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Saab als GM-Anhängsel?

Themenstarteram 30. Juli 2003 um 1:17

Hej zusammen,

ich will ausdrücklich klarstellen, dass dies kein aggressives Posting gegen Saab oder Besitzer von Saabs ist. Vielmehr interessiert mich eure Einstellung und Haltung zu folgendem Sachverhalt.

Auf der Internetseite der schwedischen Zeitung Aftonbladet proben sie derzeit in einem Artikel regelrecht einen Aufstand wegen der künftigen Modellentwicklung bei Saab. Unter dem Titel: "Saab hört auf, richtige Autos zu bauen" erfährt man dort, dass ein 10 Jahre alter Subaru demnächst als Saab 9-2 erscheint, der künftige 9-5 auf dem aktuellen 9-3 basiert und ein Chevrolet SUV ein umgebadgter Saab werden soll.

Zum einen: Stimmen diese Aussagen eigentlich?

Zum anderen: Wie denkt ihr darüber? Trauert ihr Saabs Eigenständigkeit nach oder befürchtet ihr, dass Saab ohne starke finanzielle Hilfe und technische Aushilfe nicht überlebensfähig wäre?

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12 Antworten

hallo ransom!

 

jo das was dort geschrieben wird stimmt.

auf der einen seite versteh ich schon den weg den gm gehen will (geld sparen und schnell viele neue saabs), aber saab ist nicht daewoo. und deshalb ist es für mich absolut unverständlich (saab soll audi/bmw fertig machen!!) das für den 9-2 nicht das fahrwerk des neuen astra, für den 9-5 nicht das fahrwerk des neuen omega und für das suv nicht das fahrwerk des cadillac srx verwendet wird.

 

der 9-2 soll ja ausschließlich für die usa und kanada gedacht sein. aber ich frage mich wirklich ob die amerikanischen saab fahrer es akzeptieren auf einem uraltfahrwerk umherzufahren und einen absolut hässlichen innenraum zu haben - es ist doch offensichtlich das das kein saab mehr ist. von der sicherheit die man von saab gewohnt ist will ich gar nicht reden....

den 9-5 mit verlängertem 9-3 fahrwerk zu verkaufen is ja auch sehr gewagt. lancia, kia (!), mb, bmw, volvo und in zukunft sicher noch mehr firmen haben in dieser klasse elektronische fahrwerke. kann sein das das mit dem vectrafahrwerk auch zu machen ist, aber an die konkurenz kann man damit (in einigen jahren...) sicher nicht rankommen...

naja und das suv (auch nur für usa und kanada) auf basis eines halbtraktors passt ja auch exzellent zu saab... saab kann von glück reden wenn sie mit dem trailblazer fahrwerk die aktuelle m-klasse einstecken können. von der performance eines x-5, des neuen audi-suv oder des cayenne (was ja die hauptgegner sein werden) kann der saab 9-7 nur träumen. da werden stärkere bremsen, federn und stossdämpfer auch nichts dran ändern...

und auch hier brauch ich von der sicherheit gar nicht reden...

 

 

den weg den bob lutz da geht ist sehr, sehr riskant. es kommt drauf an wie die amerikanischen kunden den 9-2 und das suv schlucken. wenn sie merken das sie da schrott kaufen war’s das wohl für saab. ford geht da viel überlegter mit seinen „premiummarken“ um…

vielleicht kauft dann ja psa saab. die geben sich sicher mehr mühe, denn eine „premiummarke“ haben sie noch nicht.

ich schätze es wird halt immer so bleiben: alles geld zu cadillac (auch wenn’s trotzdem nix wird) saab is das anhängsel (obwohl mehr potential da wäre)

 

p.s.: zu deiner anderen frage, ich denke ohne high-tec und geld kann saab nicht überleben...

Ransom

Einige der Thesen im Aftonbladet wurden hier in diversen Saabforen schon oft und sehr emotional diskutiert.

