ForumGolf 1, 2
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volkswagen
  5. Golf
  6. Golf 1, 2
  7. RP - Zylinderkopf wechseln

RP - Zylinderkopf wechseln

VW Golf 2 (19E)
Themenstarteram 26. Dezember 2012 um 22:01

Guten Abend zusammen,

Ich habe nen schönen RP zuhause rumstehen - abgemeldet. Für den hab ich auch nen komplet überarbeiteten Kopf rumliegen.

Den möchte ich jetzt tauschen. Zahnriemensatz hab ich mir auch schon besorgt, den würde ich gleich mitwechseln. Das einzige was noch fehlt ist die Ansaugkrümmerdichtung, Abgaskrümmerdichtung.

Vorab, ich hab sowas noch nie gemacht (Bitte jetzt keine Diskussion oder Hinweise, dass man dies doch nur mit Erfahrung machen sollte - Irgendwann ist immer das erste mal)

Kopf runter bauen ist kein Problem. Monojet runter, Ansaugkrümmer runter, Abgaskrümmer runter auch nicht. In meinem neuen Kopf ist keine Nocke drinnen, da wollte ich die aus dem alten Kopf übernehemen.

Das einzigste was ich noch nicht so richtig kapiere ist, wie ich die alte Nocke richtig in den neuen Kopf einbaue und auch wie ich den Zahnriemen richtig draufmache. Wie muss ich den Motor hindrehen? Wo sind die Markierungen?

Wie schätzt ihr den Schwirigkeitsgrad ein?

Ähnliche Themen
17 Antworten

So nen zwischending zwischen mittel und schwer.

Punkt eins doof wenn du die zwischenwelle verdrehst somit den verteiler. geht sehr leicht.

Punkt 2 benutze doch mal den FAQ butten der im forum dicke rechts oben zu sehn ist. Da solltest du auch ne anleitung zum Zahnriemen wechsel finden.

:) Grüße Jakob

Zitat:

Original geschrieben von domi1094

 

Das einzigste was ich noch nicht so richtig kapiere ist, wie ich die alte Nocke richtig in den neuen Kopf einbaue und auch wie ich den Zahnriemen richtig draufmache. Wie muss ich den Motor hindrehen? Wo sind die Markierungen?

Wie schätzt ihr den Schwirigkeitsgrad ein?

Das ist nicht so schwierig. Beim anziehen der Schrauben darauf achten, dass Du sie leicht einölst. Anzugsmomoent 40 / 60 und dann 2 x 90°.

Die Nocken des ersten Zylinder stellst Du auf OT. Ein Bild und eine Anleitung wie das geht, findest Du => *hier*. Kurbelwelle auf OT, siehe Markierung unten am Riemenrad das muss mit der Markierung auf dem unteren Teil der Kunststoffabdeckung fluchten. Zahnriemen auflegen und im Uhrzeigersinn spannen. Dann noch einmal alles penibel kontrollieren und von Hand einige male durchdrehen. Spannung des Zahnriemen erneut kontrollieren, Rest zusammenbauen und dann Zündung einstellen. :) Aber vorher freilich Wasser und Öl rein ;)

 

Themenstarteram 26. Dezember 2012 um 22:46

Also, ich dreh den 1. Kolben auf OT. Dann bau ich den Kopf und den Riemen runter. Mach den neuen Kopf drauf, leg die Nockenwelle rein, schraub sie fest und dann müsste auf der Nocke eine Markierung sein? Dann dreh ich sie so hin wie die Markierung es anzeigt. Dann mach ich den neuen Zahnriemen drauf und das wars? Warum muss ich Öl nachfüllen? Wasser ist klar aber Öl?

Der 1. Zylinder ist der direkt an Zahnriemen?

Jop. Zahnriemenseitig is immer erster zylinder.

Themenstarteram 26. Dezember 2012 um 22:54

Biezieht sich das "Jop" jetzt auf den 1. Zylinder oder auch auf meine Vorgehensweise?

1ste zylinder.

Vorgehensweise gibbet viele. Gibt wie gesagt anleitungen noch und nöcher.

Themenstarteram 26. Dezember 2012 um 23:00

Wo sind den da noch Markierungen auf welche ich achten muss?

Zitat:

Original geschrieben von domi1094

Also, ich dreh den 1. Kolben auf OT.

Ja. Wenn Du vor dem Auto stehst ist ist Zylinder 1 Links und den drehst Du auf OT.

