlich mal sein Geld bekommen würde. Allerdings müsste er wenigstens seinen Fahrstil an Reifen mit augenscheinlich unter 2mm Profil anpassen. Und eben das tut er nicht. Ich verstehe auch nicht, wie jemand so riskant wie er fahren kann, der auf seinen FS angewiesen ist. Immerhin lassen sich Hilti und Co nicht mit ÖPNV zur Baustelle karren. Ebenso kann er sich einen Schaden am Auto auch nicht leisten. Denn nochmal leihe ich ihm kein Geld mehr.
Zitat:
Original geschrieben von patti106
Meiner ist 51. Aber bei ihm ist der grundlegene Fahrstil das Problem.
......................
Ich bin kein Psychologe, aber vielleicht ist genau DAS das Problen: Frustabbau
Wie gesagt - bin kein Psychologe - aber ich ertappe mich ja auch mal selbst dabei, dass wenn ich mich geärgert habe, nicht so fahre wie sonst.
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HI,
wir waren vor ca. einem halben Jahr auf dem Weg in die Uniklinik Homburg wegen Termin meiner Tochter.
Ich fuhr mit halbwegs bequemen 160 km/h auf der linken Spur, A6 Richtung Mannheim.
Höhe St. Ingbert, Auffahrt Rohrbach war ein LKW auf der Beschleunigungsspur zum Auffahren, links neben ihm auf der rechten Autobahn-Spur ein weiterer LKW, der auf einmal die tolle Idee hatte, dem Auffahrenden Platz zu machen und begann blinkend nach links zu ziehen. Leider hatte er in der "Eile" wohl vergessen, die linke Spur zu beobachten, auf der ich mit 160 angeflogen kam.
Ich fuhr mit Licht, schob deshalb in Sekundenbruchteilen den Lichtschalter nach vorne (Fernlicht an), hielt den Daumen auf der Hupe und mit den restlichen beiden Händen das Lenkrad schön fest.
Der LKW-Fahrer schien mich zu bemerken, denn er zog nicht weiter nach links, konnte aber auch nicht zurück, da der Auffahrende LKW schon halb auf der AB war, und fuhr weiter so ziemlich genau auf der Mittellinie.
Ich gab Vollgas (Bremsen wär wegen Spurtreue wohl nicht sehr sinnvoll gewesen) und zog mit jeweils ca. drei Fingerbreit Platz zwischen Leitplanke (links) und LKW (rechts) vorbei............
Meiner Frau klammerte sich an den Sitz und ihr war zwischenzeitlich die Farbe komplett aus dem Gesicht gefallen, meine Tochter war zum Glück mit ihrem DS lite beschäftigt und bekam von alledem nix mit.
Ich konnte ersatmal garnix mehr sagen und war einfach nur froh, dass wir noch in einem Stück waren....
Ähnliches Prozedere, gleiche Autobahn, ca. 5 km früher:
Ich hatte den Vectra noch nicht lange und flog mit knapp 190 km/h auf der linken Spur Richtung Mannheim über die fast leere AB.
Rechts zwei LKWs, die ich gerade überholen wollte, als der hintere LKW - ein Milchlaster mit Anhänger - plötzlich nach links zog.... ca. 50 Meter vor mir.
Ich stand mit meinen kompletten 125 kg auf der Bremse und musste nach rechts ziehen, quasi hinter den LKW, den der Milchlaster überholen wollte, um nicht in den Milchlaster reinzukrachen.
Ich glaube mich zu erinnern, dass es von meiner Stossstange bis zu der des LKWS nicht mehr als 2 Meter waren, als ich auf ca. 90 runtergebremst hatte... zumindest wusste ich ab da, dass mein ABS funktioniert 😉
Das ist jetzt ca. 7 Jahre her. Mit meiner heutigen Mentalität hätte ich den Milchlaster gestoppt, den Fahrer aus seinem Häuschen gezerrt und windelweich geprügelt... sorry, mutet brutal an, ich weiss, aber wenn ich so zurückdenke... argh... wird mir immernoch mulmig... solche Raudis gehören nicht auf die Strasse.
Gruß cocker
Was bin ich froh, das das bei mir nur innerorts war. Zweispurige Straße, 60kmh Limit und ich überhole gerade einen Kies-Sattelschlepper. Ich war gerade direkt neben ihm so meine Stoßstange auf Höhe des Hecks der Sattelzugmaschine als der LKW plötzlich rüberzog.