- Dass der 92 auf einem Subaru basieren wird steht fest. Und zwar der Aktuellen Impreza Platform die eigentlich sehr gut ist. Ausserdem ist sie nicht 10 sonder 2 Jahre alt soweit ich weiss.

- Der 97 sollte auf einer GM SUV Platform basieren - der plan wurde aber erstmal gecanncelled. Der Grund koennte der aktuelle SUV backlash sein der hier in den USA gerade aufbrodelt.

- Dass der naechste 95 auf der gleichen Epsilon Platform von GM wie der 93 basieren soll ist mir neu. Wenn das stimmt kann man den GM-Wichsern in Detroit nur noch condulieren.

Ich nehme einmal an, dass GM Saab ueber kurz oder lang als Marke einstellen wird, wenn Saab nicht endlich rentabel wird. Der 93 ist hier in den USA ein hit, daher glaube ich das dieses dahinsiechen der Marke durchaus noch 10 - 15 Jahre dauern koennte. Bis dahin fahre ich dann eh 'ne S-Klasse - als konservativer aber reicher alter Sack.

janulrich

... Stückzahlen

 

Dann sollen sie halt endlich mal anfangen STÜCKZAHLEN zu verkaufen. Und das geht nicht (nur) über Aeros und Cabrios sondern über gut ausgestattete 9-3er Basisversionen en masse, möglichst 5-türig ! Bei Audi&Co. werden auch stückzahlenmässig viele "kleinere" Modelle verkauft und ZUSÄTZLICH noch ein paar Hämmer...

Die GM-Teile stören mich nicht.

Saab ist ein (zugegebenermassen schöner) Kuchen mit Sahnehäubchen oben drauf. Nur eben ohne den Kuchen unter dem Häubchen.

Ich drücke ihnen jedenfalls die Daumen und warte weiterhin.

Griffin

am 30. Juli 2003 um 20:59

Ach was wurde nicht schon alles geschrieben. Vor ein paar Jahren wurde gemeldet, dass die neuen Opel in Detroit entwickelt werde, dass der neue Astra auf einer Amiplattform stehen müsse, etc, etc.

Nichts von dem ist eingetreten. Was ist aber passiert: Saab hat beim neuen 9-3 zu wenig GM Teile verbaut (aus Sicht GM) nur ca. 30%. Jetzt sind die Kosten zu hoch und die Köpfe rot.

Manchmal wird die Suppe aber dann doch nicht so heiss gegessen. Sprich: Was kommt werden wir sehen, aber nicht alles muss schlecht sein!

Inschallah!

am 31. Juli 2003 um 17:36

Einige Gedanken zu der Frage:

1. das gegenwàrtige Konzept, dem Saab Kunden GM möglichst zu verstecken geht offensichtlich nicht auf (Audi hat sich nie geschämt VW Teile zu verbauen, Peugeot/Citroen desgleichen).

Ein Problem von Saab liegt daran, dass zu wenig Käufer die Marke überhaupt kennen, würde die sichtbare Nähe zu einer lokalen GM Marke (Opel/Vauxhall/Holden,...) vertrauen schaffen?

Wirtschaftlich kann man bei so geringen Stückzahlen nur mit einer maximalen Anzahl von Gleichteilen überleben (dort wo es der Kunde nicht sieht), dazu müsste man aber vorher klar definieren, was beim Kunden "saabish" eigentlich bedeuten soll und das muss man dann konsequent durchziehen. Warum sollten dann Subaru oder sonstige Technikteile den Kunden stören? Und die vond er Motorpresse immer wieder angeführten Gleichteile wie Fensterheberschalter etc., ich glaube nicht dass es den Jaguar Käufer wirklich interessiert, ob so ein Knopf auch in einem Mondeo drinnen ist (wenn er es nicht in Auto Bild liest, weiss er es nicht). Die technische Nähe des Misubishi Charisma hat dem Volvo aus Holland auch nicht geschadet (oder Oli?)

 

Gibt es überhaupt eine griffige Definition von Saab ? Audi hat sich an Quattro definiert um vom DKW Image wegzukommen.