Zitat:

Dann bau ich den Kopf und den Riemen runter.

Ja, und das andere Gedöns auch. Wasser vorher ablassen sonst hast Du eine Sauerei, wie Du sie noch nie gesehen hast.

Zitat:

Mach den neuen Kopf drauf, leg die Nockenwelle rein, schraub sie fest

ja, aber bitte aufpassen beim festschrauben und nicht munter eine Mutter nach der anderen. Am besten mit den 2 Böcken in der Mitte anfangen, dann links, dann rechts, wieder Mitte etc. Das siehst Du dann. Nockenwellen können brechen wenn man da Mist baut ;)

Zitat:

und dann müsste auf der Nocke eine Markierung sein?

Nein! Auf der Nocke ist keine Markierung, nur auf dem Nockenwellenrad. Diese Markierung muss i.d.R. mit der Kante des Zylinderkopfs fluchten. Da Du den Ventildeckel unten hast, kannst Du das so machen, wie in dem Link weiter oben.

Zitat:

Dann dreh ich sie so hin wie die Markierung es anzeigt. Dann mach ich den neuen Zahnriemen drauf und das wars?

Im weitesten Sinne. Wenn Du den Link gelesen hast, dann steht dort wie Du mit dem Verteiler vorgehen musst. Es verdreht die Zwischenwelle und es ist einfach nur nervig drauf zu achten. Also Verteiler auf Markierung stellen bzw. beim Zahnriemen auflegen darauf achten, dass Du wenigstens halbwegs auf Markierung raus kommst.

Zitat:

Warum muss ich Öl nachfüllen? Wasser ist klar aber Öl?

Weil Du das Öl auch ablassen musst. Auch wenn Du das Wasser ablässt, es bleibt immer etwas drinn und das läuft Dir dann über die Ölkanäle nach unten in die Wanne. Darüber hinaus kann es sein, dass schon vorher Wasser ins Öl kam über die defekte Dichtung. Ölwechsel ist bei solchen Arbeiten obligatorisch.

Zitat:

Der 1. Zylinder ist der direkt an Zahnriemen?

Wenn Du es Dir so merken kanns: ja

Zitat:

Wo sind den da noch Markierungen auf welche ich achten muss?

Lies den Link und all das, was geschrieben wurde. Nochmal: Kerbe im Verteiler, Nockenwellenrad, Riemenrad und Plastikabdeckung unten am Motorblock

Themenstarteram 26. Dezember 2012 um 23:42

Sobald ich auf OT gestellt habe kann ich den Zahnriemen einfach runter machen?

Das mit dem Verteiler und dem Zwischenwellenrad hab ich leider nicht ganz kapiert.....

Zitat:

Original geschrieben von domi1094

Sobald ich auf OT gestellt habe kann ich den Zahnriemen einfach runter machen?

so lange der Motor nicht läuft, kannst Du den Zahnriemen runter machen wann Du willst. Du sollst auf OT stellen, wenn Du den wieder draufmachst. ;)

Zitat:

Das mit dem Verteiler und dem Zwischenwellenrad hab ich leider nicht ganz kapiert.....

Ganz einfach: die Zwischenwelle wird über den Zahnriemen von der Kurbelwelle angetrieben. Die Zwischenwelle, treibt die Ölpumpe und den Verteiler an. Das ist ein altes Auto, da funktioniert das nicht über Sensoren an der Kurbelwelle und das STG weis auch nicht, wo die Kurbelwelle ist, also muss(te) das mechanisch erfolgen. Das heist also, der Verteiler wird angetrieben und dieser hat einen Verteilerfinger der den Funken dem Zylinder zuteilt, der zünden soll. Reihenfolge: 1-3-4-2. Da man nicht genau auf OT zündet, sondern davor, ist der Verteiler verdrehbar und die Markierung im Verteiler ist so gestaltet, dass er auf jeden Fall anlaufen wird und Du etwas Frühzündung hast. Verdrehst Du die Zwischenwelle, verdrehst Du auch den Verteilerfinger. Dann steht zwar der Kolben im Zylinder 1 auf OT, und die Nocke auf Zünd-OT, aber er zündet vielleicht einen der anderen 3 Zylinder. Das hört sich dann nicht besonders gesund an und läuft wie ein Sack Nüsse, wenn überhaupt.