Ich kam vieleicht 5cm neben dem stehenden Gegenverkehr zum Stillstand und wähnte noch die Heckstoßstange des Aufliegers mich zu erwischen. Das müssen Millimeter gewesen sein.
Da hupt man nicht mehr, da rastet man an der nächsten Ampel nur noch aus.
Im Nachhinein auch nicht sinnvoll aber in der Situation wars perfekt geeignet den Schock abzubauen. Der LKW-Fahrer hat von der ganzen Situation selber gar nichts mitbekommen.
Die am nächsten Tag doch recht hartnäckige Heiserkeit war dann meine ungerechte Strafe.
Zitat:
Original geschrieben von cocker
wir waren vor ca. einem halben Jahr auf dem Weg in die Uniklinik ................................. solche Raudis gehören nicht auf die Strasse.
Gruß cocker
Um diese Vorfälle zu vermeiden kann man auch etwas langesamer fahren, wenn auch nur der "Verdacht" besteht, das LKW ein Überholmanöver durchführen könnten.
Ich weiss, das klingt wie ein schlauer Spruch, aber meine Erfahrung auf Autobahnen ist leider:
Man MUSS immer mit allem rechnen - vor allem der Dummheit anderer.
Hinterher nützt es wenig, wenn der andere Schuld hat, dann liegt man im Krankenhaus oder einige Etagen tiefer.
Wenn ich arg sauer bin, fahre ich auch mal wie eine Sau. Aber es gab nichts zum Ärgern auf dem Weg nach L. Vom Stau mal abgesehen. Aber desegen versucht ma sich doch nicht, sich durch alle anderen vor einem durchzuschieben.
Wiegesagt. Wenn es zäh fließt, lieber etwas mehr Abstand als gefordert, um solche Situationen kompensieren zu können. Zumal man selbst dann viel entspannter auf solchen Abschnitten rollt als wenn man ständig Gas gibt und 20 Meter später wieder bremsen muss.
Zitat:
Original geschrieben von cocker
HI,wir waren vor ca. einem halben Jahr auf dem Weg in die Uniklinik Homburg wegen Termin meiner Tochter.
Ich fuhr mit halbwegs bequemen 160 km/h auf der linken Spur, A6 Richtung Mannheim.
Höhe St. Ingbert, Auffahrt Rohrbach war ein LKW auf der Beschleunigungsspur zum Auffahren, links neben ihm auf der rechten Autobahn-Spur ein weiterer LKW, der auf einmal die tolle Idee hatte, dem Auffahrenden Platz zu machen und begann blinkend nach links zu ziehen. Leider hatte er in der "Eile" wohl vergessen, die linke Spur zu beobachten, auf der ich mit 160 angeflogen kam.
Ich fuhr mit Licht, schob deshalb in Sekundenbruchteilen den Lichtschalter nach vorne (Fernlicht an), hielt den Daumen auf der Hupe und mit den restlichen beiden Händen das Lenkrad schön fest.
Der LKW-Fahrer schien mich zu bemerken, denn er zog nicht weiter nach links, konnte aber auch nicht zurück, da der Auffahrende LKW schon halb auf der AB war, und fuhr weiter so ziemlich genau auf der Mittellinie.
Ich gab Vollgas (Bremsen wär wegen Spurtreue wohl nicht sehr sinnvoll gewesen) und zog mit jeweils ca. drei Fingerbreit Platz zwischen Leitplanke (links) und LKW (rechts) vorbei............
Meiner Frau klammerte sich an den Sitz und ihr war zwischenzeitlich die Farbe komplett aus dem Gesicht gefallen, meine Tochter war zum Glück mit ihrem DS lite beschäftigt und bekam von alledem nix mit.
Ich konnte ersatmal garnix mehr sagen und war einfach nur froh, dass wir noch in einem Stück waren....Ähnliches Prozedere, gleiche Autobahn, ca. 5 km früher:
Ich hatte den Vectra noch nicht lange und flog mit knapp 190 km/h auf der linken Spur Richtung Mannheim über die fast leere AB.
Rechts zwei LKWs, die ich gerade überholen wollte, als der hintere LKW - ein Milchlaster mit Anhänger - plötzlich nach links zog.... ca. 50 Meter vor mir.