Saab als Sport- oder-Edel oder Turbo oder ??? Schmiede des GM Konzerns definieren.

2. vielleicht sollte man dann auch um Stückzahlen zu erreichen bei jedem Opel oder Vauxhall oder Chevrolet Händler einen Saab Showroom aufmachen

3. komme auf mein Beispiel aus einem anderen thread des Signum zurück.man hàtte ihn nie als Opel sondern als Saab verkaufen sollen, als Fortsetzung der Kombi-Coupé geschichte. der Kunde hätte einen Mehrwert gegenüber einem Vetra gehabt.

4. man soll nicht alles glauben, was Konzerne so erzählen. Auch nicht über wirtschaftliche Ergebnisse. GM kann gar kein Interesse daran haben in einem Hoch-Steuerland wie Schweden Gewinne auszuweisen. Und wenn Opel auf die Saab Turbo Motoren Entwicklung beim 175 PS günstig zugreifen konnte, verringert sich dort auch nur der Verlust. Steuern werden deshalb in Rüsselsheim auch nicht gezahlt.

Ich glaube schon, dass es viele Kunden abstossen wuerde, wenn Saab zu nahe an solch HB-Raucher Marken wie Opel waehre, gar Showrooms teilen wuerde. Ganz sicher waere hier in den USA die Marke bald mausetot, wenn man Saabs in Chevy Showrooms anbieten wuerde. Die wenig gebildeten Chevy Silverado Truck Kaeufer, mit ihren Zahnluecken und schmutzigen John Deere Caps waehren beim Anblick eines 95 Aero Wagon sicher leicht ueberfordert.

Was allerdings viel mehr Sinn machen wuerde waere ein Zusammenschluss von Alfa und Saab. Beide haben ein sportliches Image, beide werden von Individualisten gefahren und beide gehoehren GM. Wenn Alfa in zwei Jahren wieder in die USA zurueck kommt, waehre es fast optimal den neuen Spider in Saab Dealerships zu verkaufen.

janulrich

am 31. Juli 2003 um 23:12

janulrich,

die idee sabb-alfa ist gut, aber während Alfa als südländisch-temperamentvoll-stylish definiert ist (lt. VW die seat in dieses segment drücken will), wie ist Saab definiert?

Saab: Skandinavische stilvolle understated dominanz.

tolochenaz,

ich glaube, was Du gesagt hast, ist ganz wichtig : Die Käufer wissen einfach nicht, wie oder worüber sich Saab definiert. Sportlich? Premium? "Anders"? oder was?

Etwas ähnliches hat IMHO Lancia fast das Genick gebrochen : Jahrelang wurden dort sportliche Autos gebaut (Rallyeweltmeister), ich selbst bin lange Zeit einen Delta gefahren und habe mich auf den (natürlich sportlichen) Nachfolger gefreut, und plötzlich hieß es : "Lancia ist die Luxusmarke im Fiat-Konzern, sportlich orientierte Autos wird es nicht mehr geben. Die Rallyegeschichte war das schlimmste, was Lancia passieren konnte". Da ist man als Käufer vor den Kopf gestoßen. Ich bin dann zu Saab gewechselt, obwohl mir beispielsweise ein Lybra SW zehnmal lieber wäre als ein 3er Kombo oder wasweißich. Und bei Saab ist es ähnlich, man sagt, die eigenen Autos seien "premium", aber alles, was man als Käufer von "premium" mitbekommt ist der Preis .... :-(

Gruß

Martin

Mok

Interessant was du ueber Lancia schreibst. Fuer mich war Alfa immer die sportliche der beiden Marken. Lancia war immer mehr so was fuer Design- und Kunstliebhabende italophile Individualisten aus Hamburg oder Muenchen. Der normale Delta war auch garnicht mal so sportlich. Nur der Delta Integrale HF war so ein Dampfhammer - besonders auffallend als GTI- und sogar 911 killer. Alles was davor und danach kam war nicht sehr sportlich aber dafuer Elegant. Beispiel Gamma Coupe - eher Sportstourer als Sportwagen. Oder der Beta - wenig Power aber viel Stil. Der Thesis oder der Ypsilon passen genau in diese "Stil vor Performance" - Richtung.

