Rolo und sein "unkaputtbarer XC90" - die Fortsetzung der Geschichte

Volvo XC90 1 (C)

Liebe "Elchgemeinde" (eine Abschiedsrede mit einem neuen Anfang) !

Wer meine Beiträge ein wenig verfolgt hat, weiß, daß ich unseren XC90 sozusagen für unkaputtbar halte und daß unser Elch seit nahezu NEUN Jahren zuverlässig Fahrspaß verbreitet. Er sieht aus wie neu (na sagen wir, fast wie neu) und in der ganzen Zeit gab es , außer Inspektionen, nur Werkstattbesuche zum Reifenwechsel, zum TÜV, einmal musste das Kombiinstrument getauscht werden und einmal hat mir jemand die Stoßstange zerdeppert.
Außerdem hat meine bessere Hälfte vor fünf Jahren im Parkhaus an einer Säule die Fahrertüre geschrammt und seither hieß es: „Wir brauchen so ein großes Auto nicht !“ Was im Grunde stimmt, denn wir sind inzwischen Rentner.
Aber welches „kleinere“ Nachfolgeauto bietet sich an für jemanden, der einen unkaputtbaren Volvo XC90 fährt ?
Als der XC60 rauskam, dachte ich, jetzt isses soweit, das ist das „kleinere“ Nachfolgeauto für unseren „Großen“. Aber denkste. Nach der durchaus erfreulichen Probefahrt meinte meine Liebste: „der ist doch auch nicht viel kleiner – wir sollten einen Qashqai kaufen“! Denn ihre Golf-Freundin hat einen Qashqai+2 in dessen Kofferraum unsere 2 Golfbags plus 2 Golftrolleys reinpassen würden - anders als im Tiguan oder X1 oder Q3 oder GLK - die sind nämlich alle zu knapp.

Und Kofferraum ist für uns ein k.o.-Kriterium. Also entschlossen wir uns vor vier Jahren zu folgendem Schritt: Sobald der Oldie XC90 die ersten Macken zeigt, kommt er weg und wir kriegen einen Qashqai+2.
Aber unser XC90 kriegte keine Macken, er blieb unkaputtbar und ich blieb ihm weiterhin treu – bis vor gut 3 Wochen. Dann war es soweit. Da sprach mich dieser südosteuropäische Zeitgenosse auf dem Aldi-Parkplatz an: „Schönes Auto du haben – was will kosten ?“ Er gab mir sein Kärtchen und meinte: „Ich ruf dich morgen an“.
Ich rief meinen Volvo-Freundlichen an, ich wollte nur wissen was ich für den XC90 noch erzielen kann. Wenn ich einen XC60 kaufen würde, wollte er mir 11.000,00 Euro geben. Und ich sollte berücksichtigen, daß ein Satz neuer Reifen fällig sei, daß der Zahnriemen in Kürze ersetzt werden muss, daß die Hinterradnaben und die Spurstangen nix mehr taugen, daß eine Inspektion anstehe und der TÜV fällig sei. Und immerhin sei die rechte Tür lackiert und eine neue Stoßstange dran.
Ich rechnete kurz nach und wusste, wenn ich jetzt nicht verkaufe, habe ich in absehbarer Zeit Kosten in Höhe von rund zweitausend Piepen. Ich stöberte nochmal kurz im Internet und stellte fest, 11.000,-- wäre ein ordentlicher Preis. Na – denke ich, sollte der Südosteuropäer sich wieder melden , gehe ich mal mit 13.000,- als Verhandlungsbasis in den Deal.

