Rostige Schrauben und Karosserie Unterboden Mod.Jahr 2019
Hat noch jemand solche Erfahrungen gemacht? Siehe Fotos
27 Antworten
sehe ich genauso - bis die Schraube bzw. der Bolzen ernsthaft durchrostet, ist von dem Wagen nichts mehr übrig.
Bedenklicher sind da die Formbleche der Achsträger, die rosten auch sehr schnell bei allen Herstellern.
Und Dünnbleche der Karosserie müssen natürlich sofort behandelt werden.
Ich bin da jedes Jahr mit dem genannten Spray dran...
Der XC60 gefällt uns gut, der nächste wird in einige Wochen bestellt. Und ja, er wird auch an die Unterseite gepflegt. Es ist aber nicht gut die Augen zu schlieszen für verbesserungswürdige Sachen. Also was das rosten angeht hat auch Autobild das untersucht:
Zitat:
Schwedenstahl – das war einmal. Jedenfalls wenn es um die Qualität beim Korrosionsschutz geht. "Der Volvo V70 bis 2007 hat den besten Rostschutz aller von uns getesteten Autos", sagt Thomas Widström (54), der in Stockholm das Unternehmen "Rostskyddsmetoder" führt. Das bedeutet übersetzt Rostschutzmethoden. Seit 1989 untersucht Widström für die Zeitschrift Vi Bilägare (Wir Autobesitzer) Neuwagen, die durch die harten schwedischen Winter mit starkem Streusalz-Einsatz besonderen Strapazen ausgesetzt sind. "Der V70 ist für diese Bedingungen gebaut, seine Karosserie zu 85 Prozent verzinkt. Gefährdete Teile sind aus rostfreiem Material", schreibt die Zeitschrift 1999. Danach geht es bei Volvo mit dem Rostschutz bergab. Die 2018 getesteten Modelle XC40 und V60 erreichen nur noch drei von fünf möglichen Sternen. Sehen Sie in der Bildergalerie, wie es mit der Rostgefährdung für aktuelle Modelle aussieht.
Also sind die Erfahrungen hier in NL auch keine Ausnahme. Leider.
Alles schön und gut. Das Entscheidende ist doch, dass die Autos über deren übliche Lebensdauer bei vernünftigem Pflege- und Wartungsaufwand nicht am Rost krepieren.
Wenn ein Auto nach 200'000km und 15 Jahren Nutzung im Schnitt auf dem Schrott landet, dann bringt das niemandem etwas, wenn es da heisst: Der Wagen hat Null Rost. (die Zahlen sind reine Beispiele von mir)
Wenn es aber so ist, dass die Autos in der Regel auf dem Schrott landen eben WEIL sie zu viel Rost haben, dann ist das ein Problem. Aber aus meiner Sicht erst dann.
Die Schraube aus dem Eingangsbericht muss eh raus, sobald das Gummilager hinüber ist (was auf dem Bild bereits der Fall zu sein scheint). Da kann die Schraube gleich mit ersetzt werden.
Aber mit der einen Schraube ist das grundsätzliche Problem nicht behoben...
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Zum obigen Hinweis auf "klokje rond" bei Autoweek.nl:
da ich dort auf der Seite regelmäßig mitlese, und auch die Videos schau und auch problemlos verstehe, kurz zu den beiden genannten Fahrzeuge:
Das eine war ein 2010-er XC60 Diesel, der als Taxi gelaufen hat, knapp 600.000 km in knapp 8 Jahren gelaufen, technisch ziemlich wenig Auffälligkeiten, Automatik schaltete ab und an nicht mehr ganz perfekt, 1, 2 Verschleißsachen (Eine Antriebwelle, Spurstange), aber alles in allem soweit in Sehr gutem Zustand, dafür jedoch im Unterbodenbereich an diversen Teile Rostansätze, Kantenrost usw., noch nichts Ernstes, aber definitiv Dinge, die so früher nicht vorkamen, und auch nicht sein müssten. Das Auto wird damit sicher noch einige Jahre auf der Straße sein können, aber "Das ist sicher nicht für 20 Jahre gemacht", und der Prüfer meinte nur, das er neugierig sei, ob der Wagen 16 Jahre ohne Schweißarbeiten schaffe, und dass diese Qualität und der Rostschutz eine bewusste Wahl des Herstellers sei, um das Auto weniger haltbar zu machen... etwas, was man dort aber bei neueren Baujahren bei so einigen Herstellern leider immer mal wieder hört...