Ich stand mit meinen kompletten 125 kg auf der Bremse und musste nach rechts ziehen, quasi hinter den LKW, den der Milchlaster überholen wollte, um nicht in den Milchlaster reinzukrachen.
Ich glaube mich zu erinnern, dass es von meiner Stossstange bis zu der des LKWS nicht mehr als 2 Meter waren, als ich auf ca. 90 runtergebremst hatte... zumindest wusste ich ab da, dass mein ABS funktioniert 😉
Das ist jetzt ca. 7 Jahre her. Mit meiner heutigen Mentalität hätte ich den Milchlaster gestoppt, den Fahrer aus seinem Häuschen gezerrt und windelweich geprügelt... sorry, mutet brutal an, ich weiss, aber wenn ich so zurückdenke... argh... wird mir immernoch mulmig... solche Raudis gehören nicht auf die Strasse.Gruß cocker
Setzt doch mal Deinen Beitrag in den Tempolimit (ja/nein) thread ein, weil dort solche Situationen bisher ausgeschlossen wurden.
Zitat:
Original geschrieben von olli27721
Um diese Vorfälle zu vermeiden kann man auch etwas langesamer fahren, wenn auch nur der "Verdacht" besteht, das LKW ein Überholmanöver durchführen könnten.Zitat:
Original geschrieben von cocker
wir waren vor ca. einem halben Jahr auf dem Weg in die Uniklinik ................................. solche Raudis gehören nicht auf die Strasse.
Gruß cockerIch weiss, das klingt wie ein schlauer Spruch, aber meine Erfahrung auf Autobahnen ist leider:
Man MUSS immer mit allem rechnen - vor allem der Dummheit anderer.
Hinterher nützt es wenig, wenn der andere Schuld hat, dann liegt man im Krankenhaus oder einige Etagen tiefer.
Es ist ja nicht unbedingt Dummheit, wenn jemand zur `Unzeit´ links raus zieht, vielmehr ein Fahrfehler wie er IMMER passieren kann und passiert.
Im Umkehrschluss ist es deshalb auch nicht besonders schlau, mit einer entsprechend hohen Differenzgeschwindigkeit an irgendwelchen PKW/LKW-Konglomeraten auf der rechten Seite `vorbeizufliegen´.
An alle, die immer wieder kopfschüttelnd dieses Thema hier aufsuchen, nein, die Leute sind nicht alle verrückt die hier schreiben. Wenn ihr bisher der Meinung ward, dass das doch alles etwas übertrieben ist was hier geschildert wird, fahrt einfach mal die A2 von Dortmund nach Berlin und wieder zurück.....
Was ich da gestern schon wieder alles erleben musste passt niemals hier alles ins Forum.
Bsp:
Ich fuhr meine Autobahngeschwindigkeit für Strecken unter 200 km, sprich 115 Tacho, und wollte eine Auffahrt passieren. Rechts LKW an LKW, auf der Beschleunigungsspur 4 Autos. Da ich freundlich bin und weder hinter mir noch links von mir was los war (ein Wunder auf der A2), fuhr ich nach links rüber, damit der LKW in die Mitte konnte und die Autos hätten auffahren können.
Der LKW wollte, oder durfte (bin ich mir gerade nicht sicher) nicht in die Mitte fahren.
Soweit ja kein Problem. Nur der erste der auffahrenden PKW hatte wohl Angst rechts am LKW vorbeizufahren; daher bremste der einfach mal..... Die auch beschleunigenden PKW dahinter mussten natürlich etwas abrupter bremsen, um keinen Unfall zu produzieren. Der zweite PKW war dann so schlau direkt hinter dem LKW rauszuziehen, so dass dort kein Platz mehr für den ersten war. Der hatte aber die Situation wohl nicht überblickt und zog am Ende der Beschleunigungsspur auch einfach auf die rechte Spur. (klar, da ist ja auch der Strich zu Ende, da kann man nicht rüberfahren 🙄🙄)
Soweit so schlecht. Der zweite PKW zog also auf die mittlere Spur, um eine Kollision zu verhindern.
Dem vierten war das wohl alles etwas zu viel und er zog einfach mal während die beiden anderen nebeneinander gerieten an beiden vorbei von ganz rechts rüber vor mich nach ganz links......