Nach ein paar Tagen kam der Anruf und dann stand er mit einem Transporter mit Anhänger vor unserer Türe und wedelte mit einem Briefumschlag voller Scheine: „Alles echte Euro. Kannst du bei Bank prüfen lassen“. Wir gingen zur Sparkasse, das Geld war echt. Es waren vierzehntausendundfünfhundert Euro in dem Umschlag. Ich schluckte kurz, holte den KFZ-Brief aus dem Schließfach, holte einen Bankmenschen als Zeugen hinzu und wir machten das Geschäft. Der Mann kaufte Autos „im Auftrag“, wie er sagte , und im Moment suchte er nach Volvos: "XC90 nix kaputt" sagte er "gut gefragt im Osten".
Ich bin noch mit zur Zulassungsstelle gefahren, wir haben gemeinsam meinen Elch abgemeldet. Das war vor gut 2 Wochen. Ich vermute , mein Elch ist inzwischen irgendwo im Orient unterwegs. Und meine Liebste sagte: „jetzt kaufen wir einen Qashqai+2".
Bis der kämme, müssten wir eben ein paar Tage mit dem Suzuki Splash meiner Frau zum Golfen fahren.

Nein, die Geschichte geht ganz anders aus ! Es war auf die Schnelle gar kein Qashqai zu kriegen. 6 Monate Lieferzeit auf das Auto , so wie ich es hätte haben wollen. Mein Volvo-Dealer , der gleichzeitig Land Rover verkauft, hatte eine Idee: „Nehmen Sie doch den Range Rover Evoque !“ Der stand im Schauraum und meine Liebste war begeistert und ich warf vorsichtig einen Blick auf die Aufpreisliste und kriegte wieder einen Schluckauf. Wir machten sogar eine Probefahrt, aber es nutzte nichts, denn der Kofferraum war zu knapp für unser Golfgeschirr. Nun zeige mir bitte keiner „einen Vogel“ weil wir Auto nach Golfgeschirr aussuchen !

„Was ist das denn da für ein Auto ?“ fragte meine Frau und zeigte auf einen kompakten SUV mit schnittigem Design und dunklem Panoramadach der auf dem Parkplatz der Tankstelle neben dem Volvo-Dealer stand.
Es war ein KIA – Modell Sportage 136 PS Diesel. Der Besitzer stieg gerade aus und zeigt uns bereitwillig den Kofferraum. Wir luden unser Golfgepäck und unsere Trolleys in den Kofferraum des Kia – na bitte, alles passte, nicht einmal die Rücksitze mussten umgeklappt werden. Wir setzten uns in das Auto, meine Frau war begeistert – ich eher skeptisch: „KIA ?" (nochmal: "KIA ???"😉
„Wenn Sie einen Sportage nehmen“, sagte der zufrieden aussehende Kia-Fahrer, „ dann nehmen sie besser den Diesel mit 184 PS Motor, den gibt es seit Anfang Oktober. Gebaut wird er in der Slowakei". (Wo auch Porsche Cayenne und Touareg gebaut werden, ging mir durch den Kopf).

Abends ging ich erst mal ins Internet ins Motor-Talk-Forum und klickte mich durch die KIA-Themen. Aber für den 184 PS High Power Diesel gab es kaum Erfahrungswerte, nur diverse Bestellungen mit 6 Monaten Lieferzet und mehr.
Aber ich fand im Internet einen Händler, der einen im Schauraum hatte – keine 30 KM weg von zu Hause.
Am nächsten Tag waren wir bei dem KIA Händler. Da stand er, 445 cm lang, 185 cm breit, Weiß, 18 Zöller drauf, dunkles Panoramadach, Ledersitze, AWD Automatik, Rückfahrkamera, Warnpiepser, Xenon, LED-Tagfahrlicht, Sitzheizung,184 PS - alles serienmäßig drin (nur die Automatik 1.000,00 Euro Aufpreis).
"Zum ersten Mal im Leben nach fast Neun Jahren Volvo sitze ich in einem KIA !"
Verarbeitung scheint ok, Cockpit angenehm gestylt, verwendete Materialien allerdings nicht so hochwertig wie im Volvo, aber die Plastikanteile geschickt designed... Neufahrzeug – noch zu haben (bei Neubestellung 9 Monate Lieferzeit – wo leben wir denn ?).