Video unter https://www.autoweek.nl/.../
Der andere war ein V60 T6 aus 2011, der in 9 Jahren 270.000 km gelaufen hatte, davon 8 Jahre in Schweden. Technisch gab es auch an diesem ziemlich wenig zu bemängeln, ein nasser Schweinwerfer wegen Steinschlag, homokinetisches Gelenk im Antriebsstrang mit arg viel Spiel, einige kleine Wartungsgeschichten... Jedoch auch hier die Anmerkung, dass erstaunlich viel Rost zu sehen sei, nicht nur an Blechen und Fahrwerksteilen, sondern auch an Muttern und Kleinteilen, eigentlich an allen möglichen Teilen ein wenig, wobei man daran vorläufig noch nichts dran machen müsse. Angesichts des Rostes an allen möglichen Dingen liegt die Annahme nahe, dass die Historie in Schweden nicht unschuldig ist...
Letzten Endes ist die Beurteilung jedoch, das der Wagen mit etwas Wartung ziemlich alt werden können, und in jedem Falle ziemlich Spaß machen, ihn zu fahren... na, welch Wunder als T6 ;-)
Video hierzu unter https://www.autoweek.nl/.../
Als Schlußsatz kommt die Aussage, dass der Prüfer denkt, dies hinsichtlich Qualität nicht mehr die Autos (von Volvo) seien, die es in den 90-er Jahren waren, und nicht mehr die Autos seien, die 1 Million Kilometer erreichen werden...
Gibt in der Serie mehrere 940, 960, und 850-er, die Laufleistung knapp unter oder über 1 Million Kilometer erreicht haben... aber auch bedingt durchs Alter technisch teils nicht mehr ganz so fit...
Soweit ich mich an diverse andere Folgen der Serie erinnere, waren die beiden 60-er jedoch technisch definitiv sehr gut dabei, und auch nach Aussage ihrer Besitzer technisch ziemlich unauffällig und ohne große, oder ungewöhnliche Defekte, welche über normalen Verschleiß hinausgehen. Einzig der Rost an der Unterseite ist sicherlich nicht wenig, und auch wenn es bei anderen Hersteller teils nicht besser aussieht, definitiv unnötig in diesem Ausmaß...
Eigentlich schade um unsere schönen Autos, andererseits, wer weiß schon, wie fit unsere Elektronikwunder in 15 Jahren dann noch sind, und zu welchen Kosten dann ggf. Reparaturen in den Bereichen anfallen, die man früher so kaum kannte...
In wie weit die neuen Modelle sich hinsichtlich Rostschutz zu den noch teils Ford-basierten Modellen unterscheiden, werden wir aber wohl so richtig erst in einigen Jahren feststellen....
Fietser82, danke fuer deine Nachtraege! Bin ein wenig eifersuechtig wegen das Deutsch ohne Schreibfehler 🙂
@ zilvergrijs: dat zou ik zijn, als ik op volvo-forum.nl zou moeten schrijven, ben gewoon Duitser, die wel heel erg dicht over de grens woont, dan ben je toch, tenminste als je dat wilt, wel meer of minder bilingual....
Aber ohne Zweifel interessant, das die Deutschen in den Niederländischen Foren mitlesen, und die Niederländer in den Deutschen...
und damit wieder zurück zum Thema... und hoffen, dass uns unsere Autos noch lange und ohne allzu viel Rost erhalten bleiben mögen... ;-)
Das bestätigt doch zu 100% meine Aussage: unschön aber nicht problematisch. Der Grossteil aller Autos sieht solche Fahrleistungen eh nicht. Sie sterben nicht am Rost. Dafür kann bei der Herstellung gespart werden.
Nicht vergessen: gesunde Finanzen von Volvo sind auch sehr stark in unserem Interesse. Sonst fragt mal die Saab-Gemeinde.
Einfach im Youtube suchen nach: gerhard holzknecht seilfett
Der konserviert die Auto's m.E optimal, zeigt aber auch dass Neuwagen oftmals nur minimal geschützt sind. Bisher war kein Volvo dort zur Nachbehandlung vom Unterboden, hingegen viele andere Marken schon.
Das ist mit Sicherheit das Beste was man kaufen kann, allerdings die Verarbeitung eine riesen Sauerei und eher für die Konservierung von Oldtimern gedacht - halte ich beim Neuwagen für etwas übertrieben.
Wobei, wenn man wirklich lange damit fahren will, warum nicht.
... nen durchgerosteten Oldtimer muß man damit nicht mehr konservieren, ansonsten besteht zu einem aufgearbeiteten Oldtimer und einem Neuwagen an sich kaum ein Unterschied !
Ich Wertschätze meine Kfz für das erarbeitete Geld eben sehr und möchte daran immer ca. knapp 10 Jahre meine Freude dran haben. Da schadet etwas "Zuneigung und Freude" nicht.
Ne Leasingkarre wäre mir auch egal.