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S213 Tagfahrlicht ausschalten

Mercedes E-Klasse W213

Guten Tag,
Nachdem ich seit 1989 MB E Klasse fahre ist nun mein Neuzugang die Bevormundungskarre schlechthin.
Keine Fußfeststellbremse wie gewohnt bis S211, PDC piepst mich fast immer an, Start stop Automatik läßt sich nur jedesmal per Knopf abschalten und ich muss immer mit mindestens Tagfahrlicht fahren.
Wieso gibt es beim Lichtschalschalter keine „0“ Stellung? Nur wen. Ich während der Fahr auf Standlicht schalte ist das Tagfahrlicht aus. Beim Parken muss ich dann wieder auf Auto stellen. Was haben sich die Bevormundungsingenieure von MB dabei gedacht? Kann mir jemand behilflich sein.
Habe einen S213 E400 Vormopf.
Danke für Eure Antworten und Sorry ich mag Schalter die man betätigt weil
Man es gezielt ansteuert. I‘m too old for that shit.

63 Antworten

Haben Sie schon mal daran gedacht, zuhause zu bleiben, ein gutes Glas Wein zu trinken, einen entspannenden Film zu schauen oder mit netten Menschen einen schönen Tag verbringen? Ohne Auto?

Zitat:

@obi2702 schrieb am 9. Mai 2024 um 02:04:27 Uhr:


Haben Sie schon mal daran gedacht, zuhause zu bleiben, ein gutes Glas Wein zu trinken, einen entspannenden Film zu schauen oder mit netten Menschen einen schönen Tag verbringen? Ohne Auto?

In der Tat ist das eine meiner Lieblingsbeschäftigungen.Danke nochmal für den Hinweis.

Tragfahrlicht ist Klasse. Finde die Lichtschaltung bei MB ausgesprochen gelungen, aber nicht perfekt. Geht auch gar nicht. Zu viele unterschiedliche Situationen. Kurze Tunnel ignoriert der Dicke. Weil der Sensor der Kamera genutzt wird. Vorne hell, Licht bleibt aus. Im Übrigen schaltet der Dicke die Rücklichter auch nach Bedarf zu. Nur bei Regen schalte ich ab und zu auf manuell um.

Das automatische Tagfahrlicht ist ausgezeichnet. Erst gestern mittags überholte ich eine trödelnde, die Einwohner aufhaltende Urlauberfahrzeugkolonne in einem Wald zwischen Ahrenshoop und Born. Sonne und Dunkelheit sind dort dicht beieinander. Ein schwarzes Auto auf der Gegenspur ohne ein Lichtlein war wirklich spät zu erkennen. Es ist Leichtsinn bei solchen Sichtverhältnissen lichtlos zu fahren.
Die Techniker als Zielscheibe für Unmut über bevormundende Technik zu nehmen ist falsch. Es sind die Menschen, die in den staatlichen Behörden arbeiten in Beziehung mit Politikern, die sich solche Sachen ausdenken.

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Zumindest haben die Firmen und Verbände in Form von Lobbyisten sicher einigen Einfluss auf die Vorgänge und Vorgaben. Auch an der bevormundenden Technik (wenn man das so empfindet) verdient jemand.

Und selbst wenn die Automatik das Licht unter jeder Brücke einschaltet (was sie nicht tut); wenn juckt das? Die LED auf jeden Fall nicht. Bei Xenonbrennern wars noch was anderes.
Hab den Eindruck, das hier Probleme konstruiert werden, die keine sind.
Bin gewiß keiner, der bei jeder Neuerung sofort hurra schreit, aber manche Dinge funktionieren schon gut.

Da freue ich mich doch sehr für MB, daß sie die Vorgaben der Politik auch zur vollen Zufriedenheit vieler Autofahrer umgesetzt haben. Klar kann man die zig Steuergeräte,die in den Autos heute verbaut werden, um dem Fahrer das Leben zu erleichtern als Fortschritt sehen, nur bin ich da anderer Meinung. Ein Schalter ist da für mich mit Relais immer noch eine optimale Lösung. Weil im S211 Vorgänger ein Blinker ausgefallen war, wurde ein neues Steuergerät eingesetzt für einige hundert Euro. Und nein ich habe keinen Firmenwagen noch ein Leasingfahrzeug, muss also die volle Zeche zahlen. Also ist meine Devise:
KISS ( keep it simple stupid) Aber vielen Dank für die zahlreichen Zuschriften.

Zitat:

@Nubbenholt schrieb am 9. Mai 2024 um 11:33:13 Uhr:


Das automatische Tagfahrlicht ist ausgezeichnet. Erst gestern mittags überholte ich eine trödelnde, die Einwohner aufhaltende Urlauberfahrzeugkolonne in einem Wald zwischen Ahrenshoop und Born. Sonne und Dunkelheit sind dort dicht beieinander. Ein schwarzes Auto auf der Gegenspur ohne ein Lichtlein war wirklich spät zu erkennen. Es ist Leichtsinn bei solchen Sichtverhältnissen lichtlos zu fahren.
Die Techniker als Zielscheibe für Unmut über bevormundende Technik zu nehmen ist falsch. Es sind die Menschen, die in den staatlichen Behörden arbeiten in Beziehung mit Politikern, die sich solche Sachen ausdenken.