Die Probefahrt brachte die Entscheidung. Agiles Auto, der 184 PS Motor war dafür genau der richtige, kein Turboloch, unauffällig zum richtigen Zeitpunkt schaltende Automatik. Fahrwerk nicht so komfortbetont wie mein XC90. Ich will jetzt nicht zu sehr von dem Auto schwärmen, denn es muss ja erst noch beweisen ob es auf Dauer mit unserem „unkaputtbaren Elch“ mithalten könnte. Eine gewisse Skepsis bleibt, aber das Auto kriegt seine Chance.
Dass die Preisliste da endet, wo sie bei anderen sogenannten „Premium-Anbietern“ gerade erst anfängt sei nur am Rande bemerkt – und dass es einen ordentlichen Nachlass gegeben hat.
Auf eines muss Rolo allerdings verzichten: auf den im Elch so geschätzten „umklappbaren Beifahrersitz“.

Das also ist die Abschiedsgeschichte, wie der überzeugte Elch-Freund Rolo zu einem ganz anderen Auto gekommen ist.
Werde dem Elch-Forum aber weiterhin verbunden bleiben.

Rolo

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Liebe "Elchgemeinde" (eine Abschiedsrede mit einem neuen Anfang) !

Wer meine Beiträge ein wenig verfolgt hat, weiß, daß ich unseren XC90 sozusagen für unkaputtbar halte und daß unser Elch seit nahezu NEUN Jahren zuverlässig Fahrspaß verbreitet. Er sieht aus wie neu (na sagen wir, fast wie neu) und in der ganzen Zeit gab es , außer Inspektionen, nur Werkstattbesuche zum Reifenwechsel, zum TÜV, einmal musste das Kombiinstrument getauscht werden und einmal hat mir jemand die Stoßstange zerdeppert.
Außerdem hat meine bessere Hälfte vor fünf Jahren im Parkhaus an einer Säule die Fahrertüre geschrammt und seither hieß es: „Wir brauchen so ein großes Auto nicht !“ Was im Grunde stimmt, denn wir sind inzwischen Rentner.
Aber welches „kleinere“ Nachfolgeauto bietet sich an für jemanden, der einen unkaputtbaren Volvo XC90 fährt ?
Als der XC60 rauskam, dachte ich, jetzt isses soweit, das ist das „kleinere“ Nachfolgeauto für unseren „Großen“. Aber denkste. Nach der durchaus erfreulichen Probefahrt meinte meine Liebste: „der ist doch auch nicht viel kleiner – wir sollten einen Qashqai kaufen“! Denn ihre Golf-Freundin hat einen Qashqai+2 in dessen Kofferraum unsere 2 Golfbags plus 2 Golftrolleys reinpassen würden - anders als im Tiguan oder X1 oder Q3 oder GLK - die sind nämlich alle zu knapp.

Und Kofferraum ist für uns ein k.o.-Kriterium. Also entschlossen wir uns vor vier Jahren zu folgendem Schritt: Sobald der Oldie XC90 die ersten Macken zeigt, kommt er weg und wir kriegen einen Qashqai+2.
Aber unser XC90 kriegte keine Macken, er blieb unkaputtbar und ich blieb ihm weiterhin treu – bis vor gut 3 Wochen. Dann war es soweit. Da sprach mich dieser südosteuropäische Zeitgenosse auf dem Aldi-Parkplatz an: „Schönes Auto du haben – was will kosten ?“ Er gab mir sein Kärtchen und meinte: „Ich ruf dich morgen an“.
Ich rief meinen Volvo-Freundlichen an, ich wollte nur wissen was ich für den XC90 noch erzielen kann. Wenn ich einen XC60 kaufen würde, wollte er mir 11.000,00 Euro geben. Und ich sollte berücksichtigen, daß ein Satz neuer Reifen fällig sei, daß der Zahnriemen in Kürze ersetzt werden muss, daß die Hinterradnaben und die Spurstangen nix mehr taugen, daß eine Inspektion anstehe und der TÜV fällig sei. Und immerhin sei die rechte Tür lackiert und eine neue Stoßstange dran.
Ich rechnete kurz nach und wusste, wenn ich jetzt nicht verkaufe, habe ich in absehbarer Zeit Kosten in Höhe von rund zweitausend Piepen. Ich stöberte nochmal kurz im Internet und stellte fest, 11.000,-- wäre ein ordentlicher Preis. Na – denke ich, sollte der Südosteuropäer sich wieder melden , gehe ich mal mit 13.000,- als Verhandlungsbasis in den Deal.