Hast Du den Link gelesen? Der Verteiler dreht im Uhrzeigersinn. Also auf die Kabel schauen, die Kappe anschauen, die Kontakte in der Kappe sehen und dann clever kombinieren: steht der Finger da, zündet Zylinder x, steht er dort, zündet Zylinder y ;)

Themenstarteram 27. Dezember 2012 um 0:08

Danke, die Funktionsweise hab ich jetzt kapiert. Aber warum muss ich den ausbauen. Was genau muss ich da ausbauen? Und wie steht der Verteiler in Verbindung zum Zwischenwellenrad? (also wie treibt die Zwischenwelle den Verteiler an?

Zitat:

Original geschrieben von domi1094

Danke, die Funktionsweise hab ich jetzt kapiert. Aber warum muss ich den ausbauen. Was genau muss ich da ausbauen? Und wie steht der Verteiler in Verbindung zum Zwischenwellenrad? (also wie treibt die Zwischenwelle den Verteiler an?

Nun, die Zwischenwelle ist im Motoblock an 2 Punkten gelagert und hat ein schräg verzahntes Ritzel, dass den Verteiler antreibt. Du musst weder Verteiler noch Welle ausbauen, aber da der Zahnriemen das einzige Element ist dass Kurbelwelle, Nockenwelle und Zwischenwelle synchronisiert, kann es eben sein, dass sich die Zwischenwelle und somit der Verteiler verdreht. Die Nockenwelle verdreht sich nicht so leicht, weil die Ventile über Federn sehr stark vorgespannt werden. Der Kurbeltrieb ist relativ schwer im Verhältnis zum Hebel den man hat. Aber die Zwischenwelle, die treibt wie gesagt nur Verteiler und Ölpumpe an und verdreht sich daher relativ schnell. Wenn Du wissen willst, wie das in etwa aussieht: => *hier klicken*. Vielleicht hilft das auch ein wenig grundsätzlich zu verstehen, was da abläuft

am 27. Dezember 2012 um 9:35

da hier alle lustig Tipps geben muss ich auch mal schnell was reinwerfen....

Hab hier nirgendwo die Warnung gelesen das er beim Aufbauen/Anziehen des Zylinderkopfs besser nicht die Kurbelwelle auf OT stehen hat. (Ob der RP ein Freiläufer ist oder nicht sei mal egal, denn der nächste könnte es nicht sein...)

Mag sein das uns Schraubern das so selbstverständlich ist, aber der TE ist ein Laie und könnte sich mal schnell die Ventile dabei versauen.

@TE: Bitte stelle deinen Kolben am 1tenZylinder wenn der Kopf runter ist ca 2cm vor OT

Dann den Kopf montieren und dann erst alles auf OT drehen. Wenn du einen Widerstand merkst nicht mit Gewalt/Kraft weiterdrehen sondern erst die Nocke in Grundstellung bringen.

 

Viel Spaß beim Schrauben

Zitat:

Original geschrieben von BeLo Racing Team

da hier alle lustig Tipps geben muss ich auch mal schnell was reinwerfen....

Hab hier nirgendwo die Warnung gelesen das er beim Aufbauen/Anziehen des Zylinderkopfs besser nicht die Kurbelwelle auf OT stehen hat. (Ob der RP ein Freiläufer ist oder nicht sei mal egal, denn der nächste könnte es nicht sein...)

Mag sein das uns Schraubern das so selbstverständlich ist, aber der TE ist ein Laie und könnte sich mal schnell die Ventile dabei versauen.

@TE: Bitte stelle deinen Kolben am 1tenZylinder wenn der Kopf runter ist ca 2cm vor OT

Dann den Kopf montieren und dann erst alles auf OT drehen. Wenn du einen Widerstand merkst nicht mit Gewalt/Kraft weiterdrehen sondern erst die Nocke in Grundstellung bringen.

 

Viel Spaß beim Schrauben

Ob ein RP ein Freiläufer ist oder nicht, darüber haben sich die Gelehrten hier schon mehrfach gestritten - stets ohne meine Beteiligung. :D:D

Ernsthaft, ein bischen mitdenken muss der TE auch, wenn er sich an so eine Arbeit herantraut. Und da er geschrieben hat:

Zitat:

Mach den neuen Kopf drauf, leg die Nockenwelle rein

ist davon auszugehen, dass er den Kopf ohne Nockenwelle montiert. Macht auch Sinn, denn am ausgebauten Kopf die Nockenwelle auszubauen ist auch wieder so ne Sache. ;)

Deine Antwort
Ähnliche Themen