Hallo,

Zitat:

Original geschrieben von tolochenaz

1. das gegenwàrtige Konzept, dem Saab Kunden GM möglichst zu verstecken geht offensichtlich nicht auf (Audi hat sich nie geschämt VW Teile zu verbauen, Peugeot/Citroen desgleichen).

Doch, eigentlich schon. Wenn man's nicht wüsste, würde man nicht darauf kommen, denn es gibt keine unmittelbar sichtbaren Teile, die z.B. auch in einem Opel verbaut wären.

Zitat:

Ein Problem von Saab liegt daran, dass zu wenig Käufer die Marke überhaupt kennen, würde die sichtbare Nähe zu einer lokalen GM Marke (Opel/Vauxhall/Holden,...) vertrauen schaffen?

Das wird, zumindest in Deutschland, ja schon weitgehend praktiziert. Zwei der drei Saabhändler in meiner Nähe sind auch Opelhändler. Der Showroom ist zwar getrennt, aber auf demselben Gelände, ähnlich wie bei den meisten VW/Audi-Händlern.

Zitat:

Wirtschaftlich kann man bei so geringen Stückzahlen nur mit einer maximalen Anzahl von Gleichteilen überleben (dort wo es der Kunde nicht sieht), dazu müsste man aber vorher klar definieren, was beim Kunden "saabish" eigentlich bedeuten soll und das muss man dann konsequent durchziehen. Warum sollten dann Subaru oder sonstige Technikteile den Kunden stören?

Sehr weise Sätze!

Zitat:

Und die von der Motorpresse immer wieder angeführten Gleichteile wie Fensterheberschalter etc., ich glaube nicht dass es den Jaguar Käufer wirklich interessiert, ob so ein Knopf auch in einem Mondeo drinnen ist (wenn er es nicht in Auto Bild liest, weiss er es nicht).

Doch, genau das stört den Jaguar-Käufer. Hier geht es doch weitgehend um Image-Fragen. Dass die Basis von Ford ist, kann man da ja noch eher verkraften, denn man kann sich ja immer noch einbilden, dass das Ganze für Jaguar natürlich aufwändig modifiziert wurde (was vielleicht ja auch stimmt). Aber von aussen darf man die Familienzugehörigkeit auf keinen Fall sehen können.

Zitat:

Gibt es überhaupt eine griffige Definition von Saab ? Audi hat sich an Quattro definiert um vom DKW Image wegzukommen.

Saab als Sport- oder-Edel oder Turbo oder ??? Schmiede des GM Konzerns definieren.

Jetzt mal ehrlich: Ist das denn wirklich so wichtig? Klar, für den Erfolg des Unternehmens ist das natürlich essentiell, da die meisten Käufer, oft unbewusst, sich davon beeinflussen lassen. Aber das Marketing ist doch erst einmal pure Augenwischerei. Das Auto wird nicht dadurch besser, dass man eine geniale Marketingpolitik betreibt.

Abgesehen davon finde ich, dass Saab noch immer eine Marke mit vergleichsweise hohem Charakter darstellt. Ich verbinde damit einen fahraktiven, sicheren Wagen mit klassischem, nordisch unterkühltem Style und hohem Understatement-Faktor. Das gilt auch noch immer für den neuen 9-3, auch wenn diesem von der Fangemeinde oft vorgeworfen wird, er würde genau diese Ideale verraten (was zu einem gewissen Grad auch stimmt, aber eine gewisse Anpassung an den Markt ist für Saab eben unumgänglich).

Zitat:

2. vielleicht sollte man dann auch um Stückzahlen zu erreichen bei jedem Opel oder Vauxhall oder Chevrolet Händler einen Saab Showroom aufmachen

So leicht wird das dem Markt aber nicht aufzuzwingen sein. Man kann den Händlern ja nicht die Investitionskosten auferlegen, wenn man nicht belegen kann, dass auch ein Markt für die Fahrzeuge da ist.