Nach ein paar Tagen kam der Anruf und dann stand er mit einem Transporter mit Anhänger vor unserer Türe und wedelte mit einem Briefumschlag voller Scheine: „Alles echte Euro. Kannst du bei Bank prüfen lassen“. Wir gingen zur Sparkasse, das Geld war echt. Es waren vierzehntausendundfünfhundert Euro in dem Umschlag. Ich schluckte kurz, holte den KFZ-Brief aus dem Schließfach, holte einen Bankmenschen als Zeugen hinzu und wir machten das Geschäft. Der Mann kaufte Autos „im Auftrag“, wie er sagte , und im Moment suchte er nach Volvos: "XC90 nix kaputt" sagte er "gut gefragt im Osten".
Ich bin noch mit zur Zulassungsstelle gefahren, wir haben gemeinsam meinen Elch abgemeldet. Das war vor gut 2 Wochen. Ich vermute , mein Elch ist inzwischen irgendwo im Orient unterwegs. Und meine Liebste sagte: „jetzt kaufen wir einen Qashqai+2".
Bis der kämme, müssten wir eben ein paar Tage mit dem Suzuki Splash meiner Frau zum Golfen fahren.

Nein, die Geschichte geht ganz anders aus ! Es war auf die Schnelle gar kein Qashqai zu kriegen. 6 Monate Lieferzeit auf das Auto , so wie ich es hätte haben wollen. Mein Volvo-Dealer , der gleichzeitig Land Rover verkauft, hatte eine Idee: „Nehmen Sie doch den Range Rover Evoque !“ Der stand im Schauraum und meine Liebste war begeistert und ich warf vorsichtig einen Blick auf die Aufpreisliste und kriegte wieder einen Schluckauf. Wir machten sogar eine Probefahrt, aber es nutzte nichts, denn der Kofferraum war zu knapp für unser Golfgeschirr. Nun zeige mir bitte keiner „einen Vogel“ weil wir Auto nach Golfgeschirr aussuchen !

„Was ist das denn da für ein Auto ?“ fragte meine Frau und zeigte auf einen kompakten SUV mit schnittigem Design und dunklem Panoramadach der auf dem Parkplatz der Tankstelle neben dem Volvo-Dealer stand.
Es war ein KIA – Modell Sportage 136 PS Diesel. Der Besitzer stieg gerade aus und zeigt uns bereitwillig den Kofferraum. Wir luden unser Golfgepäck und unsere Trolleys in den Kofferraum des Kia – na bitte, alles passte, nicht einmal die Rücksitze mussten umgeklappt werden. Wir setzten uns in das Auto, meine Frau war begeistert – ich eher skeptisch: „KIA ?" (nochmal: "KIA ???"😉
„Wenn Sie einen Sportage nehmen“, sagte der zufrieden aussehende Kia-Fahrer, „ dann nehmen sie besser den Diesel mit 184 PS Motor, den gibt es seit Anfang Oktober. Gebaut wird er in der Slowakei". (Wo auch Porsche Cayenne und Touareg gebaut werden, ging mir durch den Kopf).

Abends ging ich erst mal ins Internet ins Motor-Talk-Forum und klickte mich durch die KIA-Themen. Aber für den 184 PS High Power Diesel gab es kaum Erfahrungswerte, nur diverse Bestellungen mit 6 Monaten Lieferzet und mehr.
Aber ich fand im Internet einen Händler, der einen im Schauraum hatte – keine 30 KM weg von zu Hause.
Am nächsten Tag waren wir bei dem KIA Händler. Da stand er, 445 cm lang, 185 cm breit, Weiß, 18 Zöller drauf, dunkles Panoramadach, Ledersitze, AWD Automatik, Rückfahrkamera, Warnpiepser, Xenon, LED-Tagfahrlicht, Sitzheizung,184 PS - alles serienmäßig drin (nur die Automatik 1.000,00 Euro Aufpreis).
"Zum ersten Mal im Leben nach fast Neun Jahren Volvo sitze ich in einem KIA !"
Verarbeitung scheint ok, Cockpit angenehm gestylt, verwendete Materialien allerdings nicht so hochwertig wie im Volvo, aber die Plastikanteile geschickt designed... Neufahrzeug – noch zu haben (bei Neubestellung 9 Monate Lieferzeit – wo leben wir denn ?).