Gut, daß Ihnen nichts beim Überholen passiert ist. Dennoch muss ein auch ein Tagfahrlicht in meinen Augen abschaltbar sein. Daß die Technik alles voll automatisch zur Verfügung stellt, suggeriert dem Fahrer Sicherheit und ist kostentreibend, da ansonsten keine saftigen Preiserhöhungen durchzusetzen sind. Wie gesagt meine unmaßgebliche Meinung. Möchte nur wissen ob und wie man das Licht abschalten kann.

Was kommt als nächstes?
Die Bevormundung sich anschnallen zu müssen?
Früher hat es auch ohne Angurten funktioniert!

Ganz zu Schweigen von den ominösen Airbags...

Zitat:

@shakazulu schrieb am 10. Mai 2024 um 10:15:07 Uhr:


Klar kann man die zig Steuergeräte,die in den Autos heute verbaut werden, um dem Fahrer das Leben zu erleichtern als Fortschritt sehen, nur bin ich da anderer Meinung. Ein Schalter ist da für mich mit Relais immer noch eine optimale Lösung.

Deine Meinung bleibt Dir ja unbenommen, ebenso steht es Dir frei, ein Auto mit bzw. ohne bestimmte Details/Ausstattungen zu kaufen.
Das schränkt, bei deinen Wünschen, die Auswaahl zwar ziemlich ein und führt zu älteren Modellen - aber wenn doch das ganze moderne Zeugs so sehr stört...😁
Es gibt natürlich manche Errungenschaften und Neuerungen über deren Nutzen man diskutieren kann.
Das Tagfahrlicht gehört für mich ausdrücklich nicht dazu. Den Nutzen kann man sachlich doch auch nicht bestreiten.
Etliche Länder haben sogar Abblendlicht ganzjährig auch am Tage vorgeschrieben.
Warum also sollte das Tagfahrlich in Deutschland abschaltbar sein?

Gruß
Hagelschaden

Zitat:

@shakazulu schrieb am 8. Mai 2024 um 22:48:47 Uhr:



Zitat:

@BeWO_55 schrieb am 8. Mai 2024 um 21:55:41 Uhr:


den Lichtschalter auf Parklicht schalten; wenn man z.B. nachts auf der Jagd im Wald unterwegs ist und das Abblendlicht nur stören würde. Ansonsten empfehle ich die Automatik Stellung.

Gruß,
Wolfgang

Danke, ja während der Fahrt geht es auf Standlicht. Die Lösung ist aber von hinten durchs Auge Methode finde ich.
Grüße shakazulu

ich konnte (noch) nicht ausprobieren, ob das Standlicht bei Fahrt angeht, wenn der Lichtschalter auf Parklicht steht.
Gruß,
Wolfgang

TE: „Gut, daß Ihnen nichts beim Überholen passiert ist.“ Danke.
Hätte der entgegen gekommene Wagen Tagfahrlicht gehabt, hätte ich wahrscheinlich nicht überholt.
Egal, auf das Tagfahrlicht möchte ich nicht verzichten im Gegensatz zu vielen anderen Dingen im W213, von denen einige sogar vom Fahren direkt ablenken.

Hallo ins Forum,

Zitat:

@BeWO_55 schrieb am 10. Mai 2024 um 12:22:00 Uhr:


ich konnte (noch) nicht ausprobieren, ob das Standlicht bei Fahrt angeht, wenn der Lichtschalter auf Parklicht steht.

nein, Parklicht geht nur an, wenn keine Zündungsstellung aktiv ist. Damit ist bei Parklicht vorne tatsächlich alles dunkel.

Ich würde übrigens beim 213er nie auf die Idee kommen, da einzugreifen. Die Steuerung ist echt gut und schaltet wirklich das Licht nur dann an, wenn es gebraucht wird. Bei kurzen Unterführungen/Tunneln bleibt es z.B. aus. Ebenso habe ich den Bluesky-Effekt beim 213er nie gehabt. Von daher kein Bedarf irgendwas zu ändern.

Beim 212er (der hatte auch nur noch die "A"-Stellung auf 12 Uhr) hätte ich mir schon öfter eine Möglichkeit zum Abschalten gewünscht, da der Lichtsensor hier nicht immer passte und ich bei den Xenon-Brennern nicht so glücklich war, wenn in kurzer Folge ein-/aus-/eingeschaltet wurde.

Viele Grüße

Peter

Es geht doch um Sehen und gesehen werden. Wenn es für jedes Future im Auto auch einen Knopf zum An- und Abschalten gäbe, wäre man vom Fahren so abgelenkt bei der richtigen Schaltersuche, dass die Unfälle auf unseren Straßen wieder ansteigen würden. Ich sehe jeden Sensor der mir hilft mich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren einen Technikvorsprung. Ansonsten würde ich mit einem Oldtimer liebäugeln, da werde ich nicht „Beformundet“.muss aber auf einige Annehmlichkeiten verzichten.

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