Zitat:

3. komme auf mein Beispiel aus einem anderen thread des Signum zurück.man hàtte ihn nie als Opel sondern als Saab verkaufen sollen, als Fortsetzung der Kombi-Coupé geschichte. der Kunde hätte einen Mehrwert gegenüber einem Vetra gehabt.

Opel hat den Signum aber auch mehr als nötig gehabt. Der Erfolg von Opel hat im Konzern natürlich einen viel höheren Stellenwert, schon allein wegen den absetzbaren Stückzahlen, und der Signum hat Opel schon einen guten Schub gegeben. Die aktuellen Zulassungszahlen von Opel belegen das eindeutig.

Um nochmal auf das Eingangsposting von Ransom zurückzukommen: Mich stört das überhaupt nicht, wenn bei Saab auf Technik aus dem GM-Konzern zurückgegriffen wird. Im Gegenteil: Ein so kleiner Anbieter wie Saab, der Fahrzeuge anbietet, die mit Volumenmodellen grosser Hersteller konkurrieren müssen (der oft bemühte Vergleich mit Porsche zieht daher nicht), könnte auf andere Weise keinesfalls konkurrenzfähig bleiben. Entscheidend ist, was man aus der (ja oftmals sehr guten, z.B. Vectra oder auch Impreza) vorhandenen Basis macht. Ich bin schon davon überzeugt, dass man deshalb noch lange nicht im Einheitsbrei untergehen muss und eine gehörige Portion Charakter bewahren kann (Audi gelingt das z.B. ja auch). Wohin die Richtung geht, entscheidet aber letzten Endes des Käufer. Wenn es nicht genügend Interessenten für einen Saab-typischen 5-Türer-Buckel gibt, macht es nun mal keinen Sinn, das Konzept auf Teufel komm raus durchzuziehen. Da helfen auch die Proteste der eingefleischten Fans nichts.

Noch eine Anmerkung zu der Alfa-Geschichte: Gerade wenn man zwei Marken ähnliche Attribute (sportlich) zuordnet, macht es wenig Sinn, diese gemeinsam anzubieten. Diese würden sich durch die Nähe nur noch mehr angleichen, und eine Marke würde dadurch wahrscheinlich sterben,also nicht gerade das, was man anstreben würde. Ausserdem muss man hier nochmal klar darstellen, dass Alfa nicht GM gehört. Alfa ist eine 100%ige Tochter von Fiat, wobei GM 20% an Fiat hält. Dasselbe gilt für Subaru. Man kann in diesen Fällen also schon noch von einer konzernübergreifenden Zusammenarbeit sprechen.

Gruss, Axel

Zitat:

Doch, eigentlich schon. Wenn man's nicht wüsste, würde man nicht darauf kommen, denn es gibt keine unmittelbar sichtbaren Teile, die z.B. auch in einem Opel verbaut wären.

Doch, gibt es. Bei meinem 9³ beispielsweise die Außenspiegelverstellung. Die ist 1:1 vom Vectra. Nur so als Beispiel.

Zitat:

Doch, genau das stört den Jaguar-Käufer. Hier geht es doch weitgehend um Image-Fragen. Dass die Basis von Ford ist, kann man da ja noch eher verkraften, denn man kann sich ja immer noch einbilden, dass das Ganze für Jaguar natürlich aufwändig modifiziert wurde (was vielleicht ja auch stimmt). Aber von aussen darf man die Familienzugehörigkeit auf keinen Fall sehen können.

Mich stört es bei Saab auch. Grundsätzlich habe ich auch nichts dagegen, daß GM- bzw. Opelteile verbaut werden, aber dann bitteschön nur die unsichtbaren Teile. Ich fahre den TiD mit Opel-Motor, das ist für mich völlig OK, wenn aber (wie bei Jagaur) z.B. die Mittelkonsole komplett vom Spender übernommen wird, fühle ich mich ver*****.

Gruß

Martin

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