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Rost behandeln am Unterboden

Themenstarteram 28. Juli 2021 um 22:10

Hallo Zusammen,

ich habe mir demletzt einen E91 Bj 2010 zugelegt.

War gestern unter dem Auto und konnte ein paar Rostansätze feststellen, bevorzugt am Heck bzw. Wanne von dem Kofferraum.

Die Optik, dass der Rost da ist finde ich nicht schlimm, da es auch ein bereits 11 Jahre altes Auto ist, jedoch will ich damit noch etwas fahren und will gerne den Rost so behandeln, dass das Blech nicht im schlimmsten Fall durch geht.

Jetzt meine Frage wie behandele ich die Stellen am besten?

- Mit Rostumwandler einpinseln und gut ist?

- Rost vorher weg machen mit der gefahr auch Beschichtung drumherum weg zu machen und dann mit Rostumwandler?

- Einfach Unterbodenschutz drauf? welcher ist der bessere auf Bitumenbasis oder Wachs?

Danke um jeden Ratschlag.

Grüße

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34 Antworten

Zitat:

@Buxor schrieb am 13. Sep. 2021 um 10:23:38 Uhr:

1. Entrosten mit Drahtbürste und Scheibe

2. Fertan-Rostwandler, einwirken lassen, abspülen.

3. In schwierig erreichbare Ecken und Stellen Oxyblock-Spray und durchtrocknen lassen.

4. Brunox Expoxy

5. Kupferspray

6. Brantho Korrux Nitrofest oder 3 in 1

7. KSD Steinschlagschutz

8. Hohlraumversiegelung mit Fluid Film AS-R

 

Passt das so oder ist das Overkill?

Alternativprogramm:

1.: Grob entrosten mit Schraubendreher und Drahtbürste

2.: Unterboden mit Owatrol mehrfach (oder Halböl) behandeln bis nichts mehr das Owatrol/Leinöl saugt

3.: Lackieren mit Dickschichtlack wie Brantho Korrux 3in1

4.: Unterboden mit Unterbodenwachs behandeln.

 

Schritt 3 ist sogar optional.

 

P.S.:

Bob gibt's ja leider nicht mehr, ich habe mir beim Korrosionsschutzdepot den "Kovermi Rostkonverter" gekauft - ich finde, der funktioniert auch gut. Rostumwandler hat nur halt null Eindringtiefe.

Ich benutze es allerdings fast nur für den feinen Porenrost nach dem Strahlen oder Schleifen mit der Csd-scheibe, oder bei Lackschäden am LKW. Für mehr ist es nicht zu gebrauchen.

BOB gibt es schon noch. Allerdings mit der "Neuerung", dass der Isocyanatgehalt von etwas um die ~ 4 % auf ~ 1% abgesenkt wurde. Man erkennt es auch daran, dass die Trockenzeit der Versiegelung von ca. 0,5 h auf 6 h (Oder sogar mehr?) erhöht wurde.

Wie gesagt, ähnlich funktionieren APP R-Stop, Mipa Rostversiegelung, Voss Chemie G4. Alle mit hohem Isc.gehalt.

Wenn du eh mit Brantho arbeitest, brauchst du den 2K Füller nicht. Musst das Brantho eben in zwei, besser drei Schichten auftragen. Und sei gewarnt, das Zeug härtet extrem langsam. Nitrofest ist da fixer, manche geben Härter zu. Aber da habe ich keine Erfahrung dazu, darum halt ich mich da zurück. Nur so als "Suchhilfe", falls du dazu was recherchieren willst.

Und habe ich es bereits erwähnt?

Entfetten, sehr wichtig! Wenn iwo Fett, Öl, Wachsrückstände sind, kannste alle Mittel vergessen.

Zitat:

@rpalmer schrieb am 13. September 2021 um 14:21:17 Uhr:

 

Und habe ich es bereits erwähnt?

Entfetten, sehr wichtig! Wenn iwo Fett, Öl, Wachsrückstände sind, kannste alle Mittel vergessen.

Reicht da Bremsenreiniger oder gibt es da einen empfehlenswerten Reiniger, den klassisch mit der Bürste aufträgt? Quasi eine Art Seifenlauge nur halt fürs KFZ?

Silikonentferner (für Lackierarbeiten), Isopropan(ol) oder auch der Bremsenreiniger. Die meisten haben so 15-25 % Alkohol als Bestandteil drin.

Zitat:

@rpalmer schrieb am 13. September 2021 um 11:20:06 Uhr:

 

Drahtbürsten nimmt man nur um dicken PVC-Schutz zu entfernen oder groben, schuppigen Rost.

Ansonsten nicht. Warum? Einfach gesprochen verbrennen viele Leute damit den Rost zu einer glänzigen Schicht und meinen es sei "entrostet". Darüber mal mit einem grobem Schleifleinen gefahren und es wird wieder rostig rot.

Daher, entrosten mit der CSD-Scheibe oder wenn Drahtbürste, dann einer HAKENbürste. die schlägt auf den Rost drauf, ähnelt (!) dem Sandstrahlen (--> Bürstenstrahler).

Habe schon gedacht, dass es keiner mehr hier schreibt

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