Da half wieder mal nur eine Vollbremsung und viel Glück, dass nicht mehr passiert ist, als den ein oder anderen Schock in einem der 5 Autos zu erleiden.....
Zitat:
Original geschrieben von Tempomat
Es ist ja nicht unbedingt Dummheit, wenn jemand zur `Unzeit´ links raus zieht, vielmehr ein Fahrfehler wie er IMMER passieren kann und passiert.Im Umkehrschluss ist es deshalb auch nicht besonders schlau, mit einer entsprechend hohen Differenzgeschwindigkeit an irgendwelchen PKW/LKW-Konglomeraten auf der rechten Seite `vorbeizufliegen´.
Du drückst es besser aus als ich - aber genau das habe ich gemeint.
Zitat:
Original geschrieben von h2-fanatiker
An alle, die immer wieder kopfschüttelnd dieses Thema hier aufsuchen, nein, die Leute sind nicht alle verrückt die hier schreiben. Wenn ihr bisher der Meinung ward, dass das doch alles etwas übertrieben ist was hier geschildert wird, fahrt einfach mal die A2 von Dortmund nach Berlin und wieder zurück.....
Was ich da gestern schon wieder alles erleben musste passt niemals hier alles ins Forum.
Die A2 ist sozusagen meine "Hausstrecke" - und, ja, sowas wie von dir beschrieben passiert dort mitunter.
Aber trotzdem ist das eine Ausnahme. Wäre es nicht so, wäre die A2 permanent dicht. Und du darfst mir das glauben - trotzdem sind zeitweise mehr als 200 machbar, ohne das etwas passiert - aber man sollte jederzeit wissen, was man tut 😉
Zitat:
Original geschrieben von Tempomat
Es ist ja nicht unbedingt Dummheit, wenn jemand zur `Unzeit´ links raus zieht, vielmehr ein Fahrfehler wie er IMMER passieren kann und passiert.Im Umkehrschluss ist es deshalb auch nicht besonders schlau, mit einer entsprechend hohen Differenzgeschwindigkeit an irgendwelchen PKW/LKW-Konglomeraten auf der rechten Seite `vorbeizufliegen´.
Es ist immer wieder lustig, wie du dir deine eigene kleine Welt zusammenbastelst. Das nach mindestens 5 Punkten in der StVO verbotene Spur wechseln unter Gefährdung des rückwärtigen Verkehrs ist natürlich (was auch sonst?) nur ein "Fahrfehler", während das absolut erlaubte Überholen unter Einhaltung ALLER Verkehrsregeln "nicht besonders schlau" ist.
Solange man dermaßen die Realität verschiebt, werden die Unfälle auf der BAB IMMER bleiben.
Wer auf der BAB einen Spurwechsel macht und dabei die Geschwindigkeit und/oder Abstand des rückwärtigen Verkehrs falsch einschätzt, macht einen KAPITALEN FAHRFEHLER und das absolut vorsätzlich. Das ganze zu bagatellisieren nach dem Motto "Na, passiert schon mal" ist einfach nur der letzte Hohn, vorallem von Leuten, für die ja angeblich jeder Tote zuviel ist. Um es mit deinen eigenen Worten zu sagen, Tempomat: Bei so einer Einstellung bist du an jedem Toten und Verletzten Schuld, der durch einen Spurwechsel zustande kommt!
Zitat:
Original geschrieben von Han_Omag F45
Aber trotzdem ist das eine Ausnahme. Wäre es nicht so, wäre die A2 permanent dicht. Und du darfst mir das glauben - trotzdem sind zeitweise mehr als 200 machbar, ohne das etwas passiert - aber man sollte jederzeit wissen, was man tut 😉
Ist es auch, von und nach Berlin schon oft genug erlebt. Genauso aber auch die Experten, die bei freier Auffahrt mit 60 vor den Lkw ziehen. Aber das Problem auf der A2 sind auch die Lkws, nicht die Pkws.
"Mitunter" finde ich stark untertrieben 😉
So viel Agressivität wie auf der A2 habe ich sonst noch auf keiner anderen Autobahn erfahren. Und sicher kann man auch auf der A2 200 fahren, aber das ist dort ungemein anstrengender als auf anderen Autobahnen. Man muss viel mehr für die anderen mitdenken als sonst üblich, finde ich.