Die Probefahrt brachte die Entscheidung. Agiles Auto, der 184 PS Motor war dafür genau der richtige, kein Turboloch, unauffällig zum richtigen Zeitpunkt schaltende Automatik. Fahrwerk nicht so komfortbetont wie mein XC90. Ich will jetzt nicht zu sehr von dem Auto schwärmen, denn es muss ja erst noch beweisen ob es auf Dauer mit unserem „unkaputtbaren Elch“ mithalten könnte. Eine gewisse Skepsis bleibt, aber das Auto kriegt seine Chance.
Dass die Preisliste da endet, wo sie bei anderen sogenannten „Premium-Anbietern“ gerade erst anfängt sei nur am Rande bemerkt – und dass es einen ordentlichen Nachlass gegeben hat.
Auf eines muss Rolo allerdings verzichten: auf den im Elch so geschätzten „umklappbaren Beifahrersitz“.

Das also ist die Abschiedsgeschichte, wie der überzeugte Elch-Freund Rolo zu einem ganz anderen Auto gekommen ist.
Werde dem Elch-Forum aber weiterhin verbunden bleiben.

Rolo

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12 Antworten

Lieber Rolo,

alles Gute mit dem Kia und allzeit eine Handbreit Luft um den Neuen.🙂

Möge er sich als genauso robust wie der Dickelch erweisen.

Deine Beiträge habe ich immer mit großem Interesse verfolgt. Offen nach allen Seiten, nie markenverrückt.
Lass uns wissen, wie sich der Kia schlägt. Wäre schön weiterhin etwas von Dir zu hören!🙂

Gruß Andi

Uh-oh...

Was war am XC60 schlecht? Der ist schon deutlich kleiner als der XC90.

Aber klar, KIA hat sich gemacht. Und in der Tat, man muss schon sehr viel Geld übrig haben, wenn man immer noch den Aufpreis-Wahnsinn unserer liebsten Hersteller mitmacht. Leider hat sich VOLVO, im Wahn auch premium werden zu wollen, nie davon losgesagt.

Viel Glück damit. Wir hatten das Vergügen den grossen KIA eine Woche in Island als Mietwagen zu haben.

Zitat:

Original geschrieben von JürgenS60D5


Uh-oh...

Was war am XC60 schlecht? Der ist schon deutlich kleiner als der XC90.

Da ist nix schlecht sondern alles bestens, war auch mein Favorit. Aber der XC60 ist zwar 20 cm kürzer als ein XC90 , aber eben auch 20 cm länger als ein Kia Sportage - wenns drauf ankommt sind 20 cm ganz schön lang.

rolo

Hallo rolo,

dann Allzeit gute Fahrt mit dem Neuen. Und nicht von von seltsamen Gestalten (Schubilein, Der fette Mönch etc.) im Nachbarforum ärgern lassen. 😉 😁

Gruß, Roman

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Zitat:

Original geschrieben von rolo



wenns drauf ankommt sind 20 cm ganz schön lang.

rolo

Wer sagt das? Deine Frau? 😁

*OK bin schon weg!*

P.S.: Allzeit gute Fahrt!

Hi Rolo,

wer hätte das jemals gedacht? Rolo kauft einen Wagen ohne umklappbare Beifahrersitzlehne. 😁😁😁

Alles Gute mit dem Kia!

Schönen Gruß
Jürgen

Herzlichen Glückwunsch zum Kia!
Hab ich mir heuer auf der IAA angesehen. Wäre derzeit mein Favourit wenn mein XC90 aufgeben würde! Tolles Auto!

Viele Grüße
Robert

Danke für die "Anteilnehame" - es war nicht leicht für mich, den liebgewonnenen und zuverlässigen Dickelch abzugeben. Als Nachfolger wäre eigentlich der XC60 ideal gewesen (nicht nur wegen umklappbarer Beifahrerlehne und Kofferraum), aber wie schon berichtet, sollte der Neue auf Wunsch der Familie "noch kompakter" sein, deshalb wurde es ein Kia Sportage.
Innen bietet der Sportage übrigens kaum weniger Platz als der XC60, natürlich ist der Kofferraum wesentlich knapper, aber eben auch groß genug für unser "Golfgeschirr".

Dass der Kia bei den verwendeten Materialien nicht an einen Volvo (oder Q5 oder GLK) herankommt, dürfte angesichts der Preisunterschiede nicht überraschen (mein 184 PS Sportage, Diesel, AWD Automatik in Top Ausstattung hat netto knapp 30.000,00 Euro gekostet !) . Und die Fahreigenschaften sind durchaus mit denen des XC60 vergeichbar. Vielleicht bringt Volvo ja irgendwann einen XC40 oder etwas in dieser Größenordung (auch preislich) ?

Werde weiterhin Eure interessanten Themen im Elch-Forum verfolgen.

rolo

... na - ganz kannst du dich ja noch nicht vom XC90 lösen, wenn ich Avatar. Signatur und Fahrzeugbezeichnung sehe. 😁

Schönen Gruß
Jürgen

Bildschirmfoto-2011-10-28-um-22-33-29

Das ist ja dann doch noch recht frisch - gratuliere zum neuen Auto! Ich finde den Sportage zumindest optisch auch recht ansprechend, dass Autos wie Sephia und Pride unter dem gleichen Namen verkauft wurden, vergisst man da schnell. 🙂 Die grösste Überraschung für mich in Deiner Beschreibung war dann doch, dass man den Beifahrersitz im Kia nicht umklappen kann. Dass Ihr ein Auto mit ziemlich klaren Ideen sucht (Golfgeschirr++) finde ich überhaupt nicht seltsam, eher voll verständlich. Ich überlege selbst, was ich mir leisten kann, was mind. zwei Meter Kofferraumfläche hat und auch sonst ein paar sehr konkrete Anforderungen erfüllt. Ein Auto, aus dem man nicht rausgucken kann, ist für mich z.B. nicht aktuell. Ein sehr freundlicher Subaru-Händler hier in der Nähe meinte, dass meine Anforderungen vermutlich von einem gut erhaltenen klassischen Volvo 100-900 und einer Mechanikerausbildung am einfachsten zu erfüllen wären... 😉 Lange Rede, kurzer Sinn: Viel Glück und Spass mit Deinem Sportage!

Lieb Gruss
Oli

Zitat:

Original geschrieben von rolo


Liebe "Elchgemeinde" (eine Abschiedsrede mit einem neuen Anfang) !

Wer meine Beiträge ein wenig verfolgt hat, weiß, daß ich unseren XC90 sozusagen für unkaputtbar halte und daß unser Elch seit nahezu NEUN Jahren zuverlässig Fahrspaß verbreitet. Er sieht aus wie neu (na sagen wir, fast wie neu) und in der ganzen Zeit gab es , außer Inspektionen, nur Werkstattbesuche zum Reifenwechsel, zum TÜV, einmal musste das Kombiinstrument getauscht werden und einmal hat mir jemand die Stoßstange zerdeppert.
Außerdem hat meine bessere Hälfte vor fünf Jahren im Parkhaus an einer Säule die Fahrertüre geschrammt und seither hieß es: „Wir brauchen so ein großes Auto nicht !“ Was im Grunde stimmt, denn wir sind inzwischen Rentner.
Aber welches „kleinere“ Nachfolgeauto bietet sich an für jemanden, der einen unkaputtbaren Volvo XC90 fährt ?
Als der XC60 rauskam, dachte ich, jetzt isses soweit, das ist das „kleinere“ Nachfolgeauto für unseren „Großen“. Aber denkste. Nach der durchaus erfreulichen Probefahrt meinte meine Liebste: „der ist doch auch nicht viel kleiner – wir sollten einen Qashqai kaufen“! Denn ihre Golf-Freundin hat einen Qashqai+2 in dessen Kofferraum unsere 2 Golfbags plus 2 Golftrolleys reinpassen würden - anders als im Tiguan oder X1 oder Q3 oder GLK - die sind nämlich alle zu knapp.

Und Kofferraum ist für uns ein k.o.-Kriterium. Also entschlossen wir uns vor vier Jahren zu folgendem Schritt: Sobald der Oldie XC90 die ersten Macken zeigt, kommt er weg und wir kriegen einen Qashqai+2.
Aber unser XC90 kriegte keine Macken, er blieb unkaputtbar und ich blieb ihm weiterhin treu – bis vor gut 3 Wochen. Dann war es soweit. Da sprach mich dieser südosteuropäische Zeitgenosse auf dem Aldi-Parkplatz an: „Schönes Auto du haben – was will kosten ?“ Er gab mir sein Kärtchen und meinte: „Ich ruf dich morgen an“.
Ich rief meinen Volvo-Freundlichen an, ich wollte nur wissen was ich für den XC90 noch erzielen kann. Wenn ich einen XC60 kaufen würde, wollte er mir 11.000,00 Euro geben. Und ich sollte berücksichtigen, daß ein Satz neuer Reifen fällig sei, daß der Zahnriemen in Kürze ersetzt werden muss, daß die Hinterradnaben und die Spurstangen nix mehr taugen, daß eine Inspektion anstehe und der TÜV fällig sei. Und immerhin sei die rechte Tür lackiert und eine neue Stoßstange dran.
Ich rechnete kurz nach und wusste, wenn ich jetzt nicht verkaufe, habe ich in absehbarer Zeit Kosten in Höhe von rund zweitausend Piepen. Ich stöberte nochmal kurz im Internet und stellte fest, 11.000,-- wäre ein ordentlicher Preis. Na – denke ich, sollte der Südosteuropäer sich wieder melden , gehe ich mal mit 13.000,- als Verhandlungsbasis in den Deal.

Nach ein paar Tagen kam der Anruf und dann stand er mit einem Transporter mit Anhänger vor unserer Türe und wedelte mit einem Briefumschlag voller Scheine: „Alles echte Euro. Kannst du bei Bank prüfen lassen“. Wir gingen zur Sparkasse, das Geld war echt. Es waren vierzehntausendundfünfhundert Euro in dem Umschlag. Ich schluckte kurz, holte den KFZ-Brief aus dem Schließfach, holte einen Bankmenschen als Zeugen hinzu und wir machten das Geschäft. Der Mann kaufte Autos „im Auftrag“, wie er sagte , und im Moment suchte er nach Volvos: "XC90 nix kaputt" sagte er "gut gefragt im Osten".
Ich bin noch mit zur Zulassungsstelle gefahren, wir haben gemeinsam meinen Elch abgemeldet. Das war vor gut 2 Wochen. Ich vermute , mein Elch ist inzwischen irgendwo im Orient unterwegs. Und meine Liebste sagte: „jetzt kaufen wir einen Qashqai+2".
Bis der kämme, müssten wir eben ein paar Tage mit dem Suzuki Splash meiner Frau zum Golfen fahren.

Nein, die Geschichte geht ganz anders aus ! Es war auf die Schnelle gar kein Qashqai zu kriegen. 6 Monate Lieferzeit auf das Auto , so wie ich es hätte haben wollen. Mein Volvo-Dealer , der gleichzeitig Land Rover verkauft, hatte eine Idee: „Nehmen Sie doch den Range Rover Evoque !“ Der stand im Schauraum und meine Liebste war begeistert und ich warf vorsichtig einen Blick auf die Aufpreisliste und kriegte wieder einen Schluckauf. Wir machten sogar eine Probefahrt, aber es nutzte nichts, denn der Kofferraum war zu knapp für unser Golfgeschirr. Nun zeige mir bitte keiner „einen Vogel“ weil wir Auto nach Golfgeschirr aussuchen !

„Was ist das denn da für ein Auto ?“ fragte meine Frau und zeigte auf einen kompakten SUV mit schnittigem Design und dunklem Panoramadach der auf dem Parkplatz der Tankstelle neben dem Volvo-Dealer stand.
Es war ein KIA – Modell Sportage 136 PS Diesel. Der Besitzer stieg gerade aus und zeigt uns bereitwillig den Kofferraum. Wir luden unser Golfgepäck und unsere Trolleys in den Kofferraum des Kia – na bitte, alles passte, nicht einmal die Rücksitze mussten umgeklappt werden. Wir setzten uns in das Auto, meine Frau war begeistert – ich eher skeptisch: „KIA ?" (nochmal: "KIA ???"😉
„Wenn Sie einen Sportage nehmen“, sagte der zufrieden aussehende Kia-Fahrer, „ dann nehmen sie besser den Diesel mit 184 PS Motor, den gibt es seit Anfang Oktober. Gebaut wird er in der Slowakei". (Wo auch Porsche Cayenne und Touareg gebaut werden, ging mir durch den Kopf).

Abends ging ich erst mal ins Internet ins Motor-Talk-Forum und klickte mich durch die KIA-Themen. Aber für den 184 PS High Power Diesel gab es kaum Erfahrungswerte, nur diverse Bestellungen mit 6 Monaten Lieferzet und mehr.
Aber ich fand im Internet einen Händler, der einen im Schauraum hatte – keine 30 KM weg von zu Hause.
Am nächsten Tag waren wir bei dem KIA Händler. Da stand er, 445 cm lang, 185 cm breit, Weiß, 18 Zöller drauf, dunkles Panoramadach, Ledersitze, AWD Automatik, Rückfahrkamera, Warnpiepser, Xenon, LED-Tagfahrlicht, Sitzheizung,184 PS - alles serienmäßig drin (nur die Automatik 1.000,00 Euro Aufpreis).
"Zum ersten Mal im Leben nach fast Neun Jahren Volvo sitze ich in einem KIA !"
Verarbeitung scheint ok, Cockpit angenehm gestylt, verwendete Materialien allerdings nicht so hochwertig wie im Volvo, aber die Plastikanteile geschickt designed... Neufahrzeug – noch zu haben (bei Neubestellung 9 Monate Lieferzeit – wo leben wir denn ?).

Die Probefahrt brachte die Entscheidung. Agiles Auto, der 184 PS Motor war dafür genau der richtige, kein Turboloch, unauffällig zum richtigen Zeitpunkt schaltende Automatik. Fahrwerk nicht so komfortbetont wie mein XC90. Ich will jetzt nicht zu sehr von dem Auto schwärmen, denn es muss ja erst noch beweisen ob es auf Dauer mit unserem „unkaputtbaren Elch“ mithalten könnte. Eine gewisse Skepsis bleibt, aber das Auto kriegt seine Chance.
Dass die Preisliste da endet, wo sie bei anderen sogenannten „Premium-Anbietern“ gerade erst anfängt sei nur am Rande bemerkt – und dass es einen ordentlichen Nachlass gegeben hat.
Auf eines muss Rolo allerdings verzichten: auf den im Elch so geschätzten „umklappbaren Beifahrersitz“.

Das also ist die Abschiedsgeschichte, wie der überzeugte Elch-Freund Rolo zu einem ganz anderen Auto gekommen ist.
Werde dem Elch-Forum aber weiterhin verbunden bleiben.

Rolo

Es gibt Leute, die verspeisen gekochte Eier ausschließlich mit Perlmutt-Löffeln um den vermeintlichen Metallgeschmack zu meiden. Wenn Sie nicht gerade zu dritt unterwegs sind, was hindert Sie denn einen Teil der Rückbank für 2 Bag's umzulegen und die E-Cart's samt Gepäck im Kofferraum unterzubringen?

Der Evoque dürfte sich auch unter reservierter Betrachtung - emotional, in erkennbar "lebenserotischeren Sphären" aufhalten, als das für die in Ihrem Bericht genannten Produkte gelten möchte.

...zum Glück gibt es aber hier noch genug Leute, die ihre Erotik da belassen wo sie hingehört und ein Auto nach anderen Maßgaben auswählen - naja der Nick erklärt natürlich einiges 🙄

Gruß aus